Beiträge von hermann

    Ganz so einfach ist das leider nicht wirklich.


    Ohne jetzt die exakten Steuerzeiten des Motors zu kennen, gehe ich mal davon aus, dass er wie nahezu jeder Motor über ein Steuerdiagramm verfügt, dass über die entsprechenden Totpunkte hinaus geht.


    Ein defekter Stössel wirkt sich jetzt wie viel zu grosses Ventilspiel aus. D.h. z. B. beim Einlassventil, daß es um Einiges später öffnet und viel früher wieder schließt. Damit verringert sich die Öffnungsphase erheblich und die Füllung mit Frischluft wird normalerweise schlechter, so dass bei laufendem Motor auch die Kompression schlechter wird, daher vermutlich auch der Leistungsverlust.

    Bei der Kompressionsmessung kann dabei allerdings sogar der gegenteilige Effekt eintreten, so dass der Druck bei Anlasserdrehzahl höher wird, weil der Kolben durch den frühen Einlassschluß weniger Luft zurück ins Saugrohr schieben kann.

    Habe das mal zu Demonstrationszwecken bei einem Ottomotor gemacht, da war der Druck gut 2 bar höher , als mit korrekt eingestelltem Ventilspiel.


    Wenn die Messung also verlässliche Werte liefern soll, dann sollten die Stössel i. O. sein!


    Gruß


    Hermann

    Ich tippe ebenfalls mal auf die Stößel, zumal dein Öldruck mit betroffen ist. Würde daher, wie oben im Beitrag 3 schon beschrieben, erst die Stössel überprüfen.

    Da defekte Stössel die Steuerzeiten veränden, würde sich das auch auf eine Kompressionsmessung auswirken, die dann wenig aussagekräftig wäre.


    Gruss


    Hermann

    Das gleiche Problem hatte ich beim Hanomag F20. Habe als Abhilfe eine Plastiklinse ( Panoramabild, eigentlich als Einparkhilfe beim Rückwärtsfahren gedacht ) an der Seitenscheibe befestigt.

    Etwas gewöhnigsbedürftig, aber der tote Winkel wurde dadurch enorm verkleinert.


    Gruß


    Hermann

    Ich glaube eher, dass es 2 mögliche Varianten gibt, die verbaut sein können, aber nicht beide zusammen.


    Bei mir jedenfalls ist das erste System drin, entsprechend der Abbildungen weiter oben.


    Gruß


    hermann

    Hallo Frank,

    bei mir ist der Einfluß der Umstellung von unten nach oben kaum spürbar. Ich habe da mal reingeschaut und komischerweise nur eine Art Klappe gesehen, die frei in der Luft hängt. man erkennt aber auch nix, wo sie sonst hingehören könnte und näher kommt man nicht heran, ohne den Luftkasten auszubauen. So gesehen habe ich die Angelegenheit abgehakt und lebe mit dem Luftstrom nach oben. Die Temperatur ist beim Fahren auch ganz angenehm, da der Luftstrom durch den Fahrtwind über den Lufteintritt am Kasten verstärkt wird. Hier habe ich jetzt noch zusätzlich ein paar "Luftleitbleche" am Eingang provisorisch angebracht, in der Hoffnung, die Strömung etwas zu verstärken, die durch den Wärmetauscher geleitet wird. ( Habe es aber noch nicht ausprobiert.)

    Dummerweise versperrt nämlich der Ventilator den Weg der Aussenluft über den Wärmetauscher und es wird nur richtig warm, wenn man auch das Gebläse mindestens auf Stufe 1 gestellt hat.


    Bist Du denn jetzt gefahren oder hast Du alles nur im Stand probiert.?


    Wenn die Heizung an ist, dürfte eigentlich keine kalte Luft irgendwo herkommen, da das Gebläse ja unterhalb des Wärmetauschers sitzt und daher immer erwärmte Luft verteilen müsste.


    Gruß


    Hermann

    Vorstellbar wäre für mich, dass der 12V DZM die hohe Wechselspannung aus dem W-Anschluß des 24 V Generators dauerhaft evtl. nicht vertragen hat.

    Wenn die intakte Kontrolleuchte am Generator bei Zündung "EIN" nicht mehr angeht, dann zieh doch mal den D+ Anschluß und halte ihn gegen Masse. Leuchtet sie jetzt, dann ist Dein Regler defekt und die Maschine dürfte nicht mehr richtig laden.


    Gruß


    Hermann

    Hallo Frank,


    dann lass uns mal weiterhin an dem Tankeinbau mit reichlich Bildern teilhaben.


    Was hat denn der Tank gekostet? Wo setzt Du die Filter hin ? Hast Du schon eine Lösung für den Tankgeber?


    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch


    wünscht


    Hermann

    Weil auch ein Wildschwein ein Lebewesen ist und man seinen Tod nicht unbedingt hier zur Schau stellen sollte!



    Frohe Weihnachten


    hermann

    Hallo,


    der Martin übersetzt gerade die Dokumente und ich lese sie Korrektur. Wegen beruflich bedingten anderen Korrekturarbeiten stockt es bei mir leider gerade etwas, aber demnächst wird es weiter vorangehen.


    Wenn alles fertig ist, wird bekanngegeben werden, wie und unter welchen Bedingungen man die Unterlagen erhalten kann.


    Gruß


    Hermann

    Hallo Markus,


    kann Dir noch die Abbildung dazu liefern, selbst dran war ich da unten noch nicht. Ich würde vor allem auch die Funktion des Magnetventils überprüfen:


    Bestromt muss es den Druck durchschalten, unbestromt die Leitung zur Atmoshäre hin entlasten, damit die Federn im Getriebe die Muffen zurückstellen können.


    Gruß


    Hermann

    in Marktoberdorf ist übrigens einer meiner liebsten Kunden :-)

    Kann man daraus ableiten, dass Du bei Deutz arbeitest ?


    Wenn ja, dann hätte ich mal eine Frage ( obwohl jetzt nicht zum Thema gehörig ):


    Auf einer Fortbildung in Lauingen hat ein dortiger Trainer erklärt, dass es eine gesetzliche Vorgabe gäbe, nach der ein Common Rail Diesel ohne KW und ohne NW Sensor anspringen muss ( wg. Notfall, z.B. Stillstand auf Bahnübergang ).


    Gibts sowas ?


    Neugieriger Gruß aus dem Vogelsberg


    Hermann

    Hallo mhrw 74 ( Name wäre gut ),


    die Luftleitung ( 8 mm, wenn ich mich recht erinnere ), geht am 4 Kreisschutzventil ab und dann an das Magnetventil unten am Rahmen. Von dem Ventil gehen dann die Kunststoffsteuerleitungen ans Verteilergetriebe :

    Eine für den Allrad und eine für den Zylinder, der die Untersetzung immer mitschaltet, wenn der Allrad eingeschaltet wird.

    Bei mir war genau diese Leitung zugegammelt, könnte also bei Dir auch so sein. Wobei die Unterbrechung des Kraftflusses schon fast eher nach Magnetventil klingt. Wird die Leitung evtl. nur "halb" belüftet, wenn das Ventil oder seine Ansteuerung fehlerhaft ist, dann bleibt u. U. die Schaltmuffe des Untersetzungsgetriebes in der Mittelstellung stehen und der Kraftfluß ist kpl. unterbrochen.


    Gruß


    Hermann

    Moin Frank,


    Auspuff ist ein Eigenbau mit Rohren und Bögen aus dem Internet. Den Schalldämpfer habe ich in verzinktes Stahlblech eingewickelt und auch die Enddeckel neu eingeschweißt. Eingang und Endrohr wiederum sind neue Edelstahlteile.

    Den konischen Anschluß für den Krümmer habe ich mit Hilfe meiner Presse und Feuer erzeugt.


    Gruß

    Hermann

    Hallo Frank,


    nach meinem Wissenstand verlangt der TÜV sogar, dass das Endrohr nach unten bläst, da es nach rechts raus geht. Wahrscheinlich, damit man die Fussgänger bzw. anderen Autofahrer beim Überholen nicht einnebelt. Es bläst ja bei Dir jetzt auch schon nach unten.

    Du wirst Dir dabei allerdings den Unterboden und evtl auch den Heckbereich des Koffers auf Dauer einrußen.


    Ich habe bei mir im letzten Winter den Auspuff kpl. mit Edelstahlrohr erneuert und das Rohr nach rechts rausgeführt, weil ich die Abgasfahne ab und an beim Fahren beobachten will.

    Dem "Prüfer meines Vertrauens" ist das noch gar nicht aufgefallen.^^


    Gruß


    Hermann

    Wie weit willst Du denn ans Fahrerhaus ran?


    Spätestens beim Turbo bzw. der Kabinenverriegelung ist doch eigentlich Schluß, da fehlen bei mir vielleicht noch knappe 8 cm.

    Luftfilter habe ich gelassen wo er ist und einfach den langen Schnorchel weggelassen.




    Gruß


    Hermann