Beiträge von Kappes

    Hallo,


    suche für meine Land Rover Restauration noch einen Suchscheinwerfer, wie er z.B. bei Land Rover, Ferrets oder dem Saladin z.B. verbaut war. Bestenfalls mit Halterung. Zustand ist erstmal egal. Falls jemand sowas noch rumfliegen hat oder einen kennt der einen kennt... gerne melden.


    Das ist ein "universaler" Suchscheinwerfer vom britischen Militär wie auf dem Foto zu sehen. Hätte im Gegenzug auch einen neuen Bosch Suchscheinwerfer im Tausch oder zu verkaufen..





    Danke & Grüße, Kappes

    Korrekt!

    Hatte sowieso vor die Türen die Tage mal Probeweise einzubauen und die Spritzwand versuchen ausrichten. Die Hecktraverse und die Frontscheibe sind fest, der Rest noch nicht. Wenn die Türen passen, sollte das kritischste geschafft sein.


    Und wie Nobi bereits sagte wird der Landy von hinten nach vorne aufgebaut und dann ans Heck ausgerichtet.


    Gruß

    Letzte Woche war mein Siebdruckplattenzuschnitt fertig und bereit für eine erste anprobe..







    Den alten Boden raus zu reißen und zu ersetzen war am Ende doch die richtige entscheidung. Der Alu-Heckträger vom Ambulanzaufbau war durch Kontaktkorrosion fertig.. Den Träger bekommt man nur nach oben raus - sprich ohne Boden. Zwar hätte der alte Träger noch gehalten, allerdings lag der nur auf den Ecken des Rahmens auf und hat sich in der Mitte durch das Gewicht auf den Seiten nach oben gebogen.. also habe ich kurzerhand den Träger ausgebaut und einen neuen angepasst.


    Also Koffer anheben...



    Hier sieht man schon das übel.. viel Material war nicht mehr vorhanden..





    Damit ich die insgesamt 4 Schrauben lösen konnte, musste ich mir mit einer kleinen Wartungsklappe mir zugang zur schraube verschaffen.. Ich hätte auch das ganze Blech entfernen können, allerdings wäre der Aufwand in keinem Verhältnis gewesen.. Das Blech ist hinten am Fahrzeug mit dem Hauptrahmen verschraubt - man kommt nicht so einfach an die Schrauben.. Ich hätte einen Teil der Außenhaut entfernen müssen und das war mir dann am ende des Tages doch zu viel Aufwand für eine Schraube zu lösen/montieren. Man merkt das der Aufbau nach und nach aufeinander aufgebaut worden ist und nie für einen solchen Zweck gedacht war :mech:




    Alt vs neu. Der neue Träger ist 4mm dick anstatt 3mm wie im orginal. Etwas mehr material kann sicher nicht schaden.



    Und eingebaut schaut das ganze auch ganz gut aus! Ich habe einen 3mm dicken NBR Gummistreifen zwischen Rahmen und Aluprofil eingebaut um das ganze zu entkoppeln.



    Das ganze dann wieder mit Dämmung aufgefüllt und "verschlossen". Das ganze bleibt so und verschwindet nachher hinter einbauten. Wenn man das ganze jetzt wieder zuschweißen würde wäre der Koffer wahrscheinlich in kurzer Zeit abgebrannt. :feuer:




    Dann sind auch meine Gummiklötze eingetroffen. Von der härte absolut OK. Habe die Klötze dann zurechtgeschnitten und in der Höhe angepasst. Sieht zwar etwas unglücklich aus das der Klotz so hoch ist, aber es war die einfachste Lösung ohne großen Aufwand. Hab noch viel hin und her gemessen und hoffe das später alles mit den Türen und der Spritzwand passt. Sonst sitzt der Aufbau vom optischen ganz gut. Habe auch direkt die Gummiblöcke für die Bodenplatte mit zurechtgeschnitten und angepasst. Eine herrliche Arbeit :B&C:





    Feierabend!





    Grüße, Kappes

    Hi,


    Habe dank verschiedenen Rückmeldungen die passenden Gummiauflager gefunden und bestellt. Habe im Internet Klötze aus NR/SBR Gummi gefunden, welche auch für Schürfleisten oder als Maschinenunterlage genutzt werden. Die Härte von 75Shore A sollte ausreichend sein. Das Material kann Witterung (Regen, Kälte, Wärme) und Gewicht ab.

    Mittlerweile weiß ich auch warum der Koffer an der genannten Stelle zu hoch sitzt.. Die Traversen, wo der Koffer an dieser stelle am Rahmen aufliegt, sind bei meinem orginalen Rahmen 1,5cm über dem normalen Rahmenniveau angeschweißt. Bei meinem neuen Rahmen sind diese Traversen 0,5 cm TIEFER als das Rahmenniveau angeschweißt. Ergo: 2cm Differenz. Daher kommen dann die knapp 2cm Luft... Ansonsten sitzt der Aufbau (stand jetzt) erstmal gut so und wie er soll. Habe die letzten Tage einiges gemessen und im groben und ganzen sitzt alles soweit ganz gut. Eine Hecktraverse muss ich allerdings noch erneuern. Dazu später mehr. Ob dann alles effektiv passt erfahre ich erst, wenn ich die Sitzkiste, die Türen und die Haube montiere. Aber an für sich passt es schonmal ganz gut! Wenn der Landy fertig ist und wieder gewicht auf der HA hat, kommt er natürlich noch was mehr in die Waage.


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    Dann hatte ich noch ganz zu vergessen etwas zu berichten, bevor der Koffer aufs Auto kam - Ratespiel: Was mache ich?


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    Genau, das Heck vom Aufbau wurde gerichtet. Leider war das Heck durch verschiedene Rückwärtsfahr-Aktionen an einigen Stellen verzogen. Das ganze wurde dann mit ordentlich hitze, einem sehr dicken Hammer, Spanngurten usw. wieder einigermaßen in die richtige Bahn gezogen. Glücklicherweise sind die Träger aus ziemlich dicken Aluminium, welches von außen mit einer Aluhaut beplankt ist. Dadurch konnte man den Koffer relativ gut richten. Eine schweißtreibende Arbeit war es trotzdem.


    Hier noch ein paar Bilder von den Schäden vorher.. Über dem rechten Rücklicht war der Koffer gut 5cm eingedrückt und hinten/unten am Koffer war das ganze an einer Stelle auch 5cm eingedrückt und an einer anderen Stelle 5cm raus gezogen. Jetzt ist das ganze wieder zu 90 prozent grade. Nicht ganz perfekt aber für ein Militärfahrzeug absolut in Ordnung. Ein paar kleine Kampfspuren dürfen gerne sichtbar bleiben.


    Vorher:


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    Nachher:


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    Vorher:


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    Nachher:


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    Dann hab ich das lange Wochenende noch genutzt, um den Aufbau weiter zu entkernen. Die Seitlichen Abdeckungen habe ich schonmal runter. Das war auch wieder eine super lustige arbeit die im Aluminium verrosteten Stahl-SCHLITZschrauben (ca. 70 Stück) los zu bekommen. Vorallem dann, wenn die Köpfe seit 30 Jahren unter 5 verschiedenen Lackschichten bedeckt waren.. Meißel, Hammer und Schraubenzieher mit Schlagkappe waren meine besten freunde. Mir war es wichtig die Wände in einem Stück raus zu bekommen, um später eine vernünftige vorlage zu haben.


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    Die Mineralwolle fliegt raus. Teilweise hat die Wasser gezogen und ist nicht mehr zu gebrauchen. Welches Dämmmaterial würdet ihr mir alternativ empfehlen bzw womit dämme ich den ganzen koffer bestenfalls? XPS/EPS? Armaflex in Kombination mit Alubityl?


    Und woraus mache ich bestenfalls die neuen Verkleidungen für die Wände? Vielleicht hat der ein oder andere hier schon Erfahrungen gemacht, die er mit mir teilen kann ,:)


    Viele Grüße, Kappes

    Keine großen Worte.. Der nächste Meilenstein ist erledigt.



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    Endlich war es so weit! Der Koffer kam zurück aufs Auto. Ich hab mich dafür entschieden, den Aufbau auf das Fahrzeug zu heben OHNE Boden. Einfach aus dem Grund dass ich das ganze ohne Boden viel besser einsehen und ausrichten kann. Zwar hat der Boden später auch einige Befestigungspunkte auf dem Rahmen, allerdings bleibt der Koffer auch ohne diese auf gut stehen. Der Siebdruckplattenzuschnitt ist bestellt.


    Das ganze verlief soweit ganz gut, jedoch ist genau das eingetreten, was ich vermutet habe.. Der neue Rahmen ist nicht 100% identisch mit dem alten Rahmen. Der Aufbau sitzt zwar gut und erstmal so wie er soll auf dem Fahrzeug, allerdings liegt der Koffer eigentlich noch hinter den Türen mit Gummiblöcken/Puffern auf Traversen vom Rahmen auf.. Bei mir hängt er da jetzt 2cm in der Luft links und rechts.. Die anderen beiden auflagepunkte sind der Scheibenrahmen/Spritzwand vorne und eine Traverse am Fahrzeugheck, wo das Fahrzeug jetzt auch mehr oder weniger aufliegt. Der Koffer passt so eigentlich ganz gut und mit ein bischen ausrichten der Spritzwand sollten später auch die Türen passen. Ich weiß nicht genau was und warum das ganze so ist, aber ich vermute, dass das chassis sich irgendwo von meinem orginalen 109"er Chassis unterscheidet. Er liegt nirgendwo ungewollt auf und ist auch gefühlt höher (bei dem alten Rahmen waren allerdings auch die Blattfedern nicht mehr so frisch und gebrochen). Ansonsten passen die Höhen ganz gut. Die Blöcke, wo später die Siebdruckplatte auf dem Rahmen aufliegt sind bündig mit den außenprofilen am Koffer. Der Koffer kann auch nicht tiefer gebaut werden, weil sonst die Aufnahmeblöcke der Siebdruckplatte zu hoch wären und die oberen Stoßdämpferaufnahmen nicht mehr passen (siehe Bilder). Bevor ich jetzt anfange den Rahmen umzuschweißen, werde ich das ganze jetzt so "improvisieren", dass es passt und fest ist. Das merke ich allerdings erst dann, wenn ich das Fahrzeug komplettiere und Türen, Sitzkiste und Motorhaube einbaue und das ganze aufeinander ausrichte. Das wird noch eine echt tolle arbeit..


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    Werde jetzt eigene neue Gummiblöcke bauen, die höher und breiter sind und wo der Koffer dann auf dem Rahmen verschraubt werden kann (Quasi als eine Art Auflager). Die Sitzkiste wird wahrscheinlich auch nicht passen.. Hier werde ich auch ein Adapterblech basteln, dass ich die Sitzkiste tiefer verschrauben kann. Ansonste müsste das ganze relativ gut passen mit kleineren anpassungsarbeiten (Stand jetzt...)


    Allerdings brauche ich nochmal euren rat: Die orginalen Auflager für den Koffer sind aus einem sehr harten Gummi. Ich hätte gerne wieder ein ähnliches Gummimaterial, dass hohe belastungen verträgt ohne sich (groß) zu verformen oder nachzugeben und welches witterungsbeständig ist und nicht so schnell unter dem Auto bei Wasser und Luft spröde wird.


    Habt ihr da eine Idee welche Art von Gummi ich da am besten nehmen kann oder gibt es da irgendwelche anderen Empfehlungen (EPDM?) ? Von einem Metallprofil sehe ich ab, da das ganze wahrscheinlich zu starr ist und ich das Profil auch nur verschrauben kann. Ein bischen Bewegen und Winden sollte sich das ganze schon können. Habt ihr sonst noch eine Idee, was ich da idealerweise machen kann? Im Bestenfall würde ich gerne einen Größeren Gummiklotz wie oben beschrieben als Abstandhalter nehmen und mit dem Rahmen verschrauben.


    Grüße, Kappes :deck:

    Dürfte aber hierbei keine Rolle spielen. Ich selber habe schon mehrmals dort wegen

    Details zu einem Artikel nachgefragt, und das immer durchaus höflich und sachlich.

    Eine wie auch immer geartete Antwort gab es nie, und wenn man mal die Suche

    hier bemüht, finden sich diverse Schult-Threads, die im Endeffekt alle zum gleichen

    Schluß kommen: Online bestellen ja, aber direkter Kontakt is nich.

    Kann ich leider nur bestätigen.. Wohne in seiner Nachbarschaft und habe meinen Iltis von Ihm. Damals alles kein Problem. Selbst wenn man nett und sachlich bei ihm ist, ist das keine garantie für eine Antwort, in welcher Form auch immer. :]

    Denke auch dass ich dann die variante mit den Gewindestiften nehmen werden. Die Löcher selbst sind ohne Gewinde. Werde dann mit einer mutter das ganze kontern, die Platte auflegen und drei mal mit dem hammer drauf hauen.


    Danke für den Denkanstoß! 8]


    Gruß

    dkwpit: Natürlich mit B am anfang und einem W am ende :juhu:

    Werde Raimund sonst mal anschreiben!


    Ein kleines Update:

    Nachdem der Iltis wieder einigermaßen an den kritischen Stellen geschweißt ist, konnte ich mich wieder dem Landy bzw. dem Aufbau widmen.


    Also habe ich die Alu-Konstruktion auf der anderen Seite entfernt, um den Boden komplett freiliegend zu haben




    Der Boden war rundrum in Profilem verschraubt. Das ganze schön mit Schlitz-Senkkopfschrauben die auf der Unterseite mit einer Mutter gekontert waren. Nach 50 Jahren und unter dem Unterbodenschutz "geschützt" war ein normales entfernen absolut nicht möglich. Also die Kettensäge genommen und den Boden entlang der Profilleiste in der der Boden verschraubt war abgesägt. Dann einmal überall mit der Flex rein und die Schrauben getrennt. Die Reste des festgebackenen Bodens habe ich dann mit Brecheisen und Meißel entfernt und die Schraubenreste raus geschlagen.









    Es waren viele versteckte Nieten und verschraubungen in jeder Ecke des Koffers. Man merkt dass die Aufbauten von Grund auf aufgebaut worden sind und nie einer beabsichtigte, dass hier jemals wieder jemand hand anlegt. Selbst der Hund war irritiert und hat mir geholfen die versteckten Schrauben zu finden :thumbsup:






    Bald geht es mit dem entkernen weiter. Hat jemand eine Idee wie ich bei dem neuen Boden (Siebdruck) die Löcher wieder so in den neuen Boden bekomme, dass die Löcher der Leiste wieder 1:1 übereinander passen? Am einfachsten wäre von unten durch bohren. Das fällt allerdings flach, da der Aufbau auf einem Anhänger steht und kein Platz zum Bohren da ist. Weitere alternative wäre die alten Platten als vorlage nutzen.. Leider sind die in mehrere Stücke gesägt worden. Man könnte jetzt messen oder an der Ambulanz innenwand markierungen setzen. Leider habe ich die befürchtung, dass das ganze nicht sehr genau wird.. Oder anderweitig von unten nach auflegen der neuen Platte markierungen machen (Sprühfahrbe, stift,..?), sofern wie Platz da ist. Hat vielleicht hier jemand eine Idee wie man am besten vorgehen kann?


    Grüße, Kappes


    Im Tacho ist ein metallteller der mehr oder weniger die Nadel und das ganze drum herum antreibt (komme grad nicht auf den Namen). Das Bauteil war mehrfach verbogen und schleifte (Tachonadel ging nicht freigängig). Es war so auch nicht mehr 100% grade zu bekommen und Ersatz gibt es hierfür auch nicht so einfach. Das Zahnrad für den Kilometerzähler war auch gerissen und sprang. Weil ich mit nicht sicher war ob ein Tacho instler das ganze ohne weiteres auf die Schnelle Hinbekommt habe ich direkt ein neues bestellt.


    Grüße

    dkwpit Der EOS ist nicht mir. Ich fahre ein in Bayern hergestelltes KFZ :thumbsup:


    schoenbruch Wäre so eigentlich schon Treffenstauglich, oder? pfrtz Die 50€ für die Hängerplattform haben sich auf jedenfall gelohnt.


    kristian b Der Boden war zwar noch ok, aber an vielen Stellen definitiv fertig und weich. Einige Halterungen die im Boden verschraubt waren konnte ich mit samt Schraube und Kontermutter durch das Holz durch raus ziehen. Mal davon abgesehen, dass einige verschraubungen schon Löcher in den Boden gerissen haben beim Lösen des Koffers vom Fahrgestell.

    Tachoreparatur wäre eine möglichkeit gewesen, wenn es das Teil so noch gegeben hätte.. Leider war die einzige alternative ein neues Tacho,


    SIGGI109 Van Dam kenne ich und beziehe dort auch gerne Teile. Ich habe auch gesehen, dass sie ein Tacho haben, allerdings ist das ein falsches Tacho.. Da Land Rover immer mehrere Teile für die gleiche Funktion bauen muss, gibts je nach Radstand und bereifung Tachos mit unterschiedlicher "übersetzung" einmal für 6.50 Reifen (Meist Lightweight oder 88") und einmal für 7.50 Reifen (meist 109" und 1ton). Und natürlich gibt es das für die 7.50er Bereifung nirgendwo auf dem Festland.. Daher musste ich leider in den Sauren Apfel beißen. Bevor ich Teile bestelle grase ich generell erstmal alle Anlaufstellen in Europa ab. Hat mir in dem Fall leider nicht geholfen.:daumenrunter:


    Grüße, Kappes

    Nach langer Zeit gehts endlich wieder weiter im Text. Leider passiert in der letzten Zeit nicht sehr viel am Land Rover. Ich bin zwar immer wieder dran, mache allerdings viele Kleinarbeiten oder nichts wo es sich lohnen würde drüber zu berichten. Dann kommt noch dazu das der Iltis im moment auch was Arbeit braucht (Karies an verschiedenen Stellen :wacko:) und mein Zivilauto vor 3 Wochen 700km weit weg von zuhause seinen Dienst verweigert hat (Wasserpumpe). Dazu kommen dann noch im Juni die Abschlussarbeiten von meinem Studium.. Das ganze zusammen verzögert dann die Arbeiten am Landy. ABER (!), ich war nicht untätig.


    In den letzten Wochen wurde die Elektrik noch was optimiert und Choke-Kabel, Tachowelle usw. verlegt und angeschlossen. So langsam füllt es sich im Motorraum



    Leider ist mein Tachoinnenleben defekt und ich muss aus ersatz aus England warten. Ich habe versucht das ganze zu reparieren, allerdings ohne erfolg. Hier in Europa war das gesuchte Tacho leider nicht zu bekommen und ich musste bei den üblichen bestellen. Gut, dachte ich mir, dann probierst du mal Express-Versand und guckst ob die Teile schneller da sind als damals die 1-2 Monate. Am 30.03. habe ich bestellt und das Teil ist bis jetzt noch nicht mal LOS GESCHICKT worden.... :cursing: Erst musste ich 25 Pfund nachzahlen weil es bei dem Teil angeblich eine Preiserhöhung gab.. Dann kam 4 Tage später erst die Nachricht, dass das teil nicht auf lager ist (obwohl in stock dran stand) und das vom Zulieferer bezogen werden müsste... Und jetzt warte ich seit 21 Tagen auf eine Versandbestätigung... Mal ganz zu schweigen von der Dauer beim Zoll. Da haben sich die 25 Pfund für den Expressversand ja richtig gelohnt. Danke Johncraddock.... Zumal es immer ewig braucht bis die netten Damen und Herren von dort überhaupt mal antworten. Entweder ist der Laden immer unterbesetzt oder die Mitarbeiter unmotiviert.

    Naja, genug aufgeregt. Mache ich halt erstmal an anderen Baustellen weiter. Bis Ende des Sommers wird das Tacho wohl hoffentlich hier sein. :B&C:


    Zwischendurch noch den alten Rahmen weiter geschlachtet.





    Und mein Gott waren die Schrauben der Blattfederaufnahmen fest gerostet! Egal mit welchen mitteln (Schlagschrauber, "Ratsche" mit 2m Verlängerung, Vorschlaghammer oder Hitze tat sich garnix! Selten schrauben gehabt, die so fest gegammelt waren. Aber am ende wurde alles gut und das Teil löste sich. 8]


    Und dann den Scheibenrahmen wieder am Koffer montiert



    Hat jemand eine Idee wie ich diese Beule wieder raus bekomme? Das ganze ist stahl. Dahinter ist etwas Platz. Habe schon mit Hebeln, einem Scherenwagenheber und anderen mitteln probiert die Beule raus zu bekommen. Es ist schon was besser geworden aber halt nur etwas. Würde die gerne mit einfachen mitteln ausbeulen, allerdings wirkt der knick der Schräge da gut gegen. Jemand tipps oder ideen? Viel Platz ist nicht dahinter. Im schlimmsten Fall wird der verbeulte Teil raus geflext und mit neuen blechen grade wieder dran geschweißt. Das ganze würde ich allerdings nur ungerne machen. Weiß aber sonst nicht wie ich es machen soll, weil ich leider nicht viel bzw kein Karosseriewerkzeug habe.. Andere Idee wäre noch den Iltis als "Anker" und mit einer Ratschenkonstruktion versuchen das ganze raus zu ziehen. :deck:



    Gestern kam ich endlich nochmal was vorwärts. Weil der Landy als Fahrgestell jetzt erstmal soweit fertig ist (Bis auf das Schei** Tacho), konnte er den Platz in der Werkstatt freigeben. Damit ich am Fahrzeug jetzt weiter machen kann muss erstmal Landytypisch der Aufbau hinten drauf, der dann fix verschraubt wird. An den Aufbau wird dann die komplette front ausgerichtet. Dann gehts mehr oder weniger mit dem Fahrzeug weiter. Damit das geht muss aber wie gesagt erst der Aufbau auf den Rahmen und dafür der Boden im Aufbau neu.

    Ich hoffe dass das mit dem Koffer aufsetzen und ausrichten alles so funktioniert wie geplant.. Das wird auf jedenfall noch gut was Arbeit den wieder schön auf den Rahmen zu bekommen. Die alten Verschraubungen und Bohrungen passen jetzt nicht mehr auf das neue Fahrgestell. Da habe ich schon die "Gummiauflager" angebracht, wo später der Koffer drauf steht und Löcher von durch den Rahmen gebohrt um das ganze später da zu fixieren. Wenn der Koffer drauf ist wird dann mit einem Bohrer von unten durch die Platte gebohrt und das ganze dann verschraubt. Naja soweit jedenfalls der Plan..:denk:


    Bei Tageslicht war es dann Zeit für ein kleines Shooting..





    und der Landy fand seinen vorübergehenden Stellplatz




    Der Ambulanzaufbau kam in die Werkstatt..






    Grade angekommen gabs auch schon den ersten Patienten, der transportiert werden musste :-P




    Heute hab ich dann angefangen, den Boden raus zu nehmen oder vielmehr erstmal zugänglich zu machen.. Die kompletten Seitenbleche müsen hierfür gelöst werden.. Eine richtig tolle Arbeit. 2000 aufgebohrte Nieten später und 170 rostige, festgebackene Schlitzschrauben später hatte ich das linke teil dann endlich raus. Das ganze muss die Tage dann noch auf der rechten Seite passieren und dann kann der Holzboden theoretisch raus. Ich werde das Teil für den Radkasten dann so abflexen, dass der Radkasten dann zu ist. Der Rest wird eh später ausgebaut.






    Es sieht nicht nach viel aus, war aber einen ganzen Tag Arbeit und hält echt auf. Die ganze linke seite war mehr oder weniger eine komplette Alubox, die entfernt werden muss damit man den Boden raus bekommt. Der Koffer wird mich mindestens noch das ganze Jahr beschäftigen und echt viel Arbeit.. Wenn der Boden aber einmal neu ist kommt das ganze erstmal wieder aufs Fahrzeug.


    Dann hieß es wieder: Feierabend.




    Grüße, Kappes

    Hallo zusammen!


    Wusste nicht in welches Unterforum das ganze passte, wenns stört bitte verschieben.


    Ich habe noch diverse Pinzgauer 710/720 Teile abzugeben. Die Teile sind alle gebraucht, aber in einem guten und funktionsfähigem Zustand ohne Beschädigungen.


    -Verschiedene Zylinder-Zündkabel abgeschirmt - 30€ / Stück

    -Abgeschirmtes Kabel Entstörer zur Spule - 50€

    -Abgeschirmtes Kabel Zündverteiler (Unterbrecher) zur Spule - 60€

    -24V Zündspule - 150€

    -Zündverteiler mit Verteilerkappe und Finger - 275€

    Falls Interesse besteht kann ich gerne Bilder hochladen.


    Grüße, Kappes

    Hallo zusammen,


    Nach einiger Sucherei ist mir aufgefallen, dass einige Teile der Zündanlage vom Pinzgauer 710/712 sehr identisch mit den Teilen vom VW Iltis sind.. Weiß hier zufällig jemand ob verschiedene Teile der Zündung gleich sind oder wurde das mal besprochen? Optisch sehen einige Teile 1:1 gleich aus, haben allerdings andere Bosch Teilenummern. Meine Frage: Sind es trotzdem die gleichen Teile oder hat hier schonmal jemand experiementiert?!


    Es geht um Teile wie:

    -Zündspule

    -Verteilerkappe

    -Zündkabel

    -Zündkerze

    -Entstörkondensator


    Oder gibt es hier unterschiede? Optisch sind es jedenfalls 1:1 die gleichen Teile. Nicht dass die Pinzgauerteile unbedingt günstiger wären, allerdings wäre das ganze mal Interessant zu wissen :deck:


    Nichtswissenderweise, Kappes

    Das Thema Elektrik neigt sich langsam (vorerst) dem Ende.


    Vor drei Tagen kamen endlich die Tachogläser aus England an. Dann hab ich direkt das gemacht, wofür mich jeder Triumph-Fahrer gesteinigt hätte: Die Chromringe von den Tachos geschliffen und schwarz lackiert.


    Also ging es ran an die Instrumente. Einmal eine revision mit neuen Gläsern, Kontrollampen, Dichtungen und Einfassungen.


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    Und das ganze dann eingebaut und angeschlossen


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    Es sind noch 2-3 kleine Restarbeiten zu machen, dann ist die Elektrik soweit fertig. 8] Es nimmt gestalt an.


    Grüße, Kappes

    Und weiter geht die wilde Reise..


    Ich habe die Fahrzeugelektrik jetzt zu 80% fertig. Es ist bereits alles verkabelt und angeschlossen. Ich warte noch auf Teile aus England für das Tacho um die ganze Geschichte hinter dem Armaturenbrett verschwinden lassen zu können. Ich habe jetzt 5 Relais mit Sicherungen nachgerüstet. Ergo habe ich jetzt insgesamt 11 Sicherungen am Fahrzeug und ein echter fortschritt zu den 4 orginalen :helau:

    Die Relais sollen die Schalter entlasten und erfüllen ihren Job gut.


    Aber zurück zum anfang.. vor ein paar Tagen habe ich mich nochmal um den Ambulanz Aufbau gekümmert und hier zwei stellen geschweißt, wo der Koffer später am Rahmen festgeschraubt wird. Die Stellen waren leider dünn wie Blätterteig und teilweise löchrig.


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    Dann das Gegenstück auf dem Rahmen angebracht. Der Rahmen ist neu, wurde aber ohne die Befestigungswinkel vorne geliefert (warum auch immer). Also mussten die nachträglich noch angebracht werden. Später wenn der Koffer drauf ist werden die Tanks nochmal entfernt und dann mit einem Bohrer Löcher in die neuen Bleche am Koffer gebohrt. Da kann dann von hinten eine Mutter angebracht werden und das ganze fest verschraubt werden.


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    Am Koffer selbst waren noch kleine Schönheitsarbeiten zu machen..


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    Dann sind zwischenzeitlich endlich meine Scheiben gekommen und ich konnte den Fensterrahmen endlich komplettieren. Nach der elektriker weiterbildung folgte der Fensterbauer-Lehrgang. Ich musste die Scheiben leider einkleben, da die Dichtbänder nur nicht bituminöse dünne Gummistreifen am Stück waren. Um das ganze wenigstens etwas zu entkoppeln habe ich die dichtbänder beidseitig mit Dichtmasse bestrichen und eingebaut. Wenn mir jetzt ein fenster kaputt gehen sollte, dann werde ich die Scheibe entweder raustreten oder anderweitig zerstören und den rest entfernen. Eine moderne und einfache methode die Scheiben auch DICHT einzubringen ist mir aktuell nicht bekannt, daher wurde das ganze jetzt so gelöst und im bedarfsfall muss ich dann in den sauren apfel beißen. Aber für jedes problem gibt es eine Lösung.


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    Uuund wie bereits erwähnt ging es der Elektrik an den Kragen.. Schalter wurden in den Panels angebracht und teilweise erneuert. Die Panels wurden dann provisorisch schonmal probemontiert. Schaut schonmal nach etwas aus! Vorne die ganze elektrik natürlich auch vernünftig verkabelt und verlegt. Die relais befinden sich mehr oder weniger leicht zugänglich neben dem Lenkrad im bereich des Zündschlosses. Hinter der Blende schaut es wüst aus, aber es war der einzige Platz wo ich die Relais halbwegs vernünftig unter bringen konnte. Ich wollte die relais nicht im Motorraum oder sonst wo sichtbar hängen haben, da es meiner Meinung nach die Optik verschandelt und auch mit Spritzwasser und Regen immer so eine Sache ist.. Daher liebe das Chaos hinter der Blende :juhujuhu:

    Die Elektrik wurde leicht verändert und nach meinem geschmack umgebaut. So hat der im zündschloss intigrierte Lichtschalter jetzt keine funktion mehr und wird mittels separaten Lichtschalter bedient. Da Convoybeleuchtung und Infrarotrelais eh weggefallen sind, war der Schalter auch nicht länger notwendig. Allerdings wollte ich das Zündschloss mit der Stellung "aus" und "Zündung" so beibehalten. Da mit kein "ziviles" Lucas zündschloss auf dem Stop bekannt war, was nur diese zwei positionen hat, habe ich den ehemaligen Lichtschalter mit Zündschloss hierfür genutzt und umgebaut. Der Landy wird mittel start Knopf gestartet. und das schon vor über 50 Jahren8]


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    Und ja... Die lichter leuchten, die relais klacken, der startet startet, die hupe hupt, die sirene macht lärm, der Lüfter lüftet, die bremslichter bremsen licht und der Wischer wischt. Ein tolles gefühl nach nem knappen Monat elektrik arbeit, verzweifelung und Kabelsalat (wenn man keine Ahnung von der Materie hat :hel:).


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    Ich bin froh die Elektrik neu gemacht zu haben.. Die alte elektrik war in keinem Fall irgendwie zumutbar und langsam wundere ich mich, dass das auto noch nicht wegen einem Kabelbrand abgefackelt ist. Die Engländer haben es echt nicht mit elektrik.. Ich meine, es muss ja nicht schön sein, aber die Drähte einfach zu verzwirbeln, anstatt die mal kurz zusammenzulöten oder mit hülsen/Steckern zu verbinden ist ja nicht zu viel verlangt oder?


    Hier ein paar very britishe impressionen von "how not to elektrik"


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    Jetzt warte ich leider erstmal wieder auf Teile vom Zoll und muss die Zeit irgendwie mit anderen arbeiten überbrücken. Aber: Zu tun gibts noch mehr als genug. Im april/Mai kommt dann hoffentlich der Koffer wieder aufs auto, wenn mir mein Zeitplan keinen strich durch die Rechnung macht.


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    Herzflimmerfreie Grüße, Kappes:mech:

    Wie man so hört, haben die Briten bei der Elektrik immer schon improvisiert, Du bist also in guter Gesellschaft:hel:


    :lachuh:

    Von allen möglichen Zivilen und militärischen Schaltplänen ist wirklich keiner dabei, der 1:1 passt. Das macht die Sache auch so zeitaufwändig.. Ich arbeite mit 3 Schaltplänen, die dem ganzen am nächsten kommen und mix mir darauf meine Elektrik zusammen. Mal eben grün an grün und gelb an gelb ist leider nicht. Ich glaub auch jeder Landy hat eine eigene individuelle elektrik :lol:


    Ich könnte bei der Relais verkabelung eventuell noch hilfe gebrauchen. Ich habe mit elektrik im normalen leben garnix am hut und stehe jetzt vor Bergen (Elektriker lachen wahrscheinlich über die paar kabel :-D)


    Grüße, Kappes