Beiträge von erasmo

    Inzwischen sind Werksfotos der 519-06 aufgetaucht - Zündapps "Wunderkrad" :)


    Als einzelnes Erprobungsmuster wurde die "06" in der zweiten Jahreshälfte während er laufenden Truppenerprobung der 519-02 an die Bundeswehr geliefert .


    Eigentlich ist die 519-06 es keine "519" mehr, sondern eigentlich die erste "520". Doppelschleifen-Rahmen aus dem Sport mit leistungsreduzierten 12,5 PS Motor. Quasi der Vorläufer der später kaufbaren GS 125 nur im BW-Outfit.


    Die Fotos werden nun für die detailgetreue Wiederaufbau der 519-06 genutzt, die den kalten Krieg überlebt hat und in den 70er Jahren mit Teilen der normalen KS 125 zivilisiert wurde.


    ciao
    erasmo

    Moin,


    so sehen meine Felgen aus. Mein TrpVersM wurde in den 70er Jahren entmilitarisiert und zum Café Racer umgebaut. :heul:







    Farblich habe ich mich entschieden, Felgen und Speichen in oliv zu haben. Schwarze Speichen sind nicht so stimmig.


    Ich habe nun ein Angebot für eine rohe 2.15x18 Felge mit der speziellen Zündapp Prunzung (knapp über 100 €)


    Wer hat eine gute Adresse zum Lackieren der Felgen und Beschichten der Speichen im alten Nato-oliv (im Zweifel auch im "neuen" Nato-oliv)?


    ciao
    erasmo

    Moin!


    Für meine Bundeswehr Trophy habe ich einen Spezialisten gefunden, der mir die 1,85 x 18 Zoll Felge mit der Zündapp-speziellen Prunzung "2 rechts/2 links" anfertigen und die entsprechenden Speichen liefern kann.


    Ich kann die Felge im Rohzustand oder verchromt bekommen.


    Ich möchte - entsprechend dem Original - die Felge und möglichst auch die Speichen in NATO-oliv haben.


    Was mache ich am Besten?


    Da auf Chrom schlecht was hält, wäre Rohfelge wahrscheinlich die beste Basis.


    Ist dann Beschichten oder Lackieren am sinnvollsten? Mein Gefühl sagt mir Lackieren, aber wann? Schon vor dem Einspeichen?


    Wie bekomme ich die Speichen oliv und wann mache ich das? Vor dem Einspeichen?


    Wer hat Tipps für mich.


    ciao
    erasmo

    Moin!


    Ein kleiner Zwischenruf zum Zündapp BW Krad-Register: Das 250er Truppenversuchsmuster (502-003 und 503-001) scheint grundsätzlich mit 18 PS Zylindern ausgestattet zu sein. Zivil wurden 14,5 PS ausgeliefert. Für die Bundeswehr Trophy wurden die Steuerzeiten und die Verdichtung geändert.


    Ich konnte letzte Woche bei einem Original Bundeswehrzylinder das Porting abnehmen. Hierbei waren keine Änderungen i.V.z. Serienzylinder zu erkennen, insbesondere die Auslass-Höhe von 46,5 bis 47 mm. Also scheinen doch einige der TrVersM mit 14,5 PS am Start gewesen zu sein.


    ciao
    erasmo

    Ich würde vorne 3.00-18 und hinten 3.25-18 bzw. wenn genug Platz 3.50-18 nehmen.


    Vorne ist der


    Die alten Einheitsgröße 3.25/3.50- 18 erklärt sich daraus, dass zum man nur eine Größe wollte. Die musste dann von der Tragfähigkeit auch 2 Mann plus Gepäck aushalten.


    Von der der Tragfähigkeit reicht der 3.00-18 alle mal. Man muss ihn nur eintragen lassen. Fahrtechnisch wird der schmale Vorderreifen ein Vorteil sein. Die alten Geländefahrer hatte wie schon geschrieben hinten 4.00-18 drauf und vorne einen 3.00er wobei man aber auf 19 oder sogar 21 Zoll gegangen ist.


    ciao
    erasmo

    Der Vergleichswert zu Bosch "W4" ist bei NGK "7". Die 8er NGK ist mit der W3 von Bosch vergleichbar.


    In die Hercules würde ich die 7er NGK einbauen. Die 8er ist zu kalt.


    ciao
    erasmo

    Und die Geschichte wird rund, wenn man daran denkt, dass Hercules die Ersatzteilversorgung für Triumph Motorräder und Roller übernommen hat, als Grundig 1957 nach der Übernahme die Zweiradfertigung einstellte.


    Also ein Deckel für die BW-TWN 250, der über den offiziellen TWN Teilelieferanten Hercules geliefert wurde.


    ciao
    erasmo

    Ich hätte aber noch zwei Fragen: Zum Einen zur Anbringung des Rücklichtes bei der 125er: War das wirklich im Original so gelöst? oder gab es eine Notwendigkeit, das Teil so abgesetzt vom Kotflügel anzubringen? Vielleicht ein nicht mehr existierender Gepäckträger?
    In wie weit ist das Krad "improvisiert"? Manches ähnelt sehr der Hercules


    Das Rücklicht muss ich nochmal auf den Werksbildern vergleichen. Man muss vielleicht zwischen Erprobungsmuster 125 und Truppenversuchsmuster 125 unterscheiden.


    Das manches der Hercules ähnelt liegt daran, dass die Nopitsch-Straße sich immer viel bei in der Anzinger Str. abgeschaut hat :whistling:





    Und die andere Frage: Wofür war ein Forst-Krad vorgesehen? Oder hat man nur eine Verkaufs-Bezeichnung gesucht?


    Bei der 125 war es ein ernsthafter Versuch zur zivilen Nutzung der BW-Kradentwicklung. Zur IFMA 1970 gab es Presseinfos zu zwei Forstmotorrädern mit 125 bzw. 175 ccm.




    ciao


    erasmo

    Moin!


    Ein kleiner Zwischenruf zum Zündapp BW Krad-Register: Das 250er Truppenversuchsmuster (502-003 und 503-001) scheint grundsätzlich mit 18 PS Zylindern ausgestattet zu sein. Zivil wurden 14,5 PS ausgeliefert. Für die Bundeswehr Trophy wurden die Steuerzeiten und die Verdichtung geändert.


    Bei der Kampfwert-gesteigerten 503 wurde außerdem die Kühlung mit alfinierten Alurippen und einer geänderten Brennraumform verbessert. Dies war wohl eine Reaktion auf Kolben-Probleme, die drei 502er TrpVM im Munsteraner Sand hatten. Im Geländesport - selbst bei Sechstagsfahrten - hatte der Zündapp Versuch solche Schäden nie bei den Trophy Modellen. Es war ein echtes Rätsel, was aufwendig auf dem Hainberg bei Nürnberg nachgestellt wurde. Der Zündapp Versuch durfte in den 60er Jahren auf den Nürnberger US-Army Standortübungsplatz.


    ciao
    erasmo

    Ich denke für eine 2er Comfort wird kaum über 3000 € gezahlt (auch wenn sie es wert ist). Ein realistischer Preis, der auch gezahlt wird, wird wohl zwischen 2000 und 2500 € liegen.


    Die Werte im OM-Katalog sind bei den Moppeds häufig sehr hoch.


    ciao


    erasmo

    Das Zündapp Werk in China ist auch schon seit über 15 Jahren Vergangenheit.


    Hier hat sich eine Vertriebsfirma Namensrechte und ein Markenlogo für eine bestimmte Warengruppe eintragen lassen, die nichts mit den alten "echten" Markenrechten zu tun hat.


    Da sich leider der alte Inhaber der Markenrechte, der sie von Zündapp nach der Pleite fortgeführt hat, nichts gegen die Eintragung vorgenommen hat, bzw. die alten Rechten nicht verlängert hat, kommt so ein Mist raus. :urg:



    Fahrräder ist was für Hercules aber nichts für die Motorradmarke aus Nürnberg und München. :D



    ciao


    erasmo

    Für meine 250er Zündapp Scramblenette (cross-over Tourenroller und Scrambler) suche ich für das Hella Schwanenhals-Rücklicht den breiten Fuß, der beim Heinkel Tourist 103 A1 Serie 1 verwendet wurde. Auf diesem Foto kann man den gesuchten Fuß unten in der Mitte sehen.



    http://www.rs-suss.de/Heinkel/verkleinert/Ruecklicht.jpg


    Der Fuß kann auch beschädigt sein. Wenn mehr als der Fuß dran ist, ist auch kein Problem. Falls jemand einen anderen kurzen oder breiten Fuß für das Hella Schwanenhals Rücklicht hat, bitte auch anbieten.


    So sieht das komplette Rücklicht aus


    www.rs-suss.de/Heinkel/verkleinert/Ruecklicht%20(1).jpg



    ciao


    erasmo


    PS: Bisher habe ich den langen Vespa Schwanenhals-Fuss, der durch die Befestigungsschraube unten, recht wackelig ist. Auch der mittlere Fuss der Maico M 250/B würde mir schon weiterhelfen, da dort ja die Bestigungsschraube mittig sitzt.

    Für einige Zweirad-Kenner unbekannt hat Zündapp sich nicht nur mit Einzelmaschinen an den Erprobungen für Bundeswehr Gelände-Kräder beteiligt, sondern auch Truppenversuchsmuster in größerem Umfang an das Heer geliefert.


    1961 eine von der Trophy 250 S eine abgeleitete Maschine unter der Typbezeichnung 502-003 (Forst-Version 502-004)




    1969 ein 125 ccm Krad unter der Typbezeichnung 519-02, das auf dem GS 100 Zentralrohrrahmen und dem aufgebohrten Motor der späten KS 100 basierte.





    Darüber hinaus gab es noch (vermutliche) Einzelstücke:


    1962 eine „Kampfwert-gesteigerte“ 250er unter der Typbezeichnung 503-001


    1969 eine 125er mit dem Doppelschleifenrahmen aus dem Sport (vermutlich Typ 519-06), der ab 1970/71 bei GS 125 und KS 125 auch in Serienmodellen zu finden war.


    Da es zwar zu diesen interessanten Bundeswehr Krädern einige Werksfotos, aber kaum technische Unterlagen und keine Produktionszahlen gibt, hat sich quer durch die Zündapp Szene (Zündapp S-Klasse IG, Zündapp Propstei, Zündapp KS 601 Club, Bella IG, Forum zuendapp.net, Zündapp Museum Sigmaringen u.a.) ein Register gebildet, was Licht in olivgrüne Dunkel bringen will.


    Aus dem Stand heraus konnten 14 Zündapp BW Kräder mit 250 ccm und 6 mit 125 ccm identifiziert werden, die den kalten Krieg überlebt haben. Neben dem Austausch von Daten und Informationen, steht auch die gegenseitige Hilfe bei der Restaurierung der Maschinen im Fokus des Registers.


    Da diese 20 Maschinen sicherlich nicht das Ende der Fahnenstange sind, hier der Aufruf:


    Wer hat noch eine Bundeswehr Zündapp oder eine baugleiche Forst Zündapp?


    Also die 250 ccm Typen 502-003 / 502-004 und alle 503 Typen sowie die 125er Kräder vom Typ 519 (Einrohramen: 519-02 L1 bis L6 / Zweirohrrahmen 519-06, 519-07 usw.)


    Infos bitte an BW-Zuendapp@email.de


    oder per Telefon:


    250 ccm: 0170 371 06 52


    125 ccm: 0151 230 237 31


    ciao


    erasmo

    Der 125er BW Motor (12,5 PS) ist eigentlich ein aufgebohrter KS 100 Motor der letzten Stufe mit 10 PS. Bei den den 15 bzw. 17 PS KS 125 Motoren ist einiges anders. Passen dürfte aber vieles. Da kennen sich Dirk und seine Freunde wirklich gut aus.


    Ich würde mal bei Ebay USA schauen. Die Rickman 125 hatte Zündapp Motoren sind und die 519-GS 100 Sixdays Scrambler wurde dort verkauft.


    kaihh: Wo genau liest du den den "gequirlten" Unsinn? Die verkehrten Bildunterschriften im Kradübersichtskasten meinst du sicher nicht.


    ciao
    erasmo