Beiträge von molitor

    Du hast Teil 5 (Ersatzteilkatalog) vergessen...


    Ich hab dieses TDVen tatsächlich noch nie zu Gesicht bekommen. Daß es sie als .pdf gibt, möchte ich bezwiefeln, denn das Fahrzeug gab es beim Bund ja schon nicht mehr, als der PC großflächig Einzug gehalten hat bzw. die TDVen digitalisiert wurden. Da wurden ja vorwiegend aktuelle Sachen gescannt.


    Doch, gibt es. Habe Teil 1-2 und Teil 3 nach längerer Suche als Originale im braunen Einband gefunden.


    In Form von PDF ist sind sie mir nicht bekannt.

    Ich würde prüfen, ob Du die Pritschenlänge nicht durch eine festmontiert „Werkzeugkiste“ verringern kannst.


    So wurde es zumindest früher gerne beim Unimog 404 gehandhabt. Nur die Unkreativen, haben die auch damals schon seltenen Originalpritschen abgeschnitten.

    Hallo Wolf im Taunus,

    Wie geschrieben wollte ich nur wissen wie es den beiden Unimogs ergangen ist.Ich hatte den Eindruck das man davon ausgeht die Fahrzeuge sind „ abgesoffen“ Ich hab ein Foto, das ich aufgrund einer politischen Aussage auf dem

    Foto nicht posten möchte wo 2 San Unimogs in etwa durch genauso tiefes Wasser fahren. Augenscheinlich sind diese Unimogs bei der aktuellen Hochwasserkatastrophe im Einsatz. Und mit meinen Ausführung wollte ich untermauern, das durchaus noch ein Fahren möglich ist. Und das Fahrzeuge die bis über die Batterie im Wasser sind noch fahren können, da gibt es genug Bildmaterial für. Das so ein Verhalten technisch nicht sinnvoll ist, damüssen wir uns nicht streiten.Weiterhin denke ich das die meisten der relativ vielen Wölfe (ich weiß da nichts zu, heißt aber nichts) mit Wasserschlag, nicht dadurch einen Schaden erlitten habe das das Wasser 20, 60 oder 70 cm tief war, sondern das mit viel Schwung ins Wasser gefahren wird. Da gibt es ja auch genug Bilder von Ottonormalautofahren zu. Und die Fahrer unsere BW Fahrzeuge sind da mit Sicherheit nicht anders. Zu meiner BCE Ausbildung beim Bund gehörte eine praktische Wasserfahrt nicht dazu. Vg und ein schönes Wochenende allen


    Das mit den Mogs wurde ja bereits in verschiedenen Foren diskutiert.


    Das hier fand ich, von jemandem der anscheins vor Ort war, am aufschlussreichsten:



    Quelle: allrad-lkw-gemeinschaft.de, "MichaelW"


    Die Fahrzeuge waren offensichtlich erfolgreich, wenn auch leider nicht bis zum Schluss. Ob es jes jetzt Dummheit war, wie bei den Lemmingen Nacheinander ins Verderben zu fahren sei mal dahin gestellt. Unterm Strich wurden sie jedoch dafür hergestellt, haben ihren Soll erfüllt und irgendwann gaben es die äußeren Umstände nicht mehr her, damit fortzufahren.


    Aber auch ich bedauere aus Sicht eines Unimog Liebhabers natürlich, dass zwei so seltene und sich auch in gutem Zustand befindliche Fahrzeuge, den Heldentod sterben mussten.


    Aufbauen lässt die Bundeswehr sie sicher nicht mehr.

    Vermutlich stehen sie mit Wasser in allen Aggregaten nun erst mal für längere Zeit in irgendeinem Ausmusterungsgelände und werden dann irgendwann, wenn alles bereits zu spät ist, ausgesondert.


    Auf der Autobahn habe ich die Tage schon mehrere Transporte mit völlig verschlammten Oldtimern gesehen. Privatleute scheinen da gerade alle Hebel in Bewegung zu setzen, um Schätze noch zu retten.

    Also ich kann bisher nur gutes berichten, habe aber auch noch nie versucht etwas persönlich abzuholen.


    Ein mal hatte ich ein Reklamation bei einem undichten Hydraulik Wagenheber. Nach einer Mail bat er mich um meine Telefonnummer und er rief mich abends an, wir klärten das Problem und erzählten im Anschluss noch ein wenig über unsere Fahrzeuge.


    Ein netter Kontakt und eine umgehende Abwicklung.

    ich habe zwischen den Sitzen an den Verdeckösen eine gummierte ABC Maskentasche mit zwei Packriemen befestig. Da ist der lose Krempel drinnen. Ansonsten sind die Möglichkeiten beschränkt. Handy & Geldbörse hab ich in der KFZ Dokumententasche;-)

    An den besagten Ösen für die Verdeckrückwand lassen sich auch wunderbar die Taschen für das Funkzubehör des Koffers befestigen.

    Hallo Peter


    hier nun wie versprochen die Bilder.


    Zunächst einmal zur Verdeutlichung um was es geht:



    Konnte ich vor Jahren aus einer Werkstattauflösung erwerben (und kann mich bis heute nicht dazu überwinden ihn einzubauen)...


    Und hier noch ein paar Unterlagen, die ich zu dem Thema irgendwann mal im Internet gefunden und ausgedruckt habe:






    Den original Wabco Rep. Satz selber und ein paar bessere und schlechtere Verstärker habe ich auch noch liegen. Leider sind aber oftmals die Laufflächen ziemlich angegriffen, so dass man bei schlechteren Exemplaren einigen Aufwand betreiben muss sie wieder fit zu bekommen.


    Ich habe vor vielen Jahren mal einen Verstärker gekauft, der von einem LKW Bremsendienst, mit damals noch erhältlichen Originalteilen instandgesetzt wurde. Leider fing er auch nach ein paar Jahren wieder an zu schwitzen und irgendwann hing teilweise ein Ventil, so dass man immer erst ein paar mal kräftig auf die Bremse treten musste, dass es wieder schloss.

    Aktuell ist er wie gesagt überbrückt, was bei einem Lf8 auch noch gut zu bremsen ist. Ein voll betanktes TLf8 ist da vllt etwas anderes...


    Aber es gibt wie gesagt Firmen, die sich darauf spezialisiert haben und inzwischen auch die Teile wieder dafür anbieten.

    Hallo Peter


    Ja, habe ich, muss ich aber erst raussuchen, habe die Unterlagen gerade nicht in Reichweite.


    Ursprünglich von Westinhouse gefertigt, später von Wabco baugleich weitergefertigt, bzw mit Teilen versorgt.


    Es gab auch ganz wenige von Grau Bremse, aber das sind absolute Exoten.

    Achtung: Im 404 ist ein anderer Bremskraftverstärker verbaut, kein "Hydrair"!


    Das im 404 verbaute (druckluftunterstützte) Modell, gab es auch in frühen Unimog 406 Modellen und in einigen MB-tracs (nicht zu verwechseln, mit dem unterdruckunterstützten Modell im 404!).


    Es gibt inzwischen Firmen die dafür Reparatursätze und auch Austauschteile anbieten.


    Selbst gebrauchte und defekte Bremskraftverstärker werden inzwischen recht hoch gehandelt. Ich konnte vor Jahren mal zwei überholte ergattern, eins verbaut und für knapp 10 Jahre gefahren, wurde dann leider auch wieder teilweise undicht.


    Man kann sie auch totlegen und die Bremsanlage wie beim 404 der Bundeswehr ohne Druckluftanlage verrohren. Dafür muss nur eine Leitung getauscht werden und man umschifft den kompletten Bremskraftverstärker.

    Dadurch bremst es sich natürlich nicht mehr ganz so komfortabel und "Ppffffft" fehlt, ist aber deutlich weniger störungsanfällig.

    Wie das Heftchen ausschaut würde mich auch interessieren, vielleicht könntest du davon mal ein, zwei Bilder zeigen ?

    Das Heftchen ist wirklich klasse.


    Hier mal ein paar Eindrücke (habe gerade leider nur das etwas unschönere Exemplar zur Hand, die schöneren liegen beim Mog):
















    Hallo Gerd


    Die von Dir gezeigte Seite erklärt das ganze schon mal recht gut, es gab jedoch von Eberspächer ein extra Heftchen speziell für den 404.


    Das ist reich bebildert, hat Explosionszeichnungen und erklärt die Handhabung sehr gut.

    Leider recht selten - ich könnte jedoch evtl. noch eins über haben. Werde die Tage mal gucken.

    der kommt auch nicht auf den Hof, sonder auf den Parkplatz ....


    Nur schade das auf dem 404 keine Lafette passt.

    Nur Schade, dass der 404 in Freilufthaltung binnen kürzester Zeit vor die Hunde gehen wird...


    Bei bereits rostigen Exemplaren schreitet der Verfall dort beschleunigt fort, gute und rostfreie/rostarme Exemplare so abzustellen ist Frevel. Auch die Stoffteile machen das nur eine sehr kurze Zeit mit.

    Von Vandalismus und Gutmenschen die Ölflecken melden, will ich mal gar nicht sprechen. Darüber hinaus, kann man ihn noch nicht einmal richtig absperren



    Soviel zu meiner persönlichen Meinung - es kann natürlich jeder mit seinem Eigentum machen was er will.