Beiträge von Iceman_77

    Servus,

    zum Thema Überrollbügel im Wolf:

    Ich durfte in meiner Grundwehrdienstzeit 1998 nen Wolf von Ingolstadt aus quer durch die halbe Republik fahren, so das dieser nachträglich mit einem Überrollbügel nachgerüstet werden konnte.

    Mir wurde damals gesagt das nur die Wölfe, die für den reinen Personentransport vorgesehen waren, damit nachgerüstet werden. Die ganzen Wölfe mit Rüstsätzen (SEM 80/90, FKBTrp 5 usw.) waren dafür angeblich nicht vorgesehen, zumindest damals. Bei der Nachrüstung wurde auch der Bügel Höhe B-Säule festgeschweißt. Der war/ist ja eigentlich abnehmbar konstruiert worden.

    Mein Wolf ist Rüstsatzträger für SEM 80/90 (bzw. Fu 1/2, wenn man die Bezeichnung aus der TDv nimmt), da ist auch keinen Überrollbügel verbaut.

    Kann natürlich durchaus sein, das im Rahmen von Mat-Ausgleich, Umstrukturierung usw. das Ganze mal aufgeweicht wurde und inzwischen auch Rüstsatzträger mit Überrollbügel rumfahren. Glaub in meiner Dienststelle fahren sogar Rüstsatzträger mit Überrollbügel rum... Muss ich mal bei Gelegenheit prüfen, wenn ich wieder mal nen dienstlichen Wolf in die Finger krieg.... passiert nicht so häufig, da es meist BwFuhrpark oder direkt nen Greenliner gibt bei der kleinen Fahrzeugkategorie. Hab sonst eher mit mindesten 3 Achsen und mehr zu tun...

    Zufällig heute bei Klaz gesehen. Vielleicht gehört das auch zum Rüstsatz. Der Händler verkauft einiges an Fm-Material. Habe aber nix mit dem Inserat oder dem Händler zu tun.

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/halt…ent=app_android

    Gehört sicherlich zu einem Rüstsatz :D

    Wo es nicht dazu gehört: Zum Fkb-Trp 5 auf VW DoKa T2 und T3. Da sind die Halterungen anders. Zum Fkb-Trp 10 auf Unimog gehört er auch nicht (mit 95%iger Sicherheit). Wenn mich mein Gedächtnis nicht betrügt waren da prinzipiell viele Halterungen gleich bzw. ähnlich, nur in größer. Beispielsweise war die Halterung für die ganzen Feldkabelrollen größer, musste ja auch die doppelte Menge rein.

    Für den Wolf als Fkb 5 kann ich es mir auch nicht vorstellen. Da macht die klappbare Befestigung in Bodennähe nicht viel Sinn. Da wäre nicht genug Platz um irgendwas so zu bewegen.

    Aber es gibt ja auch noch andere Bereiche im Feldkabelbau... z.B. FFkb, also Fernfeldkabelbau. Davon hab ich aber noch nichts live gesehen.

    Servus,

    es ist richtig das es den Rüstsatz auch für den Wolf gab. Im Wolf gab es aber das Problem das das Platzangebot dann doch recht knapp war. 3 Mann im Trupp + Ausrüstung zusätzlich zum Rüstsatz unterzubringen war wohl etwas knapp...

    Im T3 war das Ganze recht angenehm verbaut. Massig Platz noch auf der Ladefläche und als Kraftfahrer hat es sich auf der Bank im T3 deutlich besser schlafen lassen als im Wolf. Hab beides schon getestet :D

    Bilder vom Wolf und vom VW T3 DoKa mit FKB 5-Rüstsatz im übrigen auch auf http://www.panzerbaer.de. Den T3 findet man bei "Pkw, 5 Sitze"

    Servus,

    gab es auch bei der Bundeswehr z.B. beim Feldkabelbautrupp 5 km (FKB 5) auf VW T3 Doka zu meiner Zeit 1997/98. War damals im FKB 5-Trupp als Kraftfahrer eingesetzt.

    Der Rüstsatz auf der Ladefläche hatte eine Halterung für das ganz normale Feldkabel-Abspulgerät, damit konnte sowohl das Abspulgerät bei Nicht-Nutzung verstaut und transportiert werden. Aber auch das Verlegen während der Fahrt war damit möglich.

    Für Bilder google mal einfach nach "VW T2 Feldkabelbautrupp Bundeswehr Walkaround". Das müsst der selbe Rüstsatz sein, der auch im T3 montiert war.

    Es gab bei der Bundeswehr auch den den Feldkabelbautrupp 10 km (FKB 10) auf Unimog. Da war das damals auch ähnlich.


    Gruß


    Markus

    Servus,

    des ist ganz normal. Die Bundeswehr hat deswegen ja auch eine Ausnahmegenehmigung.

    Die Frage ist halt wie die Messung stattgefunden hat.

    Ich weiß nicht mehr wie genau das bei mir damals abgelaufen ist, aber ich denk die sind bei mir damals mit 50 km/h im 2. Gang gefahren. Da röhrt der Wolf natürlich wie ein Großer.

    Mir wurde im Nachhin dann mal von jemanden erzählt das da wohl eine bestimmte Drehzahl nicht überschritten werden darf. Bei mir hätte der TÜV wohl damals mit dem 3. Gang fahren müssen. Haben sie aber nicht gemacht und ich hatte keine Ahnung von der Thematik. Im dritten Gang soll der Wolf wohl die Messwerte einhalten.

    Bei mir war das Ganze auch ein ziemliches hin und her, am Ende hat der TÜV-Prüfer mir dann 2 Mercedes - Dämmatten unter die Motorhaube kleben lassen und war dann zufrieden.

    Mir war es dann damals egal, Hauptsache ich hatte die Zulassung.


    Beschäftige dich am besten Mal mit dem Thema der Fahrgeräuschmessung und kuck ob das richtig bei dir abgelaufen ist. Oder du schlägst dem TÜV das mit ner Dämmattte vor. Vielleicht lassen die sich drauf ein.


    Gruß


    Markus

    Schäden sind auch direkt vom Verursacher an den nächsten Vorgesetzten zu melden. Das wird auch oftmals im Rahmen einer Vorbesprechung das Vorgehen bzw. die Meldewege bei Schäden für die jeweilige Übung mitgeteilt.

    Verantwortlich für die Durchführung und somit auch für solche Dinge ist der jeweilige Vorgesetzte bzw. der POC gemäß Befehl zum jeweiligen Vorhaben. Es hängt auch immer von der Einheit ab bzw. dem Rahmen der Übung oder dem Zweck der Übung. Wird auf Kompanieebene geübt muss da nicht zwingend Schiedsrichter zur Verfügung stehen. Wenn eine mehrtägige freilaufende Übung im Rahmen eines Trainings (früher: Lehrgangs) für einen Hörsaal durchgeführt wird können da durchaus auch mehrere Personen als Schiedsrichter fungieren.

    Auf Einheitsebene kann es auch sein das nur ein Beobachter vor Ort ist bzw. der jeweilige Einheitsführer oder auch TE-Führer kuckt drauf, ob seine Leute die Abläufe so machen wie es ausgebildet wurde.

    An einem GÜZ sind natürlich solche Schiedsrichterfunktionen wieder ganz anders. Da werden dann Abläufe und aufgetretene Fehler durchgesprochen.

    Wenn eine Übung im Rahmen einer Zertifizierung durchgeführt wird kann das alles wieder ganz anders aussehen.

    Vielleicht um Missverständnisse zu vermeiden: Was ist überhaupt ein Schiedsrichter? Im Endeffekt ist das nur jemand, der sich mit dem jeweiligen Thema auskennt. Es gibt auch nicht zwangsläufig ein Schiedsrichterfahrzeug. Bei uns werden Kfz für die Schiedsrichter bei Bedarf beim BwFuhrpark angefordert. Das ist dann irgendwas handelsübliches wie ein Renault Megane oder so was.

    Es gibt da also nichts spezielles von der Bundeswehr. Es kommt wie so oft heutzutage halt immer drauf an....

    Das Bild ist perfekt wunderbar, vielen Dank!

    Spannend ist, dass ich auf dem Braun- schwarzen Kabel 24V Zündungsplus gemessen habe. Bin da leider ein elektrischer Laie. Aber das wird so wohl seine Richtigkeit haben.

    Wenn ich meinen Crashkurs zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (schon paar Jährchen her) richtig in Erinnerung hab ist das Symbol im Stromlaufplan ein Schließerkontakt.

    So wie ich mir selbst die Funktionsweise des Tankgebers erklär (ich hatte meinen vor einiger Zeit mal komplett zerlegen und reinigen müssen) ist im Endeffekt am Schwimmer ein Kontakt, der einen elektrischen Stromkreis schließt wenn ein gewisser Füllstand im Tank erreicht ist. Dadurch wird der Stromkreis eben zur Kontrollleuchte geschlossen und das Leuchtmittel beginnt zu leuchten. Beim Tanken steigt der Schwimmer im Tankgeber wieder nach oben und der Stromkreis wird geöffnet -> die Kontrollleuchte geht aus.

    Das da am Kontakt eine Spannung anliegt ist durchaus zweckmäßig. Ist ja eigentlich nichts anderes wie ein Lichtschalter im Haus. Da liegt ja auch die Spannung an einer Seite des Schalters an und wenn der Schalter betätigt wird geht der Bude ein Licht auf. Eigentlich ganz einfach...

    Gruß

    Markus

    Unimoglerin hat das ganz richtig erkannt.

    Ich hatte mich nur auf die Beantwortung der Frage des Thread-Erstellers bezogen. Die Antwort stimmt ja auch. ;)

    Korrekt ist aber auch das das Massekabel die Farbe braun hat. Hab das im meinem Posting natürlich etwas ungenau und schnell bezeichnet. Das Kabel zur Kontrollleuchte Kraftstoffreserve ist natürlich braun mit schwarzen Streifen/Ring. Jens hat da nicht unrecht. Hab ich mir das Foto auch nicht genau so angekuckt, ist auch etwas schwer erkennbar. Aus dem Stromlaufplan kann man natürlich auf das richtige Kabel schließen.

    Hier noch zusätzlich ein Bild vom Tankgeber, auf dem die Kabelkennzeichnung besser erkennbar ist:

    Gruß

    Markus

    Servus,

    vielen Dank schon Mal für die Vorschläge. Hat mir schon echt neue Denkanstöße gebracht. Neopren und Armaflex hatte ich tatsächlich noch gar nicht auf dem Schirm.

    Ich versuch immer im ersten Schritt alles so original wie möglich instand zu setzen. Erst wenn das sich als unzweckmäßig herausstellt nutz ich andere Materialien. Wird dann wohl in dem Fall wieder auf "try and error" hinauslaufen.

    Am Spriegel sind halt noch Haken zum Einhängen des Gummibandes angebracht. Da muss halt der Schaumstoff so flexibel sein, das zum einen die Haken im Schaumstoff eindringen kann, zum anderen aber auch der mechanische Belastung dauerhaft stand hält.

    Falls noch jemand eine zusätzliche Idee hat, dann nur her damit. Die Entscheidungsfindung ist noch nicht abgeschlossen ;)

    Servus zusammen,

    aktuell führe ich ein paar kleine Reparaturarbeiten an meinem Verdeck durch. Dort, wo das Verdeck am hintersten Spriegel befestigt wird, ist eine Schaumstoffeinlage eingeklebt. Diese weist Rostflecken auf (da der Spriegel stellenweise korrodiert war) und löst sich stellenweise auch schon auf.

         

    Meine Idee war es nun den Schaumstoff komplett auszutauschen. Allerdings finde ich keinen passenden Ersatz hierfür und wollte mich hier im Forum erkundigen, ob jemand damit konkrete Erfahrung hat. Der Schaumstoff ist 115 cm lang, 7,5 cm breit und ca. 1 cm dick.

    Meine Frage hier in die Runde:

    a) Kennt jemand zufällig eine passende Bezugsquelle?

    falls a) nicht beantwortbar:

    b) Weiß jemand, um was für eine Schaumstoffart es sich hierbei handelt?

    c) Kennt jemand ein Alternativprodukt, das verwendet werden kann? Kann auch gern selbstklebend sein...

    d) Bzw. was für einen Klebstoff wäre für das Einkleben in das Verdeck zweckmäßig? Hat da jemand Erfahrung?

    Vielen Dank für eure Unterstützung im Voraus.

    Gruß

    Markus

    Servus,

    beim Wolf ist halt der Bereich um die LiMa sehr begrenzt.... Das könnte mit dem Adapter schon recht knapp werden (falls man auf der Staukiste im Motorraum beharren möchte). Müsste man mal ausmessen, wenn man eine stärke LiMa möchte. Und prinzipiell ist auch eine Alternative für den Wolf so langsam relevant.

    Da wir schon beim Thema LiMa und Wolf sind:

    Ich hatte im Mai Probleme mit meiner LiMa im Wolf. Sie hat nicht mehr richtig geladen. Ich häng meine Erkenntnisse etz einfach mal mit an das Posting ran. Vielleicht hilft es ja jemanden:


    1. Idee: Neue LiMa

    Über den Sterne-Händler ist (Stand Mai 2024) die 55 A-LiMa vom Wolf nicht mehr lieferbar, bei Bosch hab ich auch nichts gefunden.

    2. Idee: Nachbau kaufen:

    Mit der Bosch- sowie Mercedes-Teilenummer hab ich zwar Ersatz-LiMa`s gefunden. Hatte mich dann für ein Modell entschieden, passte aber nicht in den Wolf. Ich wollte die Abdeckung wieder auf der Anschlußseite der LiMa montieren. Da haben die Dichtflächen nicht gepasst. Auch die Abstände mit Halterung und der Riemenscheiben haben nicht gepasst. Da wäre der Riemen nicht vernünftig gelaufen. Hat mir als Lösung nicht gefallen. Auch sind meine Möglichkeiten zum Basteln etwas limitiert.

    3. Idee: Meine originale LiMa instandsetzen lassen

    Hab dann meine LiMa bei Kohl24.de wieder aufbereiten lassen. Sieht aus wie neu, läuft wieder einwandfrei und war günstiger als eine neue Nachbau- LiMa. Ob jetzt dann die Firma an meiner LiMa Maß genommen hat, um künftig eine passende LiMa für den Wolf anbieten zu können weiß ich nicht.... ich hätte es auf jeden Fall gemacht...

    So sieht die instandgesetzte originale LiMa frisch aus dem Paket aus:


    Mir fehlt jetzt halt noch die Langzeiterfahrung. Aber aktuell bin ich recht zuversichtlich.


    Gruß

    Markus

    Servus,

    die Materialgruppe 28 steht für "Verbrennungsmotoren, Turbinen und deren Einzelteile", mit der Materialklasse 05 zusammen kommt man auf "Kolbenringe, Ottomotor (ausgenommen Luftfahrzeuge)".

    Die Länderkennung 12 bringt uns bei der Suche nicht viel weiter und die restlichen 7 Zahlen ist eine reine Zählnummer ohne weitere Bedeutung.

    Wenn man nicht zufällig die Nummer in einer alten TDv findet wird es ohne Listung glaub ich recht schwer.

    Hab auch schon eine Zeit lang danach gesucht, aber nichts gefunden. Originale zu finden wird wohl eher schwierig. Die Halter werden sicherlich am Fahrzeug montiert geliefert und sind halt keine Zubehörteile zum Kfz wie die Mehrfach-Tarnstangenhalter selbst.

    Und an die geschützten Fahrzeuge kommt man beim Aussondern nicht wirklich ran.

    Eine Variante vom Max seinem DIY-Bau wird die schnellste und einfachste Lösung sein. Oder du hast die Möglichkeit über einen Ersatzteilkatalog der Bundeswehr Hersteller und Teile-Kennzeichnung herauszufinden...

    Gruß

    Servus,

    die Halter sind recht einfach aufgebaut. Das ist eine kleine Platte, die mit 4 Schrauben am Fahrzeug befestigt wird. Links und rechts an der Platte sind ganz einfache Führungen aus Metall angeschweißt, wo der Tarnstangenhalter dann von oben reingesteckt wird. Kann man auch selber basteln.

    Hier ein Link als Beispiel wie so was im Original aussieht:

    https://www.panzerbaer.de/helper/pix/bw_lkw_15t_tmil_gl_tep_90-010.jpg

    Im Link sieht man den Halter relativ gut an der Stoßstange, genau unterhalb vom Blinker und auf Höhe vom Abblendlicht.

    Verbaut u. a. am verlinkten Trägerfahrzeug vom TEP 90, an jedem Modul (also den einzelnen Container) des TEP 90 sind auch solche Halterungen dran., auch am Fennek beispielsweise. Ist also an diversen geschützten Fahrzeugen verbaut.

    Gruß

    Gibt es hier keine Gleichgesinnten, die sich mit uns mal treffen wollen? :thumbsup:

    Max, schick mal bitte das nächste Mal ne Nachricht.... ich überseh das hier irgendwie ständig :rolleyes:

    Im Gegensatz zu sonst hatte ich sogar Urlaub, musste net zurück in die Kaserne und wohn fast daneben :pfeif:

    ca. der letzte Kilometer, durch den kleinen Ort dirket unterhalb der Festung, ist die einspurige Straße auf 7,5t beschränkt.

    Mitm Unimog aber alles kein Problem!

    Der Knackpunkt ist die letzte Kurve mit der Engstelle am gedeckten Weg sowie die Wendemöglichkeiten auf dem Parkplatz.... aber ich kann aus jahrelanger eigener Erfahrung sagen das da alles durchpasst, was auch bei ner größeren Feuerwehr so standardmäßig rumfährt.

    Nun, ganz oben steht doch: "Diese ABE gilt nur für Fahrzeuge der Bundeswehr." Ich denke der Satz impliziert, dass dies nur gilt, wenn die Bundeswehr als Fahrzeughalter auftritt.

    Ich kann die Postings von skybeamer und Kaiser Jeep nur bestätigen. Meinem TÜV-Prüfer hat diese ABE aus den genannten Gründen auch nicht interessiert. Bei mir hatten die Prüfer damals die Fahrgeräusche bemängelt und in dieser ABE steht eben auch eine Ausnahme für die höheren Fahrgeräusche drin. Wie gesagt, das Teil gilt nicht für zivile Fahrzeughalter.....

    Ich würd mir da bei gewissen Eintragung eine rechtsichere Begründungen vom Sachverständigen geben lassen....

    Gruß

    Markus