Beiträge von hermann

    Hallo Carsten,


    der TRM ist in der Tat ein sehr steifer Gefährte, der schnell eher ein "Bein" hebt, als großartig zu verwinden. Ich habe meinen selbstgebauten Koffer auch einfach auf die Pritsche aufgesetzt und an den original Rungeaufnehmern mit entsprechendem C-Profil verschraubt. Ich sehe den Rahmen der Pritsche im Prinzip schon als eine Art Hilfsrahmen, den man auch elastisch befestigen könnte.Hintere Schrauben fest und die 4 vorderen Punkte mit Federsystem ausrüsten. Durch die festen Punkte wären auch die von Marcus befürchteten Schubkräfte beherrschbar, vor allem wenn man am vorderen Ende senkrechte Laschen anbringen würde, die auch dabei helfen, den Koffer wieder "einzuspuren", wenn größere Verwindungen aufgetreten sein sollten. Mein System ist dadurch als Wechselkoffer eingetragen. Das hat den Vorteil, dass ich steuerlich als LKW
    eingestuft bin, versicherungstechnisch aber als Wohnmobil fahre. Und nicht zuletzt sollte man natürlich darüber nachdenken, welches schwere Gelände man eigentlich beabsichtigt, zu bewältigen......


    Grüße aus dem Vogelsberg


    Hermann

    Hallo Wolf:


    Kennntnisvermittlung ist als Berufsschullehrehr mein tägliches Brot. Mein Beitrag vor Deinem, hatte einen konkreten Bezug zum TRM, und war als Lösungsvorschlag gedacht, da ich einen TRM fahre.
    Ich muss also in diesem Fall keinen Lösungsvorschlag eines ähnlichen Fahrzeugs übertragen, sondern ich weis, von von ich rede.
    Kochrezepte habe ich natürlich auch jede Menge, falls Bedarf bestehen sollte........





    Der Vogelsberg ist immer schön


    Gruß


    Hermann

    Deckel vom Bremsaggregat abklappen, dahinter sitzen die 2 Druckschalter jeweils in der Leitung zu den Kesseln, springen einem direkt ins Auge.
    Ich habe das zwar jetzt nicht überprüft, aber ich denke, es ist, was Du suchst. Schätze, dass beide parallel auf die Lampe geschaltet sind.
    Solltest halt auch mal überprüfen, ob Du wirklich Druck auf beiden Behältern hast, nicht dass die Sensoren doch i. O. sind!


    Gruß aus dem Vogelsberg


    Hermann

    Hallo,


    ähnliches Problem hatte ich früher nach jedem W inter bei meinem Hanomag Wohnmobil, Scheibe "festgeklebt".
    Da half jedesmal die brutale Methode:
    Größten Gang einlegen, Kupplung und Bremse gleichzeitig treten und dann den Anlasser betätigen.
    Wenn Du Glück hast, reisst der die Scheibe wieder los, hat jedesmal tiersch geknallt, aber die Kupplung funktionierte immer einwandfrei.
    Gruß
    Hermann

    Hallo Carsten,


    im april treffen wir uns zum dritten mal in der nähe von kaiserslautern übers wochenende.es kommt eine kleine, aber feine gesellschaft zusammen. Einige TRM Fahrer, aber eigentlich ist jeder willkommen, der gerne reist und seine erfahrungen beim grillen am lagerfeuer zum besten gibt.Wir fahren die Fahrzeuge nicht wegen ihrer militärischen vergangenheit, sondern weil sie allrad haben.
    bei interesse kann ich dich gerne näher informieren.....


    gruß aus dem vogelsberg


    Hermann

    hallo michael,


    dein TRM wird doch nicht etwa schwächeln. ich wäre auch mit einem komplettsatz dabei, also vorne und hinten. ansonsten wünsche ich euch dreien, verzeihung, hab die dackel vergessen, also euch allen ein gutes neues jahr und ich denke wir sehen uns im april......


    gruß
    Hermann

    wie soll das gehen?
    das gehäuse des freilaufs begrenzt den einspurvorgang am schwungrad. wie schon mal beschrieben, sollte man das teil ausgebaut prüfen. zugegebenermassen etwas schwierig wegen dem fehlenden gegenlager. aber entweder problem mit dem freilauf im ritzel oder das ding spurt nicht immer ein und dreht dann frei.
    neuer freilauf rein, kurz im ausgebauten zu stand "laufen" lassen. spurt er bei jeder stellung des ankers ein, dann war dein neuer freilauf das problem. spurt er nicht immer ein, dann liegt es vermutlich am anker, weil die einzugswicklung nicht vorzieht. beim laufenlassen nur kurz probieren, weil der anker nicht zentriert ist. ein par mal probieren, um sicher zu gehen, dass man möglichst alle stellungen über die 360 ° angefahren hat


    gruß
    Hermann

    hallo,
    nur mal zur info.
    hab mir heute den druckschalter im saugrohr vorgenommen und festgestellt, dass er als schließer arbeitet. ist er betätigt, steuert er ein relais an, welches den stromkreis zum abschaltventil der ESP unterbricht, daher das "bremsgefühl" bei überhöhtem ladedruck, d.h. einspritzmenge auf null. sinkt hierdurch die drehzahl entsprechend ab, wird die pumpe dann halt wieder zugeschaltet und man muss so verhalten fahren, dass der schalter offen bleibt.
    das relais sitzt unten hinter dem sicherungskasten, das erste, blaue in der reihe.
    werde das teil irgenwann nutzen, um einen versteckten schalter einzubauen, quasi als wegfahrsperre, habe bloß noch nicht den richtigen platz gefunden


    guten rutsch und grüsse
    aus dem vogelsberg
    Hermann

    hallo,


    man kann einen anlasser auch ganz gut im ausgebauten zustand testen. in den schraubstock einspannen, mit spannung versorgen und 50 auf 30 kurzschließen. dann sieht man auch schon mal, ob das ritzel rauskommt oder nicht, wenn der anlasser dreht. dann bei laufendem rotor eine dachlatte oder ähnliches gegen das ritzel drücken und schauen, ob das teil auch power hat bzw. ob die freilaufkupplung das drehmoment hält. der rotor darf beim abbremsen mit der latte nicht wesentlich in die knie gehen, da müssen eher späne fliegen.......
    ansonsten schließe ich mich dem beitrag von jürgen an, die symptome deuten stark auf ein problem im freilauf hin, selbst ein neuteil muss nicht zwangsläufig o. k. sein.
    evtl. könnte vielleicht auch ein problem am rotor vorliegen. wenn der an bestimmten stellen eine unterbrochene wicklung hat, bekommt die einzugswicklung dann wahrscheinlich nicht die volle masse und die haltewicklung schaltet zwar den kontakt für 30b, zieht aber das ritzel nicht an.
    ist aber jetzt nur eine theoretische überlegung, einen solchen fall hatte ich in meiner praxis
    noch nicht


    gruß und guten rutsch


    hermann

    Hallo Bernd,


    ohne das Fahrzeug zu kennen, wage ich zu behaupten, dass bei dem Baujahr der Tacho mit großer Wahrscheinlichkeit mechanisch über eine Welle angetrieben wird.
    Die Lösung heißt dann anderes Tachogetriebe am Getriebe. Am Tacho selbst musst Du da gar nix
    machen.


    Gruß
    Hermann

    Hallo Bernd,


    kann Dir von meinen Erfahrungen mit der Umrüstung von 12,5 auf 14,5 R 20 bei einem TRM 2000 berichten.
    Theoretisch musst Du die Reifen eintragen lassen. Bei diesem Vorhaben hat sich der TÜV vor Ort völlig quer gelegt ( Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers, neues Abgasgutachten.....)
    Der TÜV in Fulda war da kooperativer. Ich brauchte Schmutzfänger und eine, von einer autorisierten Werkstatt, durchgeführte Tachoangleichung. Leider nix mit selbermachen, hätte ich auch gekonnt, wurde aber nicht akzeptiert. Praktisch wurde hier ein neues Getriebe am Ausgang des Verteilergetriebes gegen das alte Tachogetriebe ausgetauscht.
    Dürfte bei Dir aufs gleiche hinauslaufen. Am besten die Angelegenheit erst mal mit einem Prüfer deines Vertrauens durchsprechen.....


    Gruß


    Hermann

    hallo lothar,


    den sensor kenne ich, das kann nur ein schalter sein, von der logik her würde ich sagen ein öffner, wg. einer möglichen reihenschaltung mit dem abschaltventil. sieht in den unterlagen aber aus wie ein schließer, allerdings sind die stromlaufpläne in der mat kaum brauchbar. fest steht für mich, dass das ding nur mit dem abschaltventil gekoppelt sein kann, weil die pumpe die fördermenge rein über den fliehkraftregler abregelt. werde spasshalber demnächst mal das wastegate abklemmen und den ladedruckschalter abziehen, mal schauen wie sich der motor verhält. ansonsten halte ich eine solche leistungssteigerung wie der admin hier berichtet hat, nicht für wirklich lebensdauer fördernd bei einem 3,6 l motor, ein no go, wenn man die maschine als wohnmobil fährt. die meisten turbomotoren müssten eigentlich ölspritzdüsen für die kolbenkühlung haben. wenn du in den explosionszeichnungen bzw. im schmierölkreislauf nix gesehen hast, dann umso schlimmer.
    trotzdem könnten ein paar kW für steigungen nicht schaden, irgendwie spannend das thema. der admin hat sich zu meinen fragen leider noch nicht geäußert.


    zeig doch mal bilder von deinem koffer und dem innenausbau oder vielleicht live im april in der pfalz?


    Gruß
    Hermann

    die idee mit dem rückstaudruck hatte ich, weil lothar schrieb, der motor würde im zustand erhöhten ladedrucks abgebremst.
    bei meiner pumpe ist weit und breit außer dem abschaltventil nix elektrisches zu sehen, was mit dem ladedrucksensor in verbindung gebracht werden könnte. dann müsste der sensor in reihe mit dem abschaltventil geschaltet sein und den motor praktisch abstellen oder hast du da noch eine andere erklärung?
    wie wird denn das dampfrad betätigt und wo bekommt man sowas her?
    wie verhält sich die kiste bei der AU und wie sieht es mit dem spritverbrauch aus.?
    was sagt die temperaturanzeige dazu? hätte etwas angst vor einem loch im kolbenboden wg thermischer unverträglichkeit...
    durch drehen an der vollastmenge und ladedruckabhängigen zugabe geht ja auch schon ein bischen was, allerdings immer schnell über die rauchgrenze
    gruß
    hermann

    Hallo Lothar,


    was macht denn der Generator? Wenn er normal arbeitet, dann wird es nicht an ihm liegen, zumal der W- Anschluß am Sternpunkt der drei Statorwicklungen abgegriffen wird.
    Keilriemenspannung ok.?


    Gruß
    Hermann

    Hallo Lothar,


    das mit dem Umrüsten kann noch etwas dauern, habe momentan wenig bis keine Zeit für sowas.
    Würde aber darüber berichten, wenn es erfolgt ist. Ein Kollege hat seinen Iveco Unique umgerüstet, ging problemlos, bei uns sehe ich eher ein Platzproblem und nerviges "Überkopfarbeiten", weil der Koffer im Weg ist.
    Was macht denn eigentlich dein Turbo?


    Gruß


    Hermann

    Hallo liebe TRM Gemeinde,


    hier mal ein kurzer Bericht zu Problemen mit der Allradschaltung. Nach dem Einbau eines Wischintervallschalters habe ich bei der anschließenden Probefahrt festgestellt, dass Allrad und Sperre sich nicht mehr einlegen wollten. Habe natürlich gedacht, dass ein Zusammenhang mit der Elektrik vorliegen muss, Kabel der Ansteuerung ab etc....( Diagnostisches Denken halt, so wie ich es auch meinen Schülern immer versuche zu vermitteln).
    In diesem Fall aber absolut kein Zusammenhang, Elektrik war o.k., aber auf der Luftseite so gut wie kein Druck am Eingang des Magnetventilblocks. Leitung dicht, steinhart eingetrockneter Schlamm, der auch nach Ausbau und Stochern mit Draht nicht nachgeben wollte. Erst durch Erhitzen mit dem Brenner und ständiges Klopfen mit dem Hammer baute sich langsam wieder Druck auf.
    Habe heute eine neue Leitung eingebaut und das System mit Korrossionsschutzöl geflutet, ein Wunder, dass der Magnetventilblock noch funktioniert.
    Bin ernsthaft am überlegen, ob ich nicht einen Lufttrockner nachrüsten sollte. Hat hier jemand schon entsprechende Erfahrungen gemacht?


    Grüsse aus dem Vogelsberg



    Hermann

    Hallo Lothar,


    ich habe heute bei mir auch mal einen Blick drauf geworfen, kann aber ohne gekippte Kabine nicht genau erkennen, wo der Ladedruck abgegriffen wird. Er muss auf jeden Fall hinter der Druckseite des Turbos rausgehen. Es gibt, glaube ich wenigstens, einen zweiten Schlauch, der auf der Saugseite hinter dem Luftfilter wahrscheinlich die Druckdose belüftet. Könnte theoretisch sein, dass ein gequetschter Schlauch verhindert, dass der Kolben das wastegate ungehindert anziehen kann.
    Kipp die Kabine, schau wo die Leitung hinter der Druckseite am Turbo zur Dose geht und blase vorsichtig mit Druckluft rein. Dann muss sich die kurze Koppelstange zwischen Druckdose und Turbogehäuse bewegen, der Schlauch zum Luftfilter auf der Saugseite des Turbos sollte frei sein


    Gruß
    Hermann