Beiträge von Roadbook

    Hallo zusammen,

    Dichtungen stellt man ja auch aus Not selber her, weil gerade Originale nicht verfügbar.... Ein Tipp von mir, die Dichtung wird dann z.B. entlang der Flanschkante mit einem scharfen Messer innen/ außen ausgeschnitten. Die Löcher bekommt man millimetergenau an der richtigen Stelle mit einer entsprechenden Kugellager Kugel hinein geschlagen. Kugel über Loch aufsetzen und gefühlvoll mit dem Hammer einschlagen. Wird super...

    Ein weiterer von mir schon angewandter Trick, Mehrschichtverpackungen (Milch, Säfte,--). Wenn man unterwegs ist, einer Verschraubung sifft, kein Dichtring/ Dichtung in der Nähe, Mehrschichtvepackungen ist ein müllmäßig gesehenes Sauzeug. Es bestehlt aus mehreren Lagen, Papier, Kunststoff und Aluminium. Überall verfügbar und echt gut dicht für Öl, Wasser und Benzin.

    Gruß

    Wolfgang

    Hallo,

    klar, Thema ist nicht neu. Irgendwann erwischt es jeden.... Ich habe mir alles durchgelesen, Tacho muss aufgedröselt werden, Zeiger muss runter, Abdeckplatte ab... Offensichtlich läuft die Welle ein und das ALU Rad außen wird nicht mehr mit genommen. Hehl hat da abgebrochen, neuen Tacho gekauft, die gebrauchten im Netz sind ja auch schlecht. Der Zeiger scheint das Problem mit filigraner Rückzugfeder ähnlich einer Uhr. Da brechen wohl viele ab. Offensichtlich geht es trotzdem, vermutlich gut nur mit entsprechendem Abzieher für den Zeiger.

    Warum muss für das Ziehen der Achse vorne alles runter? Also zerlegt...

    Weil seitlich sich die Achse nicht ziehen lässt, also Fenster rein geschnitten. Geht natürlich schöner, ist aber Schmuck am Nachthemd.

    Auf der anderen Seite muss das kleine weiße Zahnrad abgezogen werden und die Achse mit einem ca. 2,5 mm Dorn geschoben werden.

    Auf der anderen Seite die Achse vorsichtig ziehen und den Dorn der anderen Seite nachführen, damit die Zahlenrollen bleiben wo sie sind.

    Die Messingrolle aus der Achse heraus schlagen, ist nur gepresst und dann auf der anderen Seite auf pressen.

    Leider an beiden Seiten eingelaufen, also drehen geht nicht mehr, wurde schon gedreht (Oldtimer), also neue Achse.

    Hinterher mit einer Bohrmaschine prüfen, ob alle Rollen richtig laufen/ stehen.

    Die größte Problematik sind die Zahlenrollen. Sobald sie sich etwas versetzen, stehen sie auf jeweils halber Zahl. Die eingeschobene Achse verhindert, dass die Rollen auseinander fallen, versetzen wollen sie sich trotzdem, sind ja alle mit Zähnen untereinander verbunden. Also vor dem Zusammenbau unbedingt testen, Bohrmaschine mit Linkslauf. So kommt man ca, auf 100 Kmh.

    Viel Erfolg....

    Wolfgang

    Hallo Martin,

    für kleines Geld kann man eine Drehzahlmesserabdeckung kaufen, wenn sie nicht schon vorhanden ist und auf der Drehbank ein 52 mm Loch rein drehen. Habe ich gemacht, nur Fachleute würden den Umbau erkennen. Klemme W nachrüsten (isolieren, befestigen...) , lohnt das, eine Lichtmaschine im Zubehör ist auch nicht schlecht und kostet um die 60 Euro.

    Gruß

    Wolfgang

    Hallo,

    er muss erst einmal überhaupt etwas anzeigen. Für den Diesel gab es extra einen Geber mit Kabelsatz. Den zu kaufen braucht die ganze Ersparnis für den geschenkten Drehzahlmesser auf. Eine Klemme W haben die alten Lima nicht, zumindest mein 300 GD Bj 85. Also benötigt man eine neue Lima, kostet im Zubehör nicht die Welt. Moderne Drehzahlmesser haben eine Stellschraube, mit der die angezeigte Drehzahl angepasst werden kann.

    Gruß

    Wolfgang

    Hallo,

    es scheint ja einen Zusammenhang zwischen der Ladekontrolle und dem Motor aus zu geben. Die Lichtmaschine wird zum Laufen nicht benötigt, aber eine Stromversorgung (Impulse) der Einspritzventile. Staub trockene Zündkerzen sind ein Indiz. Z.B. irgendein Kurzschluss der zur Ladekontrolle geführt hat und das Steuergerät auch dadurch untätig ist?

    Gruß

    Wolfgang

    ...in einer Werkstatt wäre vermutlich zuerst das Zündschloss Ventil gewechselt worden, weiß man ja, ist es fast immer. Danach die Unterdruckpumpe und zum Schluss war dann doch tatsächlich auch noch das Rückschlagventil am BKV defekt. Unter 600 Euro wäre ich nicht wieder weiter gefahren ;,(

    Wolfgang

    Hallo Herrmann,

    wenn der Motor läuft, besteht permanent Unterdruck zwischen Unterdruckpumpe und BKV. An dieser Leitung ist der AUS Steller der ESP angeschlossen vor dem Rückschlagventil am BKV, mit einem Arbeitsventil am Zündschloss. Wenn der Motor aus ist, kommt auch kein Unterdruck mehr von der Unterdruckpumpe, also ist die Leitung von BKV zur Unterdruckpumpe ohne Unterdruck. Damit noch Unterdruck im BKV bleibt, falls noch gebremst werden muss nach Motor aus, ist vor dem BKV das Rückschlagventil, damit der Unterdruck nicht frühzeitig verschwindet. Ist das Rückschlagventil undicht, ist auf der ganzen Leitung Unterdruckpumpe zum BKV weiter Unterdruck, der ist dann aber auch auf der der ESP.

    Gruß

    Wolfgang

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für euere Hilfe. Was war es denn nun?

    • Die 2/3 Wege Ventillösung hatte es mir angetan. Klingt so logisch, war es leider nicht. Sehr viel gesaugt und geblasen (Loriot, der Staubsauger Vertreter). Keine Besserung, auch mal die Anschlüsse getauscht, nach so vielen Ein- und Ausbauten, keine Besserung.
    • Die Lösung mit der Unterdruckpunpe, sie soll entlüften bei Motorstillstand. Wäre schön gewesen. Kaum einer glaubt daran, wie und wo weiß keiner, warum sollte sie auch.
    • Der entscheidende Hinweis kam von Peter Guthörl. Die größte Unterdruck Reserve nach Motor aus ist im Bremskraftverstärker. Also habe ich das Rückschlagventil aus dem Eingang des BKV gezogen. Sofort ging der AUS Hebel zurück. Hätte ja nicht passieren dürfen....Rückschlagventil.... Rückschlagventil ausgebaut, beidseitig mit Druckluft durch geblasen, eingebaut, gestartet, noch mal gestartet, Fehler weg. Vorsichtshalber 5 x gestartet hintereinander gestartet, Fehler bleibt weg.

    Endlich ein Oldtimer fehlerfrei. Bleiben noch die Probleme mit dem New Beetle, Käfer 1303, Pagode,.....na ja, kommt Zeit kommt Lösung. Das Winterfahrzeug läuft....

    Gruß

    Wolfgang