Das sehe ich auch so.
Den Dienst an der Waffe verweigern ist das Eine, jedoch dafür als Zivildienstleistender etwas für die Allgemeinheit tun, das Andere, genauso Wichtige.
Gar nichts für die Allgemeinheit zu tun weil man selber etwas " besseres" zu tun hat hat ein negatives Geschmäckle.
Die meisten hier werden Väter, Großväter und/oder Urgroßväter gehabt haben, die auch für die Allgmeinheit gedient haben und / oder dienen mussten und dabei ihre Gesundheit und manche auch ihr Leben gegeben haben. Und trotzdem hat auch diese Generation ihren Beitrag als Wehr-oder Zivildienstleistender geleistet .
Nur Du nicht. Hattest ja besseres zu tun.
Auch Deine Aussage " Allerdings hatte mein Vater noch einen guten Draht zur Truppe und sich vorab aktiv darum gekümmert daß ich im Fall des Falles wenigstens etwas sinnvolles im Dienst hätte lernen können." kommt arrogant und absolut negativ rüber. Willst Du sagen, dass all die Leute, die Wehr oder Zivildienst leisten oder geleistet haben, nichts Sinnvolles getan haben? Aber Du als etwas Besseres ,von Deinem Vater versorgt, etwas Sinnvolles hättest lernen können? Für wen hältst Du Dich?
Ich sage jetzt nicht, dass Du ein Drückeberger bist...