Beiträge von Kappes

    UPDATE:


    Für das Overdrive Gestänge musste eine neue Öffnung in die Getriebetunnel abdeckung..




    Dann habe ich die Tanks ausgebaut und bin echt mehr und mehr froh, dass ich mich für einen neuen Rahmen entschieden habe.. Die Tanks hingen nur noch mit viel Hoffnung am Rahmen. Die Tanks selbst sind zum glück nicht durchgerostet und sind noch zu retten. Aber seht selbst..





    Dann habe ich die Kurbelwelle vom Instler abgeholt und mit neuen Pleuel- und Hauptlagerschalen eingebaut. Ölpumpe wieder montiert und Ölwanne wieder drauf. Und neue Kettenräder, Spanner, Gleitschiene und Steuerkette montiert. Natürlich alles nach WHB eingestellt.








    Dann noch das alte Differential ausgebaut und zum Lackieren und säubern vorbereitet..




    Die Hinterachse noch weiter komplettiert und provisorische die mil. Bereifung montiert.




    Dann kam auch schon das Getriebe in den Rahmen..



    und zum schluss den Motor komplettiert und in den Rahmen eingebaut.








    Der Auspuff ist auch schon drin. Hier musste ich allerdings einige Anpassungsarbeiten erledigen, Löcher bohren und Montagebleche anfertigen damit der Auspuff vernünftig in den neuen Rahmen passte. Aber nichts wildes.


    Steckachsen sind auch schon ausgebaut.


    Ich warte wieder auf Teile aus England und dann gehts schon weiter mit dem Komplettieren der VA.



    Viele Grüße, Kappes

    Endlich! Das Getriebe ist fertig! :laola:


    Mit der Testfahrt werde ich allerdings noch was warten müssen..


    Vorgestern kamen die Teile für das Ausdrücklager und ich konnte das Teil wieder zusammenbauen und mit neuem Lager und neuen Simmeringen einbauen.




    Dann konnte ich auch endlich den Ausdrückbetätigungsmechanismus wieder komplettieren..



    und zum Schluss wurde dann das Overdrive montiert. Dafür musste eine Verzahnung von der Hauptwelle entfernt werden und stattdessen mit der Kupplungsklaue versehen werden. Dann kann das Overdrive auch schon aufgesteckt werden, das Schaltgestänge und dessen Mechanismus montieren und das wars.










    Per Hand lässt sich alles schonmal gut betätigen! Allerdings ist das Getriebe mit eingeschaltetem Overdrive kaum noch zu bewegen, weil die Übersetzung extrem hoch ist. Ich bin auf die erste Testfahrt sehr gespannt!


    Am Getriebe sind jetzt insgesamt 4 Hebel die es nach Bedarf zu Bedienen gilt :H:




    Bald geht es dann an die Überholung der Achsen.. :schweißen:



    Grüße, Kappes

    Mit kleinen Schritten gehts voran..


    Am Sonntag war ich endlich das Überholte Overdrive holen.. Dazu die nächsten Tage mehr. Das Overdrive ist einbaufertig und wird diese Woche noch eingebaut. Dann noch das Ausdrücklager komplettieren (Teile sollten diese Woche kommen) und das Getriebe ist fertig :bier:



    Dann noch die frisch lackierte Bremstrommel komplettiert



    Vergleich zu vorher:



    Dann die Untersetzungs- und Allradwelle eingestellt mittels Shims (Blechplatten).




    Und zum Schluss alles zusammengebaut und bis auf Overdrive und Ausdrücklager fertig gestellt..





    Noch ein Vergleichsbild wie es vor einem Monat noch aussah:




    Die Kurbelwelle sollte auch bald wieder zurück kommen, dann habe ich die Großbaustellen Motor und Getriebe schonmal abgeschlossen. :yes:


    Grüße, Kappes

    Es hat sich wieder was getan..


    Im groben: Untersetzungswelle und Allrad überholt, gereinigt und wieder zusammengebaut und das ganze and Hauptgetriebe geflanscht. Anschließend Getriebeteile lackiert und montiert.


    Jetzt fehlt nur noch die Bremstrommel und das Ausdrücklager und das Getriebe ist fertig. Schaltet sich im trockenlauf schonmal sehr vernünftig durch und alles funktioniert wie es soll. Wie es dann unter Last aussieht werde ich erst später erfahren.


    Für das Ausdrücklager warte ich leider immernoch auf Teile aus England und für die Bremstrommel sind soweit alle Teile da und wird im Laufe der Woche zusammengebaut. Dann gehts auch schon an die Achsen!


    Bilder sagen mehr als tausend worte...


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    Und zwischendurch noch den Kupplungsgeberzlinder samt Mechanik erneuert..



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    Am Sonntag fahre ich endlich noch mein Overdrive abholen, welches aufs Getriebe drauf geflanscht wird und 4 zusätzliche Gänge und einen längeren "4." Gang ermöglicht.



    Viele Grüße, Kappes

    Danke für deine Rückmeldung Frank! :*



    Ich habe mal eine bescheidene Frage an alle, die mir die letzten Tage durch den Kopf gegangen ist bezüglich Brexit:


    Bis ich die Ambulanz fertig habe und anmelden kann wird noch etwas zeit vergehen.. Aufgrund des Brexits bin ich jetzt allerdings besorgt, dass noch enorme Kosten auf mich zukommen, wenn ich das Fahrzeuge später dann mal anmelden möchte, da England dann ja nicht mehr EU-Mitglied ist und ich mit englischen Papieren ein Auto in Deutschland anmelden möchte. Ein Einfaches ummelden wird es eh nicht sondern eine Einzelabnahme nach §21.


    Muss ich jetzt bangen, dass noch wegen Verzollung kosten im 4-stelligen Bereich auf mich zu kommen? Das Auto wurde vor 2-3 Jahre gekauft als GB noch fester Bestandteil der EU waren. Habe die Befürchtung, dass das Straßenverkehrsamt sich mit der Anmeldung quer stellen wird weil ich keine Zoll-Unbedenklichkeitsbescheinigung habe o.Ä.


    Weiß einer über diesen Sachverhalt bescheid oder hat das ganze schonmal durch und kann mich über das Thema aufklären? Die 10+19% Steuer vom Kaufpreis möchte ich mir gerne sparen.

    :^:


    Grüße, Kappes

    Hallo Jozi und alle anderen!


    Wie schon beschrieben ist es ein neu gebauter vollverzinkter Rahmen. Die kann man so bestellen und sind von der Verarbeitung wirklich gut! Mein Rahmen ist extra für die Ambulanz. Die hat etwas breitere Traversen und ein paar kleine andere Details. Viel zu schweißen ist bei mir also nicht. Löcher sind auch einige im Rahmen, sodass ich denke dass nahezu überall das Zink ist. Selbst wenn nicht: Das ganze ist allemal besser als der alte Rahmen der schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Der Landy wird eh nur noch max. 2000 KM im Jahr sehen und kein Salz. Von daher sehe ich das ganze entspannt :yes:


    Die Tage hat sich einiges getan.. die Kurbelwelle ist beim instandsetzer und wird dort aufgearbeitet und inklusive Schwungrad usw gewuchtet.


    Zwischendurch mal die Ölpumpe zerlegt und gecheckt und auf Spiel geprüft -> alles in Ordnung.



    Dann hatte ich auch endlich mal zeit das Getriebe zu zerlegen. Ums kurz zu halten: ALLE Lager, Simmerringe, Buchsen, Dichtungen usw neu und generalreinigung/einstellung.


    Bin auch die Tage schon sehr weit gekommen und konnte einige Komponenten reinigen, zerlegen und wieder montieren. Das Hauptgetriebe inkl. Getriebeglocke ist bereits fertig und warten auf den Rest.


    Begonnen hats natürlich mit sämtlichen Ölen ablassen. Dabei kam schon der erste "schreck" aus der Ablasschraube: Metallspähne ohne ende.

    Die Zahnräder sehen aber allesamt wie man später sieht gut aus und mussten nicht ausgetauscht werden.



    Dann Ausdrücklager und die ersten Teile demontiert.. Hauptgetriebe vom Verteilergetriebe und der Glocke geflanscht.










    Dann wurden die ersten Lager und Simmerringe getauscht..








    Ausdrückmechanik würde zerlegt und gereinigt, neu gebuchst und geschmiert. Warte hier aber noch auf Teile.




    Dann wurde das Hauptgetriebe bis auf die letzte Schraube zerlegt und die Wellen mit neuer Buchse versehen und natürlich neue Lager. Die Buchsen und Anlaufscheiben dann so eingeschliffen, dass das vorgegebene Axialspiel aus dem WHB eingehalten wird.





    Und so langsam breitet sich das Getriebe in der Werkstatt aus...





    Dann den "Allradantrieb" ausgebaut und die Welle zerlegt. Die wartet noch auf bearbeitung in den nächsten Tagen.





    Und das Getriebe soweit schonmal wieder zusammengebaut.. erste Schaltversuche waren nach ein paar kleineren einstellungen auch erfolgreich.








    Nebenher habe ich noch neue Ambulanz-Türen bekommen können, da meine ziemlich zerbeult sind von innen und außen und ich für den Preis nicht nein sagen konnte..




    Das wars erstmal wieder! Übers Wochenende gehts erstmal in kurzurlaub und die Werkstatt bleibt geschlossen.


    Bis dahin!

    Die Kurbelwelle wird nach Rücksprache jetzt doch zum instandsetzer gehen. Einfach aus dem Grund das eine Fabrikneue wahrscheinlich mehr unwucht hat als eine frisch bearbeitete vom Instler. Ich werde die Zapfen wie besprochen bearbeiten lassen und die KW mit Schwungscheibe und Riemenscheibe zu wuchten. Macht es sinn die Kupplung mit zu schicken und mit wuchten zu lassen oder eher nicht?


    Dann gehts endlich weiter am Getriebe.


    Gestern kam dann der Motor raus und hat seinen vorläufigen Platz auf dem Motorständer gefunden.




    Wenn das Getriebe dann fertig ist wird das zusammen mit dem Motor direkt auf den neuen Rahmen gesetzt und der Rest stück für stück drum herum aufgebaut.


    Dann hab ich für die Aktion den alten Rahmen aus der Werkstatt geschoben und neben der Werkstatt geparkt. Dort wird er jetzt erstmal bleiben und Stück für Stück geschlachtet und auf den neuen Rahmen aufgebaut.


    Den neuen Rahmen habe ich zeitgleich auch aus seinem "Winteruartier" gezogen und in der Garage geparkt. Der Neuaufbau kann also langsam los gehen. Hinterachse, Bremsen hinten und Hinterachsdifferential sind schon fertig bearbeitet. Vorderachse ist auch soweit fertig um neu aufgebaut zu werden. Teile sind schon diverse hier. Bald gibts mehr!







    Viele Grüße, Kappes

    Hi Nobi, danke für die Tips! werde mal gucken was sich machen lässt.


    Dann noch eine Blöde frage: habe die möglichkeit eine neue Kurbelwelle zu bekommen für unwesentlich mehr geld. Hab gesehen dass an meiner KW schon ordentlich an den Kontergewichten rumgeflext worden ist und überlege desshalb, ob es nicht besser wäre mit einer neuen KW.. An den Gewichten ist ordentlich Material abgetragen wo ich auch nicht so richtig weiß ob das alles rechtens ist und wie sehr man die KW noch wuchten kann.. Könnte eine neue KW so eingebaut werden oder muss diese auch nochmal extra gewuchtet werden?


    Gruß

    Wehrwolf: Was genau meinst du? KW-Lager kommen alle neu und Steuerkette inkl Kettenräder natürlich auch.


    kristian b : Wuchten kostet 260€ statisch und dynamisch inkl Protokoll. - Ist die Frage ob sich das wirklich lohnt bei dem 7:1 verdichteten Motor und ein paar mal im Jahr auf treffen zu fahren. Wie gesagt klar ist es besser aber das Auto wird keine 200.000 KM mehr fahren in den nächsten 30 Jahren.


    tante Ute : Möchte keinen neuen Motor draus machen. Klar ist das jetzt einmal der Aufwand aber wie ich oben schon geschrieben hab wird das Auto nur wenig bewegt werden und da ist die Frage ob sich das ganze lohnt. Natürlich kann ich alles machen lassen aber irgendwo muss ich auch noch mein Budget etwas im Auge halten. Nach oben sind keine Grenzen. Die Motoren sind von Werk aus sehr haltbar und langlebig und durch die Überholung wird er allemal besser laufen als die letzten 30 Jahre.


    Grüße, Kappes.

    Das dunkle kommt von einem additiv was ich vorsichtshalber mal mit beigemengt habe mit MOS2. Das Öl ist normal nicht so dunkel und grau und hatte nicht viel gelaufen.


    die Kanäle werde ich trotzdem gründlich reinigen, die Ölpumpe überholen und ein paar mal Ölwechsel machen wenn alles zusammen und gelaufen ist


    Grüße

    Danke euch beiden für die Rückmeldung!


    Die neuen Pleuellager waren kurz drin allerdings war das Geräusch nach kurzer Zeit wieder da bzw gedämpfter. Denke die Zapfen sind etwas eingelaufen. Gestern hab ich dann nach der Arbeit "noch schnell" die Kurbelwelle ausgebaut. Die geht jetzt zum Instandsetzer. Da werden die Zapfen der Pleuel komplett überarbeiten (schleifen, läppen, polieren, rundlaufmessung und richten).

    Auf das Auswuchten bzw Feinwuchten der KW werde ich verzichten. Grund ist einfach das ich zwar die KW auswuchten kann, das bei dem Motor allerdings nur der Tropfen auf den heißen stein ist. Natürlich wäre das eine Verbesserung für den Motor aber die Kosten stehen meiner Meinung nach nicht im Verhältnis zum nutzen. Dafür ist der Motor generell zu grob gebaut und hat "in allen Ecken" unwucht..


    Gestern kurz den Motor laufen lassen und mich dazu entschlossen die KW auszubauen. Also Teile entfernen und los geht's. Kühler, Steuerkettenkasten, Riemenscheibe, Steuerkette, Kupplung, Schwungrad, Schwungradgehäuse und Ölwanne mussten runter, Pleuel ab und dann die KW-Hauptlager lösen.


    Die Riemenscheibe war sehr fest und wurde mittels "Spezialtool" fachmännisch abgezogen:


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    Dann die Steuerkette ab


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    und mit dem Multitool den Motor angehoben, der normalerweise mit dem Schwungradgehäuse auf der Rahmentraverse aufliegt


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    Dann gings auch relativ schnell und die KW war raus.



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    Die KW-Hauptlagerzapfen wirklich noch gut aus und sind glatt. Meine Überlegung ist ob ich die direkt mit machen lassen soll oder so belassen soll? (Evtll. polieren). Neue Lager kommen auf jedenfall. Steuerkette und Antriebsräder kommen auch neu.


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    Ich glaub allerdings noch nicht so richtig dass die Geräuschursache wirklich mit den Zapfen zusammenhängen. Da es eher im kalten Zustand ist und bei warmen Motor fast verschwindet bzw weg ist, ist es ein untypisches Zeichen für einen Lagerschaden.. Viel eher vermute ich einen Kolbenkipper, also dass die Kolben zu viel Spiel im Zylinder haben. Die Laufbahnen sind nicht einseitig abgelaufen gewesen und waren gleichmäßig. Trotz allerdem schadet die KW-Überholung nicht, da die Zapfen so oder so leicht eingelaufen waren.


    Der Motor kommt dann die Tage wieder raus und auf den Ständer. Der Einbau ist von unten (fast) unmöglich. Damit ich schön sauber arbeiten kann kommt das ganze dann wieder auf den Ständer und wird dann zusammen mit dem Getriebe auf dem neuen Rahmen aufgebaut.


    Am Wochenende geht's dann weiter :mech:


    Grüße, Kappes

    Hi,


    werde jetzt erstmal provisorisch (!!!) neue Lager verbauen ohne was zu machen. Hab schon mit diversen Motorinstandsetzern telefoniert und denke dass ich die Welle in den nächsten Monaten ausbauen werde. Trotzdem lasse ich den Motor einmal eine Weile mit den neuen Lagern laufen um zu gucken wie die sich in welcher Zeit abnutzen. Dass sie sich schnell wieder abnutzen werden ist mir klar. Ich muss das Fahrzeug in naher Zeit noch einige male auf eigener Achse bewegen und daher erstmal die provisorische variante. Ende Sommer kommt der Motor wieder raus und wird auf das neue Chassis gesetzt und in der Zeit kommt dann auch die Welle raus und zum instandsetzer.


    Oder gibt es hier im Forum jemanden der sowas macht?


    Was mich jetzt noch brennend interessiert: Ist der schaden in der Zeit entstanden wo ich den Motor neu gemacht habe oder ist das ein längerfristiger schaden? Öldruck war da, an den Kipphebeln kam genug öl raus. Ich kann mir nur vorstellen dass der Motor nicht gründlich genug gereinigt war und partikel sich in die Schalen gesetzt haben oder ein Kanal zu war.. Werde auf jedenfall mal die kanäle prüfen und reinigen im KW-Bereich. In der Ölwanne waren kleinere Spähne zu sehen, denke die waren von den Pleuellagern/KW.


    Kann mir jemand anhand der Bilder sagen ob der Schaden in so kurzer Zeit entstanden sein kann? Eigentlich habe ich sehr gründlich alles gereinigt und gearbeitet. Ich hab den Motor öfters mal kurz im Stand laufen lassen und bin 2-3 mal 5km rum gefahren zum Testen. Mehr nicht.


    Viele Grüße, Kappes

    Update:


    kristian b: Mit dem Getriebe gehts die nächsten Wochen weiter, bin Momentan noch am Motor dran solange die Teile fürs Getriebe unterwegs sind warte ich mit dem getriebe noch was.


    Zwischendurch mal die Kompression gemessen. Kann sich für so einen alten Motor meiner Meinung nach noch gut sehen lassen.



    Und die übeltäter für die Klopfgeräusche gefunden..






    Die Zapfen sahen zum Glück noch gut aus und waren glatt






    Lediglich von Zylinder 1, bei dem auch die Lagerschalen richtig fertig waren, sind auf 1/4 der fläche des Zapfens minimalst riefen. Die riefen spürt man nur wenn man seitlich mit dem nagel drüber geht und sind nicht auf voller fläche.


    EIGENTLICH sollte die Kurbelwelle bestenfalls ausgebaut werden und die Zapfen geschliffen werden.. Ich werde jetzt allerdings erstmal nur neue Lagerschalen einbauen und dickeres Öl einfüllen und gucken wie sich das ganze verhält da die riefen nur auf einem Zapfen und minimalst auf einer kleinen fläche sind.. Wenns nach kurzer Zeit wieder anfängt zu klopfen kommt die Welle direkt zum instandsetzer. Da das Auto aber nicht viele KM im Jahr sieht und der Motor generell sehr "grob gebaut ist", teste ich das ganze mal aus.


    Jemand schon solche erfahrungen gemacht?


    Viele Grüße, Kappes

    Soo,


    die Kombination aus Backofenreiniger, Bremsenreiniger, Drahtbürste und Bohrmaschine haben das Getriebe letztendlich vom groben Schmutz befreit. Da kam ganz schön viel Ölpampe runter. Jetzt glänzt das Getriebe dafür (fast) porentief rein :thumbsup:







    Eine Frage an die Experten: Ist das normal/schlimm wenn die Getriebehauptwelle in beide richtungen (also x- und y achse) spiel hat? Wenn das nicht normal ist was ist hier die Ursache?


    Grüße, Kappes

    Endlich wieder Zeit für ein Update,


    leider konnte ich die letzten Tage nicht am Landy weiter machen, da noch andere Arbeiten anstanden. Die Bodenplatte musste dringend instandgesetzt werden und generell hab ich die Aktion genutzt um die Werkstatt nochmal in Ordnung zu bringen!


    Heute hab ich dann nochmal Zeit gehabt und konnte das Getriebe endlich ausbauen. Kein großer Akt an sich.






    Den Patienten habe ich auf seinen für die nächste Zeit vorläufigen Aufenthaltsort gelegt.


    img]https://up.picr.de/38440305dq.jpg[/img]



    Und ich war ganz erstaunt als ich gesehen hab, dass die Getriebe tatsächlich silber sind! Dachte immer "Oil-black" wäre der Standart Farbton für Land Rover Getriebe..:yes::verrueckt:



    Jemand eine Idee wie ich die Hartnäckige Ölpampe am effektivsten vom Alugehäuse bekomme? Klebt selbst mit Drahtbürste und Bremsenreiniger ordentlich am Gehäuse..


    Jetzt werden erstmal für 400€ Lager, Simmeringe, Leitungen und Dichtungen für das Getriebe bestellt und dann wird alles in seine Einzelteile zerlegt. Alle Lager, Buchsen, Dichtungen und Simmerringe kommen neu. Der Rest nach Bedarf.


    Nächste Woche gehts weiter.


    Grüße, Kappes:bier:

    Trotz des Motorproblems geht es mit dem Bericht weiter:


    Endlich war es soweit - der Aufbau kam runter! 4 Kurbelstützen unter die Ecken des Aufbaues gestellt und langsam angehoben. Es knackte ein paar mal ordentlich und der 50 Jahre fest verbaute Aufbau wurde das erste mal vom Fahrzeug gelöst. Auto raus gefahren, Anhänger drunter und dann raus gefahren. Ohne den Aufbau sieht der Landy schon garnicht mehr nach so viel Auto aus :thumbsup:








    Und ich bin froh, dass ich den verzinkten Rahmen besorgt habe.. der orginale ist größtenteils Blätterteig und wurde an einigen stellen echt unfachmännisch geschweißt..








    Ich hoffe dass ich die Ursache der Klopfgeräusche bald finde und mich wieder auf die restauration fokusieren kann. Nach wie vor bin ich um jeden Rat, jede vorgehensweise und erfahrung dankbar.


    Viele Grüße, Kappes

    Schrauben der Ölleitung sind die orginalen und oben kommt auch schön an jedem kipphebel das Öl raus gelaufen und tropft dann unten schön ab.


    Habe die Zündung von 6° vor OT mehr richtung 3° vor OT bzw. 0° gedreht um sicher zu gehen dass die Zündung nicht zu früh steht. Leider ohne Erfolg.. Hab dann auch testweise mal die Zündkerzen für den 8:1 Zylinderkopf eingebaut aber auch das ohne erfolg.. Wollte morgen mal bei laufendem Motor ein Zündkabel nach dem anderen abziehen um zu gucken ob sich etwas ändert wenn ein Zylinder ohne belastung ist. Dann mal kompression messen und zur not den Zylinderkopf oder Ölwanne runter.


    Noch jemand ideen was ich prüfen könnte?


    Grüße