Beiträge von Imkermichel

    Von kaputten Kühlern kann ich ja auch ein Lied singen. Mir hat die Fa. "Kühler Rath" in Trier meinen alten Kühler komplett runderneuert incl. Lackierung und -natürlich- Dichtigkeitstest.

    Sehr zu empfehlen. Adresse kann man googeln.

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin euch noch eine Auflösung schuldig.

    Hat zwar mal wieder länger gedauert als geplant, aber er ist wieder da, der Puch!

    Und ich freu mich wie Bolle, heute habe ich ihn wieder "in Dienst" genommen.

    Was haben wir gemacht:

    -Kühler geflickt, Lötstelle erneuert. Neuer Kühlerdeckel. Kühlerinnenleben war ja schon in 2023 erneuert worden.

    - Zylinderkopfdichtung erneuert

    -Kopf geschliffen, geplant

    -Ventilschaftdichtungen neu, Ventile eingeschliffen

    -WaPu neu, alte war zwar noch dicht, hat aber ziemlich Geräusche gemacht

    -Gleitschienen neu (alte waren so eingelaufen, dass sie beim Ausbauen zerbröselt sind)

    -Verteilerdose neu, Läufer neu

    -alle Schläuche, Thermostat usw neu

    -Öle, Kühlwasser, Kleinteile usw zähle ich nicht extra, sind ja selbstverständlich

    Und nun rennt er wieder, auf die nächsten 180.000 Kilometer.

    :thumbsup-blue:

    Vielleicht kann ich ja mal aus meinem eigenen Nähkästchen plaudern:

    Ich hatte das Vergnügen, ab Juli 1983 im 5./SanBtl.310 im schönen Marburg/Lahn in der Jägerkaserne meine Grundausbildung zu machen.

    Nach den 3 Monaten ging es nicht gleich zu den Stammeinheiten, sondern einige wurden erst einmal zur weiteren Ausbildung versetzt. So auch ich, ich landete im BW-Krankenhaus in Hamm/Westfalen in der Paracelsus-Kaserne. Genannt "bei de Parasiten". Dort absolvierte ich den San-Lehrgang zwo.

    Manche Kameraden, die keine Lust auf "weisse Kittel" hatten, machten in diesen drei Monaten ihren Führerschein für KrKW, LKW 5to usw. Und auch für den "Hotchkiss", das weiß ich, weil wir hatten auch so einen "Hemmschuh für den Leo2" bei uns im T-Bereich rumstehen.

    Manch einen Kameraden habe ich dann später wieder irgendwo getroffen, entweder in der eigenen Stammeinheit oder als Fahrer bei seiner eigenen Einheit.

    Bezüglich Kühler:

    Den habe ich testen lassen, weil es tatsächlich eine alte gammelige Lötstelle gibt. Oben, ganz in der Nähe des Deckels. Da hat wohl mal ein Schweizer Soldat, vielleicht wegen nahender "NATO-Pause" die Motorhaube draufdonnern lassen ohne vorher sein Werkzeug wegzuräumen.

    Der Deckel sollte eigentlich 1,2bar halten, hat bei mir aber bereits bei 0,8bar abgeblasen.

    So,

    Kopf ist weg zur Inspektion und -wenn nötig- planen und instandsetzen.

    Kühler ist sauber durchgewaschen und mittels 2 bar Luftdruck unter Wasser auf Dichtigkeit getestet.

    Verschleißteile und Dichtungen sind bestellt.

    Die Kolben, Zylinderlaufbuchsen und Ventile sehen gut aus.

    Man wird weitersehen.

    Von Steuerkettenspanner usw wollten wir, da sie bislang vorbildlich funktionierten, erstmal die Finger lassen.

    Mein Mechaniker schraubt seit zig Jahren Mercedes und meinte, die kriegt man so schnell nicht klein.

    Danke für die rege Diskussion

    Wir haben den Kopf jetzt runter und an einen Motorinstandsetzer geschickt. Zum Testen und eventuell planen.

    Die ZKD war nicht sichtbar hinüber, aber im Großen und Ganzen nicht mehr taufrisch. Nach 178Tsd Kilometern.

    Ich bringe morgen den Kühler zum Testen, wäre ja blöd, wenn der auch ein Leck zwischen Wasser und Getriebeöll hätte.

    Sichere Anzeichen von Kühlwasser im Ölnsind zum Beispiel Cremeartige Emulsion Am Öleinfülldeckel , Öl im Kühlwasser

    Ich hab kein Wasser im Öl, ich habe Öl im Kühlwasser. Beim Öffnen des Kühlers kam mir eine Menge gelb-braune ölige Schlonze entgegen. Der Motor schnurrte bis zuletzt wie das berühmte Kätzchen, und der Öldruck war okay.

    Den Schweizer Wasserfilter habe ich bereits vor langen Jahren überbrückt und dadurch stillgelegt.

    Hallo ihr Lieben,

    heute wie immer in der Saison mit meinem geliebten Puch die Bienenvölker abgefahren und kontrolliert.

    Auf der Heimfahrt (natürlich auf der BAB) plötzlich schießt die Kühlwasseranzeige in den roten Bereich.

    Sofort rechts ran, war ja vielleicht nur ein geplatzter Schlauch ....

    Doch leider nirgends ein Leck zu sehen, kein Wasseraustritt, keine Pfütze unterm Wagen.

    Dann ganz ganz vorsichtig (ja, ich weiß!) den Kühler geöffnet .... und es quillt eine Fontäne von gelb-braunem Schlamm heraus. Und was für eine Fontäne!

    Alles vollgesaut, einschließlich der Autobahn.

    Hab den Puch jetzt vorsichtig nach Hause geschleppt, waren nur noch ein paar Kilometer.

    Bin zwar kein Fachmann, aber das sieht verdächtig nach Kopfdichtungsschaden aus.

    Jetzt sitz ich hier und trauere ...

    Hoffentlich kriegen wir meinen Puch wieder flott. Hatte ihn (ex Schweizer Armee) mit 105.000 KM gekauft, jetzt hat er stolze 188.000 KM drauf.

    Ich melde mich, wie es weiterging, ihr dürft mir gerne die Daumen drücken.

    Grüße

    Michel

    Kurzes Feedback

    Problem gelöst. Die Massekabel waren es nicht, alle ordentlich verschraubt.

    Als ich jedoch den Sicherungskasten gelöst hatte, fiel mir ein gewisser "Gammel" an den Halteklemmen der Sicherungen auf. Den habe ich vorsichtig mit einem ganz feinen Dremel wegpoliert, und siehe da: geht wieder.

    Danke für euren Input, Leute.

    Ach so: Weiss jemand vielleicht, wo ich eine Betriebsanleitung für den Puch herbekomme?

    Fehlt mir leider schmerzlich in meiner Sammlung.

    Schönen Sonntag noch

    Freundlich winkend

    Michel

    Ja kontrolliere die Sicherungen nochmal und nimm ein Elektronic Kontaktspray zu Hilfe ,die Sicherungszungen können auch oxidiert sein ,eine von den 10 Stück ist genau für den Ausfall der beschriebenen Lampen zuständig

    alles andere funktioniert wie beschrieben ,

    Weisst Du vielleicht, welche?

    Könnte die Sache weiter eingrenzen.

    Das mit dem Massekabel werde ich auch noch weiter verfolgen, danke erstmal.

    Grüße

    Michel

    Hallo und einen guten Tag,

    gestern ich meinen Puch 230 nach ca 6-wöchigem Stillstand wieder gestartet.

    Der "kam" auch sofort und schnurrte wie ein Kätzchen.

    Allerdings gab es keinerlei Anzeigen auf dem Armaturenbrett, also Tankfüllung, TempAnzeige, Öldruck, Generator, alles tot.

    Desgleichen funktionieren die Blinker nicht.

    Beleuchtung, Warnblinker, Gebläse, Scheibenwischer, alles voll funktionsfähig.

    Sicherungen habe ich allesamt (sind ja nur ein paar wenige) kontrolliert und sicherheitshalber gewechselt. Nix.

    Hat jemand das schon mal gehabt?

    Gibt es irgendwo noch eine Absicherung, Relais oder wasweissich ?

    Danke für jeden Tipp.

    Freundlich winkend

    Michel