Beiträge von KaiserJeep

    Was machen Motten naturbedingt? Sie fressen vom Aas die Felle, also Wolle. Bei der Panzermütze ist halt in hoher Wollanteil verarbeitet, also Idealziel für Motten. Ich möchte nicht zählen, wie viele Pullover und andere Bekleidungstücke ich durch diese niedlichen Tierchen ich unrettbar, also letztendlich untragbar, also auch nicht mehr verkaufbar verloren habe, schlicht Müll. Aber das gehört zum Geschäft.

    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute,

    ich war auf der Schmidtenhöhe seit den ersten Treffen dort, mit einer Ausnahme, weil ich krank geschrieben war. Dieses Jahr war es nicht das schlechteste Treffen , dass statt fand. Es war halt interessant, das es im wesentlichen auf dem Ursprungsplatz statt fand, leider mit einigen Einschränkungen, die vom Veranstalter nicht zu vertreten sind, sondern auf Auflagen basieren. Die ehemalige Marder-Ausbildungsstrecke mit Wasserduchfahr6t war ja voll gesperrt. Früher haben die Leute da ihre Bremsen ruiniert und die Kühler verschlammt, genau wie in nahegelegenen Gelände 2, das auch etlichen Fahrzeugen die Kühlleistung gekillt hat. Aber das war früher, vor 15 Jahren+.

    Auch weiß ich vom Veranstalter, das die Betonstraße, die letztes Jahr als Standplatz benutzt wurde, dieses Jahr, weil noch BW-Eigentum, für 5 Tage 1500 Euro an Miete gekostet hätte. Also indiskutabel!

    Ich weiß auch von einigen Mitgliedern des Vereins, das sie privat das Treffen mit Geld unterstützt haben, weil die Erlaubnisse waren noch nie so teuer wie dieses Jahr. Es geht da um Summen im Bereich um 10000 €, die da zugeschossen wurden, ohne Aussicht auf Wiederkehr.

    Es wird hier wahrscheinlich den einen oder anderen geben, der das nicht glauben will, aber ich weiß es halt. Auch werde ich seit Jahren darauf hin angehalten, doch mal Mitglied im Verein zu werden. Ich lehne das aus Zeitmangel (außerhalb der Treffen) immer wieder ab. Wenn ich Rentner bin, dann vielleicht. Aber zuschießen werde ich nix.

    Viele Grüße

    Wolf

    Gandalf,

    ich muss dir wieder Recht geben. Den Dauerschwätzern hört man besser nicht zu. Die Stillen in der Ecke können in 99% aller Fälle die deutlich besseren Hilfen/Vorschläge zum Problembehen geben, meist besser als die aus den Unimog-Werkstatt. Ist leider so, wie ich aus meiner dienstlichen und privaten Erfahrung , auch durch wissende Kollegen weiß. Und genau das ist der Grund, warum ich keinen U1300 habe. Nur nach 37 Jahren mit einem M715 habe ich bei meinem Alter keinen Bock mehr, mich in dem U1300 definitiv einzuarbeiten. Meine Karre kenne ich. Obwohl, ein U1300 wäre schon nicht schlecht... Und wird auf der Autobahn mit 83 km/h deutlich eher akzeptiert als mein M715.

    Viele Grüße

    Wolf

    Hallo zusammen,

    rote Y-Nummern gab es schon früher.

    In Somalia sind die REO mit Tankauflieger (Geschenk der Amis, weil die keine Kanister Orgien feiern wollten), die ursprünglich schwarz zugelassen waren, auf Anordnung einiger superschlauer BW-Sachverständiger wegen nicht vorhandenem Nachweis der GGVS zwangsstillgelegt. VM Rühe hat darauf hin angewiesen, dass dann die Fahrzeuge mit roter Nummer fahren., sonst hätte die BW von den Amis keinen Sprit bekommen. Nach der Rückkehr nach Deutschland wurde dann ganz überraschend festgestellt, dass die doch die GGVS erfüllen.

    Als der M151 mit TOW (2 Fahrzeuge) erprobt wurden, waren die auch mit roter Y-Nummer versehen. Die Rückleuchten waren auf ULO-Leuchte umgebaut, weil rote Rückleuchten, igittigitt! Eins dieser Fahrzeuge ist dann mal vor ca. 30+ Jahren in Sinsheim gelandet.

    Grüße

    Wolf

    NS: KAT II wäre eine schlechtere Einstufung der Geländefähigkeit. KAT I, II, III, IV bezieht sich auf die Einstufung der Geländegängigkeit. Die Bundeswehr erhält grade neue 5- und 10 Tonner. Es sind insgesamt mit dem 2. Los so 600+ Fahrzeuge bestellt bzw. zum erheblichen Teil ausgeliefert. Ein drittes Los soll wohl demnächst bestellt werden. Alle mit Euro VI Abgastechnologie. Nach ES+T.

    Hallo Leute,

    ich habe ich dienstlich ein paar Jahre mit Unimogs zu tun gehabt. BM 435 und 437. Auch bin ich im Besitz der original Unimog U1300 TÜV Unterlagen (die allerdings wenig aussagefähig sind, weil sie eigentlich recht wenig mit dem tatsächlichen Fahrzeug zu tun haben). Aber immerhin habe ich die original ABE-Unterlagen vorm verschrotten bewahrt, was ich eigentlich nicht dürfte.

    Beim Unimog muss man auf 2 , eigentlich 3 grundsätzliche Eigenschaften gefasst sein (Laut Aussage meines ehemaligen Chefs, der von seinem TÜV Sachverständigendasein etliche Jahre Konstrukteur bei Unimog war) und dann fast 30 Jahre der Unimog TÜV Sachverständige: erstens: ein Unimog ist niemals richtig kaputt, aber auch niemals richtig heil, zweitens: beim Unimog sind alle Teile schwer und es ist schlecht dran zu kommen, und natürlich ist das alles schlecht und kompliziert zu schrauben, drittens: es kostet immer LKW Preise.

    Ansonsten: Hallo Leute, was erwartet ihr denn von 30+ Jahren totgestandenen Fahrzeugen mit ohne oder falscher Wartung grade mal und "nur" 20000 km Laufleistung, die eventuell vor 20 Jahren erbracht wurde. Das sind auf die durchschnittliche Lebensdauer von 30 Jahren von 666 km pro Jahr. Es ist aber bekannt, dass ein Fahrzeug um die 3000 km pro Jahr braucht, um am Leben gehalten zu werden und die Dichtungen auch funktionieren, von Ausnahmen abgesehen.

    Die ET-Lage beim Unimog für die BM 435 und 437 ist eigentlich recht gut, weil noch viel zu viele davon im täglichen Gebrauch sind. Nur BM 435 sind halt nicht mehr allgegenwärtig lagernd und die jungen ET-Leute sich mit dem BM schwer tun.

    Schönen Abend noch

    Wolf Dose

    @ Gandalf: Wenn die Be- und Entlüftungsanlage der Aggregate "zu" ist, dann schafft der Temperaturunterschied zwischen kalt und warm auch fast die 0,2 bar. Wenn es also pieselt, dann ist die Dichtung halt totgestanden. Ansonsten stimme ich deinen Satements voll zu. Ist leider so .

    NS.: Willst du Mog fahren must du damit leben. Habe genau dieses Thema vor 2 Wochen mit einen Unimog-Sammler im Nachbarort besprochen, der auch Forumsmitglied ist.

    Hallo

    du brauchst eine Versicherung (Konditionen muss mit der Versicherung geklärt werden), Sonst muss das Fahrzeug aber trotz allem den Vorschriften der Verordnung entsprechen. Wenn das passt (kann man mit einen GA einer Abnahmeorganisation nachweisen), viel Spaß beim fahren.

    Grüße

    Wolf

    Hallo zusammen,

    die Bündelungsbehörde in Hessen wurde zur Überprüfung de Legalität der Eintragungen eingeführt (Und zusätzlich 39 Euro abzukassieren.). Das ist den ZULASSUNGSSTELLEN nach StVZO durchaus gebilligt. Allerdings redet die StVZO nicht von einer Bündelungsbehörde, wo hinzukommt, das die Mitarbeiter(innen) weder eine Ingenieursmäßige noch eine Sachverständigenausbildung haben, sondern reine Verwaltungstiger sind. Falls es anders ist, möge man mir die Nachweise liefern.

    Da werden auch Nachweise gefordert, die ich manchmal gar nicht weitergeben darf, weil dass zu m Beispiel Firmenunterlagen sind, auf die ich Zugriff habe, weil ich da ich halt im System bin. Für Externe aber z.B. 150 Euro kosten wird. Die Bündelungsbehörde ist aber ein Externer und daher kostenpflichtig.

    Ich habe diese Konfiguration mehr als 1 Mal durch.

    Grüße

    Wolf

    Äh,

    ohne irgendjemand persönlich oder in seine Ansichten auf die empfindlichen Füße treten zu wollen,

    es steht mal fest, das die Bundeswehr offensichtlich unterfinanziert ist. Es kann nicht sein, das es klar ist, das VJTL 2019 sicher keine Vollausstattung hat und sich mal wieder ihr erforderliches Material , auf deutsch gesagt, aus dem Rest der BW zusammenschnorren muss.

    Und so, wie es aussieht, wird das 2023 für die VJTL auch nicht wesentlich besser aussehen.

    Das liegt nicht nur daran, das die Beschaffungswege extrem bürokratisiert sind, immer wieder die (oft nicht machbare) Goldrandlösung gefordert wird und dann bei Verfügbarkeit aus haushaltpolitischen Gründen die Beschaffung auf 10 oder mehr Jahre gestreckt wird. Wobei die Verantwortlichen dabei übersehen, das die beschafften Gräte/Waffen/Ausrüstung dann schon wieder technisch überholt sind. Und wenn ich dann lese, dass statt 2% vom BIP zu erreichen, es eher auf 1,34% zurück geht.

    Mich wundert es nicht, das die Bundeswehr Ausrüstungsmängel hat, wenn einfach nicht genug Geld zu Verfügung steht, die Beschaffung mehr als , vorsichtig gesagt, äußerst lahmarschig ist, Entscheidungen möglichst nicht getroffen werden, und wenn, zum Joberhalt, das Ganze auf möglichst lange Zeit gestreckt wird.

    So ist es doch zumindest erfreulich zu lesen, das es ein paar Einheiten gibt, die zumindest mal einigermaßen vollständig ausgestattet sind.

    Nebenbei: 135 Mio .€ für die Restaurierung der Gorch Fock. Ich denke, dafür hätte man eine Neue bauen können.


    Grüße

    Wolf

    Äh, da ich direkt erwähnt wurde, sollte ich vielleicht mal was dazu sagen.

    Also grundsätzlich ist es mal so, das die FZV zwar gewisse Vorgaben macht, aber - leider - sich nicht alle Zulassungsstellen daran halten und ihr eigenes Süppchen kochen.

    Rein rechtlich läuft ein Anhänger im angehängten Zustand immer über die Versicherung des Zugfahrzeuges. Daher ist es eigentlich unerheblich, ob das Anhänger "TÜV" hat oder nicht, wenn man zum TÜV, Entschuldigung: Abnahmeorganisation, fährt. Bei dem geschilderten Problem geht es um einen So.Anh. für die FK20. Der braucht blöderweise nach § 19(2a) eine Ausnahme, um überhaupt zulassungsfähig zu werden. Dabei kommt es im wesentlichen darauf an, dass die militärische Verwendung eingeschränkt ist, also anders herum, der Anhänger zivil sinnvoll nutzbar ist. Man kann sich z.B. eine Aufnahmeplattform für Motorräder oder ähnlichen Gerät bauen, die den zivilen Nutzwert bestätigen, auch Rasentraktoren oder so was zählen, wenn man den Bedarf halbwegs plausiblen nachweisen kann (Das interessiert weniger die Abnahmeorganisation, ob das plausibel ist, sondern eher die Zulassungsstelle).

    Das Ganze macht natürlich für so einen Anhänger wenig bis keinen Sinn. Aber ich habe das nicht erfunden.

    Ach, das Gesamtgewichtslimit ist da auch nicht unerheblich. Die FK20 Anhänger stammen noch aus einer Zeit, da durfte der ungebremste Anhänger noch mehr als 750 kg wiegen. Aber das ist heute nahezu unbekannt.

    Wenn es zum Verständnis der Sachlage hilft, dann gerne.

    Grüße

    Wolf

    Auch wenn es etwas spät ist: meine Knobelbecher, gekauft 1987 in Köln bei einem Militaria/Surplushändler, waren nicht gelocht und in der Originalpackung verfügbar. Auch aus meiner BW-Zeit kenne ich das nicht, weil 1977 war das Schuhwerk abgabepflichtig, nix mit heimnehmen, nur die Unterwäsche konterst/mustest du mitnehmen. Die Weißware war erstklassig, die grüne Unterwäsche war eher zum Putzlumpen geeignet.

    Grüße

    Wolf

    Das mit der Einzelabnahme ist machbar, weil die Vorschriftenwelt das zuläßt. Bei über 2,55 Meter Breite wird das dann allerdings lustig, welche Begründung soll es geben für die Abweichung? Historisch originaler Nachbau? Wird kaum durchgehen! Und damit hat das Projekt seine Grenzen erreicht. So gerne wie ich dabei helfen täte. Die Ausnahme muss halt vorher abgeklärt sein, sonst geht nix.

    Gruß

    Wolf

    bghdh,

    ist schon komisch, wie einheitlich begeistert sich die Besatzungen, insbesondere ehemalige Kommandanten, sich über das System Kanonenjagdtpanzer äußern. So ganz nebenher, da der ja nun mal nicht im Frontalangriff fährt, sondern prinzipbedingt eher lauernd wartet, bis das zu schlachtende Schwein vorbeikommt, dürfte auch heute noch von der Seite für die meisten Panzer dieser Welt die 90 mm Kanone völlig ausreichend sein. Ein sauberer Schuss ins Fahrwerk, der dann durch maschiert in die bodengelagerte Munition. Da sieht jeder moderne Panzer ganz schlecht aus.

    Grüße

    Wolf

    Woher ich meine Weisheiten habe? Ein Klassenkamerad war Kommandant auf Jagdpanzer Kanone.

    Benzschrauber,

    entschuldige bitte, aber dann ist die Bodenmanschette zwischen dem Bremskraftverstärker in Richtung des Hauptbremszylinders sowas von platt, das die Soße einfach in den Bremskraftverstärker rein läuft. Das ist ein altersbedingtes eigentlich bekanntes Problem, unter den alle Systeme dieser Art irgendwann leiden.

    Was Hilft? Hauptbremszylinder ausbauen, zerlegen, neu hohnen, Reparatursatz einbauen und hoffen, dass das ausreicht.

    Gruß

    Wolf

    Äh, Leute,

    egal wie man das betrachtet. Es kommt immer auf den Einzelnen an. Die Leute, die 1962 bei der Flutkatastrophe geholfen haben, auch unter Einsatz des eigenen Lebens, sind heute noch stolz auf die Medaille, die sie z.B. vom Land Niedersachsen erhalten haben.

    In den USA gelten alle, die gedient haben, als Veterans, egal in welcher Armee, ob mit oder ohne Kampfeinsatz.

    Vielleicht ist hier mal ein Verständniswechsel erforderlich.....

    Grüße

    Wolf

    Stiwa,

    bis du den Knobelbecher so weit hast, das du mit dem wirklich wieder laufen kannst, ich glaube kaum, das du dir die Arbeit machen willst. Natürlich ist es doof, wenn so ein Stück durch das "Aussonderungsloch" entwertet wird. Kann man aber mit schwarzer Schuhkreme zumachen (Natürlich wird das dadurch nicht besser aber weniger Sichtbar).

    Die Sohle des Knobelbechers ist zwar vernäht, aber wenn ich mir den Übergang von der Conti-Gummisohle anschaue, dann sehe ich da ein deutliches Feuchtigkeitsdefizit, will heißen, die sehen zwar toll aus, aber sind wohl mit vertretbarem Aufwand nicht mehr in tragefähigen Zustand zu versesetzen oder wochenlang in Stiefelöl baden, in der Hoffnung, dass das funktioniert.

    Grüße

    Wolf

    Heckeschwälmer,

    genau so ist es, und es scheint, das Eintragungen von außerhalb Hessens anders betrachtet werden als solche aus Hessen, obwohl ich das System, das dahinter steht, bis heute nicht durchschaut habe (Wenn es denn ein System gibt, woran ich immer mehr zweifle.). Mir erscheint das eher willkürlich oder Eignerabhängig. Eine Abnahme eines Schlüter Traktors mit Oldtimergutachten eines nicht unbedeutenden Produzenten elektronischer Systeme gab keine Nachfrage, eine gleiche Abnahme eines 38 PS IHC/ Mc Cormic von 1962 aus ebenfalls deutscher Produktion gab riesen Nachfragen. Ich habe fast den Eindruck, das da auch nach Nasenfaktor gehandelt wird.

    Eine eigentlich grenzwertige Räder/Reifeneintragung ging ohne Probleme und Nachfragen in Marburg-Biedenkopf durch, obwohl ich da nix als Gutachten hätte nachweisen können außer meinem Wissen.

    Wolf