Beiträge von stefferl

    Einfach ist das offenbar überhaupt nicht.

    Es geht hier darum, ob der TÜV hier eigenmächtig, und somit rechtswidrig, Auflagen in die Fahrzeugpapiere eingetragen hat.

    Dies gilt es herauszufinden.

    Es geht nicht darum, ob diese Auflagen sinnvoll sind, ob man sie vernünftig findet, oder Ähnliches.

    Es geht auch nicht um fiktive Szenarien, was alles passieren könnte, wenn dir eine Taube ins Gesicht fliegt, zufällig jemand am Strassenrand läuft, und Du ausgerechnet in seine Richtung das Lenkrad verreisst.

    Denn eine Taube könnte ja auch durch das geöffnete Seitenfenster fliegen. Was hätte da die Windschutzscheibe genützt?

    Es geht nur, und ausschliesslich, um die Rechtmäßigkeit der Eintragung, und wie man die wieder weg bekommt, falls rechtswidrig.


    Ich verstehe auch nicht was das soll, jemandem schmackhaft machen zu wollen, doch auf sein Recht zu verzichten, nach dem Motto "Ist doch besser so".

    Es gibt viel zu viele Beamte, die sich aufführen wie die Gutsherren. Wenn man immer nachgibt, darf man bald gar nichts mehr.

    Am Ende schädigst Du dich damit doch selber.


    Die ganzen Beispiele, was alles theoretisch passieren KÖNNTE, wenn Dieses oder Jenes passieren WÜRDE, haben mit der Sache überhaupt nichts zu tun.

    Wenn man nicht beim Thema bleibt, kommt man zu keinem Schluss.

    Du fährst verbotener Weise ohne Scheibe Trägst du die Verantwortung.

    Niemand hat davon geredet verbotenerweise ohne Scheibe zu fahren, und das ist tatsächlich verboten. Laut §30 StVzO müssen PKW mit einer Scheibe ausgerüstet sein.

    Und dazu auch mit einer Heizung und Scheibenwischern.

    Das ist aber auch schon Alles.

    Es steht nicht in der Vorschrift, dass man Die auch ständig benutzen muss. Weder die Heizung, noch die Scheibenwischer. Warum sollte man die Scheibe ständig hochgeklappt haben? Vorhanden müssen diese Bauteile sein. Nur Das steht in §30 StvZO.

    Möglicherweise steht das aber in einer anderen Vorschrift. Falls das so ist, würde ich es gerne erfahren.


    So, die Zitierfunktion funktioniert nicht mehr, darum: Pause

    Natürlich liegt das immer im Ermessen des einzelnen Prüfers etc., genau deshalb ist überzeugende Literatur hilfreich.

    Das mit dem Ermessen ist auch so eine Sache: Viele Leute verwechseln "Ermessen" mit "Nach persönlichem Geschmack des Prüfers".

    Viele Vorschriften, nicht nur Fahrzeuge betreffend, sind recht allgemein gehalten, und nicht jedes Detail ist genau festgelegt. Die Behörde hat hier nach "billigem Ermessen" zu entscheiden.

    Es gibt in der Juristerei ganze Abhandlungen zum Thema Ermessen, denn oft sind Betroffene mit Entscheidungen nicht einverstanden, wenn diese, dem Gesetz nach, anders hätten getroffen werden können oder müssen.

    Entscheidungen müssen stets im Rahmen der Vorschriften, und Ermessensfehlerfrei dem Zweck der Vorschrift entsprechend getroffen werden.

    Entscheider sind nicht befugt, selbst erfundene Regeln anzuwenden, selbst dann nicht, wenn Diese eine Verbesserung gegenüber der Vorschrift wären.

    Ich habe mir mal ein paar Gedanken zu den Aussagen von tante Ute gemacht

    Das mit Frontscheibe ist in der StvZo begründet,

    Das wusste ich gar nicht. Es wäre schön, wenn die StvZo hier auch zitiert würde. In welchem paragraphen steht das?

    Fliegt dir bei abgeklappter Scheibe eine Taube ins Gesicht und fährst einen über den Haufen, trägst du die Verantwortung, da der Unfall ohne dein Zuwider handeln erst gar nicht entstanden wäre.

    Da muss ich doch gleich an Motorräder denken (z.B. Suzuki Hayabusa, 299Km/h), Harley, oder BMW-Gespann). Oder an Trikes, oder Quads, oder Traktoren (mit 2 Anhängern). Wie sieht es da aus?

    Selbiges mit dem Kanister.

    Die Erklärung ("Selbiges") zur abgeklappten Scheibe / Taube / Haufen kann man auf den Kanister ja wohl nicht anwenden.

    Wie man jemanden über den Haufen fahren soll, nur weil am Heck ein Kanister voll / nicht abgedeckt ist, wird hier nicht verständlich.

    Bei meinem CJ hat ein TÜV die Orginal Haubenhalter kritisiert,da diese Haken Verletzungen hervorrufen können, die durch andere Bauformen vermeidbar wären

    Hierbei hätte der TÜV auch eventuelle hervorstehende Teile an der Unterseite des Fahrzeugs kritisieren müssen. Bei einem Unfall könnte ein Mensch unter das Fahrzeug kommen und sich an Blattfeden, Achsteilen, Querträgern, u.s.w. schwer verletzen, was mit einem VW Golf mit verkleidetem Unterboden nicht passiert wäre.

    In diesem Zusammenhang hat er mir das auch mit der Scheibe und Kanister erläutert.

    In diesem Zusammenhang hat er vor Allem seiner Phantasie freien Lauf gelassen. Diese Beispiele sind an den Haaren herbeigezogen.

    Hätte, wäre, könnte: Na klar ist in der Theorie alles möglich, nur müsste man bei Zugrundelegung aller möglichen Gefahren den Bürgern alles verbieten.

    Wo kommen wir da hin?

    Wenn man Haubenhalter beim CJ5 verbietet, muss man auch Handbremshebel bei Fahrräder verbieten, denn diese sind genau auf der Höhe der Augen von kleinen Kindern.

    Für mich Klingt das irgendwie logisch.

    Für mich nicht.

    ist das denn haltbar?

    ewig hält das sicherlich nicht, aber 54 jahre, und noch in gutem zustand, ist doch schon einigermaßen haltbar.

    die schrauben und klammern sahen schlechter aus als die pappe. einmal mit seifenwasser gewaschen, mit schwarzer sprühfarbe drüber, und das sah aus wie neu.

    das ist auch nicht normale pappe, wie die von pappkartons, sondern ein mit schwarzem harz imprägniertes, festes fasermaterial.

    zimmer mir was aus Blech rein

    das blech des jeeps war in wesentlich schlechterem zustand als die pappe.

    einzig dass das original handschuhfach so klein ist, oder dass man kein originalteil bekommt, oder zu teuer ist, wären gründe sich selbst eins zu bauen.

    beim cj5 gibt es kein batteriefach vor der windschutzscheibe, es wäre hinter dem armaturenbrett jede menge platz für einen größeren handschuhfacheinsatz gewesen.

    es gab bei jeep endlos viele möglichkeiten zur auswahl, auch beim handschuhfach gab es sicherlich ein besseres handschuhfach in der aufpreisliste,

    schuld ist dann der knauserige auftraggeber, wenn so ein billiges pappteil bestellt wurde.

    Mit dem Moleskinfeldanzug in einem frischen, nicht zu ausgebleichten oliv war der Bundswehrsoldat gut ausgestattet.

    Genau meine Meinung. Eine Flecktarnung ist beim Kampfanzug nicht unbedingt notwendig, sehr wohl aber ein Farbton, der zur typischen Umgebung des Soldaten passt.

    Darum hatte ich ja bereits geschrieben:

    Solange das "Grünzeug" noch neu war, passte die Farbe ja einigermaßen.

    Dass es "Steingrau-Oliv" statt richtigem Oliv sein musste, verstehe ich allerdings nicht, darum schrieb ich auch "einigermaßen".


    Wie der Artikel in der Soldat und Technik ja erwähnt, ist die Mittelung der Farben der häufigsten Hintergründe Gelboliv, nicht Steingrau-oliv.

    Steingrau-Oliv ist wie ein halb ausgeblichenes Oliv, so dass die Uniform schon im Neuzustand auf halbem Weg in die Mülltonne ist.

    ...daß die Anzüge ausser der Eigenschaft nicht besonders farbecht gewesen zu sein...

    Genau. Der Auswascheffekt hat aus einer Farbe, die schon von vornherein nicht so gut war, wie sie hätte sein können, ein total unnatürliches und auffälliges Hellgrau gemacht.

    An diesem Elend waren auch nicht unbedingt die Mütter der Soldaten und ihr Waschmittel schuld, denn auch Uniformen, die bei der Wäschekammer abgegeben wurden und zur "Glücksstädter Wäscherei" gingen, sind ausgewaschen.

    Mir ist darüber hinaus aufgefallen, dass es Farbunterschiede auch bei nagelneuen Moleskinuniformen gab. Manche Stücke hatten schon im Neuzustand einen

    grauen Farbton, Andere waren mehr Oliv.

    Die Moleskinuniformen aus den 60er Jahren, die mit dem "US I" Etikett, haben die Farbe auch besser gehalten als die späteren Uniformen, und der Stoff war dicker. Die sind zwar auch heller geworden, haben aber einen oliven Farbton behalten, mit ganz leichtem braunbeigem Stich.

    Bei der geballten Feuerkraft und dem Zerstörungspotential, das in Mitteleuropa konzentriert war, waren die Tarnmuster von Fahrzeugen oder gar Uniformen ziemlich nebensächlich.

    Es geht hier nicht darum, ob es einen Sinn hat, sich zu tarnen, sondern um die Entwicklung von Tarnungen, und die Wirkung der Farben.

    Eine gute Tarnung kann den Unterschied bedeuten, ob man in sitzend oder liegend aus dem Einsatz zurück kommt.

    Eine gute Tarnung ist genau so sinnvoll wie den Kopf einzuziehen, wenn geschossen wird.

    Natürlich kann man es auch lassen, sich vor MG-Schützen zu verstecken, wenn man davon ausgeht, dass es zur totalen Vernichtung der Erde durch einen Atomschlag kommt.

    dd1lm:

    "Der einzige circuit breaker, der mir bei US-Fahrzeugen in der Beleuchtungsanlage bisher über den Weg gelaufen ist, befindet sich im three-lever-switch"

    Korrekt. Und das ist auch beim M151 so.

    "hat aber keine Auswirkungen auf die Blinkanlage."

    Nicht ganz korrekt. Der Blinkerkreis bekommt seinen Strom auch über den Lichtschalter. Ist der Lichtschalter auf "OFF", geht auch kein Blinker mehr.

    Ich suche ebenfalls eine Lafette für das 106mm RR, zum Einbau in einen M825 jeep.

    Es muss das "Schubkarrengestell" sein (möglichst komplett), wie im Bild nr.3.

    Ich suche auch 6 leere Munitionspackhülsen für 106mm aus schwarzer Pappe, zur Not gehen die für 105mm auch.

    Zitat


    oder alternativ Schwingfeuer mit Turboheizer (die laufen einmal angeschmissen so schön ohne Strom bis Tank Leer) (ok die Nachbarn die den startenden Düsenjäger suchen muss man mit einkalkulieren :- ) ,die gehen mehr in Richtung 12KW

    Also das mit dem "startenden Düsenjäger" verstehe ich jetzt überhaupt nicht, denn Schwingfeuerheizungen mit Turboheizer sind extrem leise beim Betrieb.

    Die hört kein Nachbar.

    Oder hast noch nie eine Schwingfeuerheizung laufen gehört, und nimmst nur aufgrund des Namens an, dass diese einen Mordskrach machen muss?

    Ohne den Turboheizer ist die Schwingfeuerheizung zwar laut, hört sich aber nicht nach Düsenjäger an, sondern nach Moped ohne Schalldämpfer, was aber auch egal ist, denn ohne Turboheizer kann man ja sowieso keine Garage heizen.

    "kriegen dann wohl eine aus einem vorher ausgewählten Nummernbereich"

    So wird es sein. Ein Haufen freier Nummern wird zur Verfügung gestellt, und dann den Teilen zugeordnet. Da ist es wahrscheinlich, dass da auch mal fortlaufende Nummern dabei sind, und durchaus möglich, dass eine davon auch für die Versorgungsnummer des Fahrzeugs genommen wird. Dann steckt aber der Zufall dahinter.

    Johann: Ja, es gibt ein System, aber die Folgenummer hat keine tiefere Bedeutung.

    Das Versorgungsnummersystem wurde Nato-weit eingeführt, und basiert auf dem amerikanischen FSN-System.

    Die ersten 4 Zahlen sind die Federal Supply Class (= Versorgungsklasse).

    Die nächsten 2 Zahlen sind die nationale Kennziffer. Bei der alten US- Federal Stocknumber gab es diese 2 zahlen nicht, sie wurden erst in den 70er Jahren ergänzt, indem durch das einfügen der Zahl 00 die alten Federal Stocknumbers (FSN) zu National Stocknumbers (NSN) geändert wurden. Alle andern Nato-Länder hatten da bereits eine nationale Kennziffer. Als noch später mehr Zahlen gebraucht wurden, gab es dann eine zweite Serie NSN mit der nationalen Kennziffer 01.

    Die letzten 7 Zahlen sind willkürlich gewählt. Es ist Zufall, wenn z.B. die Teile in einem Satz fortlaufende Zahlen haben, oft haben nicht einmal zwei zusammengehörende Teile aufeinanderfolgende Nummern.


    Dieses sind meine Erkenntnisse aus der US-Vorschrift, und dem täglichen Umgang mit NSN, aber wie gesagt, vielleicht sehe ich ja nur den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    "Zumindest ist da eine gewisse Systematik zu erkennen."

    Ich erkenne da keine Systematik, so sehr ich mich auch anstrenge.

    Aber Leute wie ich sehen manchmal ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. Darum meine Frage: Woran erkennt man die Systematik?

    Hubschrauber sind bis heute einfarbig, und mit Spezialfarbe lackiert. Es hat irgendwas mit Radar (oder Etwas in der Art) zu tun, dass nicht die normalen CARC-Lacke verwendet werden.

    Als Ausnahme gibt es aber zum beispiel in Hohenfels mehrere Hubschrauber zur Feinddarstellung, Die Gelb, braun, Grün gefleckt sind, wegen der Farbgebung weden sie "Rotten Banana" genannt.


    Der M113 auf dem 3. Bild, und der M151 soweit ich sehen kann, auch, sind im Dual-Texture Muster, auch Dual-Tex genannt, lackiert. Dieses wurde ab ca. 1980 nur als Versuch (bei der 2nd Cav, glaube ich) verwendet.

    Das Dual-Tex Muster wurde von den Soldaten selbst aufgemalt, mit unterschiedlich guten Ergebnissen. das normale MERDC Muster wurde als Pixelmuster aus Quadraten mit ca. 10cm Kantenlänge ausgeführt, und bei sorgfältiger Umsetzung wurde laut Test Report eine, gegenüber dem normalen MERDC, bessere Tarnwirkung festgestellt, dennoch wurde Dual-Tex nicht eingeführt, ich vermute mal, wegen der aufwändigen Malerarbeit.

    Iltismax klasse Bilder!

    1976 waren bei der US-Armee 3 verschiedene Farbschemen nebeneinander im Einsatz: Einfarbig Oliv FS 24087 seidenglänzend mit weisser Beschriftung, seit ca. 1973 gefleckt im M.A.S.S.T.E.R. Schema, sandfarbig, Rotbraun, Grün, Schwarz, mit schwarzer Beschriftung, mit Ausnahme der Bumpercodes (Weiss), und mit gelber MLC Platte, und seit ca.1975 gefleckt im MERDC 4-Farbschema, in verschiedenen Farbkombinationen, in Deutschland meistens Ockerbraun, Grün, Sand, und Schwarz, mit komplett schwarzer Beschriftung.

    Olive Fahrzeuge waren Solche, die noch nicht umgetarnt waren, aber eigentlich schon sein sollten, Fahrzeuge in M.A.S.S.T.E.R. gab es nur begrenzt im Bereich der 7th Army, da es sich um einen Versuchsanstrich handelte, und bei MERDC handelt es sich um den zu diesem Zeitpunkt offiziell eingeführten Tarnanstrich.

    Ich kenne den Artikel auch von damals, und habe mir sogar Teile davon aufbewahrt.

    Ich war in der Zeit beim Bund und habe die Einführung der Flecktarnung mitgemacht.


    "Europe Summer" ist ja auch ziemlich sandfarben...


    Da liegt der Artikel falsch. Die abgebildeten Fahrzeuge sind in den MERDC "Europe/USA Winter" Farbtönen lackiert. Beim "Europe/USA Summer" Tarnschema wird statt der ockerbraunen "Field Drab" Farbe nämlich Light Green verwendet (siehe Technical Bulletin TB 43-0147, 1975).

    Auch ist die abgebildete M109 recht verstaubt, die Lackierung nicht sauber ausgeführt, die Farben in einander verschwommen, und das normalerweise vorgeschriebene Forest Green sieht mehr wie das graue Olive Drab 34086 aus.

    In der Praxis wurde das US-Gerät in Deutschland zwar in "Europe/USA Winter lackiert, und das ganze Jahr so gelassen, und oft wurde tatsächlich Olive -Drab 34086 statt des vorgeschriebenen Forest Green 34079 verwendet, nur ist eben die abgebildete M109 nicht vorschriftsmäßig lackiert, und auch nicht in "Europa Sommer".

    Auf jeden Fall ist aber die neue BW/US-Tarnung um einiges Besser, denn die MERDC Tarnung ist der Versuch, das Gerät farblich an die Umgebung anzupassen, was natürlich nur selten gelingt, es war ursprünglich sogar vorgesehen, die Fahrzeuge bei Bedarf von Sommer auf Winter umzulackieren, durch überstreichen der grünen Flecken, während die neue 3-Farbtarnung hauptsächlich dadurch wirkt, indem sie die unnatürliche Form der Fahrzeuge verzerrt, und Schatten simuliert, was das ganze Jahr über funktioniert. Die drei Farben sind auch sehr gut gewählt, und passen zu den meisten Hintergründen. Grüne Bäume und Büsche, mit schwarzen Schatten dazwischen, gibt es fast immer und überall.


    Und warum bei aller Anlehnung an die Amis ist dann unser 6014 dann doch anders als deren?


    Die US-Armee hat mindestens 3 oder 4 verschiedene Olivtöne verwendet, teilweise gleichzeitig. Unter der Farbnummer FS 24087 gab es sogar 2 leicht verschiedene Olivtöne nach einander, dann ersetzt durch FS 24084. Diese Farbtöne unterscheiden sich untereinander stärker als von dem RAL 6014 der Bundeswehr.


    Und danach dann das vielleicht doch etwas zu helle steingrau-oliv!?


    Über diesen selten dämlichen Farbton, der auch noch einen unglaublichen Auswascheffekt hatte, wurde in unserer Einheit ebenfalls diskutiert.

    Praktisch nichts in der normalen Umgebung eines Soldaten ist "Steingrau-oliv", abgesehen von Beton.

    Wie der Artikel in der Soldat und Technik ja erwähnt, ist die Mittelung der Farben der häufigsten Hintergründe Gelboliv, nicht Steingrau-oliv.

    Weder Büsche, noch Gras, noch Laub, noch Erde sind Steingrau-oliv, sondern Grün oder Braun. Dazu kommt, dass viele Ausrüstungsgegenstände schon im Neuzustand mehr Grau als Oliv waren.

    Solange das "Grünzeug" noch neu war, passte die Farbe ja einigermaßen. Aber nach einigen Wäschen haben die Uniformen im Wald geleuchtet.

    Das völlig anders aussehende neue Flecktarn der Bw ist der beste Beweis, dass "Steingrau-Oliv" keine geeignete Tarnfarbe war.

    Einige Zeit ging auch das Gerücht um, die Moleskinsachen würden in der DDR hergestellt, so dass dieses Gerücht in der Zeitschrift "Information für die Truppe" behandelt wurde. Dort wurde dann ziemlich ausweichend erklärt, dass die Bundeswehr "nicht in der DDR herstellen lässt", was allerdings nicht bedeutet, dass die Lieferanten der Bundeswehr nicht in der DDR herstellen liessen. Es wäre interessant zu erfahren, ob die Uniformen tatsächlich nicht in der DDR, für westdeutsche Firmen, hergestellt wurden. Schliesslich hat ja auch Neckermann fast sein ganzes Sortiment in der DDR herstellen lassen.

    P.S.: auf die Scheiben hatte ich schon in meiner 1. Antwort extra hingewiesen:

    "Auf die Distanzscheiben achten, und Diese mit z.B. Hylomar oder Permatex wieder einbauen. Es muss eine Dichtmasse sein, die weich bleibt, und sich beim Festziehen wegquetscht."

    Zitat: "Da hatte ich schon die ersten Probleme,sechs dichtscheiben aus Metall.

    Drei dünne und zwei dickere."

    Das sind keine Dichtscheiben, sondern Einstellscheiben für das Lager.

    Diese müssen mit flüssiger, nicht härtender Dichtung bestrichen und eingebaut werden.

    Die Dichtung ist das braune klebrige Zeug, das auf den Einstellscheiben klebt. Gibt es auch in blau.

    Der Anlasser ist original A1, muss einen Fußstarter haben.

    Die Lichtmaschine: 25A mit regler an der Spritzwand.

    Ventildeckel sind schon die neuen.

    Der Turbo, Typ 3LD305, ist vom A2, ebenso der Ansaugadapter.

    Die Flammstartanlage ist teilweise wie beim A2, teilweise noch A1.

    Du kannst ohne Probleme einen Pfeifenden Turbo einbauen. Der heisst 3LJ319.

    Wenn Du einen 3LD305 hast (die Bilder sind echt schlecht), gebe ich dir einen 3LJ319 im Tausch für Deinen, denn der Krach nervt mich.