Beiträge von Kappes

    Im Text hat sich ein kleiner fehler eingeschlichen. Es sollte heißen:


    "Dann noch eine andere Frage an die Landy Spezis zum Thema Stoßdämpfer. Gibt es hier Versionen für die Serie (1-ton Chassis/Fahrwerk) von Namenhaften Herstellern wie Britpart BILSTEIN o.Ä.? Hier habe ich damals nur Britpart gefunden und erstmal verbaut. Hätte besonders hier aber auch gerne was qualitativ hochwertigeres auf lange sicht."

    Hi ihr beiden, danke für eure Tipps! Werde das in nächster Zeit mal prüfen. Ja klar zu heiß dürfen die Bremsen auf keinen Fall werden! Leider weiß ich nicht ob die Beläge von Shitpart sind oder nicht.. die waren bei dem von mir gekauften Teilekonvolut bereits verbaut dabei bzw. lose dabei. Hab hier schon öfters von Problemen der "passgenauigkeit" gehört. Hier werden dann öfters die Beläge von Mintex empfohlen. Wenn sich raus stellt dass die Beläge nur außen anliegen kommen auch neue Beläge von Mintex rein.


    Dann noch eine andere Frage an die Landy Spezis zum Thema stoßdämpfer. Gibt es hier Versionen für die Serie (1-ton Chassis/Fahrwerk) von Namenhaften herstellern wie Britpart o.Ä.? Hier habe ich damals nur Britpart gefunden und erstmal verbaut. Hätte besonders hier aber auch gerne was qualitativ hochwertigeres auf lange sicht.


    Die Tage ging es dann an die Stoßstange.. Auch hier war wieder etwas arbeit angesagt. Der vorbesitzer hatte eine Kugelkopfkupplung vorne an der Stoßstange verbaut und scheinbar mal schwere Hänger damit rangiert.. Die Stoßstange war an den Bohrungen leicht verbogen und generell sollte die Kupplung weg und die Löcher zu gemacht werden.


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    Also ging es zunächst an die demontage der Stoßstange. Eigentlich waren nur 16 Schrauben für die Stoßstangenaufsätze zu lösen.. Nach 50 Jahren waren die aber so zerrostet, dass hier quasi nichts mehr ging. Ich kam auch mit keinem Schlüssel und keiner großen ratsche vernünftig auf die Schraube und Mutter drauf, sodass ich die Verstärkungsbleche der Stoßstangenrückseite erstmal rausflexen musste, damit ich vernünftig zugang mit Werkzeug bekam.


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    Heraus kam nach einer Stunde gefluche der Schraubenfriedhof Eifel e.V.


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    Und es war endlich geschafft


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    Dann ging es dran die gefühlt 2cm dicke Lackschicht zu entfernen mithilfe der Flex und Zopfbürste. Die Hat den Lack extrem gut entfernt ohne die verzinkung der Stoßstange groß anzugreifen. Ebenfalls wurden die Löcher der ehemaligen Kugelkopfkupplung wieder begradigt und zu gemacht. Die Verstärkungsbleche auf der Rückseite wieder eingeschweißt und mit minimal Spachten eine schöne ebene Oberfläche hergestellt.


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    Die Bumperettes habe ich noch mit einem Tesa Antirutsch-Klebeband versehen, da die auch vorher "im orginal" auf meinen verbaut waren. Fand ich so an sich auch eine gute idee, da man die schmalen bumperettes in kombination mit der Stoßstange oft benutzt, um auf das Fahrzeug oder den Ambulanz-Aufbau zu kommen. :pfeif:


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    Das Auto musste wieder raus (Zeit für ein schönes Bild im Tageslicht) und schon ging es ans lackieren :%


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    und das ganze montiert 8]


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    Dann noch die Einstiegsbleche mit neuen Dichtungen versehen. Diese sind jetzt auch bereit für den Einbau..





    Das wars erstmal wieder von mir.


    Viele Grüße, Kappes

    Hi, verfolge den "Youtuber" schon eine ganze Weile und kann seine Videos nur empfehlen, für alle die etwas mit LR am Hut haben! Seine Videos haben mir schon oft geholfen, wenn ich Sie mir vor meiner eigenen Überholung angeschaut habe. Ist einfach super erklärt und veranschaulicht. Ist quasi eine Art "digitales" Werkstatthandbuch.


    Vor der Mühe die er sich für die Videobearbeitung macht hat er meinen vollen Respekt! :thumbsup:


    Grüße, Kappes

    Herzlich Wilkommen im Forum und viel Spaß hier! Fachkundige Hilfe braucht man hier nicht lange zu suchen 8]


    Mal für die nicht Schweizer-G-Experten: Wozu genau war der große Aufbau? Eine Art Kommando-Version?


    Viele Grüße, Kappes

    Mit kleinen Schritten geht es voran..


    Weitere Kotflügel-spezifische Kleinteile wurden vorbereitet und lackiert..


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    Dann ging es an die Montage der Kotflügel


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    gefolgt von der komplettierung der Kotflügel.. Ich habe bewusst den Plastik-Grill der Serie 3 und die moderneren militärischen Blinker und Standlichtgläser verbaut, weil ich die Optik so etwas stimmiger, "moderner" und für meinen Geschmack besser halte. Die alten Lampengläser und den alten Grill behalte ich, falls ich doch mal keine Lust auf die Optik mehr habe ("alte" Optik siehe 1. Post).


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    Noch fix die Lampentöpfe grün geduscht und die Flagge auf dem rechten Kotflügel gehisst.. :B&C:


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    Innenkotflügel montiert..


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    Anbauteile auf Kotflügel befestigt...


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    Probemontage der Stoßstange..


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    Und eeeendlich bekam der Landy sein Gesicht zurück. Jetzt kann man definitiv wieder erkennen was es werden soll. (Hier noch etwas ältere bilder mit Chrom-Lampenfassung rechts und unlackierten Lampentöpfen - Keine sorge, sind schon grün und warten drauf ausgehärtet montiert zu werden :engel:) Ob ich die Blenden um die Scheinwerfer montiere oder es so lasse weiß ich noch nicht. Allerdings sagt mir die Optik wie hier ohne Blenden im Moment mehr zu. Die Blenden liegen aber auch schon in oliv hier bereit.:thumbsup:


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    Ich finde es echt wahnsinn, wie viel um den "kleinen" Motor drum herum noch so verbaut ist. Der wirkt in dem Motoraum etwas verloren :bye:


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    Ich bin noch auf der suche nach einem Clansman antennefuß/Gummisockel. Hat jemand noch einen guten gebrauchten über? Meiner war dank 5-facher Überlackierung nicht mehr zu retten..


    Dann nochmal eine frage zu den Bremsen. Bremsen tut er ja jetzt prima, allerdings sind die Räder relativ schwer von Hand drehbar und ich bekomme das ganze nicht weiter "zurück" gestellt ohne dass ich wieder Pedalweg/Bremsleistung verliere. Rücksteller an den Rädern sind schon komplett zurück. Gibt sich das mit der Zeit wenn die Bremse sich mal ein paar meter/Kilometer bewegt hat? Oder muss ich hier nochmal hand anlegen?


    Bald wird die Stoßstange dann auch lackiert, wenn das Weihnachtsgeld da ist wird ein neuer Kabelbaum bestellt und dann geht es weiter mit der Sitzkiste und Motorhaube.:mech:


    Grüße, Kappes

    Update:


    Nachdem was Matt geschrieben hat habe ich mir echt überlegt: warum die Arbeit machen den ganzen Unterbodenschutz zu entfernen? Es gab für mich auch keinen Grund, warum der runter sollte. Nachdem ich erfolglos veschiedene Soda/Eis/ Glasperlenstrahler angefragt hatte und keiner bereit war die Teile zu strahlen habe ich jetzt Nägel mit Köpfen gemacht und den Unterbodenschutz drauf gelassen.


    Ich werde Schadhafte U-Bodenschutz-Stellen noch grob säubern und anschließend mit gleichem Schutz wieder nachbessern.


    Also gings an die Demontage der Kotflügel..




    und anschließend ans Schleifen, schleifen, schleifen..... Bei mindestens 5 Lackschichten von gefühlt 2mm dicke eine längere Prozedur..





    Und anschließend ans lackieren 8]






    Heute konnte ich es mir nicht nehmen lassen und habe eine erste Anprobe vollzogen. Das Fahrzeug bekommt endlich wieder ein gesicht :laola:





    Werde die Tage die Kotflügel im ausgebauten Zustand fertig vormontieren und muss dafür noch eine ladung Kleinteile abschleifen, lackieren usw. Da hatte ich nach den Kptflüheln und 2 Tage schleifen keine lust mehr drauf. Dafür muss ich noch ein paar verschiedene Bleche Nachbauen. Kontaktkorrosion ist immer wieder ein Thema bei Land Rovern..



    Dann habe ich noch die Türdichtung von der Einstiegsleiste runter geholt und was soll ich sagen... ROST :nono:



    Und dann noch zwei kleine Bleche gemacht um die Futterluke für den Beifahrer zu schließen.. und gleichzeitig die Karosseriemuttern für die Kotflügel in der Spritzwand montiert.


    Wiedermal brauche ich euren Rat:

    Leider lackiere ich mit einem Handelsüblichen Baumarktkompressor. Ich weiß, eigentlich zum lackieren nicht geeignet aber für kleinere Flächen und militärfahrzeuglacke funktioniert der prima. Lackiere ausschließlich mit den Lacken von Militärlacke, habe auch die relativ gute Lackierpistole für ca. 50€ und habe Druckminderer mit Wasserabscheider am Kompressor verbaut. ABER irgendwann fängt der Kompressor an und spuckt mir Kondenswasser mit durch die Pistole. Das ist immer sehr sehr ärgerlich, da es mir immer kleine Wassertropfen auf den LAck bläst, die Düse gelegentlich verstopft und das lackierergebnis dadurch nicht ganz zufriedenstellend wird..


    Was kann ich hier machen um das Kondenswasser vorzubeugen? Habt ihr irgendwelche Tips? Das ist echt mehr als nervig wenn man trotz der ganzen vorarbeit nicht vernünftig lackieren kann. Grundsätzlich lasse ich vorher immer das Wasser aus Kompressor und Abscheider ab. Leider ohne großen erfolg..


    Grüße, Kappes

    Hallo!


    wie oben schon beschrieben suche ich einen orginalen MOD Spaten/Schaufel für an einen militärischen Land Rover (Serie, Defender,..). Hat zufällig noch jemand etwas in gutem Zustand da oder kennt Quellen? Bei mir ist der Stiel leider nicht mehr so gut und suche daher Ersatz. Es sollte der Spaten wie auf dem Bild Kotflügel rechts sein.


    Gerne alles mal anbieten.



    Danke & Grüße, Kappes

    Ach und dann noch eine Frage:


    Ich werde die nächste Zeit viele Teile bearbeiten, auf denen ein bitumenartiger schwarzer unterbodenschutz drauf ist. Hat jemand eine idee wie ich den am besten "zuhause" und möglichst effektiv runter bekomme? Hatte den schon bei den Tanks ab gemacht und selbst mit der Zopfbürste eher naja zum entfernen...


    Gruß

    So,


    Was soll ich sagen? Es fährt, es lenkt, es kuppelt und es BREMST!


    Konnte mich leider nicht direkt um den Landy kümmern die Tage da ich den Iltis noch über den TÜV bringen musste und dafür noch ein paar arbeiten notwendig waren. Der Iltis hat am Freitag ohne Mängel TÜV bekommen und ich konnte mich danach direkt dem Landy widmen. :H:

    Also erstmal die Bremstrommel am alten Chassis abgemacht und bei mir am neuen, um zu prüfen ob bezüglich des RBZ und der Beläge alles in Ordnung war. Auch die Bremstrommeln habe ich ausgemessen und "leider" war hier alles im soll.. Also hab ich mich erneut ans entlüften gegeben.. Leider ohne erfolg. Wie gesagt der Bremsdruck kam erst quasi an der Bodenplatte und war erst beim 2. mal pumpen da. Luft konnte es also defintiv nicht mehr sein. Hatte ja das Pedal und die Stößelstange am HBZ nach WHB eingestellt und konnte mir das ganze nicht erklären.. Habe dann alle trommeln runter gemacht und geguckt was passiert wenn ich das Bremspedal trete. Dabei ist mir aufgefallen dass die RBZ erst anfangen auszufahren, wenn das Pedal kurz vorm Bodenblech ist. Da war mir was komisch und meine einzige Schlussfolgerung war, dass der Kolben vom HBZ "zu weit weg" beginnt die Flüssigkeit durch die Leitung zu Pumpen. Dann habe ich diesmal nicht nach WHB, sondern nach Gefühl die Stößelstange vom HBZ weiter rein geschraubt und voila! Bremsdruck ist da und bei der hälfte des Pedalwegs ist der gewünschte Druck vorhanden. Dann die RBZ nochmal nachgestellt und nach ersten Bremsversuchen während des fahrens jaulten dann auch das erste mal die Reifen bei der Vollbremsung.

    Die Feinjustierung der bremse kommt dann die Tage dran.


    Das Gefühl wenn es dann endlich mal geklappt hat lässt allen Frust vergessen!


    Dann kann ich mich jetzt endlich den Kotflügeln widmen und diese aufarbeiten, lackieren und montieren. Anschließend kommt die Motorhaube, die Sitzkiste und der Scheibenrahmen..:yes:


    Glückliche Grüße, Kappes

    Hi Matt,


    Noch nicht, habe zur Zeit noch keine Klemme und wollte jetzt auch nicht unbedingt mit Schraubzwinge und Zange an die Leitungen gehen.


    Werde heut nochmal die Trommeln aufmachen und schauen ob da alles korrekt ist und die Beläge nicht "schräg" in der Trommel sitzen. Habe etwas die Befürchtung, dass hinten evtll. falsche Beläge montiert sind. Das sah mir beim letzten mal was komisch aus weil die Gummimanschetten der hinteren RBZ die Staubschutzmanschette eingedrückt hat. Die überholte HA habe ich vom Vorbesitzer so fertig übernommen und mich damit nicht weiter auseinander gesetzt.


    Ich schaue bei meinem alten Rahmen hinten auch mal die Trommel auf und gleiche beides mal ab...


    Kann mir vorstellen dass die Beläge nicht richtig anliegen und dadurch mehrmals gepumpt werden muss..


    Werde berichten, Gruß

    Also...


    Thema Kupplung: Ich habe den 2. Abgebildete Automaten aus Siggis Post, allerdings in der Mitte mit "Aufnehmerplatte". Genau die war auch vorher in dem Motor den ich gekauft habe und bin auch so als ich den Motor erneuert hatte schon ohne Probleme gefahren und gekuppelt auf dem alten Chassis und die selbe Kupplung war auf dem gleichen Getriebe mit dem Dieselmotor verbaut. Also hier keine Probleme.


    Meine Vermutung: Ich habe vom Ausdrücker das Kugellager erneuert. Nach 3 Fehlbestellungen für das neue Lager habe ich dass lager dann außen und innen selbst gemessen und eins aus dem Zubehörhandel gekauft. das war allerdings ein kleines stück schmaler als das alte, wodurch hier das material zum ausdrücken fehlt, da die Gabel dagegen drückt. Hatte alles nach WHB eingestellt aber ohne erfolg, es fehlte einfach der Weg.


    Habe jetzt eine zweite ausdrückstange vom Nehmerzylinder genommen und gut 3cm verlängert et voila, er kuppelt wie ne eins und kann vernünftig eingestellt werden. Dann ging es natürlich auf die erste Probefahrt (ohne große Bremswirkung) raus :H:




    Getriebe schaltet Top! Macht keine Geräusche und Läuft ruhig, das Overdrive macht auch einen Prima job und macht das fahren nochmal angenehmer (von der Drehzahl). Das sind die Momente die den ganzen Frust wieder gut machen. :yes:


    Also problem Kupplung (erstmal) gelöst.


    Jetzt zu den Bremsen:


    Also... ich werde bald bekloppt. Ich hänge jetzt schon die zweite Woche dran die Bremsen zu entlüften und einzustellen... Habe mir jetzt ein relativ günstiges Druckentflüftungsgerät gekauft womit ich über einen ersatzreifen Überdruck in einen Behälter aufbaue und der die Bremsflüssigkeit ohne Pedalpumpen durch das system pumpt.. Auch Eezibleed genannt.


    Habe mich dann nochmal durch sämtliche LR Foren gelesen zu dem Thema..


    Bin das ganze heute nochmal angegangen wie folgt:


    -Bremssteller komplett zurück gedreht um Luftansammlungen im RBZ zu vermeiden.

    -Pedal nach WHB eingestellt

    -Bremsstößel am HBZ nach WHB eingestellt

    -Eine evtll. undichte Bremsleitung erneuert

    -Alle entlüftungsnippel vernünftig zugedreht




    und dann das Druckentlüftungsgerät angeschlossen. War natürlich alles dicht und mit vorgegebenem Druck gearbeitet. Ich muss auch sagen für die 20-25€ klappt das Ding echt super und allemal besser als mit dem Pedal zu Pumpen!




    Bin dann bestimmt 5-6 mal von hinten links, über hinten rechts, nach vorne links und vorne rechts gegangen und habe dort die Entlüfternippel geöffnet. Geschätzt nochmal 1-1,5l Flüssigkeit durchgejagt (DOT3).

    Es kam auch die ersten male richtig schön viel Luft mit raus und ich hatte mich schon gefreut. Dann nachdem ich alles entlüftet hatte und keine wirklichen Blasen mehr kamen (habe mit sanftem Pedalpumpen etwas nachgeholfen), habe ich den Landy aufgebockt und die Bremsen wieder an die Trommeln gestellt, bis diese schleifen aber trotzdem freigängig drehen.


    Also ist theoretisch der Weg von den Belägen an die Trommel möglichst klein und der RBZ muss nicht mehr viel ausfahren..


    Voller skeptischer Vorfreude aufs auto gesetzt und ich konnte das Pedal beim ersten mal wieder locker bis ans Blech drücken..... :bye:

    ABER: Beim zweiten/dritten mal Pumpen habe ich echt einen vernünftigen guten Druckpunkt! Ungefähr bei der Hälfte oder 3/4 des Pedalwegs aber ich komme nicht bis ans blech und er hält den druck. Nur hätte ich das ganze gerne beim ersten mal pumpen... :heul:


    Wo liegt hier der Fehler... ALLES von der Bremse ist neu.. Leitungen dicht, alle RBZ dicht, Trommeln, Beläge, RBZ, HBZ neu (TRW).. Ich verzweifal langsam.. Das ist ein einfaches einkreis System ohne BKV. Es kann doch nicht so schwierig sein die Bremse da gangbar zu bekommen?!


    Habe im Landy Forum noch gelesen dass man die RBZ zusammendrücken soll, oder die Beläge prüfen soll ob diese "schräg" an die Trommel gehen und und und..

    Oder ist hier doch nur immernoch Luft in der Leitung und ich muss weitere 5l durch das kleine System jagen? Als HBZ hab ich schon die "einfacheren" zu entlüftenden CV-Typ HBZ. Den kann man leider nicht eigenständig entlüften.


    Also wie Christian sagt noch mehr bremsflüssigkeit durchjagen? Oder ist das ein anderer Fehler, dass erst beim 2. mal Pumpen der druck da ist? Beim ersten mal wie gesagt locker bis zum Bodenblech, wenn nochmal getreten wird ist druck bei hälfte da und konstant. wenn ich dann 2-3 Sekunden los lasse und wieder pumpe gehts wieder ab zum Bodenblech.. Aber eigentlich dürften die RBZ nicht zu viel weg zur Trommel haben, dass ich die erst mit mehrmaligem Pumpen zum anliegen bekomme.. wie gesagt die Trommeln waren schon "gut" am schleifen, aber noch gut drehbar.


    HILFEEE hmmm


    Anbei natürlich noch ein paar Bilder..





    Verzweifelte Grüße, Kappes

    hermann: Die Hebel müssten eigentlich die gleichen sein, werde aber später nochmal prüfen. wirkt nur anders weil der alte was weiter unten steht. Ob ich den von der anderen seite aus Montieren ist sicher möglich aber ja eigentlich auch nicht sinn der Sache.


    SIGGI109: Habe auch das geprüft und meine Bohrung für den Hebel steht auch vertikal, sollte also auch passen.


    Gruß

    Hi Nobi,


    Beläge habe ich selbstversändlich alle an die trommeln eingestellt.


    Beim entlüften habe ich auch leicht mit dem Schraubenschlüssel auf die Leitungen geklopft um die luft da raus zu treiben.


    Und das Thema mit der Kupplung werde ich heute nochmal prüfen, habe aber alles eigentlich 1:1 wieder so eingebaut.


    Gruß

    Ich brauche wieder Hilfe...


    Und zwar Thema Bremsen entlüften und Kupplung einstellen.


    Ich versuche seit zwei Tagen verzweifelt, die Bremse zu entlüften. Habe ALLES vom Bremssystem erneuert und es ist auch alles dicht. Aber ich bekomme einfach nicht die Luft aus der Leitung. Ich habe es auf die übliche Art und Weise gemacht mit zwei mann, einer pumpt der andere am RBZ am Entlüftungsnippel und Behälter. Es kommen auch nach gefühlt 1,5l Bremsflüssigkeit und 5 durchgängen keine Blasen mehr. Aber ich habe einfach keinen Druckpunkt auf der Bremse und kann das Pedal bis ans Bodenblech drücken. Erst nach mehrmaligem pumpen kommt eeeetwas druck. Am HBZ hab ich das Pedal so eingestellt, dass der Weg vom Kolben im HBZ möglichst weit ist, sprich das Pedal hängt am ende der Gewindestange. Natürlich benutze ich DOT3 und habe auch immer dafür gesorgt das genug Flüssigkeit im Behälter ist. aber alles ohne erfolg.... Ich verzweifel langsam. Das Auto steht nicht schräg!

    Es ist eine einkreis bremse und ich habe hinten links (Rechtslenker) angefangen und bin dann immer weiter nach vorne gegangen Richtung HBZ.

    Was mich wundert ist das es im WHB anders beschrieben ist.. da steht: Nippel an Reifen öffnen, einmal langsam und kontinuierlich pumpen, dann 3 mal kurz und schnell und dann wieder langsam und rasch loslassen halten. Dann den nippel schließen. Dabei soll man an dem Reifen beginnen, der am NÄCHSTEN am HBZ ist und dann immer weiter nach hinten gehen. Das ist komplett das Gegenteil wie ich es kenne. Ich werde das ganze heute mal so probieren, erwarte mir aber nicht zu viel...


    Dann das Thema Kupplung: Ist auch hydraulisch und läuft über den gleichen Bremsflüssigkeitsbehälter. Oben ein weiterer identischer HBZ für die Kupplung und ein nehmerzylinder unten am Getriebe, der über eine Stange auf einen Hebel das Ausdrücklager nach vorne gegen die Druckplatte drückt. Das ganze auch entsprechend entlüftet und hier auch keine Probleme gehabt. Druckpunkt ist da und nehmerzylinder fährt aus und drückt das ausdrücklager richtung Druckplatte. Soweit so gut. Allerdings ist mein ausdrücklager zu weit weg von der Druckplatte. Wenn ich jetzt das Kupplungspedal drücke, geht das Ausdrücklager zwar Richtung Druckplatte, berührt diese jedoch nicht oder nur minimal am untersten anschlag. Sprich das pedal bleibt unten weil es nicht von der Druckplatte zurück gedrückt wird und trennt nicht. Der Nehmer fährt komplett aus und die Stange die in den Nehmer geht, ist auf eine möglichst große länge eingestellt (mehr geht nicht). Mir scheint es als wäre die Stange die auf den Hebel geht zu kurz.. Weil anderweitig kann ich dort ja nichts einstellen. Druckplatte ist sogar eine mit "Aufnahmeplatte" in der Mitte.

    Idealerweise würde das Ausdrücklager in der Ruheposition vom Pedal direkt oder unmittelbar an der Druckplatte liegen und sobald das Pedal gedrückt wird die Druckplatte eindrücken. Ist bei mir aber leider nicht..


    Kann ich hier noch etwas machen oder hilft hier nur die einstellbare Stange des Nehmerzylinders zu verlängern (was ja aber nicht sinn der Sache sein kann). Habe mir alle bilder von Getriebe vorher und nachher angeschaut und hab alles sachgemäß eingebaut.

    Jemand eine Idee oder weiß was ich noch einstellen kann?


    Anbei noch ein paar Bilder der Situation:


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    Wie macht es die Landy Fraktion und hatte bereits einer mal ähnliche Probleme?

    Ich hoffe das mir jemand bei den Problemen helfen kann da ich den Landy möglichst bald "fahren" möchte.


    Vielen Dank vorab!

    Kappes

    Hi Kristian, Hi Nobi,


    Vielen Dank für eure Tips!! Der Landy läuft wieder! Hab die Klemme 1 gebrückt und bekam funken. Hab dann auf Nobis rat hin mal das Zündschloss gemessen. Bei Position Zündung kamen 12,... V an der Spule an und tatsächlich, sobald der Anlasser gedreht wurde, ging die Spannung auf 0 und war weg, solange der Anlasser drehte. Dann wieder 12 V bei Zündung. Hatte glücklicherweise noch ein neues Zündschloss da und hab das Teil direkt angeklemmt und siehe da, keine 2 Umdrehungen und der Landy lief!


    Da muss man auch erstmal drauf kommen.. Das Zündschloss wäre das letzte was ich in Verdacht gehabt hätte weil ja 12V in der Zündungsposition ankamen.


    Vielen vielen Dank ihr beiden!

    Glückliche Grüße, Kappes

    Hi Kristian!


    Meines Wissens und was ich auf anderen Bildern im Netz gesehen habe ist das so leider orginal. Im Bereich der Blattfedern und oben am Diff ist die Leitung jeweils fest. Anderweitig müsste ich irgendwo eine Halterung an das Diff-Gehäuse basteln aber das möchte ich nur ungern. Das Bild ist allerdings schon was älter. Habe die Leitung zwischenzeitlich bis ganz nah ans Gehäuse gebogen, weil mir das auch was heikel war.


    Danke für den Tip! Klemme 1 ist der +Pol von der Spule?


    tante Ute: Habe heute nach 2 Tagen Batterie laden nochmal einen Startversuch unternommen. Leider ohne Erfolg..



    Grüße, Kappes

    Lange war es ruhig....


    was aber nicht heißt das nichts passiert ist! Aktuell komme ich wegen meinem Studium und dem Iltis nicht viel beim Landy weiter. Der Iltis hat diesen Monat TÜV und braucht auch noch etwas liebe, daher habe ich aktuell wenig Zeit mich um die Ambulanz zu kümmern.


    Aber! In den letzten Wochen ist trotzdem einiges ans Auto dran gekommen..


    Tankschalter montiert und Benzinleitungen verlegt, der Motor bekommt also schonmal wieder Sprit!


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    Zwischendurch das Auto nochmal nach langer Zeit gestartet und eingestellt.


    Dann die Dichtungen für die Lüftungsklappen montiert und eingeklebt und zeitgleich dem Fahrzeug wieder eine Identität gegeben


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    Vom alten Rahmen und der Spritzwand weitere Teile demontiert und zur Überholung vorbereitet. Lenkung, Pedalerie


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    Das Lenkgetriebe überholt, neu gelagert, abgedichtet und eingestellt.


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    Die Pedalerie überholt und eingebaut, dabei neue Geberzylinder verbaut.


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    Lüftungsklappen aufgehübscht


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    Gasgestänge montiert und eingestellt.


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    Bremsleitungen gebogen und verlegt.


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    Lüftungsgitter und klappen verbaut


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    Lenkstockhebel überholt, aufgehübscht und montiert


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    und die Scheibe vom Ambulanz Aufbau demontiert, damit ich die über den Winter überarbeiten kann.


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    und mich dann voll und ganz meinem Iltis gewidmet.. Hier waren für den TÜV auch einige Sachen zu machen.. Bremsen vorne inkl. Trommeln neu, HBZ überholen, Schalldämpfer neu, Loch im Kotflügel schweißen, Tacho überholen und demnächst noch die Ventilschaftdichtungen..


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    Habe allerdings noch zwei drei Probleme.. 1. Die Dichtungen für die Lüftungsklappen sind scheinbar zu dick. Ich bekomme die Klappen nur mit hohem Kraftaufwand zu und sie liegen nicht bünidig bei. Kennt einer von den Landy-Fahrern das Problem?


    Dann habe ich den Motor vor 3 Wochen das letzte mal gestartet. Wollte den Motor die Tage nochmal starten und trotz Gas geben und Anlasserdrehen sprang er nicht an. Zündung ist tip top eingestellt aber kein Funke da. Habe einen ELEKTRISCHEN Zündverteiler verbaut der eigentlich unanfällig ist. Ich habe vom letzten mal laufen bis jetzt nichts verstellt oder geändert an der Zündung und trotzdem kein funken. Kabel sind alle richtig angeschlossen und fest. An der Spule liegen am Ausgang 12,.. V an. Trotzdem kein Funke egal wo ich die Kerze dran halte. Motor hat masse. , + und - am Verteiler sind korrekt angeschlossen. Zündkerzen bereits mehrfach gesäubert, sprit kommt an. Was kann ich speziell bei der 123 ignition noch prüfen oder durchmessen? Die appe sieht von innen gut aus und Finger und Kohlestift haben keine sichtbaren defekte. Trotzdem bekomme ich einfach keinen funken egal auf welchem Zylinder. Die Zündkabel sind allesamt neuwertig. Streikt die 123-ignition wenn die Batterie zu sehr entladen ist?


    Gestern ist endlich die letzte Bremsleitung gekommen und ich kann die nächsten Wochen Kupplung und Bremsen entflüften und dann auch endlich das erste mal mit dem überholten Getriebe fahren..


    Bis dahin! Kappes

    Am Differential hinten sind zwei Schrauben relativ gut versteckt (verbinden Karosserie und Rahmen). Meine ging damals nicht runter und ich wusste nicht wieso. Die besagten Schrauben im Bereich vom Differential waren der Grund und sind auch zu lösen damit die Karosse ab gemacht werden kann. Als kleiner Tip..


    Gruß

    Meine nicht so erfreulichen Tagesbilder..


    "Mal eben ein paar Rostblasen weg machen"





    Hat zufällig jemand noch für den Iltis alte Restbleche oder Ähnliches vom Kotflügel vorne Fahrerseite da?