Beiträge von hermann

    Hallo Mirko,


    ich will ja hier niemand seine Kaufentscheidung vermiesen, sondern schildere nur eigene Erfahrungen und versuche dies als Anregung ins Spiel zu bringen, solche Dinge vor dem Kauf zu berücksichtigen.

    Logischerweise kommt es auch darauf an, was man mit dem Fahrzeug vor hat. Wenn ich es als Spassmobil für gelegentliche Ausfahrten nutzen möchte, wird mir die Motorleistung u. U. vollkommen ausreichen und auch eine längere Wartezeit bzw. Sucherei nach Ersatzteilen stört vielleicht auch nicht wirklich.

    Anders sieht es evtl. aus, wenn das Teil als Wohnmobil oder gar Fernreisemobil genutzt werden soll. Wenn die Zuladung ausgereizt und nahe am zulässigen Gesamtgewicht ist, könnte die Zufriedenheit mit der Motorleistung vielleicht doch leiden. Und wenn kurz vor der Reise oder gar unterwegs etwas kaputt geht und weit und breit auf die Schnelle kein Ersatzteil in Sicht ist, wirds richtig nervig.


    Aber wie gesagt, jeder entscheidet für sich selbst.


    Wenn möglich, auf jeden Fall vorher mal eine Probefahrt machen.


    PS: Ich hätte schon Interesse an der Gruppe 0160-4010842



    Gruß


    Hermann

    Hallo Frank,


    wem sagst Du das. Da wird selbst der TRM und die mit ihm verbundenen Zukunftspläne nebensächlich, wenn"s plötzlich ums Ganze geht.


    Allerbesten Dank für die Wünsche!


    Gruß


    Hermann

    Hallo Carsten,


    der TRM hat in meinen Augen 2 grosse Nachteile:


    Die Motorleistung ist zu schwach mit 4 Zylindern und nur 3,6 l Hubraum. Es fehlt vor allem Drehmoment und ein entsprechender Drehmomentanstieg. Bei jedem kleinsten Hügel geht er in die Knie, vor allem bei 14.5 er Bereifung.


    Die Ersatzteilbeschaffung wird immer schwieriger, bei Renault gibt es gar nix mehr.


    Der Unterfahrschutz dürfte nach meinem Kenntnisstand eigentlich nicht zwingend vorgeschrieben sein, weil bei Geländefahrt und steilen Böschungen hinderlich. Also meiner hatte keinen und das war für den TÜV kein Problem.

    Wegen langem Überstand des Fahrradträgers hinten am Koffer habe ich trotzdem einen klappbaren Schutz nachgerüstet und eintragen lassen.


    Gruß


    Hermann

    Hallo Lothar,


    donnerwetter, langsam wächst wieder zusammen, was zusammen gehört. Macht sich gut, die grüne Farbe auf dem Aggregat. Was hast Du in puncto Kupplung gemacht?


    Und danke für die Genesungswünsche! Aber eine reparierte Herzklappe katapultiert dich auf ein Leistungsniveau nahe null. aktuell käme ich gar nicht ohne Hilfe hinter das Lenkrad.

    3-4 Monate wirds noch dauern.......


    Gruß


    Hermann

    Wenn bei auftretendem Fehler keine Steuerspannung messbar ist, dann könnte es auch am Neutralschalter am Getriebe liegen. Die Kabel dort sind in der Regel verhärtet und die Flachstecker meist ausgeleiert, würde ich prophylaktisch mal kontrollieren.


    Gruß


    Hermann


    Wenn Du mit der Position "Zünden" Starten meinst, dann hast Du das richtige Relais erwischt. Um zu sehen, ob das Relais die nötige Steuerspannung erhält, musst Du die Spannung zwischen dem linken dünnen Kabel und dem rechten dünnen Kabel messen, nicht beide einzeln gegen externe Fahrzeugmasse. Bei Stellung "Starten" muss hier die Batteriespannung anliegen, zumindest solange der Anlasser nicht dreht, weil dann die Bordspannung abfällt. Damit der Anlasser dreht, ist entscheidend, was von der durchgeschalteten Spannung des Relais am Magnetschalter ankommt.

    Du solltest also in der Schlüsselposition "Starten" dort die Spannung gegen die Masse des Anlassers messen. ( Klemme 50 ), müsste ebenfalls Bordspannung anliegen. Das Kabel am Magnetschalter solltest Du mal auf festen Sitz und guten Kontakt zum Anschluss überprüfen!

    Du kannst das Relais auch einfach umgehen und die beiden dicken Leitungen abziehen und zusammenhalten, dann müsste er starten.

    Startet er nicht und am Magnetschalter liegen deine 25 V an, außerdem kontaktmäßig alles ok., dann liegt das Problem tatsächlich am Magnetschalter. Da er bei direktem Brücken aber anspringt, glaube ich das nicht.

    Ich tippe eher auf Wackelkontakt oder Korossion am Kontakt des Magnetschalters.

    Bei gemessener Ruhespannung von 25,5 V haben beide Batterien eine Spannung von jeweils 12.75 V. Das sind nach längerem Stillstand eigentlich top Werte.

    So, jetzt warten wir auf Ergebnisse. Sollte der Anlasser tatsächlich die Ursache sein, dann frag mal bei Willipinz nach, der hat hier schonmal ein neues Alternativteil verbaut.


    Gruß

    Hermann

    wenn er durch brücken zuverlässig durchdreht, dann ist der anlasser ok. und es liegt an der ansteuerung. d.h. zuerst musst du diese überprüfen und nicht erst den anlasser.

    gruss

    hermann

    dann ist der anlasser i.o.

    hattest du nicht neulich schonmal

    startprobleme, die dann wieder weg waren?

    da haben wir doch vorglühanlage und anlassersteuerung schonmal durchgekaut

    mit schaltplan kann ich gerade nicht dienen, da ich nach einer herz op noch im krankenhaus liege

    wenn du die beiden "dicken" kontakte (17er schlüssel) brückst, dann rückt das ritzel normalerweise nicht aus, sondern dreht nur leer. wenn aber das obere dicke kabel zum kleinen kabel gebrückt wird und er dann läuft, dann ist der anlasser i. o. und das problem liegt in der ansteuerung,

    die aussage, "es kommt was an" ist wenig hilfreich , beim startversuch sollten da im ersten moment ca. 25 v anliegen.

    klär erstmal, wo hier gebrückt wurde.

    gruss

    hermann

    wenn er nix mehr macht, wie kannst du ihn denn dann anlassen? du kannst ja nur klemme 30 brücken, dann zieht er aber nicht an und der anlasser läuft nur leer!?

    gruss hermann

    Die Beispiele von gelösten Klebeverbindungen, die ich vor Augen habe, sahen eher aus wie schlicht abgefallen (evtl. durch Alterung, Rostbildung wg. Feuchtigkeit ) und weniger wie Überbeanspruchung in der Scherebene. Für mich der Grund, einer soliden und fachgerechten Nietverbindung langfristig mehr zu vertrauen, als einer reinen Klebeverbindung.


    Wäre interessant, mal die Argumentation des Herstellers zu hören, warum Perrot hier doppelt gearbeitet hat.


    Gruß


    Hermann

    Das mit den 400 l ist dann evtl. auch ein Gewichtsproblem, ich tendiere auch eher zu 250 bis 300 l, mal sehen. Aber bei 200 l lohnt sich der Aufwand m.E. für den Umbau nicht. Klar könnte der alte Geber irgendwie passen, Du musst ihn aber auch in den Tank einbauen können. Das würde ich nur machen, wenn es für den neuen Tank kein lieferbares Teil gibt, erst dann würde ich an dem neuen Teil rumschnippeln.

    Und eine ungenaue Anzeige, vor allem im unteren Bereich, würde mir gwaltig auf den Keks gehen.


    Gruß


    Hermann

    Hallo Martin,


    und nein, ich habe noch keinen anderen Tank bei mir eingebaut, aber das Thema steht noch an.

    Die angegebene Seite mit den Tanks ist wirklich nicht schlecht.

    An deiner Stelle würde ich nochmal über die Größe nachdenken, vom Platz her passen bis zu 400 l auf die rechte Seite. Zu fast jedem Tank gibt es anscheinend auch eine passende Konsole. Ich werde es auf jeden Fall vermeiden, zusätzliche Löcher in den Hauptrahmen zu bohren, um diesen nicht zu schwächen, sondern den vorhanden Halter mit dem Neuen kombinieren, oder schon vorhandene Löcher nutzen und den neuen Halter modifizieren.

    Bleibt noch, den passenden Geber plus Anzeigeinstrument zu finden.


    Gruß


    Hermann

    Hatte mal einen Waeco im Hanomag F20 verbaut, da wurde der Unterdruck von der Pumpe zum Bremskraftverstärker abgegriffen, also ohne extra Pumpe.

    Da ich im TRM keinen Unterdruck habe, würde ich ihn bei elektrischem Antrieb nehmen.


    Gruß


    Hermann

    Hallo Stefan,


    die Beschreibung klingt in der Tat nach Injektoren. Und zwar nach Undichtigkeiten im Steuerraum (Magnetventil). Der dadurch erfolgte Druckabfall wg. Leckage bedingt dann das schlechte Startverhalten. Hier käme die Rücklaufmengenmessung ins Spiel, die man für kleines Geld selbst machen kann.

    https://www.amazon.de/Kraftman…cklauf%2Caps%2C140&sr=8-5

    Im Prinzip zapft man die "Leckölleitung" der Injektoren an und beobachtet die Rücklaufmengen, die sich in den Messgläsern ansammeln. Bei einem defekten Injektor füllt sich das Glas sehr viel schneller, als bei einem intakten Teil. Da gibt es dann auch nix mehr zu reinigen, der Injektor muss erneuert oder vom Fachbetrieb instandgesetzt werden.

    Eine Leckage kann natürlich auch an anderen Stellen der Hochdruckerzeugung vorliegen ( Druckregelventil, Pumpe ).

    Ohne Tester ist das alles natürlich etwas schwieriger mit einer richtigen Diagnose!

    Einen falschen Förderbeginn halte ich für eher unwahrscheinlich, weil da nix mehr einzustellen ist. Bei einer fehlerhaften Synchronisation zwischen KW- und NW Sensor springt er dann eher gar nicht mehr an und setzt zumindest einen Fehler. Aber sowas ist auch abhängig von der Generation des verbauten Steuergerätes.


    Gruß


    Hermann

    Bei unserem Kia Sorento 2.5 CRDi haben wir aktuell heiden Probleme mit den Injektoren

    Guten Morgen,

    die obige Aussage zu den Injektoren klingt für mich doch etwas sehr pauschal .


    Was macht denn der Motor konkret.?


    Defekte an Injektoren müssen nicht zwangsläufig im Bereich der Düsenkörper liegen. Viel häufiger sind Probleme an den Magnetventilen, die nach langer Laufzeit undicht werden. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, erstmal eine Rücklaufmengenmessung und einen Mehrmengenvergleich in Kombination mit einer dynamischen Kompressionsprüfung zu machen, um sicher zu gehen, dass das Fehlverhalten des Motors tatsächlich von den Injektoren kommt.


    Gruß


    Hermann