Beiträge von KaiserJeep

    Sergeant,

    bisher sieht das nach einer normalen Schadensfeststellung aus und dabei einer abschnittsweisen Bearbeitung der aufgetretenen und vorgefundenen Schäden. Fahrwerksmäßig ist so ein Anhänger mit der entsprechenden Schmierung eher unzerstörbar, Radlager und Dichtungen sind handelsüblich (Faber Industriebedarf in MA).

    Wolf

    Nett, dass mal einer auf die Basiszusammenhänge zwischen Drehmoment und Leistung hingewiesen hat.

    Grundsätzlich ist es so, dass der Konzern mit dem Stern die Motoren nicht wirklich so baut, was sie wirklich könnten , es wird mehr auf Lebensdauer geschaut, was sich im Markt nicht immer bewährt gegen die Mitbewerber.

    Rein technisch betrachtet lässt sich jeder Großseriendiesel leistungsmäßig aufbohren, wobei die eine oder andere Maßnahme natürlich auch die Lebensdauer vermindern kann. Das fängt mit so popligen Maßnahmen an wie die Einstellung der Einspritzpumpe auf den Prüfstand so zu trimmen, das alle Zylinder die gleiche Futtermenge bekommen. So kann ein 450 PS Lkw Motor leicht auf 500 PS gebracht werden, offenes Geheimnis. Und das für relativ wenig Geld.

    Wie SDP gesagt hat, man verrät nicht alle Tricks und Kniffe, weil man damit ja auch gegebenfalls Geld verdienen kann.

    Wolf

    Hallo Leute,

    die "Faulenzerschaltung" gilt eigentlich für Motorräder, die NACH der Veröffentlichung dieser Neuregelung zugelassen wurden, auch wenn damals die Allgemeinpflicht propagiert wurde, was technisch allerdings nicht notwendigerweise machbar ist/war. Außerdem widerspricht das den Anforderungen an entsprechend alte Oldtimermotorräder wegen der Originalität.

    Meine Yamaha in Japan hatte so einen Firlefanz auch nicht, obwohl in Deutschland (und nur in Deutschland ) zu der Zeit (1988) diese Forderung in der StVZO stehen hatte.

    Wer zu doof ist, seinen Faulenzer einzuklappen, der fällt gegebenfalls auf die Fresse und lernt es so.

    Gruß

    Wolf

    Pierre,

    ich habe als geborener Fischkopf gar nichts gegen die Schifffahrt. Ich habe nur was gegen die relativ laxen Abgasanforderungen bzw. gegen die laxen Kraftstoffanforderungen. Aber da hat wohl die Mineralölindustrie einen zu großen Einfluss auf die Abgasgesetzgebung.

    Mach dir mal die Mühe und lese in den entsprechenden Abgasvorschriften nach, wer was fahren darf bzw. was der Referenzkraftstoff für eine Qualität haben muss.

    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute, interessante Diskussion.

    Wenn ich mich recht erinnere, ohne in den alten Scripten zu suchen, kommen Großdiesel als 2-Takter auf die höchsten Gesamtwirkungsgrade um oder knapp über 50 %. Alle anderen Motorbauarten liegen deutlich darunter.

    Wenn, ja, wenn wir die Abgasnachbehandlung weglassen würden und also dafür keine Energie aufwenden müßten, dann könnte man beim Diesel mit entsprechenden Comon Rail Systemen und, wie erwähnt, Einspritzdrücken ab 2000 bar, den Verbrauch fast halbieren. Mir stellt sich die Frage, ob das denn politisch überhaupt gewollt ist, weil da ja entsprechende Steuereinnahmen entfallen.

    Wie hat ein alter Motorenmensch mal gesagt? Was nicht verbrannt wird, das macht auch keinen Dreck!

    Vorkammermotoren machen prinzipbedingt weniger NOx als Direkteinspritzer, dafür halt ein wenig mehr CO2.


    Wenn ich denn in den aktuellen Abgasgenehmigungen sehe, mit welcher Leichtigkeit außer bei den Partikeln die Grenzwerte unterboten werden, frage ich mich, ob selbst die höchsten derzeitigen Abgasstufen im Normaltemperaturbereich nicht was strenger sein könnten. Wenn ich dann anderseits im Regelwerk lese, welchen Dreck z.B. Hochseeschiffe fahren dürfen, dann wundert es mich nicht, was da aus dem Kamin kommt.


    Aber ich will da nicht weiter ausschweifen, ist für viele halt langweilig.

    Schönen Tag noch,

    Wolf

    Wer mit US-Fahrzeugen rummacht, der /die /das sollte sich an die entsprechenden Maßeinheiten und die Schlüsselweiten zu den Schrauben gewöhnen, Und natürlich auch an die verschiedenen Steigungen der Gewinde. Habe ich mal vor ca. 40 Jahren gelernt und funktioniert bei den gängigen Größen immer noch ohne nachdenken.

    Grüße

    Wolf

    Wenn die geneigte Comunity mal das US-Fabrikschild befragen würde, da steht schon eine ganze Menge drauf.

    Anhängelast Cross Country 6000 lbs, also 2721,6 kg. On Highway 10000 lbs, also 4536 kg, das natürlich nur mit Druckluftbremse, die die dazugehörigen Anhänger M103 oder M105 sowieso haben. Allerdings funktionieren die nur wie eine weitere drangehängte Achse ohne ALB, aber in den USA landesüblich.

    Die Kupplung folgt der SAE J849, was in den USA Standard ist, die Zugöse SAE J847. Da eine nicht selbsttätige Verbindungseinrichtung eigentlich hier nur für Zentralachsanhänger zulässig, gehen auch nur Einachsanhänger oder Zentralachsanhänger.

    Die Eintragung "NUR FUER RANGIER-UND ABSCHLEPPZWECKE" ist spätestens seit 1994 überholt, da höherwertiges Rechtsgut die Hakenkupplung legalisiert hat (EWG 94/20 oder ECE R55), was auch in der TA 31 neu dokumentiert ist. Aber das ist bis heute nicht auf den Prüfstraßen (vorsätzlich und bewusst von der Leitung) angekommen.

    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute,

    das Problem Seilwinde stramm aufspulen will ich mal lieber nicht kommentieren, weil ich weiß, wie das richtig geht, allerdings nur mindestens zu zweit und auch ohne Ballast, das gäbe nur unnötige Diskussionen.

    Zum Beitrag #656: Das ist ein Brenntisch. In der Vorlaserzeit wurde auf sowas mit der Flamme aus Platten Teile rausgebrannt. Ich habe vor ca. 40 Jahren selber noch mit solchen Brenntischen gearbeitet.

    Schönen guten Morgen

    Wolf

    Was haben 600 lbs (amerikanische Pfund) mit Brusthaaren zu tun. Ich habe ja auch nicht von zulässigen Stützlasten im Deutschland / Europa geschrieben, sondern von den in den USA vom Hersteller freigegebenen. Es gibt da je nach Baureihe auch höhere Stützlasten (bei reduzierter Nutzlast).

    Wenn es zum Verständnis hilft, gerne.

    ÄH, Leute,

    mal ganz vorsichtig nachgefragt als einer nach LBO Bezahlter.

    A15 ist nach meinem unbedeutenden Kenntnisstand, Altersstufe 12 die höchst A-Besoldung. Und das, soweit ich davon Kenntnis habe oder was finde im Netz, bei der BBO auch nicht anders. Klassisch ist der Kapitän zur See also nach A15 bezahlt. Was darüber hinaus geht, das ist dann Besoldungsstufe B.

    LBO = Landesbesoldungsordnung (Jedes Bundesland hat da andere Sätze, am besten bezahlt Baden Württemberg, NRW nach letzten Kenntnisstand wohl am schlechtesten. Beispiel Bayern A15 Stufe 12 ist besser als Rheinland Pfalz B2 (B2 ist die Besoldung eines hauptamtlichen Bürgermeisters mit einer Gemeinde über 11000 Einwohnern, egal welches Bundesland).

    BBO = Bundesbesoldungsordnung. Über die Bezahlung schweigt sich nach meinem unbedeutenden Kenntnisstand das Netz aus, soll aber auch nicht besser sein als Baden-Württemberg.

    Andererseits gibt es sowohl in den LBO und der BBO die Möglichkeit verdienten Mitarbeitern mit sehr langer Dienstzeit und hervorragenden Leistungen diese in die nächste Besoldungsstufe anzuheben. Daher ist es also durchaus möglich, das ein Fregattenkapitän wie ein Kapitän zur See bezahlt wird.

    Der Sprung nach Besoldungsstufe B ist nach meinem Kenntnisstand nicht vorgesehen.

    Grüße

    Wolf

    Die Amis fahren weit höhere Stützlasten als bei uns üblich. Die zugfahrzeuge sind halt kein Kübelwagen, kein G oder Iltis oder Golf (ohne Anspruch auf Vollständigkeit!) sondern eher Pick Up, die meist bei 200 lbs Stützlast anfangen und je nach Ausrüstung (heavy duty trailering kit, ab Werk bestellbar) auch mal 600 lbs betragen kann.

    Üblich in den USA sind zwischen 10% und 12% des Anhängergewichtes als Stützlast.

    Grüße

    Wolf

    Hallo Andreas,

    schick, das du dir Frequenzen zuteilen kannst.

    Andererseits, es ist absehbar, dass die öffentliche Hand keine Analogsignale mehr mithören kann. Klar, feststellen, das da auf der und der Frequenz gesendet wird, wird sie immer können, das Signal ist ja da. Und dann wird die öffentliche Hand alsbald der Meinung sein, das da irgendwelche Terroristen sich verständigen. Wie abwegig im Umfeld der modernen G5 Technologie. Das da nur ein paar verschrobene Leute mit ihrer Uralttechnik spielen, das wird wohl eine Weile dauern mit der Einsicht, das die harmlos sind.

    Viele Grüße

    Wolf

    Es ist doch viel schöner zu haben und wissen, das es funktioniert, als einzubauen und nicht wissen, ob das Zeug tut.

    Es gibt ganz selten doch mal die Möglichkeit, das Zeug zu benutzen. Das braucht aber die Rückendeckung höherer Institutionen. Sonst halt nur eingeschränkt mit Amateurfunker - Lizenz, aber das ist wohl überflüssig, hier zu erwähnen.

    Grüße

    Wolf

    Doch, es gibt Anbauhöhen für die KMH (Kupplungskugel mit Halterung, wie das Ding genau heißt) für PKW. Die soll nach DIN, TA31 neu, 94/20/EWG und ECE R 55 zwischen 360 und 420 mm bis Oberkannte Kugel betragen bei leerem Fahrzeug . Seit der 94/20/EG sind Gelände PKW von dieser Anbauhöhenvorgabe explizit ausgenommen, was sich aber noch nicht überall rumgesprochen hat. LKW sind auch nicht betroffen und waren es auch noch nie, was aber auch noch nicht überall bekannt ist.

    Grüße

    Wolf

    Wir haben die in unser Sattlerei aus Reststücken von der Planen Instandsetzung nähen lassen. Kennzeichenlänge ist bekannt. Also was passendes zuschneiden, oben 4 bis 5 cm umlegen und an den Seiten kurz vernähen. Wenn die Masse mit möglichst wenig Toleranz eingehalten werden, dann kann man damit auch fahren. Versäumen oder so wurde nicht gemacht, so selten, wie man die damals brauchte. Fahren damit wurde zwar nicht gerne gesehen, aber geduldet. Das war natürlich eine selbstständige Formänderung und daher nicht erlaubt. Aber die Praxis überholt manchmal die Vorschriften. Fotos habe ich leider keine davon.

    Gruß

    Wolf

    Das wäre für den aktuell gefragten Kurs schon i.O., hatte ich irgendwie auch mal auf dem Schirm, deutlich bessere Technik als ein HUMMER. Nur, wer kann sowas schrauben? Und Führerschein B ist eher nicht geeignet. Aber, Killfaktor: für meine Hebebühne zu schwer.

    Ich sage mal, ein gebrauchter Atego von der Bundeswehr ist da pflegeleichter, Großserientechnik, die sich bewährt hat. O.K., der erforderliche Lappen ist noch was höher angesiedelt, aber jede Werkstatt mit dem LKW Stern kann den Atego schrauben, allerdings zu LKW-Preisen.

    Grüße

    Wolf