Beiträge von Der BundesBär

    Deshalb konzentrieren die sich wohl erstmal auf Getriebe, Differentiale und ähliches und bei den Motoren auf alles außer dem Gehäuse. Und wenn schon mal nur der Motor "falsch" ist wie bei dem Aussi StuG III G ist schon mal viel gewonnen verglichen mit im Prinzip leeren Gehäusen, die von FV oder M113 Komponenten bewegt werden...

    Jens

    Ach ja ... G13 vs JPz 38 (t) ... ich verfolge das schon eine Zeit, es gibt da eine ältere und längliche Einlassung, dass von den 158 ausgelieferten Fahrzeugen nur die Vorserie aufbereitete JPz waren, die in zwei Chargen gelieferten Serienfahrzeuge alles komplett "neu" gebaute Fahrzeuge.

    Nach neuer Lesart ist es aber ein wenig differenzierter ... die ersten waren vielleicht tatsächlich vor Mai `45 schon komplett fertige Fahrzeuge, and die WH ausgeliefert, nach Mai 45 eingesammelt und überholt, während der überwiegende "Rest" aber schon in unterschiedlichen Fertigungszuständen im Werk stand und für die Schweiz komplettiert wurde, nur zum Schluss der Serie Baugruppen neu gefertigt wurden. Denn dem Vernehmen nach sollen bei den diversen Restaurierungen auf vielen Baugruppen tatsächlich Deutsche Abnahmestempel auftauchen und auch die Fahrgestellnummern eindeutig belegen, dass G13 Wannen zum Teil Baujahr 1944 sind. Bei der Schlagzahl - schaut man sich an wieviele JPz in recht kurzer Zeit (ab April 44) ausgeliefert wurden - kann man auch tatsächlich davon ausgehen, dass die Pipeline vor der Endmontage gut gefüllt wer ..

    Mit der Argumentation sind auch alle 4 von TWC restaurierten JPz "original Deutsch" da laut deren Publikationen die Wannen alle zum Teil deutlich vor 08/45 hergestellt wurden und man im Zuge der Restaurierung alle Änderungen zum G13 rückgängig gemacht hat, man sogar Details entsprechend er Unterlagen so rekonstruiert hat wie es die (wohl 2) Wannenhersteller gebaut hahen. Letztendlich sollen alle 4 auch die für den JPz korrekte Hauptwaffe bekommen - die G13 hatten nicht die PAK 39, sondern die Waffe aus dem StuG, die wohl in CZ hergestellt wurde während die ursprüngliche PAK aus einer nicht mehr verfügbaren Quelle kam ...

    Aber back to Topic: Wäre tatsächlich schick, wenn nicht nur das StuG sondern auch noch ein JPz, eine Marder und weitere SuG auftauchen...

    Das sind ja alles keine echten Jagdpanzer 38, das sind meist schweizer G 13, die noch herumfahren. Bei originalen WH Panzerfahrzeugen scheitert es meist an den Motoren. Die sind alle hinüber, Ersatz gibt es nicht, ersatzfertigung aus Lizensgründen nicht machbar. Die Maybach Motore sind so knapp gebaut, da ist auch nicht viel mit Übermaß.

    Ja, vom Sauer Diesel der G13 abgesehen ist auch der originale Praga-Benziner wohl einfacher in der Instandsetzung als die HL120/230 Reihen von Maybach. Wobei ich da auch in letzter Zeit gelesen habe, dass sich da etwas tut. Nicht nur Mr. Wheatcroft ist in der Richtung aktiv - neulich hat er bekannt gegeben, dass man komplette nach Original-Spec neu gebaute Panther Differentiale bei ihm bestellen kann, Getriebe seien in Vorbereitung - sondern auch von einigen östllichen Sammlern / Museen liest man da einiges. Der passend zum 1. Mai in Polen fertiggestellte Pv IV soll komplett mit regenerierter Orginaltechnik laufen und bei "Panzerfarm" bekommt man komplette neue Innereien für Pz III Antriebsstränge (siehe Australian Armour and Artillery Museum - die haben iher StuG III G mit solchen Komponenten bestückt.

    Der Pz IV aus Polen soll übrigens in ein paar Tagen nach Overloon kommen, da gibt es dann bei den Militracs auch ein fahrbereites StuG, den BErge Pz 38 und einiges mehr zu sehen ...

    Jens

    Falk - es gibt schon noch ein paar mehr originale, unter anderem in Schweden einen. Kennst Du die .pdf Files, die ein Franzose seit Jahren zusammenstellt? Über das Stichwort "Surviving Panzers" findet man die, da gibt es auch eins über den JPz 38(t), da wird das genau unterschieden.

    @Olli: Die Stug III wurden halt in grossen Mengen hergestellt, StuG IV deutlich weniger. Vom Panzer IV, der in ähnlichen Mengen wie das StuG gebaut wurde gibt es auch schon noch einige, da sind im Osten auch immer mal Wracks aufgetaucht.

    Was die Anzahl der erhaltenen StuG III angeht sind natürlich auch die Finnen nicht ganz unschuldig, von den über 50 gelieferten haben sehr viele überlebt, viele ogar in Vollständig, und stehen jetzt in Museen...

    Ja, schon erstaunlich wie gut das Fahrzeug erhalten ist!

    Und dem Vernehmen nach erwartet man wohl noch mehr "Funde", da es wohl relativ dezidierte Aufzeichnungen gibt, was dort Mitte 1945 herumstand und, weil es schnell gehen musste, in einen Graben geschoben wurde. Während im öffentlichen Bereich die Wracks nach und nach zerlegt wurden hat man diesen Weg wohl innerhalb von Kasernen, die durch die Alliierten genutzt wurden, öfters gewählt, zum Beispiel in Vilseck fanden sich ja auch Ketten-KFZ bei Baumaßnahmen - wenn auch nicht so komplett.

    Und ja, wenn ich die Kommentare lese ... was ein Geseier.:urg:

    Kriegsgewinnlerngab es überall ... in Dänischen Musseen geht man da inzwischen recht dezidiert ein. In Hanstholm etwa kann man viel über den Bau des Atlantik-Walls nachlesen, der in Dänemark wohl fast ausschließlich von einheimschen Bauunternehmen mit ihren Arbeitern errichtet wurde...die zusammen mit Ihren Lieferanten (Kieswerke usw.) dabei sehr viel Geld verdient haben. Dass das zum Grossteil aus dem Dänischen Staatsvermögen kam, dass die lieben Besatzer beschlagnahmt hatten ist eine andere Geschichte...

    @LKW ... auch Citroen hat zehntausende LKW direkt an die Wehrmacht geliefert.

    @US Firmen ...Ambi Budd in Berlin war eines der größten Presswerke in Nazi-Deutschland, hat nicht nur Millonen Kanister für die Wehrmacht produziert sondern auch die Karosserien für den Kübel. Weil nach Mai 45 diese Quelle versiegte konnten nach meiner Info eben keine Kübel mehr produziert werden und es kam zum ersten Nachkriegskäfer.


    Jens

    Sehr schick, gelungene Restaurierung.

    Das die Bundeswehr da keine von im Museumsbestand hat wird daran liegen, dass nur ein paar wenige vom BGS übernommen wurden. Und ob die dann alle tatsächlich umlackiert wurdem ... zudem werden die bei der BW noch eher ausgemustert worden sein als die ähnliche geländegängige Triumph - und selbst die ist nicht in jeder BW Sammlung vertreten...


    Jens

    Also...was man nicht vergessen sollte:

    Es gibt - wie bei allen Armeen - eine Vorschriftenlage und dann die Realität.

    Bei der Umstellen auf Flecktarn wurden Flecktarnpläne für alle Gefechtsfahrzeug plus allgemeine Fahrzeugtypen, die bei Einheiten mit möglichem Gefechtsauftrag eingesetzt und für die Zukunft eingeplant waren, erstellt. Sicherlich gab es einen auch Zeitplan für diese Einheiten bis wann diese in Eigenleistung was umzulackieren hatten, ab Zeitpunkt X kamen Neufahrzeuge in Flecktarn bzw. Fahrzeuge wurden im Rahmen von größeren IH Massnahmen neu lackiert. Alles richtete sich da nach der offiziellen Papierlage.

    Das aber Einheiten auch Fahrzeuge im Überbestand hatten - weil diese schlicht nicht (mehr) den Büchern standen - ist bekannt. Meist waren das Fahrzeuge, die bei offiziellen Umrüstungen auf neue Typen vergessen wurden, also meist alte Typen für die wegen allgemeiner Aussoderung dann keine Flecktarnpläne erstellt worden waren. In den späten 80ern halt die alten BW Typen, später dann NVA Fahrzeuge. Die wurden dann mit Phantasie angemalt...

    Andere komische Flecktarnung kann auch einem matt-Ausgleich geschuldet sein, wenn z.B. ein 2to U1300 von der Luftwaffe ins Heer gewandert ist - und nicht zu einer Inst. anstand. Dann wurde auch später zum Pinsel gegriffen....

    Weiter Quellen für zu Zeitpunkt der Aussonderung ungewöhnliche Lackierung sind auch Schulen. In Aachen wurde um 2014 ein U1300 versteigert. Der war noch im top Erstlack Gelboliv. Hatte auch nur 1.200 km auf dem Tacho, hatte dort als Ausbildungsmodell gedient und nur in der Halle gestanden...


    Jens

    Es muss mal wieder was gehen ...

    Diesmal eine Schirmmütze der Bundesmarine, ich schätze 60er Jahre von einem Selbsteinkleider bei der Kleiderkasse erworben. Grösse 57. Etwas patiniert und das Schweißband ist nicht das beste . :D

    Wie gesagt patiniert aber im Gesamtzustand nicht schlecht.

    Gibt's für 20,- plus Versand...

    Jens

    Ich gehe davon aus, dass es wie bei vielen anderen Krädern aus der Zeit einen Primärkettenspanner gibt. Wenn die Kette jedoch verschlissen ist nützt der nichts und die ranzige Kette ruiniert nur Kupplungskorb und Primaärritzel ...

    Wegen einer Reparaturanleitung wendest Du dich am besten an die Triumph IG bzw. guckst auf deren Seite, von der BW gibt es da aus meiner Sicht nichts, da musst Du auf die zivile Reparaturanleitung für Händler zurückgreifen ...

    Grüße,

    Jens

    Wie versprochen jetzt ein paar Bilder des Angebotes. Quasi ein komplettes Fahrgestell mit Hinterradschutzblech, alles original unbenutztes Depotmaterial incl. neuer Schrauben.

    Mein - wie man bei Bares für Rares sagt - Wunschpreis steht oben, der ist nicht in Stein gemeisselt, bei Interesse einfach mal 'nen Vorschlag machen.

    Versand ungern, ggf. kann man sich ja irgendwo treffen...


    Jens

    Hier erstmal ein Teaser um mögliches Interesse zu erkunden ...ich plane mich von einem nagelneuen Rahmen mit Schwingengabel und Hinterradschwinge für eine V1 zu trennen, die Federbeine und allerlei mehr ist auch vorhanden und dran angeschraubt. Meine komplette "Deko" V1 ist so gut, dass ich die Teile so nie brauchen werde wenn ich das Mopped denn irgendwann einmal aufbereite ...😁

    Der Rahmen ist "blanko", das Set also ideal für Leute mit einer Unfall V1 ....

    Bilder folgen am WE.

    @Preis ... da ranzige V1 Schwingen mittlerweile auch richtig teuer sind werfe ich hier einfach mal 1.200,- VB in den Raum. Ist Geld, die Teile dürften so aber extram selten sein.

    Wer also grundsätzlich Interesse/Bedarf hat kann sich gerne bei mir melden.

    Standort nahe Euskirchen, kann aber ggf. auch irgendwohin transportiert werden.


    Grüße,

    Jens

    Auch wenn bei dem Angebot nicht nur das relativ seltene Schloss dabei war sondern auch das sehr seltene Gegenstück ... die Art und Weise der Bildgestaltung legt nahe, dass der Koppelriemen an sich NICHT zum 1959er Koppel gehört und somit hier quasi über 100,- für das Gegenstück gezahlt wurde....


    Wieviel da wohl ein komplett originales mit lesbarem Stempel bringt ? hmmm


    Jens

    Ich vermute, dass der Hakenlift zivil nachgerüstet ist. Wäre für mil KFZ der Zeit selten.

    Wie viele Geräte dieser Art wurden die lange im Land genutz und dann an andere Nationen abgegeben, in dem Fall meine ich an Litauen. Müsste mal in den Bilderhort schauen, hab da mal welche in Paprade auf dem Übungsplatz entdeckt....


    Jens