Beiträge von Stabsfeldwebel

    Vielen Dank Carsten,

    man stelle sich nur vor, wir hätten damals schon so leistungsfähige Handys gehabt…, so bleibt es nur bei kleinen Fragmenten die übrig geblieben sind. Aber wenn man das hört, dann spürt man auch unwillkürlich die Vibrationen der Maschine… In diesem Sinne „good Vibrations“. ;)

    Und hier noch ein paar bewegte Bilder von 1997. Die hab ich mit einer VHS Kamera aufgenommen, heutzutage also Steinzeittechnik.



    Und hier beim Startdienst auf dem SAR Kdo:


    Der wohl weiteste Internationale Einsatz der Bundeswehr. Die Unerstützung der UN Mission INTERFET auf Ost-Timor von Ende Oktober 1999 bis Ende Februar 2000. Ich selbst war vom 19.12.99 bis zum Ende am 28.02.2000 mit dabei. Eingesetzt waren 2 C160 von unserem Geschwader, dem LTG 63 in Hohn. Für den Hin- und Rückflug brauchten die Maschinen jeweils gute 5 Tage für die über 18000 km.

    Das Sanpersonal und etliche Tonnen an Material wurden mit einm Airbus der Luftwaffe dorthin geflogen, allerdings auch nicht Nonstop sondern mit kurzen Aufenthalten auf den Malediven und Singapur.

    Unsere Basis war der militärische Teil des Flughafens Darwin. Untergebracht waren wir in einer weitläufigen Kaserne der Army etwa 20 km von Darwin entfernt. Die Unterbringung als auch die Verpflegung war außergewöhnlich gut. Viele der dort sonst stationierten australischen Kameraden waren zu der Zeit in Ost Timor im Einsatz. Ebenfalls untergebracht waren dort Neuseeländer und Franzosen soweit ich mich erinnere. Auf dem Fliegerhorst hatten US Marines noch ihre „Zelte“ aufgeschlagen, kurzum ein wirklich sehr internationaler Mix von Streitkräften aus der ganzen Welt.


    Unsere Aufgabe war es, verwundete, verletzte oder schwer erkrankte Soldaten von Int. Airport Dili in Ost-Timor abzuholen und nach Darwin zur weiteren Behandlung zu fliegen. Dazu waren wir in einer 60min Bereitschaft die wir oft sogar noch unterboten. Die Crews tauschten alle 24 Stunden, so das man zwischendurch auch Freizeit hatte. Während das erste Kontingent bis Mitte Dezember kaum angefordert wurde (keine Ahnung warum) wurden wir regelmäßig zu Einsätzen gerufen. Nach der Landung holten wir die Patienten aus dem Feldlazarett mitten in Dili ab und übergaben diese dann Darwin auch wieder im zivilen Krankenhaus. Das lief alles sehr eingespielt. Passend zur Landung standen die Australier mit San-Kfz bereit und in Darwin klappte es genau so reibungslos.

    Zum Ende des Einsatzes (das Foto wo man beide Transall sieht) wurden wir als einzige ausländische Nation persönlich vom australischen Befehlshaber General Cosgrove verabschiedet. Das zeigt in etwa, wie wichtig für die australische Seite unser Einsatz gewesen sein mußte.

    Insgesamt sind wir dort sehr herzlich aufgenommen worden und es gab, vor allem auf Sanitätsdienstlicher Ebene, keinerlei Schwierigkeiten oder Berühungsängste.

    Weihnachten war es sehr warm. ;) Und meinen Geburtstag konnten wir im kleinen Kreis draußen im T-Shirt und Grillgut feiern..



    Landung in Dili Ost-Timor

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    Die US Marines waren auch mit diversen Einheiten zu Land zu Wasser und in der Luft dabei.

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    Geöffnete Laderampe nach der Landung in Dili.

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    Flug von Darwin nach Ost-Timor über die sog. Timorsee Flugdauer ca. 2 Stunden.

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    Gigantische Wolken und gewaltige Gewitter mit teils extremen Starkregen und Temperaturen von 30 Grad und mehr. Dazu hohe Luftfeuchtigkeit. Das Wetter und Klima hatte es in sich.

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    Einfahrt zum Feldlazarett welches in der Universität in Dili in Zelten untergebracht war.

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    Beide C-160 in Dili

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    Die sonst übliche Fliegerkombi (die grauen waren viel zu warm) getauscht gegen Flecktarn…

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    Achsooo, ein Transall Thema gibts auch noch. Gerade erst gesehen. Mit der bin ich auch hin und wieder geflogen..

    Neben dem SAR Geschäft wurden uns auch die MEDEVAC Einsätze im In- und Ausland übertragen.

    Hier z.B. ein Einsatz ins KFOR Gebiet nachdem eine Patrouille von Fallschirmjäger in ein Minenfeld geraten war. Wir übernahmen direkt aus der CH53 die verwundeten Kameraden in die Transall und flogen diese dann in verschiedene Bundeswehrkrankenhäuser in Deutschland.

    (Ich stelle hier nicht alle Bilder ein die ich seinerzeit auf die Schnelle machen konnte..)







    Winschen, winschen und nochmals winschen, neben dem einsprechen auf enge Landeplätze (also wirklich eng) bzw. dicht an Hindernisse war die Arbeit mit der Rettungswinde eine der Hauptaufgaben im fliegerischen Bereich eines Luftretters.



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    Hier schon beim LTG63 bei der Oderflut 1997 deutlich sieht man die Notschwimmer an den Kufen.

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    Weil hier das Thema Fallschirmspringen auch behandelt wurde… also gesprungen bin ich auch, auch aus der Bell sondern in Kassel/Calden aus einer Cessna und zwar 8x. ;) Leider gibt es davon nicht mehr als diese paar Bilder. Danach geht es gleich noch weiter mit ein paar Hueybildern…






    7x 800m und 1x1000m Mein Sprungbuch habe ich noch.

    Zur Nacht jetzt noch ein paar Fotos zur Entspannung… Bilder zur Ausrüstung/Konfiguration und Ausbildung und ein paar Einsatzbilder (da hatte ich immer so wenig Zeit zum fotografieren, außer ich konnte mal die Kamera einem versierten Piloten oder Mixer übergeben) gibt es die Tage dann…



    Fuck, ich weiß doch noch wann ich dieses Foto gemacht habe. Wir hatten einen ca. 12 jährigen Jungen in die Notaufnahme der Uniklinik Freiburg gebracht wo er dann wenig später verstarb und auf dem Rückflug dann dieser Sonnenuntergang und ein Regentropfen auf der Scheibe…









    Moin Pit,

    doch ja, beim LTG63 war das die Anneliese, auch wenn ich den Begriff nicht verwendet habe. Aber durch die Serie „Die Rettungsflieger“ wurde der Name auch einem breiteren Publikum bekannt. ;) Für mich war das immer die „Maschine“ ;) ;)


    Und ich habe noch mehr Bilder…. ;) ;)

    Gebirgsflugausbildung Januar 1988 LTG61 Penzing /WTD Oberjettenberg unterhalb der Reiteralpe dort war man in einer Baracke untergebracht und flog jeden Tag mehrere Stunden im Gebirge, es wurden gleichzeitig Piloten, Bordmechaniker und ich als einziger Luftretter geschult. Sehr spannend und man kam sich oft seeeehr winzig vor.











    stiwa, das Pumamesser aus dem „Jagdfliegernachlass“ (hört sich einfach immer besser an…) ist im 1. Quartal 1970 hergestellt.

    Leider fehlt der Sägeschliff, was daraufhin deutet dass das Messer mal unprofessionell geschliffen wurde und der Sägeschliff dabei entfernt wurde..

    Diesen Sägeschliff haben nämlich ALLE Auto Puma Messer/White Hunter.

    Von daher ist der Preis leider „etwas“ zu hoch…

    Ich habe mir kürzlich ein sehr gut erhaltenes Exemplar auch auf Ebay zugelegt, das hat nicht mal die 200er Marke gekratzt.


    Bullitreiber, die 6390 auf der Klinge bei deinem Messer ist die Modellbezeichnung und keine Bw Seriennummer.

    Dein Messer wurde übrigens im 1. Quartal 1983 hergestellt.

    Die zusätzlichen Nieten an der der Messerscheide wurden von Puma angebracht, da es bei einigen Bail outs mit dem Schleudersitz die Messer durch die Scheide geschnitten hatten. Puma reagierte und setzte zusätzliche Nieten auf die Scheidennaht.


    Ich hatte übrigens dienstlich sogar als erstes ein Puma mit Hirschhorn und hab es dann mal gegen den Holzgriffschalen getauscht, da stand dann auch BUND drauf.


    Die Bezeichnung BUND auf der Fehlschärfe gab es NUR im Jahr 1979. Code 24972. Alle anderen BUND Ätzungen sind nachträglich geschehen und nicht bei Puma. Das sind zwar originale Pumamesser aber nicht mit org. Ätzung.

    Quelle: Im Internet die richtigen Seiten gesucht. ;)

    Weil das alles auf EbayKleinanzeigen etwas einfacher ist mit Bilder einstellen etc.

    Hier aber der Verkaufstext dazu:

    Hier gibts ein Gefechtszelt noch aus dem Baumwollmischgewebe/Canvas (wie die Bundeswehr Seesäcke, nur noch fester) von 1971! Kleinere Beschädigungen in der Zelthaut wurden fachmännisch geflickt. Natürlich mit original Gestänge aus Holz (zerlegbar). Leider ohne Überzelt, aus Canvas ist das extrem selten, wenn überhaupt noch, zu finden.

    Auf jeden Fall ist das Zelt ein echter Hingucker und sieht auch optisch ganz anders aus, als die Generation der Gefechtszelte aus Lkw Plane.

    Das Zelt sollte auf jeden Fall mal neu imprägniert werden. Das eine Fliegennetz hat auch zwei Löcher, die Einschub „Fensterscheiben“ sind nicht dabei, die bekommt man aber auch noch. Der Verpackungssack für das Zelt ist vorhanden und darin war das Zelt auch immer verpackt und trocken abgestellt.

    Verschicken werde ich das Zelt nicht, dafür ist es einfach zu unhandlich und zu schwer.

    Am Wochenende haben wir hier im Dorf unseren alljährlichen Flohmarkt. Angemeldet sind derzeit über 40 Stände. Wir machen natürlich auch mit und wer wirkliches Interesse hat…für den pack ich das Zelt auch im Garten aus.

    Wie gesagt, das Zelt ist 50 Jahre alt, also bitte kein neues Schicki Micki Teil erwarten. Aber die Leute die solche Sachen interessant finden, wissen das auch.

    Ganz ganze ist ein Privatverkauf, ohne Garantie, Rückgabe oder Sachmängelhaftung. Nichtraucherhaushalt.


    Transport: Nächste Woche haben wir hier oben das Dustertreffen wo ja auch einige vom Forum teilnehmen, da könnte ich, nach vorheriger Absprache versteht sich, das Zelt mitgeben.


    Verkauf ich gerade bei #eBayKleinanzeigen. Wie findest du das?

    https://www.ebay-kleinanzeigen…ocial&utm_content=app_ios

    Wer hat Bedarf an nagelneuen MT Reifen von BF Goodrich? Größe 235 85 16R ?



    Eigentlich sollten AT Reifen in der Größe geliefert werden, es kamen aber MT Reifen bei meinem Kumpel an. Durch widrige Umstände wurde der Rückversand versäumt. Nun liegen die Reifen in der Werkstatt meines Kumpels mitten in Schleswig Holstein. Ich vermittle die ganze Sache nur und gebe dann gerne die Rufnummer damit sich Käufer / Verkäufer abstimmen können. Bei Bedarf können die Reifen auch dort gleich aufgezogen werden.

    Der Preis ist fix und liegt bei 640,00 Euro für alle vier Reifen.

    Die Bilder zeigen die genau die Reifen die auch verkauft werden.

    Die besten Tische habe ich gestern alle abgeholt. ;) ;) Danach war der Pickup voll... und ein paar andere nette Sachen haben wir auch noch gefunden. Also ich kann mich überhaupt nicht beklagen. Ganz im Gegenteil. Es war ein sehr entspannter Einkauf.