Beiträge von ratzfatzmatz

    @ henry devilson


    das hat ja nix mit Klugscheißen zu tun. Du hast sicherlich recht. So oder so eine ähnliche Regel gibt es, davon habe ich auch schon gehört. Bin aber trotzdem froh, dass es da wohl auch einen Ermessensspielraum gibt. Und man weiß ja selber am besten, mit welchen Reifen man unterwegs ist.


    Man kann es vielleicht nicht so verallgemeinern. Nicht jeder Reifen muß nach 10 Jahren wirklich Schrott sein. Hängt halt von vielen Faktoren ab, wie schnell die Reifen altern. Ich habe den Eindruck, dass es da auch Unterschiede bei den einzelnen Reifenmarken gibt. Hatte vor kurzem neue Winterreifen für meinen Alltags-PKW kaufen müssen weil die Alten (teuere Teile von einem namhaften Hersteller) schon nach 5 Jahren extrem hart und ungleichmäßig abgefahren waren. An der Spureinstellung lag es nicht, die Sommerreifen des gleichen Fahrzeugs sind tadellos. Also muß es hier extreme Unterschiede in der Qualität der einzelenen Hersteller geben.


    Gruß


    ratzfatzmatz

    Hallo,


    also ich war jetzt schon zweimal über den TÜV gekommen mit Reifen aus Jugoslawien (die alten Tigar-Reifen)


    Reifen haben keine Risse, noch genügend Profil und sind schon mindestens 16 Jahre alt. Habe mir aber jetzt neue bestellt...



    Gruß


    ratzfatzmatz

    kristian b


    die Frage war mehr prinzipieller Art. Ich will damit nichts sparen. Bei der Bremsanlage zum Beispiel, die ja auch nur eine spezielle Hydraulikanlage darstellt, ist die Sache klar. Da gehts, neben anderen Faktoren, um den höheren Siedepunkt und die Fähigkeit, Wasser aufzunehmen. Also fällt normales HLP-Öl schonmal flach. Aber eine Servolenkung ist meiner Einschätzung nach mit einer Industriehydraulik voll vergleichbar.


    Gruß
    Martin

    Hallo Leute,


    bin im Moment an einer Servolenkung am Abdichten. Ist eine Nachrüsthydraulik für Traktoren von Riva Calzoni, ein italienischer Hersteller. Jetzt, nachdem ich die Teile gesichtet habe, stellt sich mir die Frage, warum man in einer Servolenkung kein normales Hydrauliköl verwenden kann/soll wie zb. HLP 32. Die Bauteile unterscheiden sich doch in nichts von den üblichen Hydraulikanlagen in der Industrie. Ölpumpe, Steuerventil, Zylinder, ein paar Schläuche und fertig. Oder spielen hier bei Outdoornutzung die Temperaturen eine so große Rolle?? Ich meine soviel zähflüssiger wird das normale Hyd.-Öl ja nun auch nicht.


    Gruß
    ratzfatzmatz

    der Leightweight ist auch gut. Ich habe aber schon oft gehört, dass die Briten da in der Instandsetzung verbaut haben, was gerade da war. Das muß nicht immer exakt passen bzw. es gibt dann später bei evtl. Ersatzteilbedarf Probleme der Zuordnung.
    Da bist Du vielleicht mit einem ehrlichen Serie IIa oder III besser bedient.
    Ansonsten hat so ein LR, egal welcher, auch Vorteile. An der Alukarosserie muß man nichts schweißen. Das kann u. U. eine Menge Zeit sparen. Man kann das Ding wirklich in all seine Einzelteile zerlegen und wenn nötig, Blech für Blech instandsetzen. Das ist fast wie bei Lego oder Fischertechnik. Ich bin zur Zeit mitten in einer Restauration und bin begeistert von der Einfachheit der Teile und der Technik.


    Gruß
    Martin

    Hier streitet doch niemand!? ?(


    schwaben-frank: der 404 ist zwar ein geiles Fahrzeug, aber doch eine ganz andere Kategorie, was die Unterhaltskosten angeht sowieso. Am Anfang wurde ja nach Lightweight gefragt. Da eine 404 zu empfehlen ist am Ziel vorbei geschossen. Der 404 verbrauch doch um die 25 Liter, beim LR sind es ca. 15 plus minus. Das ist schon günstiger.


    Was ich mir noch vorstellen könnte, wäre ein Iltis. Ist nicht soweit weg vom Munga, hat Benzinmotor, ist deutsche Konstruktion und Qualität (wer darauf Wert legt) und der Verbrauch ist human. Ersatzteile gibt es, entsprechende Händler auch. Mit H-Kennzeichen ist allerdings Essig


    soweit
    Martin

    sieh an, das kenne ich. Quitschen kommt von hinten und es scheint bei mir mit der Drehzahl der Räder zu tun zu haben. Allerdings nur bei stark beladenem Fahrzeug. Irgendwelche Reibspuren kann ich nicht erkennen. Abgeschmiert habe ich schon, Kupplung treten müßte ich mal probieren bzw. drauf achten, glaube ich in meinem Fall aber nicht wirklich dran.


    Gruß
    ratzfatzmatz

    @ Ludwig
    der Wiedererkennungswert nützt Dir indirekt. Weil den eben fast jeder kennt, ist er auch beliebter und dementsprechend ist der Wert des Fahrzeugs im Vergleich zum Munga höher. Zudem haftet dem Munga viel Militärisches an. Den Landy gibt es öfter in Zivil. Ok, das gilt nicht für Lightweight.
    Da ich ja beide Fahrzeuge hier habe, muß ich Dir in Sachen Verschränkung ganz klar wiedersprächen. Mein Munga hat neue Blattfedern die ich auseinandergenommen, gereinigt und gefettet habe. Diese müßten das Maximum an Verschränkung zulassen. Mein LR hatt total verrostete Blattfedern. Trotzdem komme ich in Verschränkungspassagen mit dem LR weiter. Ich habs mehrmals ausprobiert und wollte es zunächst selbst nicht glauben. Starrachsen verschränken in der Regel nun mal besser.


    Gruß
    ratzfatzmatz


    PS: zugegebener Maßen habe ich einen Munga mit schlechtem Rahmen noch nie gesehen, beim LR gibts das schon öfter, das stimmt leider...

    So, dann will ich doch einmal eine Lanze für Landrover brechen.
    Der Rahmen des Landrover ist, wenn er intakt ist und nicht durchgerostet, stabil wie selten ein Geländewagenrahmen. Der hat fast LKW-Dimensionen. Natürlich ist der aus Blech, wie auch der des Munga. Großer Vorteil, einen verzinkten Rahmen gibt es neu relativ günstig, wie alle Ersatzteile speziell von Serie II und III. Bei manchen Teilen rentiert sich nicht mal das Saubermachen!
    Die Geländegängigkeit des Landrover steht meines Erachtens dem Munga in nichts nach. Der Munga ist wohl besser im tiefen Schlamm wegen der fehlenden Differentialkörbe, dafür verschränkt der Landrover um einiges besser. Ein Vorteil in langsam gefahrenen Passagen.
    Aber der entscheidende Vorteil für mich ist die Optik bzw. der Kultstatus des Landrover. (Ihr könnt mich steinigen, ist aber nicht nur meine Meinung). Der Normalbürger erkennt das Auto sofort und die meisten finden es toll. Da ist wohl die Serie Daktari aus den 70ern nicht schuldlos dran. Landrover ist einfach populärer. Da muss man nix erklären, da weis jeder, wo das Auto einzuordnen ist.
    Dies wiederum drückt sich deutlich in den zu erzielenden Wiederverkaufspreisen aus. Wer einen Munga restauriert, und es richtig macht, legt in der Regel heftig drauf. Ich denke, das können die meisten hier bestätigen. Ich habe ja selbst einen Munga den ich nicht missen möchte, ich weis also wovon ich rede. Beim Landrover stehen Investition und Marktwert in einem besseren Verhältnis. Da stecke ich das Geld zur Zeit lieber in den Landrover
    Wie auch immer, an beiden Fahrzeugen ist ab und an mal hand anzulegen, da braucht man sich nix vorzumachen.


    Gruß
    ratzfatzmatz

    Mal so nebenbei, der Smart Motor müßte doch auch ganz gut in den Munga passen, ich meine zumindest von der Größe her. Ob der ohne den ganzen elektronikschnickschnack läuft, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Es ist aber immerhin ein Dreizylinder...


    Gruß
    ratzfatzmatz

    So, nur der Vollständigkeit halber,


    ich habe seit gestern für meinen Munga den Oldtimerstatus erworben. Der Ford-Motor mit der ominösen Nummer war dank eines Schreibens von Ford Köln nun kein Problem mehr. Nun noch schnell zur Zulassungsstelle und schon kann ich legal Transportfahrten machen... :D :D


    Gruß
    ratzfatzmatz

    ich hab doch zu Anfang gesagt, daß das hier noch sehr aufschlußreich wird ?(


    mit anderen Worten: ich habs kommen sehen.


    Schade eigentlich, denn mit ein bischen Beherrschung hätte es soweit nicht kommen müssen. Man sollte sein Hobby nicht so bitter ernst nehmen und auch mal über sich selber lachen können. Man muß auch nicht auf jede Diskussion anspringen.


    Aber gut, nun kann Camo404 sich für einen Monat ja nicht mehr wehren, und es wäre unfair hier weiterzuschreiben.


    Gruß
    ratzfatzmatz

    Nun, hier gibt es wohl zwei grundverschiedene Lager. Der eine mag halt original, der andere paßt lieber an. Beides hat seine Berechtigung wie ich finde. Das ist Ansichtssache, da kann man drüber diskutieren, kommt aber zu keinem Ergebnis.


    @camo404: Du sagst, der GAZ mit Geländefahrwerk macht den LT-Unimog naß. Das kann ich mir allein wenn ich die Bilder sehe, nicht wirklich vorstellen. Bodenfreiheit und Sperren beim Unimog LT sind doch nach wie vor vorhanden. Der GAZ sieht da eher flacher aus und irgendwie bei weitem nicht so geländegängig wie ein Unimogfahrwerk.


    Nun hab ich weder in dem einen, noch in dem anderen je dringesessen. Ich lasse mich gern eines besseren bekehren.


    Gruß
    ratzfatzmatz

    Ich würd hier nix löschen, das kann noch sehr aufschlußreich werden :D


    Ich finde intelligent gemachte Umbauten auch gut, egal in welcher Form. Der Mog schreit ja geradezu danach, ihn den entsprechenden Bedürfnissen der Nutzer anzupassen. Das gab es so auch schon ab Werk, natürlich nur gegen Aufpreis. Wenn dann an einem Umbau gewisse Unzulänglichkeiten auftreten, die der Erbauer vielleicht hätte besser machen können, ist das meiner Meinung nach nicht so schlimm, solange sie die Betriebssicherheit des Fahrzeugs nicht in Frage stellen. Beim nächsten wirds besser. Der Original 404 ist gewiß kein schlechtes Fahrzeug, aber eben auch nicht in allen Punkten perfekt.

    Wie Arne schon sagte "original kann jeder".
    Von wilden Bastelorgien halte ich jedoch auch nichts.

    Hallo redbullet,


    nun ja, dann werden sie noch kommen. Ich wollte sowieso erst nach Ostern zum TÜV. Sind noch andere Sachen, die ich noch erwarte.
    Nebenbei, bei welchem Bike-Versand arbeitet denn Dein Schwager? Ich kenn mich in der Szene ein bischen aus.

    Hallo redbullet,


    die Sonnenblenden müßten dann wohl heute kommen. Wer liefert sie denn? Die Post brauch da schonmal etwas länger.


    arne: hast Du Erfahrung über die Haltbarkeit dieser Teile?


    Gruß
    ratzfatzmatz

    Hallo,


    es gab doch mal einen Thread über alternative Gelenkmanschetten für den Munga. Die Suche hat leider nichts ergeben.
    Bei mir sind die getriebeseitigen nach ein paar Jahren schon wieder porös. Oder gibt es die Manschetten als Nachfertigung?


    gruß
    ratzfatzmatz

    Klasse Obapfälza, super veranschaulicht, :G jetzt geht mir ein Licht auf :D


    Bei meinen Birnen sind Fassung, also der Flansch und Fuß mit Glas aus einem Stück. Außerdem haben die 55/50 Watt.
    Ich hatte vorher die asymmetrischen Streuscheiben drin. Da waren 55/50 Watt ok. Jetzt hab ich die symmetrischen drin und müßte auf die Variante von Dir umrüsten. Dann habe ich eben schwächeres Licht aber komme übern TÜV :)
    Oder ich besorge mir die asymmetrischen Scheinwerfer wieder, was aber wahrscheinlich teurer kommt. Zudem habe ich außer diesen beiden Streuscheiben noch zwei symmetrische in Reserve. :rolleyes:


    besten Dank für die Aufklärung
    ratzfatzmatz

    hallo hoermen, da steht auch nix :|


    also ehrlich, ich hab die Schnautze voll von den Nummern, ich such auch jetzt nicht mehr weiter. :D


    Ich warte jetzt den freundlichen Brief von Köln ab, und wenn das nicht reicht... ;)

    hallo michael,


    ich habe seit 1992 Sommererfahrungen mit dem Wagen. :D An ganz heisen Tagen (über 30 Grad) sollte man die Heizung anlassen, das ist richtig. Was aber auch ein wenig Linderung brachte, ist das Weglassen des Motorschutzbleches. Allerdings soll das Blech irgendwann mal wieder drann.
    Aber Du hast recht, ein größerer Kühler wäre natürlich besser, zumal ich, wenn der endlich getüvt ist, den Wagen als Zugfahrzeug nutzen will.


    Welchen Kühler hast Du denn verbaut??


    gruß


    Ratzfatz...

    auch ich glaube, der hat ein Problem mit den Deutschen, ganz klar. Das ist arm und enttäuscht mich persönlich sehr.
    Ich habe ein paar Jahre in einer von Holländern geführten Firma gearbeitet. Ich muß sagen, das Verhältnis war kollegial und freundschaftlich. Alle waren per Du. Das wollten die so und das hat prima funktioniert. So habe ich es in deutschen Firmen noch nicht erlebt.


    Es soll ja auch einen Militärhändler in Holland geben, der nur sehr ungern an Deutsche verkauft und im allgemeinen Deutschen gegenüber sehr unfreundlich ist. :T


    wie auch immer, tolle Vorstellung...

    So, hab jetzt eine Telefonnummer von Ford in Köln angerufen. Die konnten mit meiner Zahlenkombination zunächst auch nichts anfangen, da deren System auf die Schnelle nur Fahrzeuge bis 1975 findet. ?(


    Nach ca. 25 Minuten ging dann doch etwas.
    Also, wie Hoermen schon sagte :S :G das K bedeutet 1970, das S bedeutet März.
    Die restlichen 5 Zahlen sind die letzten Zahlen der Fahrgestellnummer, in die der Motor verbaut wurde, und das war warscheinlich ein Ford Capri.


    Jetzt bekomme ich bald Post von dieser Stelle, wenn das dem TÜV nicht reicht, weiß ichs auch nicht.


    Gruß
    ratzfatzmatz