Beiträge von Prospero

    Hast du da noch 4 Smokings drin aufgehängt?

    Mantel,Parka,Dienstanzug , 2 mal Feldjacke und einmal

    Ziviljacke macht bei mir nur 6 Bügel.

    Nehmen wir den Rekruten 1976:
    - 2 x Dienstanzug
    - 1 x Regenmantel
    - 1 x Wintermantel
    - 1 x Feldparka
    - 1 x Kampfanzug Wolle
    - 2 x Feldanzug/Arbeitsanzug
    - 1 x Zivilkleidung
    Damit sind wir auch schon bei 9 Bügeln.

    Es gibt dafür eigene Halterungen zumindest für die Feldjäger Schilder.

    Aber nur für den F 91/8.
            
    Man beachte auch die unterschiedliche Anbringung der Schilder. 3 x oberhalb des Astabweiserbügel, 1 x darunter, direkt vor dem Kühler.

    Beim F 91/4 war der Schriftzug "Feldjäger" mit schwarzen Buchstaben auf einem weißen Band direkt unter der Windschutzscheibe auf das Blech schabloniert.

       

    Apropos - anfangs hatten die Feldjägerfahrzeuge keine Beschriftung, diese wurde anscheinend erst ab Mitte 1958 angebracht. Das Bid ist vom April 1958.

    Es gab wenige Munga 4 mit RKL beim Bund. Dort waren häufiger Munga 8 mit RKL und Tonfolge als Feldjäger eingesetzt. O

    Bei den Feldjägern liefen F 91/4 mit Blaulicht nur von Ende 1959 bis etwa 1964. Siehe beigefügte Bilder. Vor 1959 hatte kein Feldjägerfahrzeug Blaulicht, weil die entsprechende Änderung der StVZO noch nicht vorhanden war. Nach 1964 fuhren im Feldjägerdienst fast nur noch F 91/8, die wenigen F 91/4 mit Blaulicht waren dann vor allem an der Schule in Sonthofen eingesetzt.
       

    Das Heft 14 „Feldjäger“ der Reihe „Unser Heer“ habe ich leider nur in Teilen und als recht schlechten Scan in geringer Auflösung. Ich stelle dieses Fragment trotzdem mal ins Forum, bis sich ein besserer Ersatz findet.


    Anmerkungen dazu:

    Die geschilderte Gliederung bedarf der Korrektur, sie war 1962 noch Wunschtraum.

    Voll aufgestellt waren nur die Divisionsfeldjägerkompanien, sie waren damals mit bis zu fünf Feldjägerzügen, einem starken Fernmeldezug und teilweise noch einem Feldjägerzug sehr starke Einheiten. Die Aufgaben beschränkten sich nicht wie geschildert auf den Verkehrsdienst, sondern die Kompanien waren stark in die Sicherung des rückwärtigen Divisionsgebiets eingebunden.

    Von den Feldjägerbataillonen der Korps existierte 1962 lediglich je Zug pro Korps.

    Auch die Feldjägerbataillone des Territorialheeres bestanden 1962 nur aus einzelnen Kompanien, die ersten Bataillone wurden erst in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre aufgestellt.

    Was völlig fehlt, ist der Hinweis auf die Feldjägerkräfte der damaligen Basisorganisation, auch wenn das ebenfalls nur einzelne Kompanien waren.

    Eine der wichtigsten damaligen Friedensaufgaben, die Nachforschung nach eigenmächtig abwesenden Soldaten, wird im Text nicht erwähnt.

    Das unter dem Stichwort „An der Feldjägerschule“ gezeigte Relief zur Ausbildung im Verkehrsdienst war Bestandteil der wohl jedem älteren Feldjäger bekannten Lage „ISNY“. An diesem Geländemodell habe ich mich noch 1977 beim Unteroffizierlehrgang und 1981 beim Offiziierlehrgang mit den Tücken des Verkehrsleitnetzes herumgeärgert. Die Marschkolonnen wurden mit Modellautos der Firma Roskopf dargestellt, deren Verwaltung eine der wichtigsten Aufgaben des Hörsaalfeldwebels war.

               

     

    Auch das abgebildete Fahrzeug der Panzerpioniere erscheint mir interessant.
    Ein HS 30, mit dem ja tatsächlich in den 1960er Jahren einige Panzerpionierkompanien ausgestattet waren, ist es jedenfalls nicht, da das gezeigte Fahrzeug vier Stützrollen hat.
    Es dürfte sich um einen M 39 handeln, der aber eigentlich nur beim PzGrenLehrBtl lief. Es gibt zwar Gerüchte, dass es bei derPzPiLehrKp 99 (ab 1959 PzPiLehrKp 90) in Munster Versuche mit dem M 39 als Fahrzeug der Panzerpioniere gegeben haben soll, aber wirklich aussagekräftige Quellen habe ich dazu noch nicht gesehen. So soll die Kompanie während der "Lehr- und Versuchsübung 1958" mit dem M 39 gefahren sein.

    Wolf im Taunus: Ich war 99 beim Bund, da hatten wir einige Feldjäger Omegas,

    Die ersten Opel Omega kamen Ende 1987 zu den Feldjägern. Damals bekam jedes Bataillon (außer dem FJgBtl 900):
    - einen Omega in oliv mit Blaulicht. Der war vorgesehen als Fahrzeug in der Eskortegruppe der 1. Kompanie, diente aber in der Praxis vor allem als Fahrzeug des Kommandeurs, weil außer beim Bonner Feldjägerbataillon 900 nur selten Eskorten zu stellen waren.
    - mehrere Omega in zivilen Farben mit Aufsetzblaulicht für Personenschutzeinsätze. Die Anzahl schwankte je nach Bataillon, beim bayerischen Feldjägerbataillon 760 hatten wir 1988 vier zivile Omegas.
    Als Motor war, wenn ich mich recht erinnere, der Sechszylinder-Benziner mit 150 PS eingebaut.

    :thumbsup: Was bedeutet die 6/11

    6. Kompanie Pionierbataillon 11.


    Pionierbataillon 11 lag in Barme-Dörverden.

    Das Schild dürfte aus der Zeit 1993/94 stammen, da damals die Gliederung des Bataillons war:

    1. St/VersKp, 2. PzPiKp, 3. UffzLehrKp, 4. u. 5. PiKp, 6. technPiKp, 7. FErsKp.

    Bis dahin hatte das Btl nur 5 Kompanien.


    Das Bataillon wurde im September 1997 aufgelöst.




    Guten Morgen,

    Hallo,


    [user='9213']Die Geräte müssen tatsächlich noch bis weit in die 80er Jahre eingesetzt worden sein, denn in meiner TDV 5820/108-21 für den Funkeinbausatz für den Kübel von Oktober 1987 ist immer noch ein Anhang für den Einbau eines VRC-8...10 anstelle des SEM 25 enthalten.

    die VRC - Sätze im PKW 0,4 t wurden z.B. in den Heimatschutzkompanien verwendet, hier hatte der KpChef einen 0,4 t. Auch der T-Offz, der Chef 1. und der Truppenarzt im Jägerbataillon C des Heimatschutzregiments fuhren meistens den 0,4 t mit VRC.

    Grüße
    Jörg

    Vielleicht sollten wir uns erst einmal einigen, was genau mit „RT 66“ gemeint sein soll. Das RT 66 ist der Sender/Empfänger eines Funkgerätesatzes, das RT 66 arbeitet im Bereich20 – 27,9 MHz und wurde vor allem in der Panzertruppe verwendet. Für andere Bereiche gab es das RT 67 (27-38,9 – Artillerieband)), RT 68 (38 – 54,9 – Grenadierband) sowie das RT 70 (47 – 58,4 – alle Einheiten der Bundeswehr).


    Dieser Sender/Empfänger wurde jetzt mit

    - weiteren Sendern/Empfängern oder

    - reinen Empfängern

    auf einer Grundplatte und einer oder zwei Stromversorgungen zu einem „Funkgerätesatz“ zusammengebaut.

    Die Grundplatten waren MT-297 (normale Größe), MT-299 und MT-300 (klein) sowie MT-298 (groß), die Stromversorgung trug meistens die Bezeichnung PP-112. Dazu kamen natürlich noch BV-Anlage (AM-65), Schaltkästen usw.


    Ein Funkgerätesatz GRC-3 bestand z.B. aus

    - einem Sender/Empfänger RT-66

    - einem Sender/Empfänger RT-70

    - einem Empfänger R-108

    - einer Stromversorgung PP-112

    - einem Bordverstärker AM-65

    - alles montiert auf einer Grundplatte MT-297


    Der größte Satz war wahrscheinlich die VRQ-Reihe, z.B. das VRQ-3:

    - zweimal Sender/Empfänger RT-68

    - zweimal Stromversorgung PP-112

    - Grundplatte MT-298


    Ein VRC-8 war dagegen nur

    - ein RT-66

    - eine Stromversorgung PP-112

    - auf einer Grundplatte MT-299


    Diesen Funkgerätesatz VRC-8 gab es z.B. noch in den 1980-er Jahren bei den Heimatschutzregimentern oder den Heimatschutzkompanien. Hier hatten die Kompaniechefs diesen Funkgerätesatz VRC-8 im MUNGA eingebaut. Siehe beigefügte Funkeinsatzskizze eines Jägerbataillons C (Heimatschutzregiment).

    Das steht zb auffn Karton mit drauf.Die Epas wurden vom Verpflegungswart gelagert.

    Das beantwortet leider meine Frage nach einer tragfähigen und nachvollziehbaren Quelle nicht.
    Ich war von von 1976 bis 2002 bei der Bundeswehr, kenne also mehrere EPA-Generationen, angefangen von den Blechbüchsen der 1970er Jahre. Da ich eine Zeitlang auch eine Stabs- und Versorgungskompanie geführt habe und damit die Dienstaufsicht über die Verpflegungsgruppe hatte, wären mir Zigaretten in der EPA sicher irgend wann mal aufgefallen. Weiter wurden wir als Feldjäger, wegen des sehr weit dislozierten Einsatzes unserer Teileinheiten sehr oft mit EPA verpflegt, auch dabei hatte ich oft genug Kontakt mit dieser Verpflegungsform:
    Erstens stand auf den Kartons nie etwas von Zigaretten - weder auf den Verpackungen der eigentlichen EPAS noch auf dem Umkartons.
    Zweitens stand auch in den Inhaltsverzeichnissen, die jeder EPA beigefügt waren, nichts von Zigaretten.
    Drittens würde auch ich gerne ein Foto von dem Karton sehen, auf dem etwas von Zigaretten steht.

    Grüße
    Jörg

    Durch die Gelder aus dem Länderfinanzausgleich ist das Agrarland Bayern nach dem Kriege industriealisiert worden. Das wurde damals durch die Kumpels und die von ihnen geförderte Kohle ermöglicht. Nur recht und billig wenn heute Bayern die anderen Bundesländer unterstützt.

    Diese Geschichte wird durch ständige Wiederholungen auch nicht richtiger.

    1. Hat Bayern aus den Zahlungen, die es erhalten hat, etwas gemacht und ist seit Jahren größter Einzahler in das System.

    2. Bayern hat längst ein vielfaches von dem gezahlt, was damals aus dem Ruhrgebiet kam:
    Zahlungen Bayerns in den Länderfinanzausgleich bis 2018: 65,8 Milliarden
    Zahlungen Nordrhein-Westfalens (das Land der "Kumpel") bis 2018: 11,6 Milliarden
    Damit hat Bayern inzwischen fast das Sechsfache der "Kumpel" gezahlt.
    Wobei der größte Schmarotzer aus diesem System ist und bleibt Berlin. Unsere geliebte Hauptstadt hat in den noch nicht einmal 25 Jahren seit 1995 allein 67,3 Milliarden kassiert!

    Ich glaube, ich möchte doch mein Königreich Bayern zurück.

    Zitat

    Die Zeiten sind noch gar nicht lange her, in denen mit Einbruch der Dunkelheit allerorten das Kampfgeschehen abebbte, die Truppen auf eigene Linien zurückgingen und lediglich Patrouillen das nächtliche Niemandsland durchstreiften. Bis in die jüngste Zeit hinein galten Nachtgefechte als ausgesprochene Besonderheiten. Sie gingen selten über Bataillonsstärke hinaus, liefen zumeist unter dem Begriff "Kommando-Unternehmen" und hatten einen gewissen Piraten-Charakter. Meist erhielten die Teilnehmer zuvor eine sorgfältige Spezialausbildung.

    Vielen Dank für das Kalenderblatt. Der Kalendertext zu Beginn ist aber anno 1970 ohne Sinn und Verstand und ohne jede Kenntnis historischer Gegebenheiten von irgendeinem Dilettanten verbrochen worden.


    Nächtliche Schlachten hat es schon beim Alten Fritz im siebenjährigen Krieg gegeben, so z.B. der österreichische Überraschungsangriff auf die Preußen bei Hochkirch im Oktober 1758. Immerhin waren hier mehr als 100.000 Soldaten im Einsatz (78.000 Österreicher und etwa 30.000 Preußen). Von einem "Kommandounternehmen" wird man bei dieser Truppenstärke nicht mehr sprechen können, mit Sicherheit hat weder der preußische Musketier noch der österreichische Kavallerist damals eine "sorgfältige Spezialausbildung" für das Nachtgefecht bekommen.


    Bei Belagerungen / im Festungskrieg kamen schon seit dem 30-Jährigen ständig Nachtgefechte größeren Ausmaßes vor.

    Schon um 1890 erschienen die ersten Lehrbücher dazu: Widdern, Georg Cardinal von: Das Nachtgefecht im Feld und Festungskrieg. Kriegsgeschichtliche und taktische Studie. Berlin 1890.


    Im Russisch-Japanischen Krieg 1904/1905 wurden Nachtangriffe mit ganzen Divisionen durchgeführt und spätestens im Ersten Weltkrieg gab es ständige Kämpfe bei Dunkelheit. Nicht umsonst hatten die Pionierbataillone schon lange vor dem ersten Weltkrieg "Scheinwerferzüge und - trupps" erhalten.

    Grüße
    Jörg

    Und 10 Jahre alt stimmt nicht,eher 1933.

    Wenn ich diesen wie gewohnt sehr kryptischen Beitrag richtig entschleiere, ist damit gemeint, dass die meisten Kasernen um 1933 entstanden. Dem ist nicht so.
    Es gibt eine Kasernebauphase nach der Gründung des deutschen Reiches ab 1871.
    Zwischen 1918 und 1934 wurde so gut wie nichts gebaut, weil für die kleine Reichswehr mehr als genug Kasernen vorhanden waren.
    Der nächste Bauboom setzte dann 1934/35 ein und hielt es Ende 1939 an. Im Krieg wurde außer Flugplätzen und den dazugehörigen Anlagen wenig gebaut.
    Nach Gründung der Bundeswehr wurden dann ab 1956 zahlreiche neue Kasernen erstellt, sehr viele davon in den grenznahen Landkreisen. Im Bayerischen Wald oder in Unterfranken gab es z.B. vor 1945 kaum Kasernenanlagen. Diese Bauphase der Bundeswehrkasernen dauerte etwa bis 1972/73, danach wurde es deutlich weniger. Eine der letzten komplett neu erbauten Kasernen war die Liegenschaft die PiBtl 12 in Volkach am Main, die 1986 bezogen wurde.

    Es gibt ein hervorragendes Buch zu den Kasernenbauten und sonstigen Infrastrukturmaßnahmen der Bundeswehr:

    Schmidt, Wolfgang: Integration und Wandel. Die Infrastruktur der Streitkräfte als Faktor sozioökonomischer Modernisierung in der Bundesrepublik 1955 bis 1975 (Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland Band 6), München 2006.
    Der Schwerpunkt liegt allerdings auf Bayern.

    Grüße
    Jörg

    Kleine klugscheißerische Frage an Jörg:


    Sollte das Rad und die römische II nicht weiss sein?

    Auf dem Kotflügel ist das offensichtlich gelb.

    Mungaist hat eigentlich die Frage schon beantwortet. Der Vorschrift nach sollten Rad und II sicherlich weiß sein. In der Praxis wird man oft genug alles in gelb gemalt haben, weil es umständlich war, mit zwei Farben zu arbeiten.

    Grüße
    Jörg

    Ich stelle gerade fest, dass ich die Quellenangaben für die Entwicklung des TrspBtl 310vergessen habe – Schande über mein Haupt. Wird hiermit nachgeholt:


    Blume, Peter; Die Nachschubtruppe der Bundeswehr. Geschichte, Strukturen, Fahrzeuge (Fahrzeug Profile 44), 2012.

    Hammerich, Helmut R. / Kollmer, Dieter H. / Rink, Martin / Schlaffer, Rudolf J.: Das Heer 1950 bis 1970. Konzeption, Organisation, Aufstellung. (Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland 3) München 2006.

    HDv 311/3.- Das Transportbataillon

    Korpskommando III. Korps (Hrsg.) 175 Jahre Korpskommando Koblenz. Koblenz 1990.

    Lehnert, Bernd: 25 Jahre Logistik des Heeres. In: Truppenpraxis 10/81 S. 780 ff.

    Nachschubschule des Heeres (Hrsg.): 40 Jahre Nachschubschule - Aus der Geschichte einer Truppengattung und ihrer Schule, Bremen 1996.

    Thielmann, Georg: Die Geschichte der Logistik der Bundeswehr von 1955 bis heute. 2012.


    Bundesarchiv-Militärarchiv: Truppenteile und Stationierung des III. Korps, verschiedene Jahrgänge (BH 7-3).


    Grüße

    Jörg

    Die oben genannten Angaben aus „Gelb-Oliv“ entsprechen nicht den tatsächlich aufgestellten Verbänden, sondern zeigen nur die Planung.
    Die Anfang der 1960er Jahre aufgestellten Transportbataillone bestanden aus
    - Stab und Stabszug (keine Stabskompanie!)
    - mehreren unterschiedlichen, selbständig einsetzbaren Transportkompanien, die nicht die Nummer des Bataillons trugen.

    Das Transportbataillon 310 entstand im
    Juni 1960 durch Umbenennung und Umgliederung des Quartiermeister-Transportbataillon 914. Es wurde im Mai 1963 in Transportbataillon 370 umbenannt und umgegliedert

    Standort waren Hermeskeil und Zweibrücken und mit einer Kp in Diez

    Gliederung: Stab, Stabszug 310, leichte Transport-Kp 311, mittlere Transport-Kpn 314, 315, 316, schwere Betriebsstofftransport-Kp 317,

    Unterstellt war das Btl dem Korpsnachschubkommandeur 3


    Die einzelnen Kompanien - soweit feststellbar:

    leichte Transportkompanie 311
    Aufstellung 1960 durch Umbenennung der leichten Quartiermeistertransport-Kp 946. Wird 1963 umbenannt in

    mittlere Transportkompanie 371.


    mittlere Transportkompanie 314
    Aufstellung 1960 durch Umbenennung der leichten Quartiermeistertransport-Kp 947. Wird 1963 umbenannt in mittlere Transportkompanie 374.


    mittlere Transportkompanie 315
    Aufstellung 1960 durch Umbenennung der mittleren Quartiermeistertransport-Kp 948. Wird 1963 umbenannt in

    mittlere Transportkompanie 375.


    mittlere Transportkompanie 316
    Aufstellung 1960 durch Umbenennung der mittleren Quartiermeistertransport-Kp 949. Wird 1963 aufgelöst und zur Aufstellung mittlere Betriebsstoff-Transport-Kp 391 herangezogen.


    schwere Betriebsstofftransportkompanie 317
    Aufstellung 1960 in Zweibrücken durch Umbenennung der schweren Quartiermeister-Betriebsstoff-Transport-Kp 991. Wird 1963 umbenannt in schwere Betriebsstofftransport-Kp 395.

    Diez

    Diese Kompanie war zeitweise nicht dem Transport-Btl 310, sondern dem Materialbataillon 310 unterstellt.


    Die in „Gelb-Oliv“ genannte Panzertransportkompanie 319 wurde nie aufgestellt.

    Grüße
    Jörg

    Viertaschenrock von 1067 mit der undefinierbaren Waffenfarbe und maschinengestickten Kragenspiegel

    Wieso undefinierbar? Ich würde sagen Feldjägertruppe. Da die Jacke von 1967 stammt und das Divisionsabzeichen der 7. Division (bis 1980 Panzergrenadier-, ab 1980 Panzerdivision) trägt, dürfte es sich um die Feldjägerkompanie 7 handeln.
    Die Kompanie lag von 1958 - 1972 mit Kompanieführung, Fernmeldezug und I. Zug in UNNA, II. Zug in PADERBORN, zeitweise in AUGUSTDORF und III. Zug in AHLEN /Westf. 1972 Kaderung der Kompanie, es gab nur noch KpFü und einen Zug mit Standort UNNA.

    Grüße
    Jörg

    Heute haben wir im Freundeskreis über das kleine, bolzenförmige Bauteil aus Metall diskutiert:

    Heißt es "die Niet" (Singular), "die Niete" (Plural)

    oder

    "die Niete" (Singular), "die Nieten" (Plural) ?

    Um noch eine Variante beizutragen:
    Der Duden, 24. Auflage, von 2006 kennt auch noch:
    "der Niet" und merkt dazu an "fachsprachlich für Niete".

    Grüße
    Jörg

    Guten Abend,

    Für das rollende Museum der RAG Flugabwehr suchen wir folgende STAN aus den Jahren 1960-1990:


    Heeres- Fla Batterie 40L70

    ....

    Sicherungs- Kp der Korps Art.

    noch zwei Tipps dazu:
    1. Bei der Heeres-Fla-Batterie 40L70 gibt es drei Varianten
    a) die Fla-Batterie 40L70 als 5. Batterie der Divisions-Fla-Btl, etwa von 1963 bis 1970/72
    b) die Fla-Batterie 40L70 im aktiven Korps-Fla-Bataillon (etwa 1970 bis 1980)
    c) die Fla Batterie 40L70 im nicht-aktiven Korps-Fla-Bataillon (1981 bis etwa 1992)

    2. Selbständige Sicherungskompanien der Korps-Artillerie gab es nicht, es gibt nur die Sicherungskompanie im Sicherungsbataillon des Korps.

    Grüße
    Jörg

    Ich habe noch einige Ergänzungen zur Heimatschutzkompanie gefunden:


    Kompanieführungsgruppe gliederte sich in

    - Kompanietrupp mit KpChef, KpTrpFhr, TrFmFw, Kf B, Kf B und Sprechfunker, Sprechfunker

    - Kompaniefeldwebeltrupp mit KpFw, ReFüFw, StDstUfft und Kf A, StDstSoldat, StDstSoldat und Kf B, Kf CE

    - Feldkabeltrupp 5 mit TrFmUffz, TrFmSoldat, TrFmSoldat und Kf B.


    Anbei auch eine Gliederungsskizze der HSchKp

    Quelle: HDv 150/100 Schutz von Objekten (1986), Anlage 27



    Grüße
    Jörg

    Hallo Elmar,

    Du kannst einen Recherchedienst beauftragen
    https://www.bundesarchiv.de/DE…edienste-beauftragen.html
    was allerdings nicht billig ist.
    Man kann Kopien anfertigen lassen (Fa. Selke). Dazu muss man allerdings wissen, was man haben will und auch die Kopien sind teuer.
    https://www.bundesarchiv.de/DE…len/kopien-bestellen.html

    Um Dir einen Überblick zu verschaffen, was überhaupt an StAN vorhanden ist, kannst Du das Suchsystem INVENIO des BA-MA verwenden:
    https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/main.xhtml

    Bitte als Suchbegriff nicht nur "StAN" eingeben, sonst bekommst Du tausende von Meldungen, sondern z.B. "StAN Feldjäger".
    In den dann angezeigten Ergebnissen (linke Spalte des Bildschirms) muss man sich dann durch die Tektonik klicken, um die einzelnen Akten zu finden. Dort findet man dann z.B.
    unter der Signatur BH 2/13187
    die
    STAN Nr. 306 4600 – Gebirgsfeldjägerkompanie (GebFJgKp) vom 1. Febr. 1959.
    Leider ist nicht angegeben, wie umfangreich diese Akten sind.
    Wenn Du wirklich einen Recherchedienst oder den Kopierservice beauftragen willst, ist es sehr sinnvoll, vorher mit diesen Stellen Kontakt aufzunehmen, um zu klären, was kopiert werden soll. Nicht das eine Akte mit hunderten von Seiten kopiert wird und dann die eigentliche StAN nur 15 Blatt sind.

    Grüße

    Jörg