Beiträge von KaiserJeep

    Unter Druck sind die meisten Dichtungen, auch wenn sie pieseln, noch einigermaßen dicht, tendieren aber oft zum langsamen durchsinken der Pedals, weil die Drücke von Kreis 1 nicht aufrecht werden können. Die Bremsflüssigkeit verschwindet dann halt Richtung des geringsten Wiederstandes.

    Grundauslegung bei Hydraulikbremsen sind 100 bar für eine Vollbremsung, heute, meistens, sonst hat das ABS zu wenig Regelspielraum. Es gibt auch Bremsen, je nach Konstruktion, die sind schon bei 60 oder 70 bar bei der Vollbremsung. Das müsste man dann allerdings beim Hersteller nachfragen oder nachrechnen. Ältere Bremsanlagen tendieren eher zum Bereich der 70 bar bei einer Vollbremsung, aus der vor ABS-Zeit. Das ist aber leider herstellerabhängig und daher ist nur eine Tendenzaussage möglich.

    Grüße

    Wolf

    Schick, was sich noch alles findet.

    Ich würde das allerdings nicht bezahlen wollen für den Stander. Aber wenn es unbedingt für die Sammlung sein soll und diese vervollständigt, dann ist das auch o.K..

    Den Taschenmesserbausatz kann man wohl auch unterschiedlich bewerten. Irgendwie trotz allem Grenzwertig für nen Bausatz, nach meinem dafürhalten. Aber wenn es schön macht, gerne.

    Grüße

    Wolf

    Wenn die Klobenstangendruckseite undicht ist, dann läuft auch Bremsflüssigkeit in den Unterdruckverstärker, langsam, aber sicher. Dann ist, egal was sonst noch schlecht funktioniert, das Bremsgefühl, sagen wir mal, fast so, als wenn du in einen Haufen Hundescheiße reintrittst.

    Grüße

    Wolf

    O.K. der kann ja mal her kommen, wenn es ihm nicht zu weit ist und ich verfügbar bin.

    Kollegen zu verunglimpfen will ich eigentlich nicht, ich rede nur von ihrem Unwissen oder vor allem von der ihnen "Ich trau mich nicht" Psychose durch die Ausbildung, die leider nur extrem PKW-lastig ist. Die Kollegen können ja nicht mal was dafür. Sie werden ja nicht mal ermutigt, sich in solche Fachgebiete einzuarbeiten auf freiwilliger Basis.

    Ach, ich bin sicher nicht der weltbeste aaS, nur wird es wenige geben, die sich im grünen Sektor so auskennen wie ich, auch wenn das wieder überheblich klingt. Leider ist ein sehr wissender Kollege letztes Jahr kurzfristig aus dem Leben geschieden.

    Dazu kommt, das in den letzten 15 Jahren ein paar sehr wissende Kollegen aus Altersgründen in den Ruhestand gegangen sind, wenn ich von der Anzahl nur von meiner Dienstelle ausgehe, und natürlich aus Kostengründen nicht ersetzt wurden. Bei anderen Dienststellen ist es aber auch nicht besser, deutschlandweit (Ich habe auf Grund meines Werdeganges durchaus Zugriff auf das Innenleben anderer Technischen Überwachungsvereine, die ich hier aber nur im Zusammenhang mit der Personal/aaS Entwicklung preisgebe.). Zusätzlich wurden ein paar Jahre keine aaS ausgebildet, braucht man ja nicht wegen der EU. Aber falsch gedacht. Die jungen Kollegen sind halt mit dem Schwerpunkt PKW ausgebildet, erst PI (zum Rostklopfen zu geringen Gehalt), dann nach mindestens 2 weiteren Jahren der Bewährung mal zum aaSmT. Mehr geht halt so ohne weiteres nicht für Dipl.-Ing. (FH) oder Bachelor-Ingenieur. Master-Ingenieure arbeiten halt nicht für das Gehalt, das die TÜV's bereit sind, für Anfänger zu bezahlen.

    Alle anderen Bereiche des Geschäfts werden bei der Ausbildung weitestgehend ausgeblendet, auch LKW-Technik für Serienfahrzeuge. Kostet zu viel Zeit in der Ausbildung. Und es fehlt auch an Ausbildern dafür.

    Meine Zeit ist auch befristet, in spätestens in 3 Jahren und 5 Monaten bin ich weg und in Rente. Wenn es schnell geht, dann 1 Jahr und 5 Monate. Mal sehen.

    Das war jetzt ein wenig aus dem Nähkästchen, das ich eigentlich nicht dürfte. Aber so is es halt. Und wenn es zum Gesamtverständnis der Situation hilft, gerne. Ich habe die Probleme nicht erfunden.

    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute,

    egal ob Fulda, Marburg Biedenkopf oder Kassel (da soll es noch eine Bündelungsbehörde geben, soweit ich weiß), gehen auch Ummeldungen da durch. Das macht zwar normalerweise keinen Stress, kostet aber in der Regel 39 Euro zusätzlich. Wird aber wohl von den Zulassungsstellen unterschiedlich gehandhabt.

    Wenn deine Änderungen nicht eintragungspflichtig sind (also abbaubar), dann bleibt es beim Basisfahrzeug und dürfte daher nur einer formellen Prüfung unterzogen werden, wenn überhaupt. Ging aus dem obigen Angaben nicht unbedingt hervor. Es könnte aber sein, das die ein neues Oldtimergutachten fordern, weil in dem alten sind ja keine Fotos drin, was heute gewünscht ist. (aber keine Vorschrift ist, was aber nix nützt, wenn die Behörde darauf besteht. Selbstgemachte Fotos sind ja nicht offiziell, auch wenn die nix anderes zeigen, weil auch der abnehmende Prüfer nix anderes fotografieren kann.)

    Der abgebildete C303 ist die Ausführung Panzerjäger ohne Bewaffnung, habe ich auch schon mal vor Jahren abgenommen. Eigentlich nichts gefährliches.

    Grüße

    Wolf

    Kristian,

    ich denke, du hast die Intension meines Beitrages nicht wirklich verstanden.

    Es geht wohl viel eher um einige komischen Intensionen einiger Politiker in Berlin oder schlicht deren Unwissen (oder eigentlich deren Referenten, die ja normalerweise die Gesetzesentwürfe formulieren).

    Mir persönlich ist es scheiß egal, ob ein paar Panzereigner ihren Panzer mit Beton ausgießen müssen, weil irgendein nicht zu Ende gedachtes Gesetz besteht. Ob das allerdings zielführend ist, das wage ich mal zu bezweifeln. Und die meisten werden das auch nicht machen mit dem Betonausgießen.

    Genau so wie die Diskussion über das Ende des H-Kennzeichens, wo doch grade zusätzlich die terminierte Benutzung eingeführt wurde, also das Saisonkennzeichen im H-Bereich, für völlig überflüssig halte. Gepflegtes kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut hat durchaus seinen Sinn und kostet die Eigner ja auch einiges an Geld. Vielleicht werden ja auch mal E-Autos Oldtimer, wenn denn es lange genug Batterien dafür gibt. Wäre vielleicht nicht so schlecht im Sinne der Dokumentation der Fahrzeugentwicklung für die nachfolgenden Generationen.

    E-Autos gibt es, so nebenher, schon ziemlich lange, habe sich aber nicht durchgesetzt. Zu wenig Reichweite, Batteriekosten zu teuer im Vergleich zum damaligen Kraftstoffpreis, insbesondere, als entsprechend leistungsstarke Zugmaschinen mit Verbrennungsmotor verfügbar waren. In Sinsheim steht eine Zugmaschine mit 15 Tonnen Gesamtgewicht, batteriegetrieben, war, als sie ins Museum kam, auch noch teilweise funktionsfähig (Batterieproblem), Hersteller Lloyd in Varel. Baujahr 1915. Heute geht da wohl nix mehr, steht seit mehr als 30 Jahren. Ist aber trotzdem kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut von außergewöhnlicher Bedeutung.

    Ach, und wo ist der Grund für beleidigte Leberwurst beim ersten Beitag zu dem Thema?????????????

    Grüße

    Wolf

    Hoerman,

    ändere mal deine Fußnote, das Treffen findet, wie du weißt, nicht statt.

    Zu den Zusätzen zur Kokarde: Ob Heer, Luftwaffe oder Marine: Ich kenne alle drei Varianten aus dem richtigen Leben. Allerdings war das nicht (Nach meinem Kenntnisstand) so, das immer die "Stammeszugehörigkeit" auf den Kokarden Aufnäher dabei war. Da war die BW wohl zeitweise auch inkonsequent oder mal wieder einem Spaar-Zwang aufgesessen oder anderen Befindlichkeiten. Ich erinnere, das zu meiner Dienstzeit es sowohl als auch gab. Die mit den Heeressäbeln waren doch etwas beliebter, allerdings extrem rar und entsprechend alt bei Berufssoldaten, die ohne diese wurden halt auch in der Masse getragen, musstest du ja. So was rächt sich meist in der Truppe, weil, entweder bin ich Heer oder Luftwaffe oder Marine. Und das will ich dann irgendwie auch zeigen. Beim blauen Schiffchen ist das egal, ist eindeutig Marine.

    Grüße

    Wolf

    Nee, ist kein Witz.

    Das ist die Folge von dem Scania, den ein Volltrottel in den Berliner Weihnachtsmarkt gefahren hat. Danach dürfen unter 18-jährige nicht mal mehr in die Nähe von Panzern kommen (Äh, was machen die 17-jährigen die der Bundeswehr?), die Dinger sind mit Beton auszugießen, damit die ja nicht mehr fahren können. Selbst wenn damit militärhistorisches Kulturgut zerstört wird.

    Unsere Politiker haben halt nur noch Angst.

    Welcher Trottel würde denn mit so was unauffälligen wie einem gepanzerten Fahrzeug nach z.B. Nürnberg fahren, um da durch den Weihnachtsmarkt zu rumpeln. So nebenher, die müssen ja eh nach KWKG entmilitarisiert sein. Und bei der üblichen Reichweite solcher Fahrzeuge macht das eh keinen Sinn, so eine Aktion zu starten. Die paar Leute, die sich so was leisten können, sind an solche Aktionen wohl eher nicht interessiert. Also mal wieder eine Überreaktion dieses unseres Staates, siehe auch Flick-Panther. Außer Flurschaden und schwerer Beschädigung von historischem Kulturgut nix gewesen.

    Ach, und dann werden alle Panzer, die in Staatlichen Museen stehen, z.B. in der WTS oder dem Panzermuseum Muster stehen oder bei der Erprobungsstelle 51 in Trier auch gleich zubetoniert, auch wenn sie wissenschaftlichen Forschungen dienen. Weiß denn diese unsere politische Regierung überhaupt noch, was sie treibt? Ich habe da stellenweise meine Zweifel.

    Zusammenfassend übergreifend: Das H-Kennzeichen wird abgeschafft, alle Fahrzeuge mit H-Kennzeichen sind umgehend zu verschrotten, weil ja alles Dreckschleudern und Feinstabproduzenten (auch wenn das total falsch ist), alles was nicht in Museen steht wird vernichtet, Museumsfahrzeuge dürfen aus Umweltgründen nie mehr bewegt werden, Oldtimerrallys oder Oldtimerveranstaltungen jeder Art werden grundsätzlich verboten aus Umweltgründen. HM, ob das wirklich dem Umweltschutz dient. Das ist so ein lächerlich geringer Teil an der Umweltverschmutzung durch diese Fahrzeuge, dass das kaum der Rede wert ist. Und an der weltweiten Umweltverschmutzung und CO2 Produktion fällt das eh nicht auf.

    Aber jede Regierung kann damit locker ihre Abwahl einleiten.


    Auch wenn das jetzt wieder Diskussionsstoff liefert, so iss es halt.

    Grüße

    Wolf

    Übrigens, das Sturmgeschütz find ich schon gut, so als Modellbauer. 1:1 ist ja schon mal ein netter Maßstab. Ob allerdings die Aluketten wirklich halten, das lasse ich mal dahin gestellt sein. Original waren die wohl eher im Gesenk geschlagen aus Schmiedestahl, aus gutem Grund, mal so als Ingenieur.

    Hallo Leute,

    da war ich 2 mal. Ein paar Randbedingungen haben mir NICHT gefallen. Also fahre ich da nicht mehr hin. Aber wem es gefällt, bitte, gerne. Der deutsche Zoll war auf der Rückreise jedes mal auch eher arrogant, von oben herab und wenig kooperativ, einschließlich Fahrzeug filzen, aber wirklich alles auspacken und zeigen, (das die nicht noch den Inhalt von Chemieklo untersucht haben , das war grade alles) obwohl die von dem Treffen sicherlich gewusst haben müssen. Der Schweizer Zoll war allerdings jedes mal bestens informiert und sehr freundlich und zuvorkommend, und das, obwohl denen durchaus klar war, das wir mehr als zulässig an bleihaltigen Getränken dabei hatten.

    Grüße

    Wolf

    Hermann,

    die Idee mit deinem Testverfahren ist nicht schlecht, allerdings dürfen die Leitungsstummel nur sehr kurz sein, sonst tritts du ja wieder gegen Restluft.

    Radlagerspiel: Kann natürlich sein, aber ich habe noch nie so platte Radlager erfahren, das sich das wesentlich auf den Pedalweg ausgewirkt hat. Ich habe 1993 eine Dienstreise an den Atlantik überlebt, da war ein Lagerkäfig bei einem neuen Kegelrollenlager gebrochen, Die Bremse pfiff zwar ein wenig, aber war nicht wirklich furchteinflößend. Es gab halt nach der Dienstreise nach gefundenen Fehler ein neues Radlager und über 2000 km, gut wars.

    Grüße

    Wolf

    Äh, ich habe mich grade noch mal durch den Tread geblättert.

    Was labern die da, Führerhausrichtlinie? So ein Schwachsinn. An Beifahrersitze gibt es keine Anforderungen, nur an den Führersitz. Java-Kiste ist geschissen gut als Beifahrersitz. Die Vollfeiglinge sollen das mal aus der Führerhausrichtlinie beweisen und nicht einfach nur behaupten. Aber das können die nicht beweisen!

    Einfach mal unter Druck setzen, Dokumente raus, zeigen, wo das steht. Soweit ich weiß, hat das Kraka auch eine ABE für die Bundeswehr, allerdings unter einer 4000 Schlüsselnummer. Nur sind ABE'sen von vor 1980 nicht mehr im ARGTP21 verfügbar.

    Das liest sich alles wie: Ich trau mich nicht, ich habe keine Eier und vor allem habe ich Angst vor meinem Chef.

    Andererseits: Die Anzahl der Sitzplätze ist schon lange nicht mehr zulassungsrelevant und eigentlich kaum noch änderbar, weil es sich dabei um ein sogenanntes Gefälligkeitsgutachten handelt, die seit September 2005 eigentlich nicht mehr gemacht werden dürfen, außer der Kunde besteht ausdrücklich darauf. Und das ist auch im Nachweisblatt zu dokumentieren.

    Mein J24KAI hat auch noch 6 Sitzplätze eingetragen, davon 4 Notsitze, die schon seit einigen Jahren NICHT mehr eingebaut sind. Die Löcher für das Anschrauben der Sitzbänke sind auch nicht mehr vorhanden. Das hat selbst die Diskussion mit dem Zoll überstanden, weil die waren auf PKW-Steuer geil, 2,7 l Diesel von 1976, 20+ Jahre rückwirkend.

    Grüße

    Wolf

    Dipl.-Ing. und aaS

    Hallo Leute,

    in den 50ger und 60ger Jahren wurde das mit dem Trommelausdrehen noch nicht so eng gesehen. Aber seit 71/320/EWG und ECE R13 wird das deutlich enger gesehen. Da muss die Verschleißgrenze auf den entsprechenden Bauteilen angegeben werden, also z.B. im Guss der Bremstrommel oder irgendwo auch dem Flansch einer Scheibenbremse. Nach den einschlägigen SAE-Anforderungen ist spätestens ab Mitte der 70ger Jahre auch die Verschleißgrenze angegeben.

    Der Wechsel zu Bremsflüssigkeit DOT 5 voll Silikon hat natürlich seine Vorteile. Nur ist dabei zu beachten, das die bisherige Bremsanlage sinnvollerweise vollständig zerlegt wird und vollständig mit Spiritus gereinigt wird. Das heißt wirklich vollständig, alles muss durchgespült werden, alle Manschetten und Staubkappen richtig auswaschen, dabei vielleicht alle Radzylinder und den Hauptbremszylinder mal nachhohnen. Dann funktioniert das auch mit dem Wechsel, vorausgesetzt, das die "Gummiteile" trotz Reinigung DOT 5 Silikon vertragen.

    Es gibt Autos, die vertragen nicht mal DOT 4 wegen der Gummiteile (Auch wenn das heute und die letzten mindestens 40 Jahre mal nicht wirklich Gummi ist, sondern irgend so was wie NBTR oder so was ist; ich bin zu faul, das jetzt nachzuschauen.).

    Ich habe letztens ein Bremsanlage auseinander genommen, die auf Silikon umgestellt war, ohne entsprechende Vorarbeit. Konnte alles wegwerfen. Zum Glück hatte ich Ersatz lagernd.

    Grüße

    Wolf

    Andreas, Till,

    nein, ich brauche keine 3 Monate , um darüber zu reflektieren, auch wenn es schon spät ist.


    Interessant wäre es zu wissen, was beim Bremsen z.B. auf der Rolle passiert mit Motor aus und ohne Unterdruck im Bremskraftverstärker. Bei hinreichender Pedalkraft dürfte da nix anderes herauskommen als mit Unterstützung mit geringeren Pedalkräften.

    Wenn du schreibst, das bei Starten des Motors, das Pedal nach unten geht, dann hast du nicht stark genug auf die Bremse getreten. Oder anders herum, es sind Widerstände im Pedalweg bzw. in der Kraftübertragung auf den Hauptbremszylinder. Und diese Widerstände haben da nix zu suchen. Das kann durchaus eine Ursache für ein schwammiger Bremsgefühl sein, weil sich die Bremse jedes mal etwas anders anfühlt bei subjektiv gleicher Bremsbetätigung. Das hat natürlich nix mehr mit schlechter Entlüftung oder dergleichen zu tun. Schlechte Entlüftung zeigt sich eher in Erschöpfung des Pedalweges bei unzureichender Bremswirkung.

    Grüße

    Wolf

    Bruno HH,

    die Bezeichnung Notpartner passt schon besser, wenn wohl unfreiwillig so geschrieben.

    Wenn Schmidtenhöhe nicht wäre und ich das Wochenende frei machen könnte (Äh, habe ich frei wegen S-Höhe), dann wären mir die 600 km auch egal. Ich bin ja früher auch 2 Mal im Jahr nach Bergen zu Wolfgang aufs Treffen gefahren und bis zu 3 Mal nach Pocking, als es das Treffen noch gab.

    Grüße

    Wolf

    Klar, 100 gegen einen. Da könnt ihr mit euren Borgies leicht mehr Kilometer zusammenbekommen als ich mit 3 bis 4000 km pro Jahr. Aber es ist von euch noch keiner 100000 Meilen mit seinem Borgie gefahren. Und es hat wohl auch keiner seinen Borgie seit fast 38 Jahren.

    Allerdings ist diese Diskussion keinesfalls zielführend. Ich kenne Willy's Fahrer, die mit ihrem Willy's weit über 200000 km gefahren sind und das ganz normal finden (auch wenn das nicht hier her gehört).

    Was hier her gehört, ist die Ersatzteilsituation. Da steht der Borgward deutlich besser da als der M715 mit weltweitem Suchen nach Teilen. Oder Teilen, die es einfach nicht mehr gibt weltweit, außer in meinen Beständen.

    Wenn es denn beliebt, den Beitrag zur Kenntnis zu nehmen.

    Schönen Abend noch!

    Grüße

    Wolf

    Ach, noch was: Ich hätte damals sehr wohl einen Borgie für schlaffe 250 DM kriegen können, ausgesondert vom DRK Heidelberg. Hätte nur umlackiert werden müssen. Top Zustand, nahezu rostfrei, aber keinen Platz als Student.

    Und ich weiß jetzt schon, das es Dislikes dafür gibt.

    Hallo,

    wieso hast du den Ferret nicht auf die Straße bekommen? Abnahmeorganisation stellt sich quer? Es gibt straßenzugelassene Ferrets. Allerdings macht das aktuelle KWKG da Schwierigkeiten, obwohl das total Schwachsinnig ist, was die da fordern. Du müsstest nach Vorschrift deinen Ferrit mit Beton ausgießen und müsstest dafür sorgen, das niemand unter 18 Jahren in die Nähe deines Fahrzeuges kommt. Total daneben. Alles Spätfolgen des bescheuerten Scania-Piraten, der in den Berliner Weihnachtsmarkt gefahren ist.

    Als Kriegswaffe ist das Fahrzeug eh nicht mehr sinnvoll brauchbar, auch wenn es noch Staaten gibt, die den Ferrit nutzen. Es soll ja auch noch Staaten in Mittelamerika geben , die noch Sherman-Panzer aktiv nutzen. Aber der Sherman Panzer ist nicht wirklich noch eine Kriegswaffe.

    Grüße

    Wolf

    Äh, dein Eigenbau ist da ne ganz andere Nummer; das gilt als Neufahrzeug.

    ÄH,

    wenn ich die Radbremszylinder NACH der Bearbeitung sehe und gezeigt ist, das die mit "Sandpapier" statt mit einem Hohngerät, Bohrmaschine und viel Öl geschliffen wurden, dann wundert es mich, das die Bremse einigermaßen funktioniert.

    So nebenbei, bei der Kontur der gezeigten Bremstrommel: Die hätte ausgedreht werden müssen, also alle Trommeln.

    DOT 5 ist nicht der Weisheit letzter Schluss, alles muss gespült werden.

    Diese Qualität der Bremsenreparatur würde ich meinem M715 nicht antun. Aber wenn es funktioniert, jeder nach seinem Willen.

    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute,

    mal im Ernst, als fast allwissend Auftretender, zeitweise besserwissender hätte ich mir diese Peinlichkeit über das limitierte Wissen über eine, sagen wir mal, nicht unbedingt alltägliche, allerdings nicht ungewöhnliche Bremsanlagenkonfiguration erspart.

    Ich gebe allerdings zu, das ich vielleicht einen gewissen Wissensvorsprung habe durch die Vorlesung "Grundlagen zu Konstruktion von LKW-Bremsanlagen", die mit PKW Bremsanlagen aller Konfigurationen anfängt, einschließlich ABV-Auslegung und Grenzen der ABV. Ach, und ich habe mehr als 1 Fahrzeug von Einkreisbremsanlage auf eine funktionierende, mit sinnvoller Verteilung der Bremskräfte, Zweikreisbremsanlage umgebaut. Das hat schon machen der Kunden (waren eigentlich meine Kunden, aber das spielt hier keine Rolle), aus problematischen Situationen gerettet und wohl auch den einen oder anderen Unfall vermieden.

    Ich wünsche noch einen schönen Abend

    Wolf

    Hallo Leute,

    nun mal ein wenig Theorie. Die Warnleuchte sollte angehen bei einem Druck von 6,6 bar.

    Der TRM sollte nach Vorschriftslage, da es sich ja im Prinzip um ein ziviles Baumuster handelt, mit automatischen Gestängestellern ausgerüstet sein für die Federspeicher. Die sind aber Einheitsteile, wenn sich Renault damals an die Regeln gehalten hat. Wenn die Feststellbremse ungleichmäßig anlegt, dann sind da Hindernisse in den Leitungen anzunehmen, weil dem Relaisventil ist es egal, welche Luft es ablässt. Weniger Wiederstand, schnellerer Ablass.

    Daher: Der Ansatz, die Stahlrohleitungen , insbesondere mit Hinblick auf die Auslandstour, durch moderne Kunststoffleitungen zu ersetzen, ist nicht grade falsch gedacht. Allerdings gebe ich zu bedenken: über eine brennende Wiese zu fahren, ist mit einer mit Kunststoffverrohrung versehenen Bremsanlage eher nicht zielführend.

    Grüße

    Wolf