Beiträge von wat_mutt_dat_mutt

    Es gibt ein paar Touristen Highlights, um die man praktisch nicht herum kommt wie den Schilder Wald in Watson Lake. Dort hängen um die 10.000 Nummernschilder (und andere) fein säuberlich aufgehängt. Interessanter Platz, immer wieder sind auch deutsche Nummernschilder dabei.

    Ich musste mir mal eben die Augen reiben. Nummernschilder? Da sind ja ganze Ortsschiler. Bomlitz, jetzt im Heidekreis, hier bei mir gleich um die Ecke. Wenn Heimat so nah ist ;)

    Es geht sogar noch einfacher und ohne KI. Man nehme ein Farbbild, ein Bildbearbeitungsprogramm und wandele das Farbbild in ein Graustufenbild um. Ganz ohne KI.

    Bitte keine Abfragen zum Diamond Wrecker, der gehört mir nicht. Und der M151 A2 ist sowieso nicht zu verkaufen ;)

    Wenn er den Außenborder auf eine Euro-Palette (120x80 cm) packt und verzurrt (Spanngurte) sowie mit Folie einwickelt, sollte das auch ohne Kistenbau vonstatten gehen. So aus meiner jahrelangen Erfahrung im Speditionsversand. Eine Kiste hat natürlich immer einen gewissen Charme gegen Transportschäden. Ich habe mal in den USA von einem Tischler um einen Detroit Motor eines Verkäufers eine Kiste für gute Dollar bauen lassen. Schon in den USA wurde die Kiste im Frachtzentrum zerdeppert, weil da wieder einer ohne Gabelstaplerschein unterwegs war. Der Verkäufer hatte den Motor zum Glück auf einem Hilfsrahmen aus Stahlschienen montiert.
    Ich versende regelmäßig europaweit mit der Frachtbörse CargoBoard. 120 - 140 € ist aber heute ein normaler Preis.

    Wenn gemeinnützig, dann deklariere es doch als Spende von Thorsten.

    Mal positiv: Ich hatte Anfang November 2025 mit meinem PKW in Dänemark eine Reifenpanne, die sich mit Bordmitteln nicht beheben ließ. ADAC Online kontaktiert, 45 Minuten später stand der große Abschlepper des dänischen Pannendienstes vor der Tür. Binnen 15 Minuten war der Reifen für die Heimfahrt professionell geflickt und wieder auf 2,5 bar aufgebläht und hielt die Luft. ADAC PlusMitgliedschaft. Wäre das daneben gegangen wäre ich über das Wochenende in Dänemark gestrandet, weil dort kein Reifendienst geöffnet hat. Der ADAC hätte dann auch noch die Übernachtung oder einen Leihwagen übernommen. So waren wir ohne weitere Unterstützung am Sonntag wieder zu Hause. Montag neuen Reifen geordert, den ich Freitag abholen konnte. Aufziehen erst in zwei Wochen - Fachkräftemangel.

    Mal negativ: Vor ein paar Jahren ist mir die Windschutzscheibe beim Oldtimer (Militär-LKW) rausgeflogen. Nach langer Wartezeit kam dann der ADAC Pannenservice (Vertragspartner) vom 6 km entfernten Abschleppunternehmen. Da der LKW nicht als WoMo geschlüsselt war, musste ich die Pannenhilfe inkl. Abschleppen bezahlen, obwohl der Abschlepper meinen LKW nicht Huckepack genommen hatte. Ich fuhr also hinterher und auf dem Beriebshof haben wir mit Kabel und Seife die Scheibe wieder eingesetzt.

    Sehr positiv: 1992 ist uns der Ford Transit in Marokko mit Motorschaden verreckt. Über die Fähre nach Spanien noch per Abschleppseil geschleppt. Reparatur in Spanien in der Ford Werkstatt in Algeciras natürlich nicht möglich. Mit dem Taxi vorn dort nach Malaga (130 km). Hotel und Übernachtung vom ADAC übernommen, ebenso der am nächsten Tag am Hotel bereit gestellte Ersatzwagen, mit dem es dann nach Hannover auf Heimreise ging.

    Mit dem Firmenwagen (AUDI A4 Avant TDI) habe ich Berlin eingenebelt. Nach dem Kundentermin den AUDI Service kontaktiert. Abschlepper bringt mich in eine AUDI Werkstatt. Dort wird ein kapitaler Motorschaden diagnostiziert. Rückfrage bei meiner heimatlichen Vertragswerkstatt, die das so nicht glauben wollte. Ich habe dann den ADAC kontaktiert und konnte mit einem Leihwagen die Heimreise antreten. Mein Firmenwagen kam ein paar Tage später. Anruf vom Kd-Meister meiner Werkstatt: Das Sieb der Kurbelwellengehäuseentlüftung war dicht. Pfennigartikel contra Motorschaden - so können Diagnosen ausfallen. Ohne ADAC Schutzbrief oder Mobilitärsgarantie vom Hersteller wäre ich gestrandet und hätte die Kosten auf eigene Kappe nehmen können. Reparatur natürlich in Berlin = neuer Motor.

    Nach Mauerfall mit meinem privaten Mitsubishi Pajero in den neuen Ländern unterwegs. Bei der Heimreise streikt das Getriebe (bei der Serie war noch nicht das Getriebe vom Canter verbaut). Dank ADAC bekam ich einen Leihwagen und mein heimatlicher Händler das Fahrzeug zur Garantie-Reparatur auf den Hof gestellt.

    Ich möchte jetzt keine Wertung vornehmen, aber unterm Strich überwiegen doch die positiven Erfahrungen. Wenn ich bedenke was Ersatzwagen bei Leihfirmen, Hotels und Abschleppunternehmen kosten, sollte man die Kosten der Mitgliedschaft nicht in Frage stellen. Und ja, die Motorwelt ist leider grausam geworden.

    Oft wird gesagt, die USA hätten keine Geschichte, aber die historische Geschichte der USA ist für mich einfach nur viel kürzer, prägnanter und trotzdem prägend. Die "Motherroad 66" ist ein sehr gutes Beispiel dafür.

    Wenn Du noch Zeit hast, empfehle ich Dir die Ostküste mit Colonial Williamsburg VA oder Plymouth Plantation MA (auch Plimoth Patuxet Plantation), wenn es wärmer wird und die Museen lebendig werden und Geschichten aus den Anfängen erzählt werden.

    In einem (deutschen) oder amazonischen Buchhandel dürtest Du kaum fündig werden. Das US Militär publiziert halt nicht über ISBN frei zugänglich seine Handbücher.

    Hast Du es mal bei Steel Soldiers versucht? Hast Du niemanden in der Familie, der Dich beim translatieren Englisch / Deutsch unterstützen kann?

    PDF Dokumente (seitenweise) kannst Du auch mittels Computer übersetzen, solange die Seiten sauber gescannt und via OCR Erkennung in "lesbare" PDF umgewandelt wurden.