Beiträge von PeterP

    Stimmt, ich habe die Pläne auf meiner KAT-Wohnpritsche und bin begeistert. Passt ohne Änderungen, hat acht Seitenfenster, ist im Geländeeinsatz wesentlich stabiler als die PVC-Plane und stinkt vor allem nicht so abartig, wenn man sich darunter aufhält. Man braucht dazu noch Front- und Heckteil, die hat PADH für kleines Geld in gleicher Qualität als NOS.

    1. Wie man in den Wald hinein ruft… Ich habe auf meine freundlichen E-Mail Anfragen an Zimmex immer umgehend ebenso freundliche Antworten bekommen – nebst guter Ware zu guten Preisen.


    2. Wer im Glashaus sitzt… Vielleicht könntest du, TDV, ja mal gelegentlich meine PN vom 26. Januar beantworten?


    3. Was du nicht willst, das man dir tut... Wenn wir uns alle auf unsere gute Kinderstube besinnen, erleichtert das den Umgang miteinander doch ungemein. Habe es hier persönlich aber auch selten anders erlebt, im Gegenteil: Die Hilfsbereitschaft hier hat Weltklasseniveau, Kameraden!


    Grüße
    Peter

    Hallo zusammen,
    Ich habe das beim KAT anfangs mit so einem PVC-Folienspiralschlauch gemacht.


    https://www.venisan.de/PVC-Lueftungsschlauch


    Günstig, leicht und sehr kompakt zusammenzuschieben. Mit einem Stück Spanngurt am Endtopf und am Garagentor fixiert. Von der Temperatur her völlig unproblematisch. Bis dass der Endtopf so warm ist, dass man ihn nicht mehr anfassen kann, dauert es im Standgas sehr, sehr lange. Was ich unterschätzt habe: Das Abgas pulsiert stark, das Ding zuckt wie ein Lämmerschwanz. Es hat gehalten, aber ob das wirklich dauerfest ist, kann ich nicht sagen.


    Grüße
    Peter

    Hallo zusammen, ich hatte nach 4 Jahren und 12.000 km eine Ölablagerung von ca. 1mm Stärke im KAT-Schleuderfilter, da ist noch reichlich Kapazität vorhanden. Werde das Reinigungsintervall daraufhin auf 25.000 km hochsetzen, das sollte ausreichen.


    Grüße
    Peter

    Moin Kristian,
    ich würde lieber eine professionelle Kugelstrahl- oder Betonschleifmaschine mieten, damit den Zementleim nach 14 Tagen entfernen, absaugen, mit 0,5 mm Epoxidharz grundieren (geht bis 8% CM-Restfeuchte, CM-Gerät hat der Fliesenleger), spachteln und mit Spaltplatten belegen. Das EP-Harz schützt auch die Verklebung vor später nachstoßender Betonfeuchte aus dem tieferen Beton und ggf. dem Untergrund. Sollte deutlich vor Ostern zu machen sein, hängt natürlich von Lufttemperatur und -feuchte ab.


    Grüße
    Peter

    Hallo zusammen,
    beim KAT sind Motor, Wandler, Schaltkupplung und Getriebe in dieser Reihenfolge hintereinander angeordnet. Wenn man nun bei eingelegtem Gang die Kupplung kommen lässt, wird der Kraftfluss nur noch durch den Wandler unterbrochen. Dass dieser bereits im Standgas Drehmoment überträgt, merkt man dabei an einem Ruck. Wenn man also beim einkuppeln nicht auf der Bremse steht, macht das Fahrzeug einen kleinen Satz. Mich stört das beim anfahren genauso wenig wie Benedikt, der Satz geht ja immerhin in die richtige Richtung.
    Die Gaspedalsperre verhindert das Gasgeben bei getretener Kupplung und eingelegtem Gang, sonst würde nämlich die 2,5 fache Verstärkung des Drehmomentes durch den Wandler die Schaltkupplung überanspruchen. Beim Einkuppeln kann man durch die Sperre also nicht wirklich mit dem Gaspedal die Schaltkupplung zerstören. Die Sperre ist aber meist so eingestellt, dass dabei noch etwas Gas gegeben werden kann, das erleichtert das ruckfreie hochschalten der Gänge, ruiniert dabei aber nicht die Schaltkupplung. Die von Benedikt beschriebene Anfahrweise ist also m.E. technisch nicht zu beanstanden.
    Die Wandlerüberbrückungskupplung ist zum Schließen des Kraftflusses erforderlich, sonst würde man mit permanentem Schlupf zwischen Motor und Getriebe fahren. Die WÜK wird von einem Drehzahlsensor am Motor und einem am Getriebe gesteuert und schließt oberhalb einer bestimmten Drehzahl (1200 U/min.?) den Kraftfluss, sobald die Drehzahldifferenz zwischen Motor und Getriebe unter 8 % fällt. Wenn man beim Anfahren viel Gas gibt, wird dieser Schaltpunkt später (bei höherer Drehzahl) erreicht, bei wenig Gasgeben schaltet die Kupplung bei niedrigerer Drehzahl. Man kann als Fahrer auch bei zügigen Beschleunigen die Schaltung beeinflussen, indem man oberhalb der Drehzahlgrenze kurz den rechten Fuß lupft, so dass die Motordrehzahl absinkt und die Drehzahldifferenz unterschritten wird, dann schließt die Wandlerüberbrückungskupplung und man kann bei geschlossenem Kraftschluss wieder aufs Gas steigen. Öffnen tut Kupplung erst wieder bei Unterschreiten einer Drehzahlgrenze ( 900 U/min.?).
    Sobald das Steuergerät das Signal zum Schließen der Wandlerüberbrückungkupplung gibt, erlischt gleichzeitig die gelbe Kontrollleuchte "Wandler" und das Magnetventil für die hydraulische Betätigung der WÜK wird angesteuert. Die Leuchte geht also immer erst aus, dann schließt die Kupplung mit etwas Verzögerung. Das Schließen der Kupplung spürt man meist durch einen Ruck, dieser ist aber von KAT zu KAT unterschiedlich groß, manchmal fast unmerklich.
    Der Wandler an sich ist völlig verschleißfrei und vor Fehlbedienung weitestgehend sicher, man muss lediglich darauf achten, dass die dabei erzeugte Wärme abgeführt wird. So dramatisch ist das aber bei funktionierender Kühlung nicht, man kann sogar problemlos Hunderte von Kilometern Autobahn mit offener Wandlerüberbrückungskupplung fahren (zum Beispiel bei Totalausfall der Elektrik, dabei funktioniert auch dann das Steuergerät der WÜK nicht mehr). Auch bei intensiven Gebrauch im Gelände habe ich bislang noch nie die Kontrollleuchte für die Wandleröltemperatur zum leuchten gebracht. Um das verschleißbehaftete Auf-und-Zu der WÜK zu vermeiden, fahre ich im Stau bei Stop & Go im vierten Gang ausschließlich im Wandlerbetrieb, auch dabei ist es noch nie zu Überhitzung gekommen.
    Wer einmal mit Drehmomentwandler im Gelände unterwegs war, möchte dieses Konzept nicht mehr missen, man hat immer Dampf im Kessel, auch wenn der gewählte Gang mal eine Nummer zu groß war. Steile Sandhügel bezwingt man beispielsweise faszinierend locker, indem man mit im großen Gang mit entsprechender Geschwindigkeit anfährt und in der Steigung, wenn die Kraft nicht mehr ausreicht und die Drehzahl in den Keller geht, die WÜK aufmacht und der Wandler die Fuhre wie am Gummiband über die Kuppe zieht.


    Grüße
    Peter


    Ach ja, das habe ich noch vergessen: Mag sein, dass die Schaltkupplung aufgrund des Vorhandenseins des Wandlers kleiner als üblich dimensioniert ist, aber beispielsweise beim Herunterschalten im Gefälle bei überbrücktem Wandler sind ja auch nicht unerhebliche Drehmomente zu übertragen, sooo empfindlich kann das Ding also nicht sein. Da dürfte schnelles oder langsames Einkuppeln im Standgas überhaupt keinen Einfluss auf die Lebensdauer haben.

    Hallo Alexander
    ich kenne das nur so von meinen Autos
    - MAN KAT Fahrerhausheizung (Ansaug in etwa 1,5 m Höhe neben dem Reserverad, Abgas in den Motorraum)
    - Hanomag AL 28 THW-Kofferheizung (Ansaug in etwa 1,5 m Höhe, Abgas direkt unter der Heizung)
    In beiden Fällen ist die Frischluft wichtig (Im Fahrerhaus Scheiben freihalten von Beschlag, im MKW Belüftung für 8 Personen). Vielleicht ist die moderne Weißware dafür auch zu luftdicht gebaut?


    Grüße
    Peter

    Hallo Alexander, Umluftbetrieb geht auch, dann erfolgt aber keine Belüftung und keine Entfeuchtung durch die Heizungsluft. Quasi Erwärmen und Umherquirlen der verbrauchten Innenraumluft ohne Feuchteabfuhr. Lecker...
    Da würde ich doch lieber Ansaugluft und Abgas räumlich trennen, das ist geübte Praxis. Und den Energiemehrverbrauch wäre es mir auch wert.


    Grüße
    Peter

    Hi Thomas,


    wenn Kurzzeitbetrieb, dann Gas und Luft. Diesel-/Benzinheizungen mögen Kurzzeitbetrieb gar nicht. Anbieten würde sich z.B. die Truma Vario Heat eco (Nachfolger der Trumatic) mit 2800 W Nennwärmeleistung. Ist serienmäßig thermostatisch geregelt, funktioniert immer, ist höhenunabhängig, einigermaßen leise, leicht und kompakt, kann gut im Innenraum untergebracht werden. Allerdings muss irgendwo auch noch die Gasflasche/der Gastank untergebracht (und ab und an getauscht/nachgefüllt) werden. Gasprüfung ist alle zwei Jahre erforderlich. Flüssiggas macht vielen Menschen Angst, bei einem außenliegenden Tank oder belüfteten Flaschenkasten und geschützter, fachgerechter Leitungsverlegung hätte ich da keine Bedenken.


    Wenn Motorvorwärmung unbedingt gewünscht ist, dann Diesel-/Benzin und Wasser, das läuft auf längere Betriebsdauern hinaus. Für den Innenraum können Gebläse-Wärmetauscher eingesetzt werden, auch hier sind Leistungen von 4 kW (z.B. WT Eberspächer Helios) möglich, die den Innenraum schnell erwärmen. Die Heizungen gibt es von Webasto und Eberspächer in unterschiedlichen Leistungsklassen, neuerdings auch günstiger aus Russland von Planar.
    Die ganze Wasserleitungsinstallation wäre mir persönlich aber viel zu aufwändig und undichtigkeitsanfällig.


    Egal welches Wärmeerzeugersystem, ich würde zur Beheizung des Innenraums unbedingt Außenluft erwärmen. Der Umluftmodus ist hinsichtlich Lüftung und Trocknung des Innenraums nachteilig. Den Aufbau kannst Du noch so gut dämmen, die Luftfeuchtigkeit wird sich an den Fenstern niederschlagen und muss abgetrocknet werden. Außerdem hat man ja bei Scheißwetter auch immer nasse Klamotten, die irgendwie trocken werden müssen. Und der Mief darf ja auch mal gerne raus...


    Grüße
    Peter

    Fernbedienung geht auch einfacher und günstiger, für 2,99 € incl. Versand:


    http://www.ebay.de/itm/Wireles…id=p2047675.c100005.m1851


    Schaltet bei mir seit 2 Jahren problemlos die 24V-LED-Beleuchtung auf der Wohnpritsche. Plug and Play, einfach in den Stromkreis zu stecken. Mit Dimmfunktion, praktisch, wenn man nachts mal 'raus muss. Die Sender haben alle die gleiche Codierung, jeder meiner Mitfahrer hat eine der scheckkartengroßen Fernbedienungen in der Tasche. Die eingebaute Knopfzelle hält leider nur ein Jahr, Ersatz kostet aber auch nur Centbeträge. Und die Dinger sind empfindlich gegenüber Unterspannung und brennen dann gerne mal durch. Den Leerlaufverbrauch des Empfängers habe ich nicht gemessen, bei längerer Standzeit wird bei mir die Pritschenstromversorgung über Hauptschalter abgeschaltet, ist für mich daher nicht relevant.

    Hallo Til,
    danke für die Recherche, Dein Einsatz erspart mir einige Genehmigungsgebühren (die für Boostedt können wir ebendort gemeinsam versaufen...)!
    Bei aller Freude über die Aufhebung des Sonntagsfahrverbotes bleibt doch ein Wermutstropfen: Ob denn wohl auch die Ferienreiseverordnung FerReiseV gleichlautend geändert wird? Ansonsten sind für unsere großen LKWs wie zuvor vom 01.07.-31.08. eines jeden Jahres wichtige Autobahnstrecken an Samstagen von 07:00 - 20:00 Uhr tabu.
    Es wäre nicht der erste "handwerkliche Fehler" im Gesetzgebungsverfahren, wenn dieser Umstand übersehen würde...


    Grüße
    Peter

    Hallo zusammen,
    nachdem sich die Knochen jetzt wieder etwas regeneriert haben, hier mein Erfahrungsbericht an die Daheimgebliebenen:
    Zur Vorgeschichte muss ich gleich etwas weiter ausholen: ich bin seit vier Jahren mit dem KAT unterwegs, seit drei Jahren auch auf Militärfahrzeugtreffen in Boostedt (Sommerbiwak) und in Thüringen (WFT). Bei einem der ersten Treffen in Boostedt hat Thomas-„Scheiß-die-Wand-an“-Gies meinem Junior und KAT-Beifahrer Till den Floh ins Ohr gesetzt, dass man auch schon mit elf Jahren mit einem eigenen Fahrzeug Spaß im Gelände haben kann. Der plünderte - nach kurzer Diskussion im Familienvorstand - sogleich seine Spardosen und erstand ein Dirtbike chinesischer Herkunft mit durchaus respektablen 9,5 PS aus einem 125er Honda-Dax-Nachbau von Loncin (richtig, die bauen für BMW die 650er-Ex-Rotax-Motoren). Das Spiel mit Kupplung, Gas, Schaltung und Bremse hatte er schnell raus, lediglich der Kickstarter wollte sich auch unter Einsatz jedes einzelnen der 35 kg Körpergewicht nicht nach unten bewegen. Da war also immer Papas Hilfe gefragt und da man als Erzeuger ja auch gerne mal in der Nähe ist, wenn sich der Nachwuchs um den Baum wickelt oder kopfüber im Schlammloch steckt, musste dann ein weiteres Zweirad her. Manche behaupten, das sei so von langer Hand geplant gewesen, stimmt aber gar nicht, ehrlich… So kam Vaddern dann jedenfalls vor zwei Jahren zu seinem ersten Motorrad, einer bei ebay blind geschossenen Hercules K 180.
    Da aber weder Vater noch Sohn irgendeinen blassen Schimmer vom Endurofahren hatten - wenngleich uns das nicht davon abgehalten hat, auf den Plätzen in Boostedt und anderswo mehr oder weniger elegant fast überall durch- und drüberzufahren, lag die Idee zu einem Lehrgangsbesuch nahe. Da kam das Angebot des Kradlehrgangs II gerade recht. Also habe ich mich fix bei „FMB“-Frank angemeldet. Da dieses Angebot ja an MFF-Mitglieder mit entsprechenden Krädern ging, zog der Junior den Kürzeren. Als dann aber bis kurz vor Beginn der Veranstaltung die Teilnehmerzahlen unzufriedenstellend niedrig waren, habe ich kurzerhand am Donnerstagabend bei Frank angerufen und mal vorsichtig nachgefragt, ob nicht ein weiterer zahlender - wenn auch minderjähriger und für ein Militärkrad zu kleiner Teilnehmer - akzeptabel wäre. Die Freude war natürlich groß, als Frank mit dem lakonischen Hinweis auf die generelle Erfordernis der Nachwuchsförderung schnell zustimmte. Also das Chinamopped noch fix mit auf den Anhänger geworfen und am Freitag nach Schulschluss auf die Autobahn Richtung Bad Segeberg. Der Dauerregen machte den Verzicht auf den Einfahrtag auf der Motocrossbahn verschmerzbar. Nach zahlreichen Staukilometern kamen wir dann gegen 19:30 Uhr auf dem Campingplatz „weißer Brunnen“ an. Das Camp mit den Grünen Mopeds und für Ottonormalcamper offenbar merkwürdig gekleideten Menschen war schnell gefunden und pünktlich hörte auch der Regen auf. Frank veranstaltete sodann eine Grillorgie mit Unmengen Fleisch und selbst gefertigter Grillbutter mit noch größeren Mengen an Knoblauch (der Zweitaktgestank auf der Motocrossbahn am kommenden Morgen konnte sich kaum dagegen durchsetzen!). Noch zwei, drei Bierchen dazu und die Heldentaten der anderen von den ersten Crosskilometern auf der Bahn anhört. Dass die ja noch nicht gar so alten Oldies Thomas „Rybezahl“ und Frank sich etwas verhalten bewegten und gelegentlich leise stöhnten, hätte mich doch stutzig machen müssen, bin ich doch in der gleichen Altersklasse einzuordnen…
    Am nächsten Morgen nach einem großzügigen Frühstück dann zur Strecke verlegt und vom Crosslehrer Sascha in Empfang genommen. Ein paar Einfahrrunden über die Außenbahn, dann ging es auch schon mit den Übungen los. Und das alles bei kuscheligen 27°C im Schatten, die einem im BW-Kradkombi nach kurzer Zeit die Suppe am Körper herunterlaufen ließ. O.k., die Hälfte war Angstschweiß, waren doch die Übungen auch nicht ohne. Ich wäre nie selber darauf gekommen, drei hintereinander liegende, große LKW Reifen überfahren zu wollen. Nur auf den schmalen und wabbeligen Reifenflanken wohl gemerkt, daneben ging nämlich gar nicht, da waren tiefe Löcher mit der Garantie von abrupten Steckern. Langsam ging auch nicht, dahinter musste man gleich einen Hügel hoch. Fuhr man zu schnell an, traf man die Ideallinie nicht; fuhr man zu langsam, schaffte man den Anstieg nicht… Adrenalin pur! Auch im Sandbunker beherzt am Gas zu drehen und jenseits der persönlichen Komfortzone (aber dafür stabil!) durch den weichen Sand den Hügel hinauf zu stechen, bedurfte anfangs einiger Überwindung. Ein paar Strauchler und Umfaller blieben nicht aus, aber alle gewannen zunehmend an Sicherheit, keiner scheiterte irgendwo. Carolin „Rybchen“, die sich beim Probefahren schon vorher den Knöchel lädiert hatte, hat sich um die Dokumentation mit der Spiegelreflex verdient gemacht, danke dafür. Warum gucke ich nur auf allen Bildern so verkniffen? Entspannt sieht anders aus… Nicht nur deshalb gestaltete sich der Kurs insgesamt als sehr anstrengend, wir brauchten doch einige Pausen zum Verschnaufen. Einer deutlich weniger, der Chinabrummer zog Runde um Runde, in zunehmend höheren Geschwindigkeitsregionen… Zwischendurch noch eine Notreparatur der MZ, die auf der Seite liegend plötzlich unvermittelt hochdrehte und selbst mit abgerissenem Zündkabel und Benzinschlauch mit durch den Simmerring angesaugtem Getrieböl und Glühzündung offenbar Suizid begehen wollte. Der sichere Drehzahltod konnte nur durch die Geistesgegenwart von Thomas verhindert werden, der die Kompression durch das beherzte Herausdrehen der Zündkerze niedermeuchelte. Ich hätte ja nicht darauf gewettet, dass die MZ danach noch mal ans Laufen kommt, aber der Fahrer GianCo vertritt vehement die „Null-Toleranz-gegenüber-Totalausfällen“-Politik. Also mit Bordmitteln das halbe Motorrad auseinander und wieder zusammengeschraubt, läuft! Ansonsten gab es nur kleine Wehwehchen an den Krädern, die K180 von Thorben hatte dann und wann Appetit auf eine neue Zündkerze, meine wollte sich den Mühen des Einsatzes durch einen undichten Kraftstoffhahn entziehen, Lukas fuhr sich einen Platten und das Chinaverarbeitungsqualitätswunder mochte regelmäßig mal am Zündkabel gekitzelt werden.
    Die Idee mit dem Rennen am Ende des Tages, welches alle Übungen auf einem Parcours miteinander verband und gegen die anderen auf Zeit zu fahren war, war im Nachhinein keine gute Idee, dabei verletzte sich Lukas das Sprunggelenk. Aber Hätte-Hätte-Fahrradkette, das wäre vielleicht auch wo- und wann anders vorgekommen, Dinge passieren halt… Leider reiste nachvollziehbarerweise die Rybenfamilie in Gänze ab und brachte sich um ein leckeres Abendessen mit dann nur noch 5 Teilnehmern im alten Bahnhof in Bunk. Dann war die Luft aber auch wirklich ´raus, wir waren anschließend schnell im Zelt verschwunden. So platt bin ich selten gewesen! Am nächsten Tag dann freies Fahren auf der Bahn, bei Sonnenschein mit nur 5 Teilnehmern auf dem ganzen Parcous ein Genuss. Lief bei mir dann aber nicht so gut wie am Vortag, offenbar verweigerte sich mein Körper einer erneuten Strapaze. Bin ein paar Mal abgeschmiert, aber außer blauen Flecken ist nix passiert. Ging dann später erstaunlicherweise aber wieder besser, als ich auf die V1 umstieg, erschien mir irgendwie handlicher. Um 15:00 Uhr dann unter Protest des Juniors, der mittlerweile die ersten Flugeinlagen probte, die Kräder aufladen, zum Camping fahren, Zelt abbauen und auf die Bahn in den Stau gen Süden.
    Insgesamt: Viel gefahren, viel gelernt, viel geschwitzt, nette Leute kennengelernt und jede Menge Spaß gehabt! Till kann heute noch im Kreis grinsen.
    Danke nochmal an Frank für die perfekte Organisation!


    Grüße
    Peter


    Hier noch ein paar Bilder von Carolin:











    Hallo zusammen,
    bei meinem U1300L ist das Leerlaufgeräusch der Eingangswelle auch sehr deutlich hörbar. Seitdem ich den Unimog in 2014 vom Bund übernommen habe, hat sich das Geräusch nicht verändert. Ich gehe daher davon aus, dass es auch schon 2011 vor 4.200 km vorhanden war. Da war das Fahrzeug zur Werksinstandsetzung bei AMT in Tauberbischofsheim, wenn das nicht o.k. gewesen wäre, hätten sie das so sicher nicht ausgeliefert.


    Grüße
    Peter

    Hallo Markus,
    Der KAT-Papst Marcel Kley baut Edelstahl-Highpipes für den KAT, der hat sicher was passendes für Dich. Er baut übrigens auch die in Rede stehenden Abgasrohre "in Serie" nach, die sind aber auch nicht weniger teuer und reichen qualitativ nicht ganz an die von Thomas heran. Vielleicht geht es bei den aufwändigen Flanschen und der blöden Geometrie auch einfach nicht viel günstiger?
    Und bevor ich gebrauchte Rohre aus Holland mit dem gleichen Isoliermaterialfehler einbaue, investiere ich lieber einmal etwas mehr und habe dafür auf ewig Ruhe.


    Grüße
    Peter