Beiträge von Kappes

    Wie man so hört, haben die Briten bei der Elektrik immer schon improvisiert, Du bist also in guter Gesellschaft:hel:


    :lachuh:

    Von allen möglichen Zivilen und militärischen Schaltplänen ist wirklich keiner dabei, der 1:1 passt. Das macht die Sache auch so zeitaufwändig.. Ich arbeite mit 3 Schaltplänen, die dem ganzen am nächsten kommen und mix mir darauf meine Elektrik zusammen. Mal eben grün an grün und gelb an gelb ist leider nicht. Ich glaub auch jeder Landy hat eine eigene individuelle elektrik :lol:


    Ich könnte bei der Relais verkabelung eventuell noch hilfe gebrauchen. Ich habe mit elektrik im normalen leben garnix am hut und stehe jetzt vor Bergen (Elektriker lachen wahrscheinlich über die paar kabel :-D)


    Grüße, Kappes

    Danke für die netten Worte, wird wohl noch etwas dauern bis alles final verkabelt ist.


    Kübelonski Leider nein.. die Lagerbestände bei den Händlern streben gegen 0 und selbst die Händler warten schon seit Wochen auf Ware zum verkaufen. Ich weiß schon garnicht mehr welche Teile da alles mit bei waren bei den letzten bestellungen :]


    dkwpit: Genau das hab ich mir auch gedacht.. Anderes Thema aber komischweise gehen die Teile verhältnismäßig schnell durch den englischen Zoll.. Für jeden der im moment ein britisches Auto restauriert oder auf Teile angewiesen ist der absolute Horror.. Selbst für die Händler echt schwierig...


    dd1lm Hatte dir geantwortet. Werde mein Chassis jetzt als normales 109" Chassis verkabeln und dann Blaulicht und den anderen Rest Stück für Stück erweitern. Der Aufbau wird wie gesagt sowieso autark. Hast du mal ein Plänchen zu dem erwähnten Relais-Plan?


    Grüße, Kappes

    Es gibt wieder ein kleines update.


    Leider kann ich im moment nicht viel berichten, da ich im dabei bin die elektrik komplett neu zu verkabeln. Sprich das ganze ist sehr zeitaufwändig und es gibt wenig sehenswertes.

    Generell stockt es etwas, da es im Moment die Hölle ist an Ersatzteile zu kommen - Brexit sei Dank. Die Teile hängen teilweise Wochen bis Monate im Zoll... Ich warte immernoch auf Fenster und Bremsenteile, die ich bei meinem deutschen Stammhändler schon anfang Januar bestellt hab... Und jetzt ist bald März. Habe zwischendurch auch schon anderweitig Teile bestellt, aber mit mindestens 6 Wochen Lieferzeit muss man selbst bei Kleinteilen rechnen... Das nervt.

    Mein Händler des vertrauens meinte, dass selbst die BAOR, also die britische Rheinarmee, mittlerweile Teile bei den Deutschen Händlern kauft, weil der Nachschub aus England stockt. Die Händler Arbeiten aktuell nur noch mit Lagerbeständen, die sich auch alle dem Ende neigen. Die Teile sind zwar relativ fix hier in Deutschland, liegen dann aber an sämtlichen Flughäfen Wochenlang im Zoll, ohne das was passiert. Ich warte immernoch auf einen Schalter, den es leider nur in England zu bestellen gab. Am 29.01.2021 bestellt, am 06.02.2021 in Deutschland gewesen und hängt seitdem regungslos in Frankfurt am Flughafen beim Zoll.


    Mein Kabelbaum, den ich Anfang November bestellt habe, ist Anfang Januar auch endlich angekommen. Ein paar Tage später kam Post, dass ich 100€ Zoll nachzahlen darf. Da kommt freude auf :thumbsup: Ich will nicht wissen was noch an Nachzahlungen kommt..


    Naja zurück zum eigentlichen:


    Den Scheibenrahmen konnte ich soweit fertig lackieren. Leider warte ich noch auf die neuen Windschutzscheiben.


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    Zum Glück kann ich die Zeit mit der Elektrik überbrücken. Wie gesagt ist der Kabelbaum angekommen. Es ist ein neuer militärischer S2a Kabelbaum für ein 1ton Chassis. Leider gab es keinen speziell für die Ambulanz zu bestellen und ich muss einiges Improvisieren. Die Kabelfarben der Schaltpläne stimmen leider auch nur zur 60% überein und es muss einiges geprüft werden. Ohne Multimeter unmöglich.


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    Zwar ist mein alter Kabelbaum noch verlegt, allerdings ist daran so viel rumgepfuscht worden, dass man sich hierauf nicht verlassen kann. Ebenfalls erkennt man die alten Kabelfarben, welche mit Stoff ummantelt sind, teilweise nicht mehr.. So sah das ganze am alten Chassis aus..


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    Den Kabelbaum nach vorne hatte ich relativ fix verlegt, da hier die Kabelfarben sehr eindeutig waren. Der vordere Teil und der Teil durch das Chassis nach hinten liegen auch schon fast komplett fertig angebracht und angeschlossen. Hinten habe ich noch eine KFZ-Verteilerdose am Rahmen angebracht, um die Beleuchtung in den Aufbau zu bekommen (Rückleuchten, Blinker usw.). Dann auch das Blinkerrelais und den Warnblinkschalter erneuert und eingebaut und beim Überbrücken des Stroms hat der Landy erste Lebenszeichen von sich gegeben und blinkte :hel:


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    Dann weiter schalter für Schalter angeschlossen und kurze funktionstests gemacht (überbrückt). Lichter, Blinker, Hupe und Sirene, Wischer usw funktionieren schonmal :idee:


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    So sieht das ganze beim Verkabeln dann aus


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    Dann die Instrumentenbleche schonmal aufbearbeitet und neu lackiert..


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    Und ein kleines Upgrade: Eine zweistufige Heizung :juhu:


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    Beide Instrumente werden ebenfalls aufgearbeitet und bekommen neue Gläser usw (hängen auch noch beim Zoll)


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    und ein bischen Kabelsalat..


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    Alles in allem ist das simple Elektrik und kein Hexenwerk. Aber als nicht Elektrik Mensch hält das ganze schon auf.. Werde für verschiedene Bauteile auch noch Relais nachrüsten, damit der ganze Strom nicht über die Schalter Läuft. Ein Schalter hat sich schon verabschiedet und war nur in England zu bestellen (Achtung: hängt noch beim Zoll).

    Das ganze ist noch nicht komplett am Fahrzeug angeschlossen, aber Stück für Stück geht es langsam voran.


    Die ganze Elektrik vom Aufbau und dessen Einrichtung wird später übrigens autark für sich laufen. Sprich der Koffer bekommt 2x 12V Batterien und Solar aufs Dach (natürlich unauffällig verbaut). Die einzige Verbindung die entstehen soll ist eine speisung von der Lichtmaschine bzw. der Fahrzeugbatterie zu den Batterien im Aufbau bzw zurück.


    Gruß, Kappes

    Hi Carsten,


    Modellbau an für sich mache ich schon was länger. Speziell Panzer inklusive lackierung und alterung mache ich tatsächlich noch nicht so lange. Der 2A4 war das erste Modell, dass ich vor ca. einem Jahr mal gebaut habe.

    Beim 2A4 und dem FT hab ich die Alterung nicht ganz so gut hinbekommen wie bei den anderen. Der E100 ist hier mein persönlicher Favorit, weil er nicht ganz so extrem verdreckt ist sondern eben nur dezent gealtert ist. (War ja auch nicht lange im Dienst :engel:)

    Die Leos wollte ich die so darstellen, als wenn sie schon einige Tage im Manöver gewesen wären. Beim FT war es im 1. WK halt auch eben dreckig :thumbsup: Im nachhinein hätte ich für die Alterung und die Ketten lieber etwas dunklere Pigmente genommen, damit der Matsch etwas "frischer" aussieht.


    Ich übe noch :pfeif:


    Die Tarnnetze sind aus normalen Mullbinden, welche grün und braun angepinselt worden sind. Beim 2A4 zusammengerollt und mit Salatkräutern versehen für den Tarnnetz look, beim 1A5 sind es auch normale Mullbinden und ausgewählte Mooszweige, welche auch angemalt worden sind.

    Die Antennen sind quasi über gebliebene Giesäste, die ich an einer Stelle mit dem Feuerzeug bis zum Schmelzpunkt erhitzt habe und dann mit Gefühl auseinander gezogen und abgeschnitten hab.


    Auf der Warteliste stehen noch jede Menge andere Modelle:

    Bergepanzer 2

    Schützenpanzer Puma (momentan im Bau)

    Leopard 2A7

    Tiger I

    Königstiger m. Henschelturm

    Panther

    Flakpanzer Coelian

    Maus

    Jagdtiger mit langer 12,8er

    Jagpanther

    Bradley M3A3 TUSK

    Abrams M1A2 TUSK

    M113

    Cougar 6x6

    ...


    Grüße, Kappes

    Hi,


    damit ich nicht nur das Land Rover Forum mit dem 1:1 Modellbau zu mülle, wollte ich euch hier mal ein paar meiner gebauten Panzermodelle im Maßstab 1:35 vorstellen. Wenn ich mal nicht grade am Iltis oder am Land Rover schraube und auch sonst nichts zu tun habe, widme ich mich dem filigraneren Handwerk :thumbsup:


    In den Hauptrollen...


    Einer der ersten seiner Art - Renault FT






    Der Gigant - Panzerkampfwagen E100 Prototyp mit Henschel Turm (gab es so nur auf dem Papier)






    Der Sprung in die moderne - Leopard 1A5





    Und der große Bruder - Leopard 2A4





    Unter gleichgesinnten...





    Und mal ein Größenvergleich was sich in 25-30 Jahren so getan hat :^:






    Habe noch jede Menge weitere Modelle (2. WK & Moderne MBT) hier liegen, die nur drauf warten gebaut zu werden. Leider mangelt es mir einfach an Zeit..

    Falls sich was tun sollte werde ich natürlich Anschauungsmaterial zur verfügung stellen. Eine 1:35 Land Rover Serie Ambulanz liegt natürlich auch schon hier :mech:


    Grüße, Kappes

    Die letzten Wochen ging es wieder voran. Leider gab es nicht viel Spektakuläres zu berichten, weil die Arbeiten mehr oder weniger doppelt gemacht worden.


    Wie ihr bereits wisst habe ich auf Zweikreis umgebaut. Dafür mussten als erstes die Kotflügel wieder ab. Die alten Leitungen habe ich alle komplett raus geschmissen und durch Cunifer-Leitungen ersetzt, welche ich selbst gebördelt habe. Dafür mussten als erstes die Kotflügel ab.


    Dann war er das erste mal im Schnee :* Weil er den Schnee noch nicht kannte, war er noch sehr scheu.


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    Damit der neue Pedalblock passt, musste der auschnitt in der frisch überholten Spritzwand vergrößert werden (<X). Weil das ganze eh wieder unter Sikaflex verschwindet, habe ich es nur notdürftig beilackiert und keine riesen aktion draus gemacht.


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    Dann wurde der neue Pedalblock, und anschließend der BKV mit HBZ montiert


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    Dann ging es ans Leitung bördeln und verlegen.. Der erste kreis geht auf die VA und der zweite auf die HA. Anders wie also beim Iltis, wo die Kreise über kreuz laufen.


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    Et voila....



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    Dann bremsen entlüftet und eingestellt. Habe das auto dann aufgebockt, eingestellt und gebremst. Leider hatte ich probleme, dass ein reifen nicht blockieren wollte. Das lag daran dass der beim RBZ-tausch damals mal Bremsflüssigkeit abbekommen hat, als der Zylinder auseinander gegangen ist. Ergebnis: Die Beläge sind von der Bremsflüssigkeit "weich" und schmieren in der Trommel. Also neue Beläge her (Lehrgeld). Dann habe ich vorne die RBZ nicht dicht bekommen.. Auch hier habe ich neue RBZ bestellt, da egal was ich gemacht habe die Gewinde nach einem Tag wieder nass waren. Ich denke durch die ganze auf und zu dreherei und dem fest ziegen lag der Kegelbund nicht mehr vernünftig an. Egal wie fest ich gezogen habe (ich weiß, nicht zu fest) und auch mit neuen Entlüfternippeln wurden sie nicht dicht. Also neue RBZ vorne und wieder Lehrgeld.


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    Dann hatte ich das Problem, dass mein Getriebe beim einlegen des 1./2. und Rückwärtsgang einlegen kratzte. Egal wie ich den Kupplungsgeber und nehmer eingestellt habe, ich konnte die Gänge selbst nach 5s warten nach Kupplung treten nicht ohne kratzen einlegen. Klar das getriebe ist nur teilsynchronisiert, aber trotzdem sollte nach ein paar sekunden kupplung treten das Getriebe stehen bleiben. Das tat es nicht und die Hauptwelle lief mit. Die Kupplung trennte und der weg vom ausdrücker war auch an für sich weit genug. Das hat mich genervt und weil sonst alles geprüft und in Ordnung war habe ich kurzerhand (mehr oder weniger) dass Getriebe nochmal ausgebaut. Zum einen um zu gucken, ob der getauschte KW-Simmering im Motor nach einigen Stunden laufen dicht geblieben ist und zum anderen um zu gucken ob Getriebeseitig auch alles dicht ist. Und das war es :engel:

    Dann wieder zum Kratzen.. meine vermutung war, dass ich beim tausch des Pilotlagers in der Schwungscheibe einen fehler gemacht habe. Die Bronzebuchse muss normalerweise vor einbau in Öl eingelegt werden für 1-2 Tage. Ich hab die Buchse trocken eingebaut und hatte beim 1. anflanschen echt probleme das Getriebe an den Motor zu bekommen. Meine vermutung war, dass das Pilotlager zu viel Wiederstand auf die Getriebehauptwelle ausübt (da auch neu) und dadurch die Getriebehauptwelle ständig mit dem Schwungrad mitdreht bzw. geringfügig mitdreht. Oder es hat sich beim einbau irgendwo was verkantet.. Also Getriebe raus und die Getriebehauptwelle vorne leicht gefettet. Dann wieder eingebaut und siehe da: Selbst bei warmen Motor kann ich die Gänge butterweich einlegen, sofern ich die Kupplung 2-3 Sekunden drücke (was aber normal ist). Die Arbeit hat sich gelohnt, weil ich auch nicht mehr besser dran kommen werde, wenn der Aufbau einmal drauf ist.


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    Dann ging es an eine weitere Baustelle am Getriebe.. Leider sind die Schaltgabeln undicht gewesen (trotz neuer "dichtungen"). Das ist leider eine Landy krankheit, dass die da Öl verlieren. Die Schaltstangen sind mit O-Ringen abgedichtet, diese sind allerdings sowas von locker in ihren Nuten, dass sich das Öl quasi dort raus pumpt beim schalten. Mal von abdichten ganz zu schweigen... Die damals neu eingebauten Ringe waren auch sehr hart vom Gummi und kein normaler O-Ring, sondern ein "kantiger" Ring. Absolut ungeeignet für axiale bewegung und Undichtigkeit vorprogramiert.


    Ich hab mich wieder Stundenlang durch etliche Landy-Foren gelesen und wollte eine Simple lösung. Im Zubehör bekommt man X-Ringe (quadringe), welche für Axiale bewegungen geeignet sind und von den Abmessungen quasi perfekt passten. Also die Ringe bestellt und eingebaut. Die Ringe sitzen in der Nut und werden von einem zweiteiligen halteblech von außen leicht ins gehäuse gedrückt. Da die Ringe zu dünn sind, habe ich zwei der Ringe hintereinander eingebaut. Das passte perfekt und kann nicht schaden. Und bis jetzt trotz mehrmaligem Schalten alles dicht 8)


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    Heute habe ich dann endlich mich wieder einem neuen Thema gewidmet: der Windschutzscheibe. Damit ich den Ambulanz Aufbau drauf bauen kann und die Spritzwand ausrichten kann, müssen der Scheibenrahmen und die Türen an das Fahrzeug.


    Also heute die alten scheiben ausgebaut. Die hatten es auch echt nötig.. Bei einer Scheibe war der Kleber/die dichtung so alt, dass die mit leichtem Kraftaufwand zu lösen war. Leider sind die scheiben nicht heile geblieben, aber ich hatte eh vor neue zu verbauen wegen Kratzern usw.

    Zu meiner verwunderung war der Scheibenrahmen verzinkt.. Mit Flex und Zopfscheibe lies sich der Lack problemlos entfernen, ohne die Verzinkung groß zu beschädigen.


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    Jetzt eine Frage von mir zum Schluss:


    Orginal sind die Scheiben mit einem Dichtband eingeklebt.. Muss ich das für die Scheibe zwingend verwenden oder kann ich die neuen Scheiben mit Sikaflex einkleben? Die Scheiben und der Rahmen werden natürlich vorher abgeklebt, damit das ganze vernünftig aussieht. Oder doch eher das Dichtband?


    Auch wenn ich nicht ständig berichte geht es kontinuierlich voran. Die doppelten Arbeiten haben leider extrem aufgehalten, aber besser wie jetzt komme ich nie wieder dran und ich möchte das ganze vernünftg haben und mich nicht ärgern.


    Grüße, Kappes

    Toranaga: Möglich, möglich... :pfeif: Würde mich aber freuen wenn du auch dabei wärst. Vielleicht sogar mit einem "vernünftigen" neuen Fahrzeug :yes:


    Frank10-1969: Na klar dass darf nicht fehlen. Und dann zum Morgenkaffee ins Bett :juhu: Dazu gabs in einer whatsappgruppe auch schon die passenden Videos :lachuh: Du bist natürlich auch sehr gerne willkommen!!


    Classic-Golfer: Natürlich ist jeder gerne willkommen. Allerdings vorzugsweise mit oliven Militärfahrzeugen, damit das ganze charakter bewahrt und da nicht nachher 30 normale PKW stehen. Können wenn es soweit ist das gerne nochmal im Detail besprechen.


    Freue mich euch hoffentlich bald nochmal wieder zu sehen :engel:

    Freunde des oliven Schwermetalles,


    In der Eifel nichts neues....? DOCH! Auch wenn es im Moment nur relativ wenig positive Neuigkeiten gibt, möchte ich euch eine nicht vorenthalten.


    Wie einige von euch sicher wissen, wurde der 5. Eifel Grillabend das letzte mal vor 4 Jahren beendet, da ich zu dem Zeitpunkt ein Studium neben der Arbeit angefangen habe und keine Zeit hatte, zusätzlich noch ein Treffen zu organisieren. Dieses Jahr im Juni werde ich das Studium wahrscheinlich erfolgreich abschließen und kann mich wieder den wichtigen Dingen im Leben widmen :thumbsup:


    Lange Rede kurzer Sinn: Anfang 2022 wird es wieder einen Eifel-Grillabend geben! :laola:


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    Ich weiß, es ist noch etwas bis dahin, aber ich denke grade jetzt in der Zeit sind ein paar positive Nachrichten angebracht. Das ganze wird sehr wahrscheinlich wie gehabt im April/Mai auf der bekannten Fläche in alter Manier stattfinden. Die einzige Bedingung: Corona muss es natürlich zulassen :schulterzuck:


    Bis dahin vergeht ja noch was Zeit und ich bin guter Dinge, dass ein solches Treffen an der frischen Luft und mit minütlicher desinfektion von innen stattfinden kann.


    Ich hoffe, dass wir wieder viele bekannte aber auch neue Gesichter antreffen werden und freue mich schon, mit den üblichen Verdächtigen Abends mit Deep Purple am Feuer Benzingespräche bis tief in die Nacht zu halten.


    Bis dahin, Kappes :bier:

    Es gibt wieder Neuigkeiten..


    Nach einigen Überlegungen und stellenweise verzweifelten Momenten wegen meiner Bremse rüste ich auf eine 2-Kreisbremse um.

    Sprich neuen Pedalblock, neuen HBZ, einen neuen BKV, Leitungen neu verlegen usw.


    Warum? 1. ist die Einkreisbremse sehr knapp bemessen. Sprich es wird wenig Flüssigkeit für insgesammt 6 RBZ benötigt aus einer Kammer und mit nur einem hub. Selbst mit dem neuen, "großen" HBZ hatte ich zwar endlich Druck, allerdings erst 4cm vor dem Bodenblech. Ich konnte das Pedal also 3/4 ins leere treten bis mal der Druck kam. Ich habe mit 2l Bremsflüssigkeit entlüftet und alles mehrfach ohne Erfolg eingestellt. HBZ, Pedal und RBZ. Es blieb immer kurz vorm Bodenblech. Wenn ich den HBZ "straffer" gestellt habe hatte ich zwar den gewünschten druck bei kurzem Pedalweg, allerdings auch nur weil dann der Rücklauf des HBZ dicht war und die Flüssigkeit nicht mehr zurück konnte. Die Folge war, dass meine Vorderachse kaum freigängig war weil die RBZ vorne zu weit ausgefahren waren.


    An der Bremsbackeneinstellung lag das ganze übrigens nicht, da auch hier einige Fehler gemacht werden können. Ich habe erst die Backen der VA, dann die Backen der HA nacheinander ganz an die Trommeln gestellt um zu gucken ob sich vom Pedalweg was ändert, aber selbst wenn alle angezogen sind, bleibt der Weg der gleiche.


    Das ganze war für mich sehr unzufriedenstellend. Bei der weiteren prüfung ist mir auch aufgefallen, dass 2-3 Verbindungen nicht 100% dicht waren. Selbst durch gefühlvolles "anknallen" bis nichts mehr ging wurden die Leitungen nicht dicht. Nach weiteren prüfen waren die Bördel alle richtig. Allerdings habe ich im netz gelesen, dass die vorgefertigten bremsleitungen von Britpart stellenweise probleme haben dicht zu werden, weil die Bördelungen einfach nicht genau sind.

    Das war dann auch mit dem Pedalweg-Problem der Grund, warum ich jetzt auf 2-Kreis umrüste. Wenn ich die Leitungen stellenweise eh neu machen muss, kann ich das ganze direkt auch vernünftig machen. Besser als jetzt werde ich die Leitungen nie wieder verlegen können.


    Also Dienstag direkt die Teile bestellt. Es war etwas sucherei und vergleicherei aber nach 3h am PC hatte ich dann alle Teile zusammen. Ich habe mir jetzt ein relativ gutes Bördelgerät gekauft, und werde alle Leitungen jetzt aus Cunifer selbst anfertigen. Einen neuen Pedalblock konnte ich günstig bekommen und HBZ und BKV sind ebenfalls neu geordert.

    Bei der 1-Kreis-Version werden Kupplungshydraulik und Bremse aus einem kleinen gemeinsamen Behälter gespeist. Da der neue 2-Kreis HBZ jetzt einen eigenen Behälter hat, musste der Kupplungsgeber auch getauscht werden durch einen mit eigenem Behälter.


    Da ich ein neuen Pedalblock brauche, muss ich leider in die frisch lackierte Spritzwand rein flexen und die Öffnung des pedals vergrößern.

    Aber was solls, wenn nicht jetzt wann dann. Ich denke im großen und ganzen bin ich mit dem zweikreissystem generell besser bedient. Es ist zwar schade, dass das Geld für die ganze 1-Kreis erneuerung jetzt für die Katz war, aber ich hätte auch nicht gedacht, dass eine frisch überholte bremse noch solche Probleme mit sich bringen kann. Der neue HBZ hat zwei unterschiedlich große kammern. die Größere davon geht auf die Vorderachse, da hier mehr RBZ-Volumen gefüllt werden muss. Ich bin zuversichtlich, dass sich das Pedalweg-Problem damit auch endlich erledigt.

    Dank blitzschnellem Teileversand verschiedener Händler konnte ich auch schon anfangen. Die Kotflügel mussten dafür wieder runter. Gestern habe ich den alten Pedalblock für die Bremse und den alten Kupplungsgeber entfernt und den neuen Kupplungsgeber eingebaut und in Betrieb genommen.


    Heute dann die alten Leitungen raus gebaut und den neuen HBZ zusammengebaut und vorbereitet.


    Morgen gehts dann ans Bremsleitung basteln. Drückt mir die Daumen das mit dem 2-Kreis-System am ende alles klappt, ansonsten können die örtlichen psychiater schonmal angerufen werden und der meistbietende kann den Landy haben :T:bier:


    Aber: Keine Restauration ohne "Rückschläge". Ich denke jeder der sowas mal gemacht hat kann das bestätigen das man manchmal an einem punkt ist.. :kzh:


    Anbei noch eine kleine Vorschau..


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    Viele Grüße! Kappes

    Ein Frohes neues Jahr zusammen!


    Ich bin auf der Suche nach einem solchen Pedalblock für eine Land Rover Serie (109") für ein Zweikreisbremssystem. Hat jemand von den Landy-Fahrern so etwas noch rumliegen oder kennt jemand der einen kennt..?



    Besten Dank und viele Grüße, Kappes

    Tja... ich glaube der Teufel steckt manchmal im Detail.. Als ich damals die Teile bestellt habe für die Bremsen habe ich mich zwar in das Thema eingelesen, aber ein kleines entscheidendes Detail übersehen... Es gibt zwei unterschiedliche HBZ-Typen (Genannt Typ CB und Typ CV), allerdings gibt es diese auch nochmal für unterschiedliche Radstände... Ich hab scheinbar den "kleinen" HBZ für den kurzen 88" Radstand. Ich habe aber das lange Chassis mit 109" Radstand. Denke das wird der fehler sein, warum bei korrekter Pedaleinstellung da nichts funktioniert und ich ins leere trete. Der HBZ wird ein zu kleines Volumen haben, um die RBZ komplett auszufahren und da liegt dann das problem, warum ich ständig bis aufs bodenblech trete..

    Werde mir jetzt den "großen" CV-HBZ mal bestellen und denke das wird es sein. Das folgende Bild hab ich im Internet gefunden und erklärt die unterschiede:



    Heppsen schrieb in einem anderen Forum auch etwas sehr schlüssiges zu dem Thema..



    Da wäre ich ohne die ganzen eingrenzungen jetzt so überhaupt nicht drauf gekommen aber anhand dessen was ihr jetzt hier geschrieben habt macht das schon mehr als sinn! :pinch: Aber die möglichen Fehlerquellen sind echt so vielfältig, dass man das erstmal systematisch ausgrenzen musste (wenn man es nicht weiß dass es unterschiede bei den HBZ in den Radständen gibt)


    Trotzdem verstehe ich nicht warum der Vorbesitzer da nochmal "unterlegplättchen" verbaut hat.


    Ich werde den HBZ jetzt bestellen und berichten, sobald dieser angekommen ist!


    Dann noch eine Sache: Ich konnte bis vor kurzem meine Gänge echt geschmeidig einlegen. Seitdem ich jetzt öfters an der Bremshydraulik gearbeitet habe, reiben die Zähne vom Getriebe kurzzeitig aneinander. Egal wie weit ich den Weg für das Ausdrücklager einstelle, der gang wird immer sehr unsanft eingelegt. Die Getriebehauptwelle dreht sich quasi zu schnell mit wenn der Motor läuft oder die Kupplung trennt nicht gut genug (was ich mir aber nicht vorstellen kann). Das Pilotlager im Schwungrad hab ich erneuert. Kennt einer hier das Problem? Entlüftet habe ich mehrmals und der Nehmerzylinder von der Kupplung fährt auch vernünftig aus. Kupplungszylinder sind diesmal sogar die richtigen =) Die Kupplungshydraulik teilt sich mit der Bremshydraulik ein gemeinsames Flüssigkeitssystem, allerdings ist der Behälter im inneren für Bremse und Kupplung unterteilt. Hätte gerne wieder ein sanftes Getriebeeinlegen wie es bis vor kurzem war. Aber egal wie ich einstelle bekomme ich es nicht mehr vernünftig hin. erst wenn ich zuerst in den 3. Schalte und dann direkt in den 1. oder Rückwärtsgang schalte macht es keine geräusche, weil die Getriebehauptwelle dann "gebremst" wird.


    Etwas erleichterte Grüße, Kappes

    Hi Hermann, danke für deine Nachricht!


    Hier mal Vergleichshalber ein Schnitt durch den anderen HBZ. Den jetzigen, den ich als HBZ verbaut habe ist eigentlich der für die Kupplung. Laut verschiedenen Foren sollten sich die beiden HBZ "problemlos" untereinander tauschen lassen und der Kupplungszylinder unempfindlicher gegen Luft im System sein.. Erkennst du vielleicht aus den Schnitten im Vergleich etwas, dass das Problem begründen könnte? Mit dem Rücklauf hast du absolut recht. Ich schätze ich werde das ganze einfach mal testen müssen weil mir auch langsam nichts anderes mehr einfällt. Ich kann Bremsflüssigkeit bald nicht mehr sehen und riechen :daumenrunter:



    Besten Dank für eure mithilfe! Gruß

    Hi,


    Distanzstück habe ich aktuell noch nicht verbaut. Der HBZ kam schon mit passender Stößelstange, also musste ich da auch keine andere übernehmen. Das Stimmt, wenn ich es allerdings nach WHB einstelle und selbst die Backen fast ganz an der Trommel anliegen habe und mehrfach nachstelle habe ich einfach keinen Bremsdruck. Wenn ich den Stößel dann etwas weiter rein fahre, sodass der HBZ schon etwas Flüssigkeit verdrängt und die RBZ was "vorspannung" haben, dann 1A bremsdruck aber VA nicht freigängig, egal was ich mache.


    Anbei noch eine Schnittzeichnung vom verbauten HBZ. Es gibt hier zwei unterschiedliche, allerdings ist der den ich aktuell verbaut habe der "pflegeleichtere". Der andere hat Konstruktionsbedingt Probleme mit Lufteinschlüssen.



    So ein Bodenventil, oder ein anderweitig verbautes Ventil ist mir beim 1-Kreis-Bremssystem aktuell nicht bekannt.


    Gruß

    Hi,


    das wäre eine Idee. Richtig gefahren bin ich noch nicht. Allerdings habe ich das Fahrzeug auf alle 4 hoch gebockt und im 1. Gang mal was laufen lassen und gelegentlich etwas gebremst und Temperatur an den Trommeln gemessen. Leider war die vordere dabei so "fest", dass sie nach kurzer Zeit schon 100 grad warm wurde und anfing leicht zu qualmen nur im normalen 1. Gang leerlauf. Das war mir dann doch zu viel.. Ich habe sogar mehrfach die Trommeln runter genommen und die Beläge an den entsprechenden Kontaktstellen was abgeschliffen. Es ist was besser geworden aber immernoch nicht zufriedenstellend. Ich bin mit meinem Latein langsam am Ende und überlege den ganzen Kram wieder raus zu schmeißen und auf 2-Kreis umzubauen.. Ob das aber letztendlich des Rätsels lösung ist glaube ich nicht.


    Wie gesagt: Wenn ich den HBZ so einstelle dass ich alle Räder frei drehend habe kann ich das Pedal bis zum Bodenblech treten. Wenn ich dann über einen gewissen Punkt den HBZ stelle ist der Druck wirklich perfekt auf 1/3 Pedalweg und auf der Hinterachse dreht alles tip top, aber die Vorderachse hängt in dem Moment zu sehr an der Trommel und ich bekomme die Räder kaum gedreht.. Quasi sind die vorderen RBZ in dem Moment weiter ausgefahren als die hinteren. Selbst wenn ich die Backen vorne ganz zurück stelle kann ich nur mit viel kraft drehen. Zwischen diesen beiden einstellungen gibt es leider keinen "kompromis", dass ich den quasi so einstellen könnte, dass etwas weniger Druck in dem Moment im system ist.

    Wie bereits erwähnt reicht in der freilaufenden Position die Menge der Bremsflüssigkeit nicht aus um alle RBZ weit genug auszufahren. Habe das Pedal jetzt auch was weiter eingestellt, sodass ich mehr Pedalweg habe. Allerdings ohne Erfolg, egal wie oft ich die Backen an die Trommeln einstelle..Wenn ich zwei mal Pumpe habe ich dann kurz vor dem Bodenblech druck weil die RBZ in dem moment dann weit genug raus gepumpt worden. Luft sollte damit aber nichts zu tun haben, da bei der zweiten einstellung alles beim ersten mal treten fest ist und die Beläge nah genug an der Trommel sind.


    Was mir allerdings noch aufgefallen ist, nachdem ich mir nochmal die Bilder vor dem Ausbau angeschaut habe: Der HBZ wurde mir zwei selbstgebauten "Distanzstücken" weiter von seiner eigentlichen Montageposition nach hinten gesetzt (siehe Bild). Hat das vielleicht irgendeine Bedeutung? Um quasi den Pedalweg "künstlich" zu erhöhen? Weiß grade nicht was das für auswirkungen haben könnte den weiter nach hinten zu setzen, aber einen Sinn wird das ja gehabt haben, oder?



    Im Olivlandy Forum bin ich als stiller leser aktiv. Habe auch bei Blacklandy schon Seitenweise durchgelesen allerdings ohne Erfolg... Denke hier ist die "Bandbreite" an wissen schon größer, da die Technik aus der Zeit ja nicht nur Land Rover spezifisch war.


    Es ermutigt aber, dass einem hier so geholfen wird und die Leute mitdenken. Ich möchte endlich dass das Teil bremst wie es soll und ich weiter machen kann.


    Weihnachtliche Grüße, Kappes

    Hi Daniel,


    Danke für die Infos, das macht Sinn! Hinten wie beschrieben An und Ablaufende Beläge und vorne sind alle gleich. Die Bremsen werden vorne und hinten mit solchen Schrauben eingestellt:



    Jede Backe hat eine solche einstellschraube.


    Genau, der Stößel am HBZ muss auch hier 1,5mm Spiel haben. Wenn ich den HBZ so einstelle ist trotz Bremsbackeneinstellung kein Bremsdruck vorhanden..


    Gruß

    Leider geht es momentan nicht wirklich voran.. Ich arbeite zwar jeden Tag am Fahrzeug, allerdings beschäftige ich mich mit vielen kleinigkeiten und verbesserungsarbeiten, bei denen es keinen fortschritt zu berichten gibt.


    Im moment sind es immernoch diese versch**enen Bremsen... Ich war mit dem ganzen nicht 100 prozentig zufrieden und hab zwei Phänomene:


    1. Wenn ich Pedal, Stößel am HBZ und die Backen in den Trommeln nach WHB einstelle, habe ich 0 Bremsdruck und kann das Pedal bis zum Boden durchtreten. Wenn ich die Vorspannung des HBZ allerdings mit dem Stößel am HBZ weiter erhöhe, sodass die RBZ schon leicht ausgefahren sind, dann habe ich Bremsdruck und an der Hinterachse eine optimale einstellung und freilauf, allerdings lassen sich die Räder der Vordrachse nur seeehr schwer drehen. Zum Fahren ist beides absoluter müll. Habe schon versucht am HBZ eine Feinjustierung mit der Mutter vorzunehmen, sodass ich "genau den richtigen Punkt erwische" das ich Bremsdruck habe und die Räder frei drehen, allerdings pendel ich nach wenigen millimeter von schwergängigen Reifen in Pedal bis zum Bodenblech treten und kein Bremsdruck.. Wenn ich das Pedal 1-2cm drücke blockieren die Reifen auch alle, nur die "Vorspannung" vorne ist zu hoch, sodass die Backen schleifen.


    Ich hänge da jetzt schon mehrere Wochen dran und verzweifel bald.. Das ist ein popeliges 1-Kreis-Bremssystem (ohne BKV) und ich bekomme es einfach nicht ans laufen.. Habe schon so viele sachen probiert und weiß nicht was ich verkehrt mache..

    -Bremsen sind entlüftet (insgesamt schon mindestens 3l mit Druckentlüftung durchgejagt.

    -NUR Markenteile (TRW HBZ/RBZ, Mintex Beläge)

    -Keine leckagen

    -Bremsbacken sind rechtwinklig zur Trommel eingestellt

    -Feststeller neu und funktionieren

    -Generell ALLE Teile an der Bremse neu

    -Beläge vorne leicht eingeschliffen mit minimaler besserung

    -Radlager sind "fest" angezogen

    -DOT 3


    und trotzdem funktioniert es einfach nicht wie es soll. Ich habe auch beobachtet, dass bei der "festen" einstellung, bei der die Vorderräder sehr schwergängig sind, ich den Reifen relativ Mühelos nach hinten zum fahrzeug drehen kann, nach vorne zum Fahrzeug aber fast unmöglich ist. Woran liegt das?! Die Federn sind meiner Meinung nach und Bildern aus dem Internet richtig eingehangen. Beläge an der VA sind alle 4 gleich (also ohne anlaufend und ablaufend).


    Es muss eigentlich eine Einstellungssache sein aber wenn ich doch alles nach WHB einstelle und keine Fehler erkennbar sind muss das ganze doch funktionieren?!


    Anbei noch Bilder der eingebauten Bremsen.. Falls euch da was auffällt gerne melden. Oder liegt es daran dass ich die Backen nicht korrekt eingestellt habe? Obwohl ich nicht wüsste was ich daran falsch eingestellt haben sollte.. Habe mich schon durch so viele Foren gelesen und Eventualitäten geprüft.. Das kann doch nicht so schwierig sein...


    Ich will das Kapitel mit den Bremsen endlich abschließen und mit dem Fahrzeug weiter machen.





    :heul::heul:Hilfe!


    Verzweifelnde DOT3 Grüße, Kappes

    Hi Andreas,


    genau wie Jozi bereits schrieb ist die einzige gescheite Lösung den Rahmen zu tauschen. Bei meinem hatte ich Anfangs nur wenige Stellen gesehen, die gerostet oder mal geschweißt worden sind. Aber je mehr ich das Fahrzeug demontiert habe, desto mehr böse Überraschungen kamen zum Vorschein.. Im Endeffekt bin ich froh mich für einen neuen Rahmen entschieden zu haben! Glücklicherweise bekommst du wie bereits erwähnt alle möglichen Rahmenvarianten neu. Klar es kostet Geld und ist vorallem enorme Arbeit, aber es lohnt sich wenn man bereit ist die Zeit zu investieren. Auch Traversen und Rahmenteile bekommst du quasi fast alle.. Wenn man schweißen kann, klingt das auch alles schlimmer als es ist. Ich meine: ein Land Rover (vorallem die Serie) ist so Simpel aufgebaut, dass jeder hier relativ schnell alles demontiert hat. Sehe kein Problem die Heckwanne runter zu nehmen (vielleicht ein Wochenende Arbeit und mit Motorkran auch alleine möglich). Bilder wären aber wahrscheinlich erstmal die Beste Idee um das ganze zu beurteilen. Mit meinem Rahmen hätte ich auch niemals zum TÜV fahren brauchen.. Da wäre die Reaktion wie bei dir gewesen. Für englischen TÜV ist das vielleicht in Ordnung aber hier in Deutschland ist das schon was anderes. Leider waren die Landy Rahmen nicht so Konstruiert wie man es vielleicht von anderen Fahrzeugen kennt und ist schlichtweg eine Schwachstelle, sofern der alte Rahmen noch nicht getauscht worden ist.

    Habe auch einen neuen verzinkten Rahmen gekauft und sehe kein Problem wegen Materialgefüge usw. Der Optik halber wurde der Rahmen schwarz lackiert. Denke mal nicht dass hier einer nach gucken wird.


    Hier noch eine kleine Auswahl auf die schnelle von meinem alten Rahmen.. Das war leider stellenweise kein oberflächlicher rost.. Da sind die schlimmen stellen noch nicht bei.. Teilweise einfach ein Blech drauf geschweißt, Federaufnahmen mehr schlecht wie recht an den neuen Rahmen geschweißt und und und.. Das zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Fahrzeug...









    Poste wie gesagt mal ein paar Bilder von deiner Situation.


    Viele Grüße und gutes gelingen! (Verkaufen würde ich das Fahrzeug aber nicht)

    Netterweise hat mir Toranaga mal ein paar Bilder aus seinem Buch zu Land Rovern im Golfkrieg mal zukommen lassen. DANKE!


    Die möchte ich euch nicht vorenthalten. So oder so Ähnlich könnte es mal ausgesehen haben. Die Sandfarbe wäre zwar "orginal" gewesen, allerdings gefällt mir das grün deutlich besser. Trotzdem sind solche orginalen Fotos immer super! Hat noch einer eine Quelle von Serie Ambulanzen aus ihrer Dienstzeit?




    Grüße, Kappes

    Hallo ihr!


    Vielen Dank für die Hilfe und Werner für die Aufschlüsselungen! :thumbsup:


    Denke nicht dass der Winkel Zivil drauf gemacht worden ist, da er mit auf einer der ersten Sandfarbenen Lackschichten war. An Ersatzteil aus Schlachter glaube ich auch nicht da alle Teile den gleichen Lackaufbau haben.


    Aber das Fahrzeug hätte doch dann im 1. Golfkrieg zu beginn dort gewesen sein können (Beginn 1980). Oder er wurde dafür vorbereitet aber war nie im Einsatz.. Ist ein Auslandseinsatz in der Datenkarte der Armee vermerkt worden oder war das durch die zugehörige Einheit "klar"?


    Dienten die central vehicles Depots einfach als zwischenlager, sprich die Fahrzeuge standen dort auf abruf eingelagert?


    Also gehe ich davon aus, dass das Fahrzeug in Ruddington ausgesondert worden ist? Wie gut stehen die Chancen von dem Fahrzeug Bilder aus der Dienstzeit oder von der Versteigerung zu bekommen? Denke mal zu der Zeit ist es eher mehr als schwierig da noch was zu bekommen..


    Viele Grüße, Kappes