Beiträge von hermann

    Ja genau,


    so kann man rausfinden, welcher Zylinder defekt ist ( falls es denn nur einer sein sollte ).

    Ein Diesel läuft normalerweise, wenn er genügend Kompression hat, sowie Kraftstoff in der richtigen Menge, zum richtigen Zeitpunkt und richtig aufbereitet. Die Aufbereitung müsste von der Düsenseite her schon mal o.k. sein.( ausser die Pumpe schwächelt) Bliebe also die Kompression:

    Daher zunächst mal Messung am auffälligen Zylinder oder besser alle, auch um entsprechende Vergleichswerte zu haben. Bei einem schlechten Zylinder macht man eine 2. Prüfung, nachdem man ihm ein paar Pumstösse Öl aus der Ölkanne auf den Kolben gegeben. Geht der Druck jetzt hoch, dann liegt das Problem am Kolben oder Laufbuchse. Wenn nicht, dann geht der Druck nach oben verloren.( Kopfdichtung , Ventile ) oder evtl. ein Loch im Kolbenboden.

    Aber mach erstmal und berichte, wies gelaufen ist

    Gruß


    Hermann

    Hallo Kappes,


    irgendwann läuft er bestimmt wieder......!


    Und wie vorgeschlagen, bevor Du die Düsen wieder raus holst, Zylinderabschaltung durchführen, da siehst Du schon mal, wer Dich da besonders ärgert. Da die Düsen ja schon neu sind, bleibt dann nur die Kompression oder evtl. doch die Pumpe. Aber das weis man erst, wenn man die Systeme nach und nach ausgeschlossen hat. Jegliche unsystematische Rumprobiererei dauert meist länger und kann unnötige Kosten verursachen.


    Gruß


    Hermann

    Das, was Du beschreibst, kann durchaus vorkommen.


    Wenn es aber die Regel sein sollte, dann wären tausende durchgeführte Messungen, um die Verschleißgrenze abzutasten, bundesweit "Banane" und die Hersteller könnten sich die Angabe der Grenzwerte sparen.

    Ich besitze noch eins mit Verschraubung und das Gerät hat mir immer zuverlässig genug angezeigt, wenn ein Motor sein Lebensende erreicht hatte.


    Gruß

    Hermann

    ( Ich Unwissender brauche schon wieder Aufklärung: Was bedeutet "ymtc" )



    PS:

    Damit wir uns nicht missverstehen: Ich teile Deine Einschätzung der Vorgehensweise bei dem Landy voll und ganz, ich würde dem Hilfesuchenden das aber nicht öffentlich so "vor den LA...." knallen.


    Und die Sache mit dem "Profi" ist vollkommen ironiefrei und ernstgemeint!

    Bevor man die Steuerung aufwendig instandsetzt, sollte man sie erstmal überprüfen. Der Motor hat doch sicherlich Markierungen, über die man eine evtl. Längung der Kette erkennen kann. Eine Kette längt sich im übrigen eigentlich immer etwas, man muss dann halt entscheiden, ob es denn wirklich die Ursache für den unrunden Lauf sein kann.


    Ein unrunder Motorlauf deutet eigentlich fast immer auf Aussetzer eines oder mehrerer Zylinder hin:


    Deshalb zum dritten Mal mein Tip: Leitungen der Reihe nach aufdrehen............ Kostet nix und ist in ein paar Minuten erledigt!


    EDC geregelte Motoren testet man genauso, nur bequemer über den Diagnosetester


    Gruß


    Hermann

    Hallo Stefan,


    die Zahnscheiben unten verlängern quasi die untere Druckstange, wenn die Backen durch Verschleiß weiter nach aussen wandern. Ich würde auf jeden Fall beide Seiten öffnen und mal den Stand und die Qualität der Rastscheiben vergleichen bzw. kontrollieren. Wenn die Verzahnung nicht mehr richtig hält, dann wird der Backen immer wieder zurückwandern, das könnte evtl. dein altes Problem mit der der ungleichen FBA sein.


    Gruß


    Hermann

    Vor allen Prüfschritten sollte in der Tat die einwandfreie Kraftstoffzufuhr gewährleistet sein. ( Filter und Leitungen ).


    Dann würde ich immer noch folgende, altbewährte Methode zur Fehlereingrenzung anwenden ( wie schon mal vorgeschlagen)


    Einspritzleitungen der Reihe nach aufdrehen und den Motorlauf beobachten:


    Sollte bei einem, oder auch meheren Zylindern die Drehzahl kaum abfallen, dann liegt hier ein Defekt vor. Da du die Düsen schon erneuert hast, liegt das Problem dann entweder an der Kompression oder auf der Kraftstoffseite. Der nächste Schritt wäre für mich dann die Kompressionsmessung, um

    die Mechanik auszuschließen.

    Sind alle beschriebenen Systeme i. O. , dann bleibt nur die Pumpe selbst. Förderbeginn fehlerhaft oder die Pumpe ist defekt. Vermute mal, dass hier eine Lucas Pumpe verbaut ist, da ist die FB Prüfung leider nicht so einfach, wie bei einer Bosch Verteilerpumpe.


    Gruß


    Hermann

    Hallo Frank,


    solange der Kompressor beim Fahren noch genug nachliefert, ist alles gut. Bei meiner diesjährigen Ostertour gingen die Federspeicher schon nach dem Tanken ohne Nachpumpen nicht mehr auf.


    Da gab es gleich mehrere Leckstellen: Entwässerungsventile an den Bremskreiskesseln, Steuerleitung für die Allradschaltung und das Handbremsventil.

    Habe die entsprechenden Teile erneuert und das Handbremsventil gereinigt und neue Dichtringe eingebaut.

    Du solltest halt mal horchen, wo die Luft im 3. Kreis entweicht. Handbremsventil und Entwässerungsventil sind häufige Leckstellen, aber auch der Kupplungskopf "rot" könnte was ablassen.


    Druckabfall über Nacht habe ich schon immer, dauert dann halt etwas länger, bis man los kommt. 100 % ig dicht sind Druckluftanlagen nie.


    Wenn Du aber aussteigst und es irgendwo hörbar laut zischt, sollltest Du die Leckstelle schon beseitigen.


    Gruß


    Hermann

    Hallo Kappes,


    wenn Du die Möglichkeit hast, die Kompression zu prüfen, dann würde ich das bei dieser Gelegenheit gleich mal machen. Dem Düsenstock nach zu urteilen, ist der Motor ein Direkteinspritzer. " Pinkelnde" Düsen sind bei längerer Betriebsdauer durchaus in der Lage, durch den unzerstäubten Kraftstoffstrahl den Ölfilm von der Zylinderwand zu waschen, was letztlich zu erhöhtem Verschleiß oder sogar mit einem Kolbenfresser enden kann.


    Gruß


    Hermann

    Hallo Frank,


    alle 3 Anschlüsse sind Prüfanschlüsse. Der Unterste ist der Prüfanschluß für den Steuerdruck auf den Vorspannzylinder in Abhängigkeit vom Pedaldruck beim Bremsen, die beiden anderen sind die Kesseldrücke der 2 Bremskreise. Die Anschlüsse haben ein Rückschlagventil und dadurch bedingt nur einen geringen Querschnitt, m. E. daher zur Luftentnahme nicht geeignet. Wahrscheinlich hat der Füllschlauchanschluß, der normalerweise bei dem TRM dabei ist, keinen Pin, der das Rückschlagventil beim Anschrauben öffnet, so dass dann auch keine Luft aus dem Schlauch kommt, ich habe das Ding nie ausprobiert.

    Da ich nicht vorhabe, mit einem druckluftgebremsten Anhänger unterwegs zu sein, habe ich den hinteren Kupplungskof "rot" entfernt und stattdessen eine normale Druckluftkupplung mit vorgeschaltetem Absperrhahn verbaut. Hier kann ich Reifen aufpumpen, Luftpistole einsetzen, meinen druckluftbetriebenen Hydraulikheber antreiben und sogar die Radmuttern mit dem Schlagschrauber lösen, alles natürlich nur bei laufendem Motor, gottseidank aber noch nie gebraucht!!!

    Außerdem habe ich an dem Anschluß die Möglichkeit, den 3. Kessel für die Feststellbremse bei mir in der Werkstatt von außen zu befüllen, wenn ich mal die Federspeicher bequem ohne ständigen Abgasnebel lösen muss.


    Gruß aus dem Vogelsberg


    Hermann

    Mal eine Düse nach der anderen bei laufendem Motor aufdrehen und den Drehzahlabfall beobachten. Wenn nur einer nicht richtig mitlaufen sollte, dann wird sich hier die Drehzahl kaum verändern und der Qualm könnte weg sein. Damit hättest Du den "Kranken" schon mal identifiziert und könntest weiter nach der Ursache suchen, Kraftstoffseitig oder Mechanik..............???


    Gruß


    Hermann

    hallo frank,


    die drei punkte, die du da gesetzt hast, sind doch auch keine verschweißung .

    Bei dem vorschlag aus meinem letzten beitrag hättest du einen schraubenkopf mit SW 30, der über dem gesamten umfang verschweißt werden sollte. Da reisst du eher das auge aus der ölwanne.


    ich würde daher zusätzlich beim lösungsversuch die ölwanne am auge mit einem wagenheber abstützen, um einen teil der spannungen aufzufangen.


    gruß


    Hermann

    hallo frank,


    dann nimm doch gleich einen M 20 er schraubenkopf mit einem kurzem stück schaft, der dir den kopf zentriert und außerdem auf ca. 3 - 5 mm distanz hält. den kopf kannst du dann satt mit der ablassschraube verschweiss , der hat etwa den gleichen durchmesser wie der abgesetzte "knuppel", in den der inbus eingearbeitet war.


    gruß

    hermann

    na ja,


    tangential soweit wie aussen möglich und dann das ding schräg so ansetzen, dass die kraft am umfang in öffnungsrichtung wirken kann und sich das werkzeug gleichzeitig etwas in den schaft einfrisst, um die kraft einzuleiten.


    ein grosser, noch scharfkantiger durchschlag ist vielleicht sogar besser, weil der den schaft nicht so stark zerspant


    gruss


    hermann

    hallo frank,


    ich würde nicht unbedingt an der eingebauten schraube schweissen wollen, wg. der alu ölwanne. also ich habe meine mit grossem hammer und meißel aufbekommen. selbst wenn der flansch auf der front beschädigt wird, bleibt das gewinde ja heil. die meißelspuren kannst du wegflechsen und dann eine M 20 einschweißen.

    ich habe dazu eine schraube soweit gekürzt und den schaft abgedreht, dass der sechskant sich durch den schaftstummel im inbusloch zentriert hat und vielleicht ca, 5 mm abstand zum schraubenflansch hatte. mit dieser art" nahtvorbereitung" schweißt du dann den spalt so grossflächig zu, dass dein neuer schraubenkopf bombenfest mit dem gewinde verbunden ist und der sechskant danach kaum nachgearbeitet werden muss.


    also mut für "hammer und meißel" und ein bischen glück dabei.....


    gruss


    Hermann

    hallo frank,

    das problem hatte ich auch. lösen immer mit ca. 1 m verlängerung und irgendwann geht sie mit einem knall auf.


    12 er inbus bei der gewindegrösse ist eine absolute fehlkonstruktion!!


    beim letzten ölwechsel wars dann auch soweit, diesmal ging die alte nuss dabei rund und das ding war vermurkst. daher auf keinen fall einen abgewinkelten inbus benutzen, durch den grossen radius kippt dir das ding weg und der innensechskant leiert aus. feuer ist eigentlich auch eher kontraproduktiv,, da die schraube aus stahl ist und die ölwanne aus leichtmetall. ich würde mit einer neuen nuss, die noch schön scharfkantig ist und langer verlängerung versuchen, sie zu öffnen.

    meine rundgedrehte habe ich mit meissel und hammer dann gelöst und

    anschliessend einen m 20 er sechskantschraubenkopf auf die schraube geschweisst.

    beim nächsten ölwechsel löse ich die schraube geschmeidig mit einer 30 iger nuss !!!!!!

    schon das festziehen war ein erlebnis.......


    gruss


    hermann