Beiträge von KaiserJeep

    Hallo Leute,

    erst mal kann jeder Fahrzeugeigner mal grundsätzlich selber darüber entscheiden, wie viel oder wie wenig er an Aufwand treibt für seine Restaurierung.

    Und wenn Gregor meint, das die Karre vergoldet werden soll, dann ist das seine Entscheidung.

    Jetzt mal zu den Fakten: die angerosteten Auflager müssen auf jeden Fall entrostet werden , gründlich. Außerdem fehlen da die Wasserabläufe, die unbedingt geschaffen werden müssen. Ist aber wohl eher ein Konstruktionsmangel, weil die erreichte Lebensdauer gar nicht vorgesehen war. Bohrung von mindestens 4 mm erforderlich, sonst läuft da nix ab wegen der Oberflächenspannung. Die hinteren leicht schief eingeschweißten Federlager (wobei wegen der Feder zu untersuchen ist, ob die wirklich schief sind oder dass dem Federanschnitt geschuldet ist), sollten erneuert werden. Die Ersatzteile gibt es zu kaufen, was aber die meisten Daimlerniederlassungen nicht wissen (Quelle der Information: Der G.Papst) und sind gar nicht mal so teuer.

    Und vor allem: Keinen Unterbodenschutz verwenden, dafür reichlichst Wachs, Wachs, Wachs!

    Schöne Ostern

    Wolf

    Diese Reifen darfst du offiziell nicht mehr innerhalb der EU verwenden. Aber wenn die Abnahmeorganisation nur auf die Reifengröße achtet, egal. Ich gebe aber zu Bedenken, das diese Reifen in der Regel nur bis 75 Meilen Geschwindigkeit gut sind, solange sie nicht nach entsprechenden Vorgaben gekennzeichnet sind, Auch Tire and Rimm fordert seit einiger Zeit z.B. eine Kennzeichnung zumindest bei PKW und Light Truck Reifen einen Geschwindigkeitsbuchstaben wie S oder H oder R oder Q oder dergleichen.

    Gruß

    Wolf

    Hallo Leute,

    erst mal: wenn der Wiegeschein sagt, es sind 7200 kg (als Beispiel), dann geht das i.O.. Nur sind dann 2490 kg Sattellast bei 2 Personen im Führerhaus noch realistisch und für irgendwas brauchbar...

    135 kg für den Soldaten mit vollem Gerödel sind Nato-Standard und in irgendeinem MIL-Standard festgelegt. Es zählen da halt sowohl der Fahrer und der militärisch vorgeschriebene Beifahrer, also 2 mal 135 kg. Ob das realistisch ist, braucht hier nicht diskutiert zu werden. So nebenbei, dieser Zuschlag auf das tatsächliche Leergewicht ist durch eine Vielzahl von Wiegungen bestätig, insbesondere bei Fahrzeugen, die ein bisschen größer sind als z.B. ein Hummer oder Unimog. Erstaunlich ist, das bei vielen dieser Fahrzeuge zum Beispiel Plane und Spriegel als Ladung gelten, Kofferaufbauten meist als leerer Koffer gewertet werden. Ich muss das nicht verstehen, dafür gibt es ja Waagen.

    Das angegebene Leergewicht eines Hummer ist z.B. der absolute Minimalzustand, also keine Plane, keine Spriegel, keine zweite Sitzreihe, aber 2 mal 135 kg für die Besatzung. Dann soll der sogar leichter sein als ein K5 Blazer. Habe ich aber noch nicht bestätigt gefunden, obwohl da einige Wiegungen doch ziemlich nahe dran waren. Beim K30 z.B. ist das angegebene Leergewicht nicht annähernd erreichbar, wie eine Vielzahl von Wägungen ergeben hat.

    Was habe ich daraus gelernt in den letzten Jahrzehnten? Glaube nur dem Wiegeschein, nicht den Angaben aus dem Manual oder der Bedienungsanleitung.

    30 bis 50 kg Abweichung nach oben gelten als normal bei einem Wiegeinkrement von 20 kg, also dem Wiegesprung der meisten Waagen. Aber bei 300 kg bis 500 kg, da darf man schon mal an den amtlichen Angaben zweifeln.

    Erstaunlicherweise ist ein 2 1/2 Tonnen GMC aus dem 2. Weltkrieg meist leichter als die offizielle Angabe, wenn auch nicht viel. Bei denen gehört allerdings Plane und Spriegel zur Grundausstattung. Auch da sind schon die 300 lbs für je Fahrer und Beifahrer bei der Leergewichtsangabe berücksichtigt.


    Schöne Ostern

    Wolf

    Hallo Leute

    erst mal, so ne alte EMMA auf was anderes umbauen: Schande, hat sich aber wohl erledigt.


    Ablasten auf 7,49 Tonnen: Fragwürdig, würde ich nicht unterschreiben.


    Stefan, Leergewicht in der TDV: Da sind Fahrer und Beifahrer voll aufgerödelt mit 135 kg berücksichtigt. Zivil wir nur ein Fahrer mit 75 kg berücksichtigt.


    Fahrten mit 07-Kennzeichen: Es sind nur Fahrten zu Veranstaltungen, zur Probefahrt und zu einschlägigen Werkstätten erlaubt, jedenfalls offiziell. Eine Fuhre Sand zu fahren würde freundlich unter Probefahrt unter voller Last fallen zur Überprüfung des Triebstranges und der Bremsen. Und da muss man halt was aufladen, sonst geht das eben nicht. Kontrollgerät siehe weiter unten.


    H-Kennzeichen: Es gibt nach der StVZO keine Nutzungseinschränkung, auch gewerblich kann damit gefahren werden unter Berücksichtigung der Vorschriften z.B. des Güterkraftverkehrgesetzes und der einschlägigen EU-VO (Die sich sinnvollerweise in einigen Bereichen widersprechen). National brauchst du mindestens einen Fahrtschreiber (Kein Kontrollgerät) ab 7,5 t (Der aber sinnvollerweise seit 2005 nicht mehr gefertigt wird mit der Einführung des digitalen Kontrollgerätes, das an so alt Schätzchen gar nicht verbaut werden kann.), die VO der EU verlangt für Oldtimer gar kein Gerät dieser Art, also ausgenommen, da die EU davon ausgeht, das solche Fahrzeuge nicht mehr gewerblich genutzt werden.


    Diese Zusammenhänge mache man mal einem Polizisten klar.


    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute,

    erst mal wieder runter kommen.

    Fast alle Reifen, die man heute in Größen für die üblichen Militäroldtimer kauft, haben selbstverständlich auch eine Prüfung nach der einschlägigen ECE-Regelungen durch und sind entsprechend gekennzeichnet.

    Altreifen , die zwar angefahren sind, aber danach, sagen wir mal, 20 Jahre gelagert sind, würde ich NICHT mehr nutzen. Da sind alle Weichmacher raus aus den oberen Schichten der Gummi, die Dinger sind im Prinzip steinhart, verschleißen nicht mehr und bremsen und lenken absolut scheiße. Das gilt nicht für Reifen dieses Alters, die regelmäßig bewegt werden, also so viel gefahren werden, dass sie mehr oder weniger regelmäßig ihre Betriebstemperatur erreichen. So kann man solche Reifen nahezu beliebig lange brauchbar halten.

    Neu gefertigte Reifen in den üblichen Militärfahrzeuggrößen ohne ECE Nummer Kennzeichnung würde ich nicht kaufen. Die Prüfung ist nicht so wahnsinnig teuer und ist kostenmäßig ab ca. 1000 gefertigter Reifen kaum noch preisrelevant, was inzwischen sogar die Chinesen kapiert haben.

    Hinweis: Bei der Reifenindustrie gelten Reifen bis zum dritten Jahr einschließlich nach der Fertigung als Neureifen. Wenn dies zeit überschritten wird, ziehen die Hersteller die Reifen üblicherweise ein und verschrotten die Restbestände. ECE gekennzeichnete Reifen dürfen, wenn sie älter als 17 Jahre sind, nicht mehr erstmals in den Verkehr gebracht werden, auch wenn sie unbenutzt sind.

    Gruß

    Wolf

    Hallo Leute,

    es ist fast egal, welcher Hersteller auf der Packung steht. Die Rohraffinaden laufen alle aus dem gleichen Loch raus. Es kommt auf die Zumischungen an, also wie das Öl legiert ist. Da aber die Hersteller der Fahrzeuge das letztendlich vorgeben und kein Öllieferant so blöd ist, sich nicht daran zu halten, ist es letztendlich egal, was ihr einfüllt, so lange die entsprechenden Werksnormen bestätigt sind, also siehe oben. Notfalls Behälter aufbewahren bis zum nächsten Ölwechsel. Ich habe schon Motoröl gekauft, das als "Billigöl" über die Theke ging, für unter 2 Euro der Liter, aber im Fass der Castrolfarben war.

    Gruß

    Wolf

    Hallo Simjon,

    501.00 ist eine hausinterne VW-Norm, also in frei verfügbaren Normblättern eher nicht verfügbar. Richte dich nach dem SAE Viskositätsbereich und der SAE Klassifikation wie zum Beispiel SH/CG. Ein geneigter Teilehändler kann das auch aufklären. Wahrscheinlich mit BJ 2004 ist es ein 10W40 oder ein 5W30.

    Du kannst dich auch nach den MIL-Spezifikationen richten, MIL-L2105 C, besser D ist auch nicht so übel. C ist aber eher veraltet.

    2004 dürfte das Fahrzeug schon über optimierte Dichtungen im Motor verfügen, die für die dünneren Viskositätsklassen optimiert sind.

    Gruß

    Wolf

    Hallo Leute,

    den Klimawandel und dessen Folgen abzustreiten, das ist eher nicht zielführend.

    Was nicht unbedingt zielführend ist, das sind die diversen Abgasvorschriften, denn es ist heute durchaus technisch möglich, ein Auto zu bauen, das mit 3 l Diesel auskommt statt 6 bis 8 l zu verbrauchen, wobei der Mehrverbrauch einzig den Erfordernissen der Abgasnachbehandlung geschuldet ist.

    Beispiel: Ein Opel Astra braucht ca. 6 l Diesel pro 100 km, bei Aktivierung der Regeneration steigt der Kraftstoffverbrauch auf 10 bis 12 l pro 100 km ohne Mehrleistung. Es wird einfach Sprit verbrannt, um das Dieselpartikelfilter so weit aufzuheizen, das die Rußpartikel zu Asche verbrannt werden und dann als Feinststaubwolke, natürlich unsichtbar, durch das Abgasendrohr entsorgt werden, natürlich außerhalb der Messzyklenzeit. Das gilt im Prinzip für alle Hersteller, die DPF einsetzen. Und die 6 l könnten bei konsequenter Anwendung der Sparpotentiale auf ca. 3 l gesenkt werden. Alles, was nicht verbrannt wird, dass macht auch keinen Dreck. Mit den heutigen Mitteln der Verbrennungstechnik ist das Abgas dann auch nicht dreckiger als ein Euro 4 oder Euro 5 auf den Liter Sprit bezogen, egal ob PKW oder LKW. Ich denke, dem kann jeder folgen.


    Ich gebe jedoch zu bedenken: Ist das wirklich von der Politik gewünscht? Wären z.B. die Dieselfahrzeuge konsequent auf Minimalverbrauch getrimmt, dann würde den Staat ja ca. 50% an Kraftstoffsteuer, Ökosteuer und Mehrwertsteuer beim Kraftstoff Diesel wegfallen. Gar nicht gut für das Staatssäckel. Es würden Milliarden fehlen im Finanzhaushalt. Die paar tausend LKW, die trotz EURO 6 mit 25 l auf 100 km bei 40 Tonnen Zuggewicht im Mittel auskommen, die sind uninteressant. Dafür saufen die Stadtbusse statt 28l/100 km mit EURO 2 zwischen 40 und 50 l/100 km mit EURO 6, die Müllautos sind da auch nicht besser. Der öffentliche Personen Nahverkehr und die Entsorgungsbetriebe kompensieren den Minderverbrauch der Fernverkehrs-LKW locker.


    Wie heißt es dazu in den Verordnungsblättern oder Gesetzen des Bundes und der Länder so schön: Die Vorlage ist für den Bund / das Land kostenneutral.

    Was dabei verschwiegen wird, ist simpel nach den vorherigen Ausführungen, nämlich dass das alles selbstverständlich auch einnahmeneutral ist.


    Schönen Feinstaubabend noch

    Wolf

    Hallo Leute,

    die Vorführung ist wirklich nett anzusehen, auch wenn mir ein paar Fehler aufgefallen sind. Aber die lasse ich mal hinten runter fallen. Nur, seit wann (oder gelten für solche Vorstellungen andere Regeln) darf der Karabinerkolben so scharf auf den Boden gestoßen werden?

    Alles in allem ist die Vorführung doch sehr US-amerikanisch angehaucht. Die Amis mögen das halt, wenn die Gewehre um die Hand geschleudert werden. Das ist aber wohl eher nicht deutsche Tradition, oder? Die Knobelbecher sind zwar typisch deutsch, aber waren 2012 wohl auch nicht mehr die erste Wahl aus orthopädischen Gründen. Springerstiefel wären genau so gut gewesen, denke ich.

    Allerdings, wenn man an solchen Wettbewerben teilnimmt, dann muss man wohl mit den Wölfen heulen.


    Grüße

    Wolf

    Entschuldigung,

    aber nach 56 Dienstreisen in die USA seit 1994 bis zur derzeit letzten im September 2018 hat sich da eigentlich nichts geändert mit den "Lieferzeiten" des Bieres an den Tisch. Im Flughafen geht das aber schon was schneller, ist dafür aber fast doppelt so teuer. Ich denke also, das ich das beurteilen kann. Allerdings gibt es einen Unterschied zu 1994: Es wird fast immer nach einer Piktoral ID gefragt, damit die Bedienung sicher ist, dass man über 21 Jahre alt ist, auch, wenn man leicht der Opa sein kann. Und die Bedienung muss auch mindestens 21 Jahre alt sein, sonst dürfen die das einen nicht bedienen bzw. das alkoholische Getränk bringen. Das gilt auch im Supermarkt an der Kasse. Total irre.....

    Schon ein komisches Land, mit 17 darf man zur Armee und sich für dasselbe, sein Land, töten lassen. Nur Alkohol und Zigaretten gibt es erst ab 21. Ich denke, wer alt genug ist, für sein Land zu sterben, der ist auch alt genug für Alkohol und Rauchwaren. Viele US-Amerikaner teilen diese Ansicht.

    @ Kristian: Schon mal ein Steak in den USA gegessen. Die sind nach meiner Erfahrung (Siehe vorstehende Zeitangaben) schon was besser als ein normales deutsches Rumpsteak. Man achte auf USDA cut.


    Schönes Wochenende

    Wolf


    Für die, die nicht wissen, was USDA heißt (Was aber kein Mangel ist, muss man nicht wirklich wissen): United States Department of Agriculture. Standort der Einrichtung/der Laboreinrichtungen : ca. 70 km nördlich von Des Moines, Iowa.

    Hallo Leute,

    diese Art Wettbewerbe und Angebote gibt es in vielen Staaten der USA, natürlich mit den Steaks in leicht variierendem Gewichtsklassen. Mir ist allerdings kein Steak dieser Art kleiner als 65 OZ bekannt. Preise wie von Dirk angegeben, aber manchmal auch mit z.B. unbegrenztem Bierzugriff (Äh, obwohl der Nachschub da allgemein eher schleppend ist. Die Bedienung muss über den Wunsch informiert werden. Die teilt das dann demnächst dem Buffettier mit, der dann irgendwann das Bier zapft (Natürlich randvoll ohne Schaum.), dass dann irgendwann von der Bedienung an den Tisch gebracht wird. Ein popliges 22 OZ Glas kann leicht 5 - 10 Minuten dauern...... We care for your health....).

    Dirk, mal wieder tolle Bilder. Bitte mach weiter.

    Danke!

    Wolf

    N.S.: Ich weiß auch, das angeblich ein Pils 7 Minuten dauert. Aber die reingeschüttete Brühe kann das leicht schneller, wenn man denn den Job kann...…...

    Hallo Leute,

    um auf Sonderfarben zurück zu kommen: ich habe 1986 einen VW181 abgenommen, der in einer Mischung aus orange und rot lackiert war, irgend was dazwischen, kann aber auch sein, das die Farbe ausgeblichen war, Erprobungsstelle 81 der BW. In meiner TÜV Laufbahn sind mir, soweit ich mich erinnere, mindestens zwei weitere 181 über den Weg gelaufen, die eine ähnliche offizielle Lackierung hatten, nur war das Zeichen der entsprechenden Erprobungsstellen überlackiert , was natürlich dem geschichtsbewusten Leser gegen den Strich geht, äh, mir auch. Nur spielt das bei meinem Beruf zuvörderst keine Rolle, weil damals gab es noch keine H-Kennzeichen. Heute wäre das was anderes, da würde ich Schleifarbeit anordnen, was aber überflüssig wäre, da die Kunden das von sich aus machen würden, um die Originalität nachzuweisen.

    Gruß

    Wolf