Beiträge von stefferl

    Hubschrauber sind bis heute einfarbig, und mit Spezialfarbe lackiert. Es hat irgendwas mit Radar (oder Etwas in der Art) zu tun, dass nicht die normalen CARC-Lacke verwendet werden.

    Als Ausnahme gibt es aber zum beispiel in Hohenfels mehrere Hubschrauber zur Feinddarstellung, Die Gelb, braun, Grün gefleckt sind, wegen der Farbgebung weden sie "Rotten Banana" genannt.


    Der M113 auf dem 3. Bild, und der M151 soweit ich sehen kann, auch, sind im Dual-Texture Muster, auch Dual-Tex genannt, lackiert. Dieses wurde ab ca. 1980 nur als Versuch (bei der 2nd Cav, glaube ich) verwendet.

    Das Dual-Tex Muster wurde von den Soldaten selbst aufgemalt, mit unterschiedlich guten Ergebnissen. das normale MERDC Muster wurde als Pixelmuster aus Quadraten mit ca. 10cm Kantenlänge ausgeführt, und bei sorgfältiger Umsetzung wurde laut Test Report eine, gegenüber dem normalen MERDC, bessere Tarnwirkung festgestellt, dennoch wurde Dual-Tex nicht eingeführt, ich vermute mal, wegen der aufwändigen Malerarbeit.

    Iltismax klasse Bilder!

    1976 waren bei der US-Armee 3 verschiedene Farbschemen nebeneinander im Einsatz: Einfarbig Oliv FS 24087 seidenglänzend mit weisser Beschriftung, seit ca. 1973 gefleckt im M.A.S.S.T.E.R. Schema, sandfarbig, Rotbraun, Grün, Schwarz, mit schwarzer Beschriftung, mit Ausnahme der Bumpercodes (Weiss), und mit gelber MLC Platte, und seit ca.1975 gefleckt im MERDC 4-Farbschema, in verschiedenen Farbkombinationen, in Deutschland meistens Ockerbraun, Grün, Sand, und Schwarz, mit komplett schwarzer Beschriftung.

    Olive Fahrzeuge waren Solche, die noch nicht umgetarnt waren, aber eigentlich schon sein sollten, Fahrzeuge in M.A.S.S.T.E.R. gab es nur begrenzt im Bereich der 7th Army, da es sich um einen Versuchsanstrich handelte, und bei MERDC handelt es sich um den zu diesem Zeitpunkt offiziell eingeführten Tarnanstrich.

    Ich kenne den Artikel auch von damals, und habe mir sogar Teile davon aufbewahrt.

    Ich war in der Zeit beim Bund und habe die Einführung der Flecktarnung mitgemacht.


    "Europe Summer" ist ja auch ziemlich sandfarben...


    Da liegt der Artikel falsch. Die abgebildeten Fahrzeuge sind in den MERDC "Europe/USA Winter" Farbtönen lackiert. Beim "Europe/USA Summer" Tarnschema wird statt der ockerbraunen "Field Drab" Farbe nämlich Light Green verwendet (siehe Technical Bulletin TB 43-0147, 1975).

    Auch ist die abgebildete M109 recht verstaubt, die Lackierung nicht sauber ausgeführt, die Farben in einander verschwommen, und das normalerweise vorgeschriebene Forest Green sieht mehr wie das graue Olive Drab 34086 aus.

    In der Praxis wurde das US-Gerät in Deutschland zwar in "Europe/USA Winter lackiert, und das ganze Jahr so gelassen, und oft wurde tatsächlich Olive -Drab 34086 statt des vorgeschriebenen Forest Green 34079 verwendet, nur ist eben die abgebildete M109 nicht vorschriftsmäßig lackiert, und auch nicht in "Europa Sommer".

    Auf jeden Fall ist aber die neue BW/US-Tarnung um einiges Besser, denn die MERDC Tarnung ist der Versuch, das Gerät farblich an die Umgebung anzupassen, was natürlich nur selten gelingt, es war ursprünglich sogar vorgesehen, die Fahrzeuge bei Bedarf von Sommer auf Winter umzulackieren, durch überstreichen der grünen Flecken, während die neue 3-Farbtarnung hauptsächlich dadurch wirkt, indem sie die unnatürliche Form der Fahrzeuge verzerrt, und Schatten simuliert, was das ganze Jahr über funktioniert. Die drei Farben sind auch sehr gut gewählt, und passen zu den meisten Hintergründen. Grüne Bäume und Büsche, mit schwarzen Schatten dazwischen, gibt es fast immer und überall.


    Und warum bei aller Anlehnung an die Amis ist dann unser 6014 dann doch anders als deren?


    Die US-Armee hat mindestens 3 oder 4 verschiedene Olivtöne verwendet, teilweise gleichzeitig. Unter der Farbnummer FS 24087 gab es sogar 2 leicht verschiedene Olivtöne nach einander, dann ersetzt durch FS 24084. Diese Farbtöne unterscheiden sich untereinander stärker als von dem RAL 6014 der Bundeswehr.


    Und danach dann das vielleicht doch etwas zu helle steingrau-oliv!?


    Über diesen selten dämlichen Farbton, der auch noch einen unglaublichen Auswascheffekt hatte, wurde in unserer Einheit ebenfalls diskutiert.

    Praktisch nichts in der normalen Umgebung eines Soldaten ist "Steingrau-oliv", abgesehen von Beton.

    Wie der Artikel in der Soldat und Technik ja erwähnt, ist die Mittelung der Farben der häufigsten Hintergründe Gelboliv, nicht Steingrau-oliv.

    Weder Büsche, noch Gras, noch Laub, noch Erde sind Steingrau-oliv, sondern Grün oder Braun. Dazu kommt, dass viele Ausrüstungsgegenstände schon im Neuzustand mehr Grau als Oliv waren.

    Solange das "Grünzeug" noch neu war, passte die Farbe ja einigermaßen. Aber nach einigen Wäschen haben die Uniformen im Wald geleuchtet.

    Das völlig anders aussehende neue Flecktarn der Bw ist der beste Beweis, dass "Steingrau-Oliv" keine geeignete Tarnfarbe war.

    Einige Zeit ging auch das Gerücht um, die Moleskinsachen würden in der DDR hergestellt, so dass dieses Gerücht in der Zeitschrift "Information für die Truppe" behandelt wurde. Dort wurde dann ziemlich ausweichend erklärt, dass die Bundeswehr "nicht in der DDR herstellen lässt", was allerdings nicht bedeutet, dass die Lieferanten der Bundeswehr nicht in der DDR herstellen liessen. Es wäre interessant zu erfahren, ob die Uniformen tatsächlich nicht in der DDR, für westdeutsche Firmen, hergestellt wurden. Schliesslich hat ja auch Neckermann fast sein ganzes Sortiment in der DDR herstellen lassen.

    P.S.: auf die Scheiben hatte ich schon in meiner 1. Antwort extra hingewiesen:

    "Auf die Distanzscheiben achten, und Diese mit z.B. Hylomar oder Permatex wieder einbauen. Es muss eine Dichtmasse sein, die weich bleibt, und sich beim Festziehen wegquetscht."

    Zitat: "Da hatte ich schon die ersten Probleme,sechs dichtscheiben aus Metall.

    Drei dünne und zwei dickere."

    Das sind keine Dichtscheiben, sondern Einstellscheiben für das Lager.

    Diese müssen mit flüssiger, nicht härtender Dichtung bestrichen und eingebaut werden.

    Die Dichtung ist das braune klebrige Zeug, das auf den Einstellscheiben klebt. Gibt es auch in blau.

    Der Anlasser ist original A1, muss einen Fußstarter haben.

    Die Lichtmaschine: 25A mit regler an der Spritzwand.

    Ventildeckel sind schon die neuen.

    Der Turbo, Typ 3LD305, ist vom A2, ebenso der Ansaugadapter.

    Die Flammstartanlage ist teilweise wie beim A2, teilweise noch A1.

    Du kannst ohne Probleme einen Pfeifenden Turbo einbauen. Der heisst 3LJ319.

    Wenn Du einen 3LD305 hast (die Bilder sind echt schlecht), gebe ich dir einen 3LJ319 im Tausch für Deinen, denn der Krach nervt mich.

    Wenn es ein echter M35A1 ist, würde ich auf keinen Fall was dran ändern!

    Dieses Modell (1960-1965) ist extrem selten, ich kenne ganze 4 in Deutschland (einen habe ich selbst), und es ist der einzige Turbo LKW dieser Klasse, der in Vietnam eingesetzt wurde.

    Die meisten Vietnam-Reenactorvereine müssen auf M35A2 (ab 1965) zurückgreifen. Diese wurden zwar auch in Vietnam eingesetzt, aber sie hatten zu dem Zeitpunkt noch keine Turbos, und weil anscheinend (verstehe ich nicht) niemand die Saugmotoren will, fahren die alle mit historisch inkorrekten LDT Motoren herum.

    Dazu kommt noch, dass der LDS-427-2 Motor, obwohl mit kleinerem Hubraum, mehr PS hat als die späteren LDT-465-1c & d.

    Ich habe schon mehrfach, in verschiedenen Beiträgen, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Motoren, die in der M44 Serie ( zu der auch der M35 gehört ),

    erklärt. Hier noch mal in Kurzform:

    1. der M35 hat einen OA-331 Benzinmotor ohne Turbo. Also wird es sich wohl um entweder einen M35A1, oder einen M35A2 handeln.

    2.) Der M35A1 hat immer einen Turbo. Der Motor heisst LDS 427-2. Große Turbos der 4er Serie.

    3.) Den M35A2 gab es ohne Turbo (2 Motoren, LD 465-1 und LD 465-1c, das c bedeutet 60A Lichtmaschine, und dass die Flammstartanlage jetzt unter einer Haube montiert ist), und mit Turbo (auch 2 Motoren, LDT 465-1c

    und LDT 465-1d, das d bedeutet Kolben mit Ringkanal, ansonsten gleich wie c). Kleine Turbos der 3er Serie.

    Beide LDT- Versionen werden als "Clean Air Configuration" bezeichnet.

    Der LDT 465-1d wurde zum Schluss mit dem Turbo Typ Schwitzer 3LD39 ausgerüstet. Dieser Turbo wurde auch als Ersatzteil bei anderen, älteren Motoren verwendet, oder um Saugmotoren nachzurüsten.

    Der 3LM39 pfeift zwar, aber so leise dass man es praktisch nicht hört.


    Als Erstes stelle doch mal fest, was Du überhaupt hast. Hierzu die Typschilder lesen:

    M35A1, oder -A2 ? Welcher Motor ? Welcher Turbo ? Das Typschild des 3LM39 befindet sich versteckt dem Motorblock zugewandt. Spiegel benutzen.

    Zitat dd1lm:"Das für die TDVen gesagte gilt auch für US-Vorschriften, d.h. -20 ist lediglich die Bedienungsanleitung."


    Leider "nicht ganz" richtig.


    Die Bezeichnungen Army TM`s sind leicht anders als Die der BW-TDV:

    -10= Beschreibung /Bedienung

    -20=Organizational Maintenance, zu vergleichen mit der Bataillons-Inst der BW.

    -30=Direct Support Maintenance, zu vergleichen mit Brigade / Divisionsinst.

    -40=General Support Maintenance, ebenfalls zu vergleichen mit Brigade / Division.

    -50=Depot bzw.Hersteller. Gibt es oft bei Kleineren Geräten oder sehr alten TM.

    der Zusatz -P steht für Parts. Es handelt sich dann um einen Teilekatalog.

    Die Instandsetzungsstufen können kombiniert werden: -20 und -30 zu -23, oder -10 bis -50 zu -15.

    Bei einfachen Geräten ist oft auch die Teileliste dabei, dann heisst es TM-Sowieso-15&P

    Die Instandsetzungsstufen sind nicht genau gleich wie bei der BW, sondern nur in etwa so, und haben sich auch über die Jahrzehnte immer wieder geändert, auch

    deshalb sind die TM`s verschiedener Jahrgänge auch manchmal unterschiedlich im Umfang.

    Die Spur wird in der Praxis ganz einfach mit einer Schnur eingestellt.

    Die Schnur wird auf Höhe der Radmitte um alle 4 Räder (um das Auto herum) gespannt.

    Zum gespannt halten sind die Enden der Schnur mit einer Feder verbunden.

    Alle 4 Räder müssen mit den Reifenflanken die Schnur berühren, die vorderen und hinteren Räder müssen also fluchten.

    So wird das jedenfalls hier auf der DS/GS Stufe gemacht, bei tausenden Fahrzeugen, und noch nie gab es Beschwerden.

    Sturz und Nachlauf, na klar, sind viel komplizierter.

    P.S.: hab mir die verlinkte Seite NSN Center mal angesehen. Die -361er Serie TM sind dort erhältlich. Ansonsten sind viele der Angaben zum Reo falsch.

    So gibt es keine "M35 Serie", ausser natürlich, man meint nur die Pritschenmodelle M35, M35A1, M35A2, M35A2C, M35A3.

    Richtig heisst es M44 Serie.

    Diese schliesst alle Modelle ein, die, ausgehend von diesem Fahrgestell (M44), entwickelt wurden.

    Die angegebenen PS-Zahlen stimmen auch nicht. 210 PS beim LDT465-1C Motor sind illusorisch. Richtig sind 134 PS.

    Es stimmt, der Flansch am Differential hat mit der Seilwinde überhaupt nichts zu tun.

    Eine Seilwinde, die von der Vorderachse angetrieben wird, wäre doch schon hinsichtlich der Bedienung ein Alptraum, von der technischen Seite ganz zu schweigen.

    Alle 3 Differentiale sind aus Standardisierungsgründen gleich, so dass, je nach Einbaulage, ein nicht benötigten Flansch unbenutzt bleiben kann.

    Am vorderen Differential bleibt der vordere Flansch unbenutzt, am Hinteren der hintere Flansch. Bei der mittleren Achse werden Beide benutzt.


    Bei den TM´s gibt es verschiedene Serien. Die beste Serie ist auch die neueste, aus den späten Neunzigern /frühen Zweitausendern , besteht aus 4 Büchern: TM 9-2320-361-10 bis TM 9-2320-361-24, dazu das Ersatzteilebuch TM 9-2320-361P.

    Das TM 9-2320-361-24 besteht aus Teil 1 und Teil2, bei manchen Jahrgängen ist es stattdessen aufgeteilt in Endnummer 20 und Endnummer 34.

    Die Endnummern geben die Instandsetzungsstufe an: 10 ist Stufe 1 (die Null ist ein Füllzeichen), 20 ist Stufe 2, 34 ist Stufe 3 und 4, 24 ist Stufe 2 bis 4.

    Der Zusatz "P" bedeutet Parts, also Teile.

    Wenn Du schon so fragen musst, rate ich dazu, die Finger von der Einspritzpumpe zu lassen.

    Wenn man hier einen Fehler macht, wird es teuer.

    (Falls Du die Einspritzpumpe versaust, ich kaufe oder tausche Sie Dir gerne ab, zur Kleinteilegewinnung)

    Auf jeden Fall muss man erstmal feststellen, wo die Undichtigkeit genau ist (mit Bremsenreiniger entfetten, und laufenlassen).

    Falls nicht nur die Einspritzleitungen nachgezogen werden müssen, oder eine andere Verschraubung lose ist (z.B. die in der Mitte, zwischen den Einspritzleitungen), ist der Hydraulikkopf undicht, und muss in jedem Fall ausgebaut werden (mit viel Glück sind dann nur ein paar o-Ringe zu ersetzen, mit viel Pech ist der Hydraulikkopf zwischen den Anschlüssen für die Einspritzleitungen gerissen, oder seitlich runter, passiert wenn man die Überwurfmuttern zu fest anzieht).


    Der Simmering am Diff ist dafür leicht zu ersetzen. Dazu die Kardanwelle ab, den Flansch vom Diff ab (1-1/2 zoll Nuss, glaube ich), den Deckel mit dem Simmering abschrauben, den Simmering wechseln. Alles wieder zusammenbauen. Auf die Distanzscheiben achten, und Diese mit z.B. Hylomar oder Permatex wieder einbauen. Es muss eine Dichtmasse sein, die weich bleibt, und sich beim Festziehen wegquetscht.

    Nicht den Deckel einfach dranlassen, und den Simmering so versuchen rauszuziehen.

    Teile gibt es bei z.B. bei US Army Sale Ansbach, den nenne ich mal, weil der bei mir am nächsten dran ist, andere Händler haben die Teile aber auch.

    Viel Glück

    was steht denn noch so auf dem typschild? ist es ein original typschild vom werk, oder ein selbstgemachtes? im letzteren fall sind die angaben mit vorsicht zu geniessen.

    cj5 in kombination mit 24 volt ist irgendwie seltsam, evtl ist es ein m606a3 oder ein m38a1 / nekaf, und kein cj5.

    verrusste kerzen deuten auf jeden fall auf zuviel benzin und zu wenig luft hin.

    Zitat

    Hallo,


    kennt jemand diese Schriftart?

    Es handelt sich um eine auf einer Schablonenmaschine angefertigte Schablone.

    Bisher habe ich nur Maschinen aus US-Herstellung gesehen, die offenbar auch bei der Bundeswehr verwendet werden, z.b. in Depots.

    Als Hersteller kenne (und habe) ich Welche von Ideal Stencil Machine Co., und Diagraph.

    Es gibt verschiedene Größen

    Zum herstellen der Schablone wird ein Streifen dünne Pappe eingespannt, mit einem großen Handrad der Buchstabe ausgewählt, und durch drücken eines Hebels ausgestanzt. dabei wird der Pappstreifen wie bei einer Schreibmaschine weitertransportiert, und der nächste Buchstabe kann gestanzt werden.

    Mir ist aufgefallen dass viele Leute, und nicht nur in diesem Forum, die Tiernamen "Igel" und "Ziege" falsch schreiben, zum Beispiel "50 iger Jahre, oder 80 ziger Jahre, wobei mich die falsche Schreibweise nicht weiter stört, bin ich doch selbst nen halber Leghastinker.

    Was mich irritiert ist vielmehr das rechnen in Igel- oder Ziegenjahren. Wie viele Menschenjahre hat ein Igeljahr, und wieviele ein Ziegenjahr?

    Hundejahre sind mir schon bekannt ( 7 Hundejahre = 1 Menschenjahr), und auch von Katzenjahren habe ich schon gehört, aber es gibt da wohl noch ein weiteres Tier, auf das ich beim besten Willen nicht komme: das "Ger", wie zum Beispiel in 50 ger Jahre. Oder ist vielleich gar kein Tier gemeint, und es ist die Abkürzung von Gerät? Auch da brauche ich Aufklärung, sind Gerätejahre sowas wie Betriebsstunden, nur eben in Jahren? Und, falls ja, wie werden die gerechnet? Gibt es eine Umrechnungstabelle?

    Ich habe noch Urlaub bis zum 31. Danach kann ich versuchen mal Etwas herausrauszubekommen.

    Fahrgestellnummer, Haubennummer, Hersteller, und Baujahr können oft, auch bei vor Jahrzehnten ausgemusterten Fahrzeugen, noch herausgefunden werden, sofern sie bei der Army gelaufen sind. Bei Air Force und Marines Fahrzeugen habe ich keinen Möglichkeit.

    Schick mir die Fahrgestellnummer per PN, und ich probiere es mal.

    Da ist schon der erste Fehler: Reo M52A2.

    REO ist ein Hersteller. REO hat keine M52A2 gebaut, und andere 5 tonner auch nicht, sondern nur 2-1/2 tonner.

    5tonner wurden von Mack, IHC, Kaiser Jeep, General Products Division, AM General, und sogar von Fiat gebaut, aber nie von REO.

    Einen falschen Hersteller anzugeben könnte über kurz oder lang zu Problemen führen.

    Welcher Hersteller steht denn auf dem Schild?

    Ich habe vor ca . 25 -30 Jahren mal Kunifer verarbeitet, und war sehr zufrieden, super zu bördeln und zu biegen, und ich habe mir auch vorgenommen, wieder eine Rolle zu bestellen.

    Was der Tüv wegen einer ABE an Bremsleitungen auszusetzen hat, kann ich nicht nachvollziehen. Schliesslich wird für die Befestigungsschrauben von Bremsteilen ja auch keine ABE verlangt, und die Prüfkriterien für den Zustand der Bremsleitungen bei der HU sind nach meiner Erfahrung doch auch eher locker.

    Vielleicht sollte man den Prüfer nicht noch extra auf die Kuniferleitungen aufmerksam machen.

    Wenn der Prüfer gefragt wird, er sich aber nicht auskennt, heisst die Antwort erstmal nein.

    Wenn es erst einmal nein heisst, bleibt es auch dabei. fängt man an zu diskutieren, fühlt sich der Prüfer in seiner Ehre angegriffen und lässt überhaupt nicht mehr mit sich reden.

    RT-442 ist leider falsch. In dieses Mounting passen nur RT-524, RT-246, und der Amplifier AM-2060, eventuell weitere Spezialgeräte gleicher Grösse mit entsprechendem Anschluss.

    Der R-442 (R=Receiver), ein reiner Empfänger, ist nicht mal halb so gross wie ein RT-524 (RT=Receiver/Transmitter), und braucht deshalb ein viel kleineres Mounting.

    Wenn der national designator fehlt, wie dd1lm schreibt, handelt es sich stets um eine veraltete federal stock number (FSN), selbst dann, wenn das Teil erst jetzt ausgegeben wird.

    Federal stock numbers wurden in den 70er Jahren zwar beibehalten, aber in national stock numbers (NSN) umgewandelt, indem der national designator 00 in die Nummer eingefügt wurde.

    Später, als nicht mehr genug Nummern mit der 00 zur Verfügung standen, wurde die 01 eingeführt.

    Hat die Nummer keinen national designator, muss man bei einer Bestellung die 00 selbst einfügen.

    Ohne den national designator funktioniert die Nummer nicht.

    Was fehlen darf, ist dagegen die 4-stellige FSC. Diese ist bei Bestellungen nicht erforderlich,

    allerdings habe ich noch nie ein Schild, Etikett, Aufdruck, ohne FSC gesehen.

    Vertrag der National Guard: Ich halte es für ziemlich ausgeschlossen, dass eine National Guard (Jeder Bundesstaat hat eine Eigene) Verträge zur Lieferung von Jacken mit einer Firma abschliesst, denn sie ist Teil der US-Army, und verwendet die gleiche Ausrüstung, vom Panzer bis zur Unterhose.

    Auch ist diese "contract no" ebenfalls Quatsch, denn eine Contract Nummer , ob von irgendwo abgeschrieben, oder erfunden, steht weiter oben: DLA 100-81-C-3484. Die 81 wäre hier das Vertragsjahr. Das tatsächliche Produktionsdatum kann auch mehrere Jahre später sein, wenn der Vertrag über mehrere Jahre läuft.

    Die DLA = Defense Logistic Agency, oder die DSA = Defense Supply Agency, schliessen üblicherweise die Verträge mit den Zulieferern, und deren contract Nummern sehen genau wie diese aus.

    Die Grössenangabe ist ebenfalls total unüblich. "S", und "Rg" gibt es nicht. Es heisst immer, vollständig ausgeschrieben, "SMALL", und "REGULAR", und beide Angaben stehen immer direkt nach einander.

    Fazit: So perfekt die Jacke auch kopiert sein mag, das Etikett ist das Werk eines Stümpers, und entlarvt sie als Fälschung.