Beiträge von JottKa

    Sind diese Nutmuttern M26X1.5-22H nicht ganz gewöhnliche Industrieware in DIN70852? Irgendwann vor ein paar Jahren hatte jemand hier ein größeres Kontingent erworben und zum Selbstkostenpreis angeboten. Bei mir klötern auch noch einige in Reserve herum. Du benötigst aber immer 2 Stück pro Seite. Und das Sicherungsblech, das auch DIN-Ware ist, nicht vergessen.

    Nach den Widerstandswerten zu urteilen scheint der Geber für 12V und 24V identisch zu sein. Vorausgesetzt, daß deiner explizit für 24V ist.

    Bei meinem alten Tankgeber ist auch ein Widerstand eingelötet. Vielleicht ist das der Tankuhr geschuldet, die eventuell mit einem Widerstandswert von Null „kurzgeschlossen“ wäre. Ich bin ja kein Elektroniker.


    Einen Anschluss für Nebenverbraucher würde ich an dem teuren Teil nicht nachrüsten. Dabei wird die Gelbverzinkung zerstört und das gute Stück gammelt dann noch schneller. Hier sieht man, daß die rechte Leitung höher als die linke endet. Im Kunststoff-Bodendeckel sind auch 2 Durchführungen.

    Der 3. Anschluss ist für Nebenverbraucher wie z.B. eine Standheizung gedacht. Das Rohr endet auch so im Tankgeber, daß ein Nebenverbraucher nicht den gesamten Sprit leerlutschen kann.

    Mein Geber für 12V hat auch den Ansaugschlauch mit Grobfilter unten an der Röhre. Der sollte vor ein paar Jahren auch etwas mehr als € 400 kosten.

    Daß 12 und 24 V identisch ist habe ich nicht behauptet. Lediglich daß es dem Geber egal ist ob er mit 12 oder 24 V arbeiten muß.

    Offenbar gibt es dort Unterschiede. Hier einmal die 24 V Version im Nachbau zu der lächerlichen Summe von € 764,68

    und zum Vergleich vom selben Anbieter für 12 V für sagenhafte € 789,92. Der übrigens auch nur die 2 Leitungsanschlüsse wie der im 1. Beitrag gezeigte hat. Mercedes scheint den Tankgeber nicht mehr liefern zu können, eventuell hat den noch ein Händler im Regal.


    Auf jeden Fall würde ich die Zusammenarbeit von Geber und Anzeigeninstrument im ausgebauten Zustand testen. Falls das nicht der Fall sein sollte kann man immer noch mit zusätzlich eingeschleiften Widerständen (ja nach Missweisung in Reihe oder parallel) korrigieren.

    Zitat

    Diesen Grundsauer muß man regelmäßig mit Roggenmehl und warmem Wasser „füttern“ um dann Sauerteigbrot herstellen zu können

    Ich bewahre das Anstellgut im Kühlschrank auf da ich nicht jede Woche backe.

    Dadurch reicht es einmal pro Woche zu "füttern". Vor dem Backen muss das Anstellgut dann

    zwei Tage vorher mit Mehl und warmem Wasser aktiviert werden.

    Mein jetziger Stamm ist sogar im Kühlschrank noch hyperaktiv. So etwas hatte ich vor über 30 Jahren schon einmal...

    Ich werde 'mal versuchsweise einen Teil vakuumieren und einfrieren. Und nach dem Auftauen sehen was passiert wenn warmes Wasser und Mehl dazukommt.

    Mir war der alte Sauerteig — genauer der Grundsauer — schlecht geworden, schade. Der neue* ist dermaßen eifrig bei der Arbeit, daß ich den gestern angesäuerten Grundteig (3 kg grobes Roggenschrot + 1,5 kg Roggenmehl) heute schon verbacken musste.


    *Sauerteig kann man selbst herstellen indem man Roggenmehl mit warmem Wasser zu einer Pampe anrührt und offen stehen lässt. Wenn man Glück hat siedeln sich dort Milchsäurebakterien an und der Prozess beginnt. Man kann aber nicht beeinflussen was für ein Bakterienstamm sich dort ansiedelt. Ich hatte richtig Glück! :engel: Diesen Grundsauer muß man regelmäßig mit Roggenmehl und warmem Wasser „füttern“ um dann Sauerteigbrot herstellen zu können. Mit einer kleinen Restmenge davon beginnt man wieder von vorn.



    Die ganze Bude duftet nach Backware :leck:

    Nach fast 30 Jahren im Verborgenen kann es dann unkonserviert so aussehen:


    Nach der Radikalkur sieht es dann bei meinem so aus:

    Frag' jetzt nicht was das für eine Maloche war...

    Doch falls der eigentliche Tankgeber (der steckt in einem Rohr mit Bajonettverschluß incl. sämtlicher Ansaug- und Entlüfterleitungen) den Geist aufgibt ist der Investitionsaufwand ein Bruchteil von dem des originalen Tankgebers. 5 Muttern und einen Stecker lösen und schwupps, hat man das Teil in der Hand.


    Also konserviere, nachdem du den Elektrofehler behoben hast, wirklich gut. Übrigens ist es dem Widerstand egal ob er mit 24 oder 12 Volt arbeiten muß. Die Umsetzung macht das Anzeigeninstrument.

    Du kannst im ausgebauten Zustand den Geber/die Tankuhr testen indem du den Geber elektrisch anschließt, die Zündung einschaltest und den Schwimmer hoch und runter bewegst. Dabei auf isolierende Unterlage achten! :el:

    Diese simple Mechanik, wie du es ausdrückst, kann man mittlerweile in Gold am Sternetresen aufwiegen. Der größte Schwachpunkt sind die 3 obenliegenden Anschlüsse. Die oxidieren schnell und heftig. Dabei geht das Messing der kleinen Stehbolzen verloren (Oxidbildung durch Feuchtigkeit, Dreck und Materialmix) und man bekommt nichts mehr daran befestigt. Also konserviere das dort sorgfältig denn das ist eine Dreck-Sammelstelle an die man zum Reinigen nur nach Demontage des Zugangsdeckels herankommt. Zum Thema Widerstandsdraht gibt es auf der Seite von Hans/Juliane Hehl Informationen.

    Ich bin auf einen Reed-Tankgeber (Edelstahl und Kunststoff) samt Tankuhr von VDO gewechselt, habe für den Geber ein Gehäuse aus Edelstahl hergestellt und seitdem ist Ruhe.

    Frag' einfach in einem Forum für Trabbi oder Wartburg nach. Dort dürfte mehr Wissen zu diesen Seilen sein, falls es sich um Abschleppseile handelt.

    Ich habe zwar als Wessi Trabbis geschraubt, aber wir mussten die nie abschleppen :thumbsup-blue: Ich habe die Plastebomber auf Kiels schlechten Nebenstraßen zu schätzen gelernt. ,:)

    Wenn er Kalt ist, hat er einen Öldruck von ca 1,5 Bar im Stand wenn er Warm ist geht er auf ca. 0,2 Bar runter.

    er klappert nicht läuft wie ein Uhrwerk, aber lange wird er ist nicht machen so.

    Das sind typische Symptome für verschlissene Lager(-schalen). Dort entweicht das Öl und damit auch der Druck. Guck dir den Ölkreislauf des Motors in der vereinfachten Darstellung (Schnittbild) an.

    Wir hatten das in früheren Jahrzehnten wenn von Mineralöl auf Vollsynthetik gewechselt wurde. Dieses moderne Öl hat die Ablagerungen in den Gleitlagern gelöst und das ist gleichbedeutend mit mehr Lagerspiel. Folge: Der Ölkreislauf hat durch den Verlust nicht mehr genügend Druck gehabt.

    Das war bei den Opel-Motoren in den '80ern mit 1,3 und 1,6 ℓ Hubraum (Hydrostößel) besonders krass. Die wurden vor dem Totalausfall richtig laut.