Beiträge von KaiserJeep

    Hallo Harry,

    ich will mich ja über keinen Ex-Kollegen und keine Zulassungsstelle negativ auslassen. Aber was die bei deinem Briefmuster zu einem M109 verbrochen haben, das ist eigentlich schon mehr als eine schriftliche Lüge. 1994 standen eigentlich genug Unterlagen zur Verfügung, um so ein Fahrzeug richtig zu beschreiben.

    Wenn ich da schon lese gebremste Anhängelast 20000 kg und dann 116 kW Motorleistung, also nach zGG ein 32 Tonnen Zug. Nach der alten 5 PS pro Tonnen Kategorie reicht das grade aus. Nur gibt die US-Armee 3,5 Tonnen im Gelände frei und in den älteren Manuales findet man noch 7 Tonnen auf der Straße. was es heute auch nicht mehr gibt.

    Ich könnte dir ein fahrgestellnummergebundenes Datenblatt schreiben, in dem aber deutlich mehr steht als in den Blättchen vom TÜV SÜD, TÜV Rheinland oder wer sonst noch solche Blättchen verbricht. Es steht allerdings nicht TÜV, Dekra, GTÜ, FKÜ, KÜS oder sonst was drauf, sondern nur meine Adresse und der Hinweis, das ich bis vor kurzem noch aaS war. Jetzt bin ich halt nur noch Sachverständiger.

    Für so ein Datenblatt brauche ich als Beleg ein Foto der Fahrgestellnummer, ein Foto des US Fabrikschildes (aber kein neu gemachtes, sondern das alte original Schild), Typschild des Motors und 3/4 Vorderansicht und in der Diagonalen 3/4 Rückansicht des Fahrzeugs. Verständlicherweise kann ich dass auch nicht ganz für Umme machen, weil ich ja ein paar Stunden Aufwand habe, um was stichfestes zu Papier zu bringen. Ich werde keine Rechnung schreiben, die Dankeschön Spende überlasse ich dir.


    Wolf

    Ich hatte das der Einfachheit halber unter dem Begriff "Overdrive" zusammengefasst, weil es mir bei den Bauarten nicht um bauliche Unterschiede ging, sondern nur um den Einfluss auf die sich daraus ergebende Gelenkwellendrehzahl.

    Beim GMC befindet sich alles im Getriebegehäuse, nix hinten dran geflanscht.


    Wolf

    Ich habe mal ein wenig Nachgeforscht. Overdrive Getriebe kamen ab Anfang 1950, zuerst in England bei PKW zum Einsatz. Der K38 kann demnach kein Overdrive Getriebe haben.

    Daher hat der wohl im 3. Gang eine Übersetzung 1:1, d.h. der Getriebeeingang dreht genau so schnell wir der Getriebeausgang. Die ersten beiden Gangräder laufen dann leer mit.


    Zum Verständnis: z.B. der 5 Gang hat eine Übersetzung von 0,8. Das heißt, die Getriebeausgangswelle dreht mit (Beispielrechnung) 3000 : 0,8 = 3750 Umdrehungen.

    Oberdrive Getriebe gab es aber schon im Krieg bei LKW. Zum Beispiel der 2 1/2 t GMC hatte 5 Gänge. Der 4 Gang war direkt, der 5 Gang mit 0,799 übersetzt, siehe hierzu auch TM 9-2800-1, Februar 1953.

    VG

    Wolf

    Hallo Leute,


    ein wenig habe ich noch.

    Als erstes eine BW Panzerkombi, die vor langer Zeit ausgesondert wurde, weil die Größenangabe nicht mit der wahren Größe zu tun hat. Die Kombi war damals fabrikneu, war nie ausgegeben worden. Dass die Größenangabe nicht stimmen konnte, ergibt sich daraus, das sie mir mit 197 cm Körpergröße genau passte. Einschließlich Pistolenholster.






    Preisvorstellung 50 Euro plus 10 Euro für Verpackung und Versandt.


    Dann hätte ich noch ein Paar NVA Filzstiefel:




    Sohle Schustergeprüft und für i.O. befunden



    Schuhgröße 31 cm. Preisvorstellung 40 Euro plus 10 Euro für Verpackung und Versandt.


    Zu guter Letzt: Niederländisches Essgeschirr, Preisvorstellung jeweils 12,50 Euro, alle 4 für 45 Euro . Verpackung und Porto extra.





    Herstellungsdatum 1986, 2 mal 1987, 1 mal 1988, Hersteller A.B.L.

    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute,

    ich habe da noch ein paar Sachen, die mir wegen meines Halux Valgus nicht mehr passen


    Als erstes Knobelbecher, hergestellt 1961, von mir 1987 neu in Köln gekauft. die sind mit mir nach Japan gereist, haben als Motorradstiefel Shikoku gesehen, ebenso Hokkaido. Ich komme da nicht mehr rein.




    Größe 295, Preisvorstellung 30 Euro plus 10 Euro Verpackung und Versand


    sowie


    Marinewachstiefel, praktisch neu, neu gekauft, von mir einmal getragen.




    Lammfellfutter neuwertig



    Größe 305.

    Preisvorstellung 60 Euro plus 10 Euro für Verpackung und Versandt


    Grüße


    Wolf

    Bei uns hier in der Gegend ist die Firma der Wahl Orth Gelenkwellentechnik in Ludwigshafen Rheingönnheim, Im Sandloch. Der sonst nächste Gelenkwelleninstandsetzer ist in Kaiserslautern, aber den kenne ich nicht.

    Vom selber machen rate ich ab, da du in aller Regel nicht wuchten kannst. Das Ergebnis ist erstens Lärm und Vibrationen, zweitens Folgeschäden am Getriebe und der Achse.

    Wolf

    Friedrich, wenn ELBE denn will. Ich habe da schlechte Erfahrungen gemacht. Nicht markengebundene Gelenkwellenheinis sind da sehr viel flexibler und auch eher bereit zu helfen. Standardpreis für simples Überhohlen kostet zwischen 250 und 300 Euronen. Schließt Ausbau der alten Gelenke , reinigen der Welle, neue Kreuzgelenke einpassen, auswuchten und lackieren ein. Für den Preis habe ich auch schon Wellen aus Rohteilen neu gebaut bekommen Großwinkelgelenke sind halt deutlich teurer, weil die Fa. Walterscheid da das Monopol drauf hat, zumindest mal im Europa .

    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute,

    ich habe da seit über 40 Jahren einen Marinemantel hängen, zu dem mir bei Kauf gesagt wurde, er sei von der Französischen Marine Kann jemand diesen Mantel identifizieren?




    Also von oben nach unten: Mantel von vorne, dann das in die Brusttasche eingenähte Label, von dem man allerdings nicht mehr der Lieferanten lesen kann und zu guter Letzt der Mantel von hinten. Für hinweise wäre ich dankbar.


    Da wir aber bei Suche und Biete sind: Sollte jemand Interesse haben: Für 40 Euro plus 10 Euro für Verpackung und Versandt geht der weg. Passt halt nicht mehr über meinen dicken Bauch.


    Grüße

    Wolf

    Die 2 SK, die ich mir angeschaut habe, waren zu der Zeit der Beschaffung bereits Auslaufmodelle. Es gab ja schon den Actros.

    Radstand 3850 /1350 sind für eine 6 x 6 Sattelzugmaschine nicht so ungewöhnlich.

    Die GMC haben für das Gelände recht hohe Zuladung. Bei den Amis: 2,5 t im Gelände, auf guten Straßen sind 5 t Zuladung erlaubt gewesen.

    Grüße

    Wolf

    Ich habe mir vor vielen Jahren eine ebenerdig überfahrbare Spurbahnhebebühne in die Scheune bauen lassen. Der Spaß war nicht ganz billig, 7000 DM für die Löcher in Boden für die Maurer und 14000 DM für die Hebebühne. Hebt 4 Tonnen, auf Kraft auch 4,5 Tonnen. Aber nicht von schlechten Eltern:





    Zugegeben, es war kein Spaß, der Wechsel des Verteilergetriebes. Es war saukalt! Musste aber sein, zu undicht.


    Grüße

    Wolf

    Richard, siehe Beitrag vom Benzschrauber.

    Du bekommst immer nur das, was du bestellt hast, wenn überhaupt. Es popeln zu viele Leute daran rum, die meinen, alles besser zu wissen. Und wer Edelstahlschrauben in Schwarzstahl reinschraubt, der darf sich nicht wundern, wenn das nur eine Zeitlang gut geht. Die Erprobung geht halt nicht über 30+ Jahre, sondern eher über 2 bis 3 Jahre. Und da funktioniert da noch.

    Ist schon seltsam: Die TFK250 war in Erprobung, als ich noch Student war. Ich bin jetzt Rentner (mit 67) und jetzt wird die letzte produziert. Toll, so kann man zwar Budgets strecken, aber niemals eine Truppe vollausstatten.

    Grüße

    Guten Tag Leute,

    ja, es hat sich immer noch nicht auf allen Prüfstellen rumgesprochen, dass seit Juni 2018 mindestens 4 Fotos erforderlich sind: 3/4 Vorderansicht, 3/4 Rückansicht in der Diagonalen, Fahrzeugidentnummer und Fabrikschild. Weitere Fotos schaden nicht, auch zur eigenen Absicherung (z.B. verbaute Räder und Reifen, Anhängekupplung mit Foto des Prüfzeichens, Datenursprung (wenn halt kein überteuertes TÜV Datenblatt vorliegt, es darf auch aus dem Privatarchiv des abnehmenden Sachverständigen stammen), Abgaslabel ist auch als Nachweis sinnvoll. Bei US-Fahrzeugen muss der Title auch dokumentiert werden, was bei sehr alten Fahrzeugen naturgemäß recht schwierig wird, weil es bestimmte Dokumente vor 50 oder 60 Jahren noch gar nicht gab. Bei meinem M101A1 Anhänger fragte die Zulassungsstelle noch der damals eigentlich obligatorischen Form 97A. Nur war der Anhänger Ende der 70ger Jahre ausgesondert worden, es das geforderte Dokument noch gar nicht gab.

    Ein Kollege hat mir vor nicht all zu langer Zeit erzählt, dass da ein aaS 280 Seiten Fotodokumentation dem GA beigefügt hat. Gegen so ein umfangreiches GA wird niemand Einwände haben, weil es viel zu aufwändig ist, diese Dokumentation zu widerlegen.

    Zur Ausgangsfrage: Soweit ich weiß, sind dänische 240 GD in der Grundfarbe Grün ausgeliefert worden und das Schwarz wurde dann bei der Ausrüstung der Fahrzeuge dazu lackiert. Welche Farbnummer das dänische Grün hat, weiß ich nicht, es ist aber kein Bronzegrün oder 6014 neu.


    Grüße

    Wolf

    Hallo Leute,

    Opel Blitz Teile sind gut, solange sie vor 1943 hergestellt wurden. Ab 1943 hat in der Fertigungsqualität viel unter dem Rohstoffmangel gelitten.

    @ Bundesbär: 1985 gab es Kettenkräder nur im absoluten Ausnahmefall für 20000 DM. Eine Flussfundwanne wurde da schon um 10000 DM gehandelt, ohne jedwede weiteren Teile.

    Ich denke, ich kann das beurteilen, da ich 1984/85 ein Kettenkrad restauriert habe.

    Grüße

    Wolf

    Alle 2 Jahre geht nur, wenn du maximal 3500 kg eingetragenes zGG hast (Feld F.2). Aber der Opel Blitz hat als Pritschenwagen 2500 Leergewicht bei 3300 kg Nutzlast. Wenn du auf 3500 abgelastet hast, dann stimmt das mit 2 Jahren.

    Dann alles gut. Ich hätte vielleicht vorher nach dem Leergewicht schauen sollen. Asche auf mein Haupt.

    Grüße

    Wolf