Beiträge von Jozi

    Moin Mario.


    Die Idee auch bei Keilriemen mit Wärme zu arbeiten ist Interessant. Aber wir wissen ja, das Kielriemen innerlich noch sehr starke Nylonfäden haben. Ich fürchte, da wird die Längenänderung nicht so groß sein.

    Aber ein Versuch ist es wert.

    Aber jetzt wird der Wagen erst mal wieder benutzt.

    Habe zur Zeit viel Kram um die Ohren.


    Gruß Jozi.

    So, Gestern war hier Sonne und mein Unmut etwas verpufft.

    Also: Neuer Versuch.


    Die alten Riemen waren gezahnt, und die neuen ebenso. Im Laden habe ich alt und neu seitlich aufeinander gelegt : Länge identisch.

    Beim Einlegen in die Riemenscheibe war die Eintauchtiefe beider Riemen gleich.


    Also wagte ich etwas mehr Gewalt. Mit einer großen Nuß auf der Kurbelwellenscheibe drehte ich mit der Knarre den Motor und würgte so den ersten Riemen in die erste Rille. Zu meinem Erstaunen überlebte der Riemen diese Prozedur.

    Der zweite Riemen hätte nun über den ersten in die zweite Rille gemusst. no way !


    Der kleine Riemen, der die Servopumpe antreibt, ließ sich ohne große Probleme aufdrehen.


    Also habe ich beschlossen, erstmal mit einem Riemen für Lima und Wapu zu fahren. Andere Autos schaffen das ja auch.


    Nach 3 - 4 Monaten werde ich mal nachsehen, wieweit der neue Riemen sich schon gelängt hat. Vielleicht kriege ich den ja dann in die zweite Reihe.


    Denn noch ist der 608er nicht erlöst. 6 Autos warten noch in Berlin und danach wird er wahrscheinlich zum Wohnmobil.



    Gruß Jozi.

    Kinder, wie die Zeitvergeht.

    Aus den geplanten 2 Jahren sind nun fast 6 geworden. Und beide Autos tun immer noch ihren Dienst.

    Allein der Umzug hat 4 Jahre gedauert. Jede Woche einmal mit Hänger nach Berlin und voll zurück. Wenn alles in der neuen Scheune eingeräumt war, war die Woche meist schon wieder um und die Tour begann von Neuem .

    Aber Beharrlichkeit führt oft zum Ziel. Die alte Scheune und das gemietete Grundstück sind leer. Nur im Gewächshaus stehen noch 6 Autos.

    Pritsche und Hänger werden also weiterhin gebraucht.

    Und der Kipper bringt weiterhin Aushub weg und schleppt Kies an.


    Positiver Punkt war bisher, das beide Autos in all der Zeit mich nie im Stich gelassen haben. Und das bei minimaler Wartung. Außer abschmieren und Ölwechsel vor dem Tüv ist da nicht viel passiert. Einer mit 330000, der andere mit 250000 km.


    Jetzt, auf der Fahrt zum Tüv mit dem 608er, kamen plötzlich unschöne Geräusche aus dem Motorraum . Hörte man nur, wenn man davor stand, innen ist er ja relativ gut gedämmt. Nach 25 km kehrte ich um. Die Aussicht auf irgendein festgefressenes Lager am Rande der Bundesstraße 5 mit einem Auto dass ich nicht abschleppen kann, ließ mich unruhig werden.

    Wieder Zuhause wurde der Kühler rausgerissen. Die Wasserpumpe hatte enormes Spiel, das der Lüfterflügel beängstigend wackelte und die 3 Keilriemen waren ein Bild des Grauens.

    Ich liebe Borgwardse, da macht man die Haube auf und sieht sofort was man tun muss und kommt an alles gut ran.


    Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Eine Wasserpumpe lag noch im Regal, die Keilriemen wurden neu gekauft.

    Im Wartungsbuch ist als Größe für die beiden Riemen für die Lichtmaschine die 12,5 x 1125 angegeben. Die alten Riemen wurden abgeknipst und gemessen : 12.5 x 1225. Diese wurden gekauft, wobei es sie nur als 13 x 1225 gab. Dieser halbe Zentimeter in der Breite würden den Kohl wohl nicht Fett machen. Ich glaube jetzt allerdings. das war falsch gedacht. Denn obwohl ich die Lima komplett zurück geschraubt habe, gehen die Riemen nicht rauf. Es würde nur mit Gewalt gehen, also raufstarten zum Bsp. Aber soweit bin ich noch nicht. Es muss anders gehen.

    Hat jemand Erfahrungen? Macht der halbe Zentimeter soviel aus ?


    Gruß Jozi.

    Den Silentblog, auf dem der Vergaser steht, hast du geprüft ?


    Die kriegen im Alter auch gerne Risse und ziehen dann, je nach Fahrsituation, Nebenluft.


    Einfach mal den Vergaser im Leerlauf nach allen Seiten biegen.


    Gruß Jozi.

    Moin Leute.


    Vor ca. 3 Wochen fiel mir in der Berliner Morgenpost eine kleine Meldung auf.


    Demnach sind von 18 an die Ukraine gelieferten Leo`s 16 nicht mehr einsatzbereit.

    Also, nicht zerschossen, nicht auf `ne Mine gefahren, einfach nicht mehr einsatzbereit. Was ist da los? Weiterhin wurde erwähnt, das die Reparaturversuche der Ukrainer alles nur noch schlimmer gemacht hätten.

    Nun musste ich als West-Berliner ja nie zum Bund, habe also niemals in einem Leopard gesessen, geschweige denn selbst gefahren.

    Aber dafür sind hier ja jede Menge Leute die sich auskennen.

    Die Fragen, die sich mir also stellen : Ist diese deutsche, hochgelobte Kampfmaschine, so kompliziert gebaut, das sie im wirklichen Gefechtseinsatz versagt ?

    Wieviel Elektronik ist da verbaut ? Elekronik die keiner mehr unterwegs reparieren kann ?!

    Hatte man die ukrainischen Einsatzkräfte nicht extra ausgebildet in Umgang und Reparatur ?


    Was sagen die dazu, die den Leo kennen ?


    Gruß Jozi.

    Denke das ich ein Jahr später einen zweiten kaufte damit IMMER ein Iltis Einsatzfähig ist und der andere in RUHE fertiggeschraubt werden kann sagt so einiges.

    Moin Sönke.

    Gegen einen zweiten Iltis ist ja nichts zu sagen. Aber du vergißt Murphy. Ich habe seit Jahren drei Borgis und zeitweise auch zwei Iltisse.

    Meistens funktionierten auch alle. Aber wenn einer mal unpässlich wird, dann sorgt Murphy dafür, das auch die anderen ein Zipperlein kriegen.

    Und dieses Zeitgleiche Phänomen kam in 35 Jahren nicht nur einmal vor.

    Eingeplant ist auch fest von mir mal, zum Treffen zu fahren, ob mit Iltis weiß Ich noch nicht.

    Peter, die meisten fahren mit ihrem Iltis zum Iltis-Treffen. Wäre sonst ja nur halb so lustig.


    Gruß Jozi.

    DU kennst immerhin den Wert und auch die entsprechenden Leute/Klientel welche Interesse haben.

    Und das ist ja auch wieder keine einfache Sache.

    Zwei meiner Borgis gehören zu meinem Leben. Die will ich natürlich nicht weggeben, bevor es nötig ist.

    Aber wann ist es nötig ? Kaum einer weiß, wann der Sensenmann vor der Tür steht.

    Und wenn man solch emotionalen Gefährten dann verkauft, wie hoch ist da die Wahrscheinlichkeit, das der Preis, der aufgerufen wird, realistisch ist ?


    Ich habe es schon öfter erlebt, auch in der Borgward-Interessen Gemeinschaft, das alte Männer, die ihren PKW auch schon ewig fahren und das Ding auch irgendwie immer über den Tüv kriegen, Fantasiepreise aufrufen. Und wenn man sich das Auto dann genau ansieht, stellt man schnell

    fest, das hier eine Vollrestauration fällig wird.


    An meiner persönlichen Lösung arbeite ich noch.


    Mein Neffe geht seinen eigenen Weg. Mit 15 hatte ich ihn ans Borgward-Schrauben geführt, was ihm durchaus Spaß machte, dann eine Tour an der Nord - und Ostsee Küste, die auch gefiel. Aber sein erstes Auto war dann ein tiefer gelegter Audi mit sehr vielen PS.

    Mittlerweile fährt er einen Allrad Pick-Up von VW, und wenn ich ihm einen Borgward vererben würde, würde ihn das nur belasten.


    Vielleicht also doch Museum ? Das letzte Hemd hat keine Taschen.


    Meine Hoffnug ist ja, das mir noch so einer begegnet, wie ich mal in jungen Jahren war. Wir würden uns einig werden.

    Aber : Hoffen und Harren hält manchen zum Narren.


    Gruß Jozi

    Na, Chris, das sehe ich ein bißchen anders.

    Meine Kumpels und ich fingen in einer Zeit an zu schrauben und alte Kisten zu fahren, als es noch kein Internet gab.

    Und das funktionierte auch. Aus meiner Sicht sogar besser. Man hat über die Zeit ja einen speziellen Bekanntenkreis aufgebaut, wo man als Anfänger seine Fragen stellen konnte. Und man traf sich regelmäßig und kannte die Gesichter.

    Wenn was kaputt war, haben wir es ausgebaut und zerlegt. Dabei kam man der Funktion auf die Spur. Und dann wurde entschieden: Kann es repariert werden, oder braucht man ein anderes Teil.

    Heute wird ja in diesem Forum teilweise schon gefragt, wie die und die 8ter Schraube am Iltis gelöst wird.

    Keine Eigeninitiative, kein Mut zum Ausprobieren.

    Solange das hochgeladene Wissen im Forum oder sonstwo im Netz abrufbar ist, kann das ja funktionieren.

    Aber was, wenn es nicht mehr abrufbar ist, oder verstümmelt, also ohne Fotos ?

    Und in der Zeit, wo manche hier im Netz nach Tipps suchen, hatten wir den Mungamotor schon draußen.


    Und wenn die jungen Menschen hier im Forum dann Ersatzteile suchen, sollten es mindesten NOS-Teile sein, verfügbar am besten im Nachbarort,

    sonst müsste man ja so weit fahren. Altteile, die man erst sandstrahen, ausbeulen, schweißen und lackieren müsste, traue ich mich da garnicht mehr anzubieten.

    So wird das auf Dauer mit dem Hobby aber nicht funktionieren,


    Gruß Jozi.

    Ha, ich hab`s geahnt.

    Wer soll das machen ?


    Ich bin jetzt 65 und denke, das ich genug Borgis gerettet habe. Ich muss froh sein, wenn mir die Zeit bleibt,meine angesammelten Projekte zu beenden.

    Ich bin hier auf den Hof gezogen, um in Ruhe und ohne Nachbarn an meinen Autos schrauben zu können.

    Ich fühle mich hier auch sehr wohl und will hier nicht mehr weg.

    Aber das verrückte ist, Ich bin jetzt seit 4 Jahren hier, und habe seitdem nicht einen Handschlag an den Projekten getan.

    Nicht etwa, weil mich die Fäulniss erwischt hätte, aber bis jetzt floß alle Zeit und Energie in Haus und Hof.

    Aber so langsam ist alles so, wie ich es haben will und brauche. Da kommt dann also Hoffnung auf, bald wieder an Autos schrauben zu können.


    Aber auch dann müsste ich keine neuen Wracks an Land ziehen, ich hab ja noch genug.


    Wer soll es also machen ? Die letzte Generation ? Uups, ich meinte natürlich, die neue Generation !?

    Gibt es denn eine neue Generation, die B 2000 fahren will ?

    Gibt es junge Leute, die dazu die Möglichkeiten haben ? Also den Platz, die große Halle, denn `ne Normgarage reicht da nicht.

    Werkzeug braucht man auch, und Zeit, und Ausdauer. Und Geld. Denn machen wir uns nichts vor, um so ein totales Wrack wieder aufzubauen braucht es viel Glück und viel Geld um die fehlenden Teile aufzutreiben. Oder noch einen Schlachtewagen, der dann auch wieder irgendwo stehen muss.

    Viele Dinge, die einen jungen Hobby-Einsteiger abschrecken könnten.


    Und die älteren, die es könnte, haben nicht mehr den Biss und kaufen sich einen Joghurtbecher.


    Ja, Schorsch, sag mal, wer soll es machen.


    Gruß Jozi.

    Nee, solche Schilder habe immer entsorgt, wenn ich die Wagen beige lackiert habe.War ja dann keine Infrarot - Lackierung mehr.


    Die Kleinteile sind nach dem Umzug irgendwo in der Scheune verteilt. So nach und nach wird jetzt alles richtig einsortiert. Drück die Daumen , das ich sie bald finde.

    Den Winkel habe ich mir angesehen. Es ist ja ein Doppelwinkel. Ich hatte ihn als einfachen Winkel in Erinnerung. Deshalb auch mein Tipp mit dem Metallhandel. Ein einfacher Winkel würde die Funktion ja auch erfüllen, und niemand wird auf einem Treffen jemals deine hintere Sitzbank

    rausreißen und nachsehen ob der Winkel original ist. Das verspreche ich dir.

    Denn wenn ich den Winkel jetzt ausbaue, dann ist der hintere Koffer, der jetzt noch komplett ist, zerrissen. Und wenn den dann einer komplett haben will....?!

    Darüber muss ich nochmal nachdenken, und erst noch mal meinen Kumpel fragen, ob sowas schon ausgebaut bei ihm rumliegt.


    Das Gute ist ja, das du in der Zwischenzeit trotzdem mit deinem Borgi rumfahren kannst und Spass haben kannst.


    Gruß Jozi.

    Wegen der Sitzschienen muss ich suchen.

    Der Tank der Standheizung ist nach meiner Erinnerung einem Rohr ähnlich, ca. 40 cm lang, Rohrdurchmesser ca. 15 cm.

    Ein ähnlicher Tank liegt irgendwo in der Scheune.

    Aber den trau ich mich garnicht dir anzubieten, wenn du Originalität vor Funktion setzt.