Beiträge von KaiserJeep

    Das obere ist die "Schweineschnauze" oder Fremdstartsteckdose z.B. von Hella, das untere ist das moderne US-Gegenstück, Masse außen, Plus innen. Ist aber auch schon über 30 Jahre alt. Mit dem Stecker können die Amis halt Plus und Minus nicht mehr verwechseln.

    Die gebrauchte Verdünnung kannst du behalten. Davon habe ich selber genug.

    Grüße

    Wolf

    Für deine TÜV Abnahme brauchst du ein qualifiziertes Datenblatt zum Beispiel vom der TÜV SÜD Datenblattstelle. Ersatzweise kannst du den TÜV auch mit vollständiger TM Literatur versorgen, weil da eigentlich alles drin steht, was du nachweisen und beibringen must. Leider akzeptiert nicht jede Prüfstelle englischsprachige Unterlagen (Die Amtssprache in Deutschland ist Deutsch) und können nicht notwendigerweise alle Anhaben richtig umrechnen (Obwohl da fast alles auch in metrisch angegeben ist).

    Ich habe alle Manuals von der M939 Serie.

    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute,

    "unser Heer" habe ich auch noch ein paar Hefte, leider nicht in Reichweite.

    Interessant sind die allemal, weil da auch Fahrzeuge dokumentiert gibt, die es eigentlich gar nicht gegeben haben soll. So der Panzertransporter M26 in ungepanzerter Ausführung und ein M35 Reo (ja, noch ein echter Reo mit Benzinmotor) als ABC Sprüh-Dekontimationsfahrzeug. Davor gab es GMC 2 1/2 Tonner CCKW 353 für kurze Zeit mit gleichem Aufbau (weiß ich von einem ABC Mann aus den späten 50ger Jahren). Man beachte die Scheinwerfer auf der Stoßstange, weil die original Scheinwerfer über 120 cm über der Fahrbahnoberfläche sind. Es sind aber längst nicht alle so umgebaut worden. Interessant ist auch das Bergefoto mit dem M74 Bergepanzer.

    Grüße

    Wolf

    Ein Total Walter aus Ladenburg, Einzelabnahme durch den TÜV Mannheim, Typprüfstelle. Die originalen damaligen Prüfunterlagen sind leider bei Auflösung der Typprüfstelle in Mannheim endgültig verloren gegangen.


    Grüße

    Wolf

    Leute,

    lasst mal ein wenig Druck aus den Kesseln ab. Mir geht es auch auf empfindliche Teile, seit über einem Jahr kein Treffen. Ich würde auch gerne mal wieder wo hin fahren. Aber was nicht geht, das geht halt nicht. Und ich fahre nirgends hin, wenn mir die Infektionszahl zu hoch ist, auch wenn Aerosolforscher jetzt rausgefunden haben, das Freiluftveranstaltungen bei Einhaltung einfachster Regeln eine verschwindend geringe Ansteckungsgefahr bedeuten. Also lasst uns hoffen und auf die Vernunft der Mitbürger hoffen, Kontakte so gering wie möglich zu halten, besonders in geschlossenen Räumen.

    Grüße

    Wolf

    Hallo Zusammen,

    es geht bei der Ausleuchtung des Kennzeichens nicht um hell oder weniger hell ausgeleuchtet. Bei der Prüfung der Kennzeichenbeleuchtung wird ein Helligkeitsgefälle über das Kennzeichen abgeprüft. Wenn also die Ausgangsprüfpunkte schon "schlecht" beleuchtet sind, dann dürfen im Verhältnis dazu die weiter weg liegenden Punkte halt noch schlechter sein, Hauptsache, das proportionale Gefälle wird eingehalten. Daraus folgt, das subjektiv betrachtet "hell beleuchtet" oder "schlecht beleuchtet" nicht aussagekräftig ist.

    Wolf

    Grundsätzlich dürfte das kein Problem sein. Die technischen Daten der Hercules sind ja eigentlich bekannt. Mit den belgischen Papieren kann die Zulassungsstelle sogar in Belgien nachschauen, ob die Daten und das Zulassungsdatum stimmen. Kuchenblech muss der Schildermacher machen, auch wenn er schon ein kleines für die Nummer vorbereitet hat. Noch ist es so, das die Schilder so sein können wie in der Anlage der FZV beschrieben. Alles, was sonst auch beschrieben ist, also statt 255 x 130 mm für "Leichtkraftrad" ist natürlich auch das Kuchenblech zulässig, da die Nummernschildbeleuchtung ja dafür geprüft ist und halt auch original.

    Gruß

    Wolf

    Hallo Leute,


    ich möchte gerne zurück zum ursprünglichen Thema kommen, obwohl ich weiß, das man sehr leicht in Randgebiete abdriften kann.


    Als ich den Artikel lass, da war mir ziemlich schnell klar, dass das so nicht werden kann. Begründung: Die Militärfahrzeugscene ist eigentlich ein ungewollter Nutznießer des H-Kennzeichens. Denn das H-Kennzeichen habe andere Leute initiieret, nämlich die DEUVET. Denen ging es damals darum, sich um die Hubraumsteuer ihrer Oldtimer PKW mit wahrlich großvolumigen Motoren zu drücken, auch mit dem Hinweis, das sie ja auch hohe Kosten zur Erhaltung dieser Kostbarkeiten und damit sowieso schon genug Steuern über die Mehrwertsteuer spenden. Daher kommt auch der Steuersatz für Motorräder, der sich erst für Motorräder jenseits der 700 cm³ rechnet. Also auch wieder damals im Wesentlichen Vorkriegsmotorräder, bevorzugt Harley Davidson, Indien, BMW und Zündapp.

    Bei der Umrechnung auf Euro ist der Steuersatz für mehrspurige Fahrzeuge irgendwie um 50 Euro höher geworden als die korrekte Umrechnung. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Das mit den Steuersätzen ist bei Einführung der CO2-Steuer etwas abgemildert worden. Da wurde ja die Günstigerprüfung eingeführt, die eigentlich nur für die Hubraumsteuer der PKW im Vergleich zur CO2 Besteuerung gedacht war. Dooferweise kennt die Gesetzgebung, weil nicht ausdrücklich auf den Sachverhalt beschränkt, dann keine Unterschied mehr zwischen den Steuerarten. So muss der Zoll auch beim Oldtimer die Günstigerprüfung durchführen. Der Oldtimersteuersatz ist nurmehr die Obergrenze der Oldtimerbesteuerung, auch wenn es dem Zoll gar nicht in den Kram passt. Doof gelaufen für der Gesetzgeber.


    Die in dem Artikel beschriebene Beschneidung wird daher gar nicht stattfinden können, weil genau diese Leute, die damals das H-Kennzeichen durchgesetzt haben, genug Beziehungen in höchste Kreise haben und solches Tun leicht unterbinden können.


    Damals, als das H-Kennzeichen kam, hieß es: Ein Golf wird niemals ein H-Kennzeichen bekommen! Nun, wirklich halbwegs originale Golf I und II sind ja kaum noch vorhanden, heutzutage.


    Der Hinweis auf die Stückzahl beim W124 ist auch nicht wirklich zielführend. Ein Freund von mir baut sich grade einen W124 auf. Was da aus den Tiefen zu Tage kommt, da kann man auch eine Iltis Siebkarosserie schweißen. Bei genauem Hinsehen sind über 80% der noch fahrenden W124 eigentlich nur noch für den Abdecker geeignet. Der Aufwand ist zu hoch im Verhältnis zum späteren Wert, auch wenn der grade steigt. Warum wohl? Hier im Ort gibt es 2 W124 mit H-Kennzeichen. Einer davon ist eigentlich schon tot. Ablaufrohr Schiebedach hat da viel zerstört, weil irgendwann zugesetzt. Wenn es in Radhausbogen rostet, dann war es das. Aber so was wissen nur noch die Alten bei den Überwachungsorganisationen. Gut, man kann das auch machen lassen im Oldtimer Centrum in Fellbach. Aber da braucht du schon ein fettes Portmonee.


    Mir gibt viel mehr zu bedenken, das Fahrzeuge, die ich im Laufe meiner TÜV Laufbahn früher mal geprüft habe, heute zu Oldtimern werden. Es ist allerdings ein verschwindend kleiner Teil der Modelle, die durch meine Hände gegangen sind. Das beruhigt dann wieder ein wenig.


    So, jetzt bin ich doch wieder von Höckste aufs Stöckste gekommen, entschuldigt bitte.


    Grüße

    Wolf

    In einer Holzstruktur können Gurtverankerungen zwar befestigt werden. Nur ist das nicht zielführend. Die Holzstruktur dürfte auf keinen Fall eine ausreichende Festigkeit erreichen bei den vorhandenen Bauvolumina.

    Die freie Länge ist vernachlässigbar bei dem Überstand über dem Bodenblech. Die Gurtpeitsche liegt ja praktisch auf dem Blech auf. Hier ist die Scherung zu betrachten. Und dafür sind die Schrauben ausgelegt.

    Wolf

    Nach Vorgabe der entsprechenden ECE Regelungen ist das 7/16 UNF in der Qualität 8.8 mit Passbund, damit die Gurtpeitsche mit dem Auge nicht auf dem Gewinde aufliegt.


    Jens, du liegst da also falsch. das Gewinde hat nichts mit den Inselaffen zu tun, sondern mit der Ursuppe der Prüfungen für Gurtverankerungen in Kraftfahrzeugen. Und das ist bei SAE Standards abgeschrieben.


    Wolf

    Hallo Leute,


    Bremse hat im wesentlichen was mit Gesamtgewicht und Höchstgeschwindigkeit zu tun. Die vorhandene Motorleistung verkürzt halt die Beschleunigungszeit bei der ECE (EG-Bremse ist ja durch die General Safety abgeschafft und auf UN ECE R13 bzw. UN ECE R13H ersetzt worden, Vvn den Anforderungen her gleich.) Warmfahrt Typ I Prüfung und ist daher besser für die Bremse, da die Kühlzeit bei höherer Geschwindigkeit länger ist als bei einem Fahrzeug mit gleicher Bremsanlage und Gesamtgewicht, aber weniger Pferdchen, weil diese Variante, wie leicht nachzuvollziehen, langsamer beschleunigt und daher die höhere Geschwindigkeit im Prüfzyklus später erreicht, also weniger Kühlzeit bei höherer Geschwindigkeit generiert.

    In der alten StVZO Prüfvorschrift hat die Motorleistung Einfluss auf die Warmfahrt. Das spukt immer noch durch die Köpfe. Allerdings ist das physikalisch nicht wirklich begründbar.


    Ich habe bei den angestrebten Leitungsdaten bedenken, ob der Triebstrang dahinter dem gewachsen ist. Es geht ja nicht nur um das Getriebe, auch das Verteilergetriebe muss das ja abkönnen. Und das maximal mögliche / verträgliche Eingangsdrehmoment der Achsen ist ja auch irgendwie begrenzt.

    So zum Verständnis: Ich kann mit einem OM934 mit 180 PS einen 400 PS PKW Triebstrang ziemlich einfach beim ersten Anfahren hinrichten.


    Wenn es hilft, gerne


    Wolf

    Damals war nur eins wichtig: Weg mit dem Scheiß, wir haben vom Krieg die Schnauze voll.

    Viel schlimmer finde ich, das beim Bau des Olympischen Dorfes in Kiel ein paar Schrottplätze abgeräumt wurden, auf denen noch etliche Originalmotoren, zum Teil in der Kiste, vor allem aus finanziellen Gründen bei den diversen, insbesondere öffentlichen Museen, nicht gerettet werden konnten. Nach einem Kenntnisstand waren Private sowieso vom Erwerb ausgeschlossen, auch private Museen.

    Wolf