Wälder, Wüsten,- Wolkenkratzer USA-Kanada 2018

  • Ich bin da auch nen Fan von,aber nur am Computer oder in der Glotze,

    weil ich nirgendwo hinkom.Reisevorbereitungen sind das A und O wenn

    man sowas machen will.Ich gib dir mal ein Beispiel ,da ist so einer aus

    München mit nen Pedeleg und der will damit ganz Australien umrunden.

    Als er die hälfte fertig hat ,merkt er das er es falsch gemacht hat,

    alle die ihm begenen sagen ihm ,das im Norden nur Ostwind ist.

    Er muss die ganze Nordküste mit Gegenwind fahren und das obwohl er

    über nen Jahr geplant hat.

    Ich heisse Thomas,bin aber an die Anrede Tc gewöhnt und möchte das so weiterführen

  • Hallo Dirk


    Ein super Bericht. Ich hab ihn verschlungen. Der macht Reiselust ohne Ende.


    Gruß


    Olaf

    Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann.
    Das Gegenteil ist schon schwieriger.

    Mitglied der IG MMT

    WWW.IGMMT.de


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  • Lange habt Ihr nichts mehr von uns gehört, aber es wird hier wieder in Kürze bald mit der Routenbeschreibung fortgesetzt.

    Da Buch enthält mittlerweile über 450 Seiten mit ebenso noch nicht veröffentlichten Bildern, und auch am Hänger wurde in der Zwischenzeit einiges an Veränderungen gemacht.

    Worauf vor allem meine Bekannten und Freunde sehnsüchtig gewartet hatten ist nun so langsam aber sicher auch fertig gestellt.

    Es handelt sich um den Film also um eine Video in HD 4K Qualität das nach nicht mehr zählbaren Stunden fertig geschnitten, vertont und kommentiert ist.

    Das ist jedoch kein 1 oder 2 stündiges geworden, dafür war selbst nach dem Schneiden von Szene kleiner 5 oder größer max.10 Sekunden doch Zuviel an wirklich sehbarem Material vorhanden.

    Kurz, aus 12 Stunden sind es doch noch etwas mehr als 6 Stunden geworden die in 9 Episoden aufgeteilt worden sind.

    Gerade jetzt in der Zeit " bleibt zu Hause " und den ständigen Wiederholungen in fast allen Programmen könnte ich es dem einen oder sogar anderem TV Sender evtl. anbieten.
    "
    Wer sich gerne unsere Tour aus einer anderen Sicht betrachten möchten, der möge mir bitte eine SD "SDXC" Speicherkarte mit 128 GB zu kommen lassen.

    Diese werden ich dann mit ca . 100 GB in wenigen Tagen wieder zurück senden.

    Auf You Tube wird der Film nicht erscheinen, schließlich wollen wir evtl. in 2022 wieder auf Tour gehen.

  • Die letzten Monate hatte ich damit verbracht, den Film zu dieser Reise zu bearbeiten.

    Dieser ist 102 GB und besteht aus 9 einzelnen Teilen.

    Dieser enthält einen gesprochenen Kommentar, und über 150 Musik Stücke.

    Insgesamt habe ich alleine 5 Tage und Nächte nur damit verbracht, darauf zu warten, das die Project Dateien aus den Quelldateien in das Schneidprogramm geladen worden sind.

    Über 200 x mal ist das Programm bei der Datenfülle abgestürzt und hat mich fast in den Wahnsinn getrieben.

    AM letzten Sonntag habe ich dann auch endlich das letzte Project nach über 17 Stunden und 4 weiteren Abstürzen als Video Film exportieren können.

    Nun aber wieder zurück an die Fortsetzung der Routenbeschreibung.


    Mittlerweile schreiben wir den Monat Oktober und die Tage sind schon deutlich und spürbar kürzer geworden.

    Auch die Temperaturen zum Abend waren schon recht schattig geworden.


    Reiseroute für den Monat Oktober 2018
    30 September- 02. Oktober
    650 Gilman Avenue, San Francisco, CA 94124
    The only RV Park in the heart of San Francisco
    https://sanfranciscorvpark.com/

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    Es stand von Beginn an fest, auf unserer Planung, das wir einen Freund in San Francisco besuchen wollten, der mit mir noch zur Schule gegangen war
    und in den 1980 Jahren in die USA ausgewandert war.
    Er ist heute ein über die Grenzen bekannter, Gold und Edelstein Juwelier.

    Dafür mussten wir aber einen Platz finden wo wir die Tage verbleiben mit unserem Gespann.

    Wir hatten zuvor von Norden kommenden die Golden Gate Bridge sowie den Golden Gate Park befahren und stürzten uns mit Hänger in das Herz von San Francisco hinein.

    Mit Automatik ein Clacks, aber mit Kupplung eine echte Herausforderung, zumal diese schon wieder damit begonnen hatte zu rutschen.

    Bevor es dunkel wurde, suchten wir einen Platz für die kommenden Tage und sind nach ein paar Irrfahrten am Candle Stick RV Park angekommen.

    Von dort konnten wir wirklich sehr gut mit der Straßenbahn ins Zentrum, Hafen und mehr fahren und die unterschiedlichen Linien der Cable Car nutzen.

    Bis in den späten Abend haben wir uns dann im Herzen von San Francisco aufgehalten und sind anschließen mit der Straßenbahn wieder im Richtung des RV-Parks gefahren.

    Am nächsten Tag, wir hatten auch meinen Freund besucht, ging es wieder auf Tour.

    Keine 30 Meter, nachdem Verlassen des RV-Parkes, gab es einen lauten Knall und der Anhänger hatte sich von der Kupplung gelöst.

    Dabei waren alle elektrischen Anschlüsse für den Anhänger aus den Steckern heraus gerissen.

    Was war passiert, nun, durch die Diebstahlsicherung hatte ich nicht mitbekommen dass der Kugelkopf nicht eingerastet gewesen war.

    Gut 1 Stunden hatte es dann gedauert, bis alle Kabel an den Steckern wieder richtig angeschlossen gewesen waren.

    02.-03 Oktober 2018

    Über die Okland Bridge ging es dann in Richtung Modesto und zum Yosemite National Park
    https://www.parks.ca.gov/?page_id=557 Casswell State Park
    28000 S Austin Rd, Ripon, CA 95366, Vereinigte Staaten

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    In Modesto stand zuvor ein Ölwechsel an bevor es dann weiter zum Yosemite NP ging.

    03. Oktober 2018

    https://www.nps.gov/yose/index.htm

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    Schon von Weitem konnte man es riechen, das es im Yosemite NP an weiten Teilen noch immer brannte.

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    Es war schon ein eigenartiges Gefühl an noch brennenden Stellen im Park vorbei zufahren.

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    Es goss in Strömen und um uns herum auf dem Platz im Yosemite befand sich ein See , aber Innen war alles trocken geblieben.

    Der Park war mehr als überfüllt, noch im Oktober, so dass wir beschlossen hatten den Park zu verlassen um zum Kings Canyon and Sequia Park zu fahren.

    04.Oktober 2018

    Coulterville 5009 Broadway, Coulterville, CA 95311, Vereinigte Staaten

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    Ein sehr kleiner Platz, aber uns hat es gereicht.

    Am Abend während des Abendessen, kam noch jemand zu Besuch den man nun wirklich nicht als Gast haben möchte.

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    Das war eine braune Einsiedler Spinne oder auch eine Brown Recluse deren Gift " Nekrotisch ist" und daran ist schon der Eine oder Andere gestorben.

    Die Giftfänge sind in der Lage auch Handschuhe zu durchdringen.

    Was diese Spinne anrichten kann, haben wir an John Adams gesehen, die Familie die uns 8 Wochen lang am Anfang unserer Tour ein Dach über dem Kopf bereitgestellt hatte.

    Ein Großteil vom Unterschenkel Muskelgewebe fehlte durch einen Biss vor einigen Jahren.

    05.-07.Oktober 2018

    Sequoia & Kings Canyon
    https://www.nps.gov/seki/index.htm

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    Gruß

    ARO M 461 C

    Dirk

  • 38528354rj.jpg

    Auch hier bei der Auffahrt zum Pass in den Sequoia und Kings Canyon National Park konnten wir den Geruch von verbrannten Wälder riechen.


    Es ist einfach unvorstellbar wenn man als kleines Individuum vor diesen Giganten aus Holz davor steht und einfach nur in den Himmel schaut
    und dort Oben in 90-100 Metern Höhe die Spitze der Sequoia Bäumen sieht.


    Diese Riesen sind im Durchschnitt 2500-3000 Jahre alt, stehen fast ausschließlich auf unterirdischen Wasser Quellen da der Wasserverbrauch
    bei 3000-4000 Liter pro Tag liegt.


    Die Borke oder Rinde ist zwischen 40 und 60 cm dick und aus diesem Grunde macht ein Waldbrand Feuer diesen Bäumen nichts aus.


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    Im Gegenteil, diese Bäume brauchen das Feuer um überleben zu können, den nur durch ein Feuer werden die Samenkapseln geöffnet
    und eine neue Generation Sequoia erblickt das Licht des Lebens.


    Wir hatten gerade einmal für 18,00 Dollar einen wunderbaren Stellplatz erhalten und verblieben dort im Park für 3 Tage.


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    Dort lief uns dann ja auch ein Junger Schwarzbär über den Weg von dem wir keine 10 Meter entfernt gewesen waren.

    Für alle Produkte die wir im Hänger oder Fahrzeug hatten gibt es extra eine Vorrichtung auf den Plätzen die Bären sicher sind.


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    Selbst Motoren Öl oder Zahnpasta ist sonst nicht sicher.


    Nachdem wir die beiden National Parks NP ausgiebig besucht hatten ging es über den Kings Canyon Park zurück in Richtung Bakersfield.


    Zuvor ging es aber noch über den über 20 km langen Pass herunter auf einer brandneuen asphaltierten Straße, an deren Straßenränder man noch
    sehr gut erkennen konnte wie das Feuer in dem Park zuvor gewütet hatte.


    Beim Abbau des Zeltanhängers stellte wir eine Anomalie im System der tragenden Vorrichtung unseres Solarpanel fest.


    Die drehbare Edelstahl Säule konnte nicht mehr korrekt von dem Tragbolzen geführt werden, weil die Schweißnaht gebrochen gewesen war.


    Mit Spanngurten haben wir dann provisorisch eine Stütze konzipiert und konnten erst einmal die nächsten Meilen hinter uns lassen.


    07.-09-Oktober 2018

    Deer Creek RV Park
    10679 S Main St., Porterville, CA, 93257 Vereinigte Staaten

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    Im Laufe des Tages erreichten wir dann den Deer Creek RV Park und konnten den Inhaber überzeugen, dass wir als Klappcaravan also Pop Up Camper
    uns in die Wohnmobile Gemeinschaft ala Größe Flix-Bus anpassen.


    Als Er dann noch sah das wir ein echtes Problem mit dem Hänger hatte wurden wir sogar für einen Tag kostenlos von ihm eingeladen.


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    Der senkrechte Tragbolzen war unten an der Schweißnaht gebrochen und wackelte auf der Plattform hin und her.


    Am nächsten Morgen, nach einer Vielzahl an Telefonaten mit dem Tracfone fand ich 50 Meilen = 80 km entfernt eine Firma die Edelstahl schweißen konnte.


    So sind wir dann an den Ölfeldern von Bakersfield vorbei zu der Firma gefahren.


    Am Nachmittag, wir hatten in der Zwischenzeit unsere Vorräte in Bakersfield aufgefüllt, konnten wir unsere Solarhaltestange repariert
    wieder für gerade einmal 50,00 Dollar in Empfang nehmen und wieder zum Deer Creek RV Campground zurück fahren.


    Am Abend sahen wir dann noch ein Schauspiel dass ich unter Eidesstatt bezeuge, wir sind nicht alleine im Universum, es waren 3 superhelle Lichter
    am Nachthimmel und nach einer kurzen Dauer verschwanden diese mit unvorstellbarer Geschwindigkeit.


    Danach war der ganze Platz in Aufruhr und bis in den frühen Morgen saßen wir dann alle zusammen und diskutierten über das Gesehene.


    09. Oktober 2018


    Am nächsten Morgen ging es diesmal auch wieder mit Hänger nach Bakersfield weil bereits seit dem 04.Oktober der linke Reifen am Anhänger morgens immer Platt gewesen war.


    Bei Le Schwab einer Firma die von Washington Staat bis nach Kalifornien runter eine Vielzahl an Werkstatt Filialen betreibt, wurde dann der Plattfuß am Anhänger kostenlos repariert.


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    Die über zig Kilometer erstreckenden Ölfelder vor Bakersfield


    10.Oktober 2018

    https://www.olancharesort.com/en-us

    1075 Highway 395OlanchaCA 93549United States of America38532235ez.jpg


    Von hier ist es der Zugang zum Death Valley


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    Eine Lebensversicherung speichert das lebenswichtige Elixier, Wasser.


    Nun stand eine Weitere Herausforderung an, das Death Valley das Tal des Todes.


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    Zu den Zeiten der Pioniere, muss dass die Hölle auf Erden gewesen sein.


    Heute fährt man klimatisiert ( wir natürlich nicht), durch das Tal und merkt wohl kaum die wahnsinnige Hitze die sich in dem Tal staut.


    Um ins Tal des Todes zu gelangen, muss mal wieder ein Pass überquert werden, bis es später auf 85 Meter unter den Meeresspiegel herunter geht.


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    Der tiefste Punkt mit 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel und einer riesigen Fläche Salz im Hintergrund

    Doch zuvor stehen eine Reihe an Warnhinweisen bevor man in das Tal hinein fährt.


    Es wird empfohlen die Klimaanlage vor dem Pass Aufstieg abzuschalten um den Motor nicht zu überhitzen.


    Nun Ja, eine Klimaanlage hatten wir nicht, aber auch ohne diese waren die 44 ° Grad schon fast unmenschlich zu ertragen.

    Mit 4 x einem Stopp, gelang es uns schließlich den Pass zu erklimmen.


    Am Abend erreichten wir dann das Ende des Tal des Todes das Death Valley und fanden kurz vor der Abzweigung nach Las Vegas den Shoshonen RV Park.


    11.Oktober 20 22 CA-178,

    https://www.shoshonevillage.co…rv-parks-shoshone-rv-park

    Shoshone, CA 92384, Vereinigte Staaten18

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    Ab jetzt geht es in den Nächsten Staat.


    Wir verlassen Kalifornien, einen recht teuren Staat und werden in Kürze Nevada erreichen.

    Staat Nr. 31 Nevada

    Gruß
    ARO M 461 C
    Dirk

  • Der 31. Staat Nevada


    Zuvor ging es aber erst einmal wieder einen Pass rauf und anschließend mit angelegten Ohren über eine Strecke von 18 KM stur geradeaus auf einer Wellenfahrbahn.


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    Nach ein paar weiteren Stunden erreichten wir dann Las Vegas.


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    Auf dem Las Vegas Strip von Norden kommend ging es unter einem Spalier von Zuschauern, die ungläubig unser Gespann an jeder Ampel oder Kreuzung in die sozialen Medien hochgeladen hatten.


    Bereits seit Montana wussten wir, das eine Jagd auf Instagram nach uns stattfand wer, wo uns in welchem Staat bereits gesehen hatte.


    Unser Ziel war der Circus Circus mit seinem recht Großen RV-Park hinter dem Casino


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    Da wir vorhatten ein paar Tage in Las Vegas zu verweilen, sollte der Circus Circus unser Ziel sein.


    Denkste, die Zeiten sind vorbei, wo die Annehmlichkeiten umsonst oder noch preiswert waren.


    Über 50,00 Dollar die Nacht wollten wir auf keinen Fall für einen Stellplatz pro Tag nicht bezahlen.


    Nach einer kurzen Zeit des Suchens fanden wir in Sams Town einen KOA Campground und da ich auch ein KOA Konto besaß waren auch nur 30,00 Dollar pro Tag zu bezahlen.


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    Sams Towns ist lediglich 8 KM vom Las Vegas Strip entfernt und in der Nacht dauerte es keine 10 Minuten vom Las Vegas Strip bis zum KOA Platz.

    KOA


    https://koa.com/campgrounds/las-vegas/

    5225 Boulder Hwy, Las Vegas, NV 89122, Vereinigte Staaten


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    Keine hundert Meter vom KOA Platz entfernt befindet sich das Sams Town Hotel und Gambling Hall mit einem großen
    angeschlossenem Restaurant mit Buffet und Koch in der Mitte.


    Für keine 20,00 Dollar ,für uns beide und Softgetränke bis der Arzt kommt, hier haben wir uns richtig den Bauch vollgeschlagen.


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    Die Jungs von Acryl Tank Fish Tank bekannt aus DEMAX und anderen TV Kanälen habe uns eine Autogramm gegeben.


    Bert, Wade und der Cornel und Heather


    Und wieder haben wir keinen einzigen Dollar Cent verspielt, setzten wir unsere Reise fort.


    Über den Hoover Damm ging unsere Tour zuerst nach Kingman und zum späten Abend erreichten wir die an der Route 66 gelegene Stadt Seligman.


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    Wir hatten nun den 32. Staat mit Arizona erreicht.


    Gruß

    ARO M 461 C

    Dirk

  • Wir hatten nun den 32. Staat mit Arizona erreicht.


    Bevor man auch nur in die Nähe des Hoover Dammes gekommen war, wurden nicht nur die Personen im Fahrzeug kontrolliert, sondern das Fahrzeug und der Campwerk Anhänger mit Spiegeln von Unten betrachtet.


    Auch der Campwerk Anhänger musste genauso geöffnet werden wie auch der Ladeinnenraum vom ARO.


    Nach ein paar Stunden Fahrt erreichten wir Kingman von wo aus die West Historik Route 66 zugänglich ist.


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    Am Ende der Route 66 bevor diese unweigerlich mit der US Interstate 40 verschmilzt befindet sich die Stadt Seligman die voll auf den Tourismus ausgerichtet ist.


    Hier gibt es 2 Restaurants, einmal das Road Kill das empfehlenswert ist und ein von einem Deutschen geführtem Restaurant mit dem Namen Westside Lilo´s Cafe.


    Auf unserer 35.000 KM Tour wurden wir nur 2 x richtig böse abgezockt.


    In New Jersey von einem Taxifahrer der uns um 5 Uhr morgens am Eingang eines State Parks abgeholt hatte, damit wir mit dem Zug nach New York fahren konnten, statt 20,00 Dollar nahm er 40,00 Dollar für die Strecke von 5 km die wir zuvor gelaufen waren um den Zeit Aufwand zu kalkulieren und eben in dem Westside Lilo´s Cafe.


    Am nächsten Tag sind wir noch einmal zum Westside Lilo´s Cafe gegangen um die Abzocke mit dem Inhaber zu klären, der zeigte sich beratungsresistent worauf wir dann den Laden verlassen hatten.


    Anschließend fuhren wir wieder zum KOA Gelände , kuppelten den Hänger an und fuhren über

    die US 40 Interstate nach Willams dem Getway dem Zugang zum Grand Canyon.


    14.Oktober 2018


    KOA Campground

    https://koa.com/campgrounds/seligman/

    801 AZ-66, Seligman, AZ 86337, Vereinigte Staaten

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    In der Nacht fand ein extrem heftiger Wettereinbruch statt, denn wir waren über 350 km von Las Vegas entfernt wo am Abend zuvor noch gut 23° Grad warm gewesen war.


    Hier waren es gerade noch 3°Grad und ein Sturm mit Windstärke 9 hatte unser Gestänge vom Tropen/Sonnendach über mehrere Parzellen auf dem fast gähnend leeren Platz verteilt.


  • 15.Oktober 2018


    https://koa.com/campgrounds/grand-canyon/

    KOA Grand Canyon Willams


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    Im Schnee treiben erreichten wir den Grand Canyon, der komplett in einer Weißen Wand vor unseren Augen verschwunden war.


    38539486kr.jpg


    16.Oktober 2018

    Am kommenden Morgen mussten wir erst einmal den Schnee von unserem "mobilen Hotel " herunter fegen, und sehr vorsichtig zusammen legen.


    Der Grand Canyon war weiterhin nur unter einer Nebelwand verdeckt, sodass wir beschlossen über den Ostgrad nach Utah und zum Monument Valley zu fahren.


    Im Laufe des Tages änderte sich dann auch das Wetter mehrfach sodass aus dem Schnee nun Regen geworden war und sich nun eine rötliche Wasserschicht auf dem Highway gebildet hatte.


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    Mit Tuba City, noch Arizona, hatten wir das Land der Navajo erreicht dessen Tribes der Stamm die Verwaltung des Monument und mehr betreibt.


    Wo aber kam nun die rötliche Schicht auf der Straße her, die sich wie ein Mantel über alles legte.


    Lediglich der Staaten Highway ist mit einer Asphaltdecke versehen, aber alle anderen Straßen zu den weitverzweigten Wohngebieten im Reservat sind alles Naturstraßen.


    Auch die Kommunikation bricht hier vollkommen zusammen, weder das USA Tracfone oder auch D2 Vodafone funktioniert hier nicht, nur der Mobilfunk der Navajo.


    Erst nach dem Verlassen des riesigen Reservat ab Monticello liegt wieder ein Mobilfunk Netz vor ( kann aber auch schon früher vorliegen keine Gewähr für diese Aussage)


    Da wir zum Abend hin keinen Campground finden konnten und es aus allen Kübeln goss, beschlossen wir die Nacht in einem Motel in Tuba City zu verbringen.

  • Wir erreichen den 33. Staat Utah


    17.Oktober 2018

    Tubay City; nach einer unruhigen Nacht, nein es war eine normale Nacht gab es im Motel zum Frühstück ein paar Dounats und Kaffee und auch Tee war vorhanden.


    Anhänger wieder angekuppelt und ab in Richtung Monument Valley.


    In Kayenta noch schnell bei Burger King ein King Deal Meal bestellt,
    2 x Cheeseburger,2x Pommes Frites ,Mayo, Ketchup und Softgetränke so viel man wollte für 3,59 Dollar.


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    Mit rötlichem Staub überdeckt haben wir Utah erreicht und können das Monument Valley in einer sehr seltenen Wetter Konstellation sehen.
    Über dem ganzen Tal liegt eine Nebelwand die ein Großteil der Felsenformationen bedeckt und gespenstig wirken lässt.


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    Zum Abendessen besuchte uns eine Hundemischung aus nun ja, auch ein Coyote muss darin enthalten gewesen sein.


    Man nannte ihn Kuddel, und dieser Hund hielt die ganze Nacht Wache unter unserem Campwerk Hänger.


    Verscheuchte alle anderen tierischen Besucher bis wir wieder abgefahren waren.


    KOA Campground Monument Valley

    Milepost 2, US-163, Oljato-Monument Valley, UT 84536, Vereinigte Staaten

    img]https://up.picr.de/38540181ao.jpg[/img]

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    Über den US Highway 163 ging es dann an Mexican Hat vorbei zum US Highway 261 einer der gefährlichsten Straßen der Welt,
    laut den Medien wie N 24, Welt, und vielen anderen TV Dokumentationen.


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    Mexican Hat.


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    Auf dem Anstieg zum Moki Dugway.


    Das ist eine in den Fels gesprengte und gebaute Naturstraße aus Gravelmaterial und wurde in der Zeit des Kalten Krieges in Rekordzeit gebaut.


    Auf dieser Straße wurden Urantransporte durchgeführt und erst in den 1980 Jahren wurde diese Straße auch für den Individualen Verkehr freigegeben.


    Für US amerikanische Verhältnisse sehr schmal, keine Begrenzung am Fahrbandrand, und fast täglich müssen Ranger
    oder Highway Trooper gestrandete US Fahrer auf der Straße vor allem bergab nach Unten begleiten.


    Über die Utah State Route 95 ging es später auf die US 191 nach Moab dem Dorado für alle die mal OFF Road fahren möchten und den Beifahrer kreidebleich sehen wollen.


    Hinweis an die Administrator oder Moderatoren, bitte die Nummer 109 löschen, da sind Fehler in der Reihenfolge drinn












  • Mal wieder etwas von uns.



    Nachdem nun der Film fertig gestellt worden ist, habe ich aus ein paar Szene wieder etwas Material zusammen geschnitten und nach ewiger Zeit auch letztendlich hochgeladen bekommen.



    Zur Zeit ist ja eine Diskussion entbrannt über Polizei Gewalt.



    Wir können für unsere Tour nur bestätigen, das bei allen Kontrollen, die wir auf der Tour gehabt hatten, wir sehr freundlich und auch höflich behandelt worden waren, und in keinster Weise. uns irgendwann bedroht gefühlt hätten.



    Selbst wenn ich gesagt hatte, das ich zuerst aussteigen müsste um an meine Papiere und Dokumente zu gelangen, ist das nie ein Problem gewesen.



    Gut kommen wir nun zu den beiden neuen Videos, die etwas Western Feeling auch vermitteln können.



    USA Tour 2018 mit einem ARO M 461 durch Moab Utah



    https://www.youtube.com/watch?v=axXis4RM11Y&t=2s



    USA 2018 Tour Yellowstone National Park Bison, Geysire und mehr



    https://www.youtube.com/watch?v=EX0TNQrwBOY



    USA Tour 2018 mit einem ARO M 461 Arizona, Sonora Wüste, Organ Cactus Park.



    https://www.youtube.com/watch?v=23ztP3gJBNw



    USA Tour 2018 mit einem ARO M 461,Arizona, Ajo, Tombstone



    https://www.youtube.com/watch?v=yRGCTLA8UmQ



    Nun sind auch alle Videos mit Erläuterungen versehen, so dass man sich ein besseres Bild vom Inhalt machen kann.



    Gruß

    ARO M 461 C

    Dirk

  • Zitat

    Zur Zeit ist ja eine Diskussion entbrannt über Polizei Gewalt.


    Wir können für unsere Tour nur bestätigen, das bei allen Kontrollen, die wir auf der Tour gehabt hatten, wir sehr freundlich und auch höflich behandelt worden waren, und in keinster Weise. uns irgendwann bedroht gefühlt hätten.

    Selbst wenn ich gesagt hatte, das ich zuerst aussteigen müsste um an meine Papiere und Dokumente zu gelangen, ist das nie ein Problem gewesen.


    Wann hast Du zuletzt in den Spiegel geguckt? Was/wer guckt Dich da an? Ein weißer, alter Mann. Merkste selber?


    Wir haben nicht das Recht in dem Bezug irgendwas zu relativieren. Und ja, das hast Du damit getan.


    Da bin ich empfindlich.

  • 18-20 Oktober 2018

    Moab Utah

    Bild

    1415 N Main St, Moab, UT 84532, Vereinigte Staaten

    https://www.sunrvresorts.com/resorts/we ... ampground/

    Slickrock Campground. Übernachtung pro Tag 22,93 Dollar

    Als wir am Abend in Moab eingetroffen waren, sollten wir eine heftige monetäre Überraschung kennen lernen.

    Exakt über das bevorstehende Wochenende tanzte in dieser Woche in Moab der Bär.

    Man(n) kann auch nicht alles Wissen, aber sämtliche Unterkünfte hatten wohl Goldfieber Mentalitäten an den Tag gelegt.

    Ob Camping Plätze oder Motel, alle hatten exorbitant an der Dollarschraube gedreht und diese 3 Tage hätten fast 1000,00 Dollar für uns Beide gekostet.

    Ich sah uns schon das Wochenende auf einem Wallmart Supercenter verbringen, doch das gab es nicht in Moab.

    Folglich sind wir aus der Stadt gefahren und plötzlich sahen wir den Slickrock Campground, der aber bis zur letzten Parzelle

    voll und auch restlos ausgebucht war.

    Trotz allem, an der Rezeption verwies ich darauf, das wir Botschafter für Dometic und Campingplatz Tester sind und bereits

    öffentliche TV Auftritte mit diesem Gespann gehabt hatten.

    Das hatte gewirkt und wir bekamen einen Platz der fast schon in der Zufahrt zum Platz gelegen hatte.

    Als dann noch der Preis pro Tag genannt wurde, nur 22,93 Dollar, fackelten wir nicht lange und buchten für 3 Tage.

    Moab das Dorado für Off Roader und die berühmten Slickrock Felsen waren gerettet.


    Bild

    Sofort am nächsten Tag ging es auf die 1.Kennenlern Tour in Moab und auf einmal waren wir gut 1000 Meter über Moab.

    Der Aufstieg war sehr steil und Brigitte war nicht nur kreidebleich, sondern konnte noch so gerade das Frühstück im Magen behalten.

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    Bevor wir hier ins Unbekannte gefahren sind, wurde die Sektion zuerst einmal begutachtet.

    Auf der anderen Seite ging es wieder runter und meine Beifahrerin beschloss, auf dem Hosenboden herunter zu rutschen, das war Ihr dann doch zu steil und gefährlich.

    So verbrachten wir den ganzen Tag im Gelände und kamen erst kurz vor der Dämmerung wieder ins Camp zurück.

    Als wir wieder ins Camp gefahren sind, stellten wir fest das absolut jeder Zentimeter noch zu Kohle gemacht worden war.


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    Seitlich links steht ein 45 Fuß = ca. 15 Meter 3 Achser Wohnanhänger De Luxe und das Zugfahrzeug ein DODGE 3500 Dual Wheeler also mit Zwillingsbereifung an der Hinterachse parkte fast schon in der Solarvorrichtung.


    Anschließen wurden wir noch zum Dinner in dem 45 Fuß Wohnanhänger eingeladen.

    Samstag, 20 Oktober,

    die Luft brannte an diesem Tag da wohl an die 1000 OFF Roader auf Achse oder auf Hänger in Moab fürs Wochenende wie die Heuschrecken eingeflogen kamen.

    Auch wir wollten uns am dem Festival beteiligen und wollten ursprünglich eines der Buggys mieten die es zu hundert in Moab gibt.

    Bei Preis pro Stunde zuckte auf einmal meine Hand und die Kreditkarte verschwand wieder in der Tasche.

    Wofür haben wir eigentlich einen echten Geländewagen mit über den Teich genommen um nun hier den ARO M461 C am Bürgersteig stehen zu lassen.

    So sind wir dann der Meute gefolgt und waren nach ein paar Meilen im Gelände.

    In Moab wird das Gelände in 10 Schwierigkeits Grade eingeteilt.

    Wir hatten uns nicht viel dabei gedacht, da bereits am Tag zuvor das Gelände als Stufe 3 bezeichnet gewesen war, und wir da locker alles bewältigt hatten.

    Selbstverständlich hatten wir die Warnhinweise zur Kenntnis genommen und gelesen, nur mit Differential Sperren und einer recht großen Reifengröße und Bodenfreiheit.

    Die Mietbuggys


    Das waren die letzten Worte die ich zu Moab geschrieben hatte, bevor mal wieder das Netz abgebrochen gewesen war.


    Am Anfang der Geländestrecke von ca. 17 Kilometer, ging es noch moderat und auch durch Sandwege recht sanft voran.


    Als wir dann aber um eine Biegung gefahren waren, änderte sich schlagartig die Stimmung im Wagen und auch bei den Passagieren.


    Vor uns türmte sich ein Hügel auf von ca. 20 Meter Höhe auf, der auch noch sofort auf den ersten Metern eine äußerst extreme Steigung aufgewiesen hatte.


    Anhand der in den weichen Stein ein gefrästen Spuren von Stahl und Abrieb der Reifengummimischung konnte man erahnen, dass hier schon das eine oder andere Bauteil von diversen Fahrzeugen auf der Strecke geblieben war.


    Ehe ich mich versah, war meine Beifahrerin plötzlich ausgestiegen, und ich musste nun alleine dort hoch.


    Ich hatte nun erwartet, das die Reifen durchdrehen und quietschen und hier schon Schluss sein würde.


    Entgegen meiner Vorahnung zog der ARO M461 C wie von einer unsichtbaren Winde gezogen unhaltbar gegen Himmel nach oben und

    bewältigte die weit über 100% prozentige Steigung die auch über 45° liegt.


    Das ist aber nur in Moab Utah und den Slick Rocks möglich die quasi die Reifen auf dem Untergrund fast festkleben lassen.


    Auf dieser Strecke die nach der Geländeschwierigkeitsliste von Moab nur eine 5 war, wollten wir auf keinen Fall austesten was die anderen Schwierigkeitseinstufungen sein könnten. da wir ja auf Achse noch weiterfahren wollten.


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    Es gibt hier keinen anderen Weg, Augen zu; äh auf und durch


    Da der ARO M 461 von Natur aus schon die Federpakete auf der Achse montiert hat, im Gegensatz zu einer Vielzahl anderer Geländefahrzeuge braucht es auch keine 38 ziger oder 40 ziger Bereifung, die 7,50 x 16 reichen für gut fast 30 Zentimeter unter dem Differential-Gehäuse und damit viel Freiraum um auch solche Stufen Strecken ohne knirschen zu bewältigen.


    Teilweise habe ich dann dem Fahrzeug selbst die Kontrolle überlassen und der Wagen hat sich seine eigene Spur gesucht.


    Nach zigmaligem Aus und Einsteigen und suchen nach der Besten Route an Steigungen, Abhängen und Stufen, hatten wir nach guten 5 Stunden die Strecke bewältigt, und lediglich eine kleine Vorrichtung die heute von Holland und der Schweiz an den Anhängekupplungen gefordert wird , war kein Verlust zu verzeichnen.


    Lediglich ein Spurstangenkopf hatte Feindberührung ohne aber Schaden dabei genommen zu haben.


    Die Mietbuggys mit ihren extremlangen Federwegen und auch einer extremen Boddenfreiheit wurden gnadenlos durch die Gelände gescheucht.


    Nachdem wir den Bereich der Slick Rocks verlassen hatten ging es noch vor dem Sonnenuntergang in den Arches National Park mit den berühmten Felsformationen.


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    und Rundbögen um dann in der Dämmerung wieder auf dem Camping Platz die Nacht zu verbringen.


    Sonntag 21.Oktober 2018


    Von Moab Utah ging es dann am Morgen bei heftigem Regen, Schnee und Sturm zurück in südlichere Gefilde und wir erreichten nach 512 km am Abend wieder Arizona nun der 34 Staat und somit auch Flagstaff wo wir die Nacht auf einem KOA Camping Platz verbrachten.


    Flagstaff, Arizona Campground | Flagstaff KOA

    5803 US-89, Flagstaff, AZ 86004, Vereinigte Staaten


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    Direkt am Highway 89 gelegen der KOA Camping Ground.


    Gruß

    ARO M 461 C

    Dirk


    Und es geht in den nächsten Tagen wieder weiter, denn noch liegen fast 8 Wochen vor unserer Abreise vor uns mit vielen Überraschungen die uns noch erwarten werden.

  • Hallo Dirk,

    schön mal wieder was von Euch zu lesen und zu sehen.....

    Hoffe Euch gehts Gut soweit??

    Schöne Grüße und weiter so......:engel:

    Grüße Markus



    Meine Pünktlichkeit drückt aus, daß mir deine Zeit so wertvoll ist wie meine eigene...

  • Montag 22. Oktober 2018



    Am Morgen nach einem kurzen Frühstück ging es über die Interstate 40 nach Osten um gegen Mittag den Meteor Krater ( Meteor Crater ) zu erreichen.

    Auf dem Weg dorthin hatte sich schon ein Tornado angekündigt der eine riesige Sandwolke vor sich her getrieben hatte.

    Wir machten uns so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone.

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    Im Hintergrund kann man die Macht erahnen, die sich in Kürze über das Land hermachen wird.

    Gottseidank ist dieser Bereich den wir auf der Interstate 40 befahren hatten so gut wie nicht bewohnt gewesen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Barringer-Krater

    Der Krater hat einen Durchmesser von etwa 1200 m, eine Tiefe von 180 m und wird von einem Wall umgeben,

    der durch den Auswurf des Einschlags entstanden ist und sich etwa 30 bis 60 m über das umliegende Plateau erhebt

    Mit 26.000 Meilen in der Stunde war der Meteor eingeschlagen.

    Der Einschlag entsprach einer 20 Megatonnen Bombe und schuf den Krater in gerade einmal 10 Sekunden.

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    Zum besseren Verständnis wenn man in Los Angeles an der Westküste ein Flugzeug besteigt, wäre man in 5 Minuten an der Ost Küste in New York, also extrem schnell.

    Der Durchmesser des Kraters auch Barringer Krater genannt beträgt in etwa 1200 m und ist 180 Meter tief.

    Durch den Einschlag vor ca. 50.000 Jahren ist ein Wall aus dem Auswurf entstanden der sich auf 30-60 Meter um das Plateau erhebt.

    Einige der Gesteinsbrocken hat die Größe von Mehrfamilien Häusern.

    Im Krater selber befinden sich noch Gegenstände mit denen das Apollo Programm seiner Zeit die Mondlandung geprobt hatte.

    Anschließend fuhren wir über den Highway Nr.99 stundenlang durch menschenleeres Gebiet Richtung Süden nach Phoenix Arizona.

    Eine Warnung unterwegs, hier kommt kaum jemand vorbei, und in der Tat weder sind wir überholt worden, noch kam uns ein Fahrzeug auf der 99 entgegen.

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    So langsam fingen wir an uns zu fragen, ob nicht irgendwann nach der Stundelangen einsamen Fahrt nicht doch mal eine Kreuzung oder Dergleichen kommen sollte.

    Die Straße wurde immer schmaler für US-Verhältnisse nicht für EU Bürger und der Straßen Bewuchs nahm immer mehr von den Seitenrändern ein.

    Nicht genug davon, auch die Straße selber änderte sich mit großen Schlaglöchern und immer dichtere Vegetation.

    Es fing auch an langsam zu dämmern und aus der Straße wurde letztendlich ein Feldweg auf dem man fast wie aus Eis gefahren war und ein Schlagloch und eine Verwerfung nach der anderen.

    Irgendwann merkten wir dann, wir mussten eine Kreuzung übersehen haben, denn wir befanden uns in einem Waldgebiet mit unzähligen Abzweigungen und es war mittlerweile auch stockdunkel, sowie rechts und links des Weges verliefen Wasserläufe.

    Da wir weder auf der Straße ( Feldweg) noch auf den vielen Seitenwegen genug Platz zum Öffnen des Campwerk Anhängers

    für die Nacht hatten und nicht im Wasser landen wollten, entschlossen wir uns dazu, im hinteren Teil des ARO´s den notwendigen

    Platz zu schaffen, um uns dann im 4 Stunden Rhythmus schlafen zu legen.

    Die Nacht war sehr aufregend, da alles Mögliche an Stimmen und Tieren unterwegs gewesen war.

    Am nächsten Morgen gerädert wie auf einem Folterstuhl gelang es uns endlich da auch nun wieder die Navigation nach der Sonne möglich gewesen war, aus dem Waldlabyrinth heraus zu finden und wieder auf den Highway 99 zu stoßen.

  • Dienstag 23. Oktober 2018

    In Payson Arizona hatte uns dann die Zivilisation wieder und wir beschlossen vor der Fahrt nach Phoenix Arizona einen Stopp auf einem Campground einzulegen.

    808 AZ-260, Payson, AZ 85541, Vereinigte Staaten

    Payson Campground & RV Resort Gallery


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    Mittwoch 24.Oktober 2018

    Da denkt man nun, dass der Teil von Arizona der jetzt Richtung Phoenix folgt flaches Land ist und sieht sich schneller als gewollt wieder in hochalpinen Regionen wieder, mit anderen Worten, es ging wieder einmal einen Pass auf der Straße hoch, der dann mal wieder mit einigen Stopps um den Motor nicht zu überhitzen auch geschafft worden war.

    Wir haben uns nicht lange in Phoenix aufgehalten, da ja noch unterwegs ein Sandstrom sich am Himmel abgezeichnet hatte, und wir nicht unbedingt damit liebäugen wollten.

    So ging es dann weiter Richtung Süden , bis in den späten Nachmittag hinein, auf der Suche nach einer geeigneten Übernachtungsmöglichkeit.

    Im berühmten Maricopa County mit dem nicht mehr amtierenden Sheriff Joe Arpaio

    Joe Arpaio – Wikipedia

    mit seinen etwas anderen Haftmethoden

    fanden wir an dem Highway 84 das Wild West Ranch & Resort das uns sehr gelegen kam, da auch mal wieder die Große Wäsche anstand.

    860 S John Wayne Pkwy, Maricopa, AZ 85139, Vereinigte Staaten

    Wild West Ranch & RV Resort - Gallery (wildwestrvresort.com)

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    Die Anschrift machte uns doch sehr neugierig und später erzählte uns die Besitzerin des Anwesens, das es sich hier tatsächlich um die ehemaligen Gebäude und Ländereien von einem der berühmtesten Schauspieler Hollywoods und den U.S.A. gehandelt hatte.


    Kein andere als „John Wayne“ der mich auch auf alle Fälle durch meine Jugendzeit begleitet hatte.

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    Großkampftag an der Waschmaschine auf der Ranch von John Wayne

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    Im Ranch eigen Verkaufsgeschäft, kurz im Shop haben wir uns dann das eine oder andere sehr rare Souvenir von John Wayne zu gelegt.

    Der Text bedeute so viel, (frei übersetzt) wie,

    Der Muht kann dich fast zum Tode fürchten lassen, aber egal, reiß dich zusammen und mach es.

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    Donnerstag 25. Oktober 2018

    Nach einem ausgiebigen Frühstück nach Western Art, Bohnen , Speck und ein großes Steak ( zum Frühstück ) für sehr kleine Dollars, ging es nun in die Richtung der Sonora Wüste mit den Meilenweit zu erkennenden typischen Kakteen den

    Saguaro Kakteen

    Dort verbrachten wir den ganzen Tag und auch die Nacht, da nun Mitte Oktober, weder die Tage noch die Nächte extrem kalt oder heiß gewesen sind.

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    Eine Nacht in der Wüste, ist nichts für Angsthasen, dort lebt wie Walt Disney schon in seinem Legendären Film von 1953 dokumentierte ,

    „Die Wüste lebt „

    Die Wüste lebt - YouTube
    https://www.youtube.com/watch?v=dKovDO3HF-A
    nur ein kurzer Film; den ganzen kann man aber gegen End-Geld ausleihen.

    Handteller Große Skorpionen, die so flink waren, das keine Chance bestand diese auf Zelluloid zu bannen.

    Was gibt es schöneres, am Lagerfeuer zu sitzen, ein eiskaltes Getränk aus der Dometic CFX 35 Kühlbox in der Hand zu haben durch die Solar Anlage unabhängig zu sein und sich einen unverfälschten klaren Sternenhimmel anzuschauen.

    Bis sehr spät in die Nacht hinein, lauschten wir den Geheimnissen der Natur, aber wir entfernten uns nur wenige Meter von unserm Gespann.

    Freitag 26. Oktober 2018

    Über Gila Bend und der 85 brachen wir nun auf um an die Grenze im Süden zu Mexiko zu fahren.

    Eine etwas bedrückende Fahrt, den rechts und links des Highways 85 war auf beiden Seiten die Straße mit Stacheldraht und Hinweisen versehen auf denen auch auf den Schusswaffen gebrauch hingewiesen worden war.

    Wir fuhren also mitten durch das Barry M Goldwater Air Force Range Gebiet.

    Nach einigen Stunden Fahrt sahen wir in der Ferne einen mobilen Grenzkontrollen Posten, der im nahen Grenzgebiet zu Mexiko, jedes Fahrzeug angehalten hatte.

    Wir nährten uns mit höchster Aufmerksamkeit, und erwarteten nun eine komplette Kontrolle von Fahrzeug und Campwerk Anhänger.

    Wir hatten ja auf der ganzen Tour vorne am Wagen links die US Flagg und rechts die Deutsche und als wir uns dem Kontrollpunkt genähert hatten, waren wohl alle Grenzbeamten aus ihren Fahrzeugen gekommen, schaute sehr freundlich und ließen den Hund an unseren Fahrzeugen schnuppern, sowie ein Blick ins Innere des ARO´s, und das war es dann auch schon mit der Kontrolle.

    Am Abend erreichten wir dann die Wüsten Stadt Ajo mit nur wenigen Einwohnern, aber mit einem hübschen Campground wo der Besitzer in kürze die Winterbirds erwartet, die US Bürger aus den kalten Winterregionen die dort eben im Wohnmobile der Größe 3-Achser Reisebus den Winter verbringen.

    Ajo

    2030 AZ-85, Ajo, AZ 85321, Vereinigte Staaten

    http://www.bellyacresrvpark.com/

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    Dennis der Besitzer des Platzes hatte einen Narren an Brigitte gefressen, und so kam es, das Sie und auch Ich zum Abendessen eingeladen gewesen worden waren, sondern auch noch in seinem zusätzlich auf dem Platz aufgestellten doppelten Mobilen Wohnhaus, das auf einem Spezial Trailer ( Anhänger ) gezogen werden muss, alle Annehmlichkeiten hatte, während ich mit dem normalen Örtlichen auskommen durfte.

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    Muss wohl nicht übersetzen werden, kann man(n) auch so hoffentlich verstehen.

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    Dennis mit seinem .22 9 schussigem Revolver, den er ständig mit sich rumträgt.

    Wie er uns erzählte, hatte er damit erst vor einer Woche einer Arizona Klapperschlange den
    Garaus mit gemacht.

    Wir verstanden uns prächtig mit Dennis, der uns sogar eine weitere Nacht umsonst auf dem Platz schlafen ließ, so konnten wir ohne Hänger, nach Mexiko fahren, und auch in den Organ Pipe National Park fahren.

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    10 Organ Pipe Dr, Ajo, AZ 85321, Vereinigte Staaten

    Organ Pipe Cactus National Monument (U.S. National Park Service) (nps.gov)

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    Auch sonst hatte Ajo so einiges zu bieten, wie man hier an der Wand sehen kann das Paul Newman sowie Lee Marvin hier einen Hollywood Film gedreht hatten.

    Wir verließen nun Ajo fuhren dabei ständig an der mexikanischen Grenze mit stetig wiederholenden Grenzpatrouillen vorbei passierten Tucson und machten einen Stopp in St.David einem Kloster und verbrachten dort die Nacht, nicht bevor wir noch in Tombstone gewesen waren.

    Gruß

    ARO M 461 C

    Dirk

  • Samstag 27. Oktober 2018

    Im Laufe des Tages erreichten wir Tucson und am Abend die kleine Stadt St. David am Highway 80.

    Zuvor hatten wir auf das von unseren amerikanischen Freunden zur Verfügung gestelltem Tracfone

    die Suche für eine nahe sichere Übernachtung wie fast täglich eingegeben.

    Diesmal wurde uns eine Holy Trinity Monastery angezeigt somit war das also ein Kloster.

    Wir schauten uns etwas fragend an, und entschieden uns, nun auch mal ein Kloster auf zu suchen.

    Wir wurden sehr freundlichen mit dem Gespann empfangen und man zeigte uns auch sofort einen Platz wo wir unseres Mobiles Hotel aufschlagen konnten.


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    Im Kloster Garten war noch reichlich Platz für uns, und auch Toiletten und Duschen waren vorhanden.

    Bevor wir uns aber zur Ruhe begeben hatten, machten wir noch ohne den Campwerk Anhänger einen

    kleinen Ausflug von 14 Meilen zur weltbekannten Stadt die durch die Silberminen und vor allem durch

    die Schießerei am O. K. Corral mit den Earp-Brüdern und Doc Holliday am 26. Oktober 1881 bekannt geworden ist.


    Wir beschlossen am nächsten Tag noch einmal dort hinzufahren um auch am Abend das Flair dieser Western Stadt zu erfahren.


    Auf dem Weg zurück zu unserem Mobilen Domizil, hörten wir plötzlich seltsame Geräusche die wie eine Stampede auf uns zu bewegt.

    Wir erkannten, dass es sinnvoll sein würde, sich eng an die Bäume zu quetschen und dem Ganzen seinen Lauf zu lassen.


    Eine große Rotte an Wildschweinen mit Kind und Kegel, Großvater und Enkelkinder, eben eine richtige Großfamilie
    mit mehr als 30 Mitgliedern donnerte nur so an uns vorbei und hatte gottseidank auch keine Augen für uns.

    Nachdem sich der Staub gelegt hatte und die Glieder wieder beweglich waren, verkrochen wir uns in unsere gemütliche Behausung.


    Sonntag 28.Oktober 2018


    Am Morgen gab es dann noch eine sehr freundliche Überraschung, und man hatte uns zum gemeinsamen Frühstück das ausreichend gewesen war eingeladen und mit einer Spende in den Spenden Topf waren dann alle zufrieden.

    Auf nach Tombstone

    Tombstone – Wikipedia



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    Tombstone, die Stadt die sich weigert zu sterben.

    The Town Too Tough to Die

    Im alten Teil der Stadt, lebt noch der Wilde Westen, so wie man ihn aus sämtlichen Pferdeopern kennt.

    Der Barbier wird, wenn keine Kunden im Geschäft sind, ist zum Marshall Wyatt Earp und seinen Brüdern,

    und auch Doc Holiday ist wieder zum Leben erweckt.


    In den Bars und den Saloons werden die Getränke noch in alter Manier über die meterlangen
    Tresen geschoben und die alkoholischen Getränke befinden sich noch in den Flaschen aus der damaligen Zeit.


    Die Damen der Stadt tragen alle Kleider aus dieser Epoche und auch das horizontale Gewerbe
    hat seinen Platz, ist aber nicht mehr aktiv, nur noch für die Touristen und Besucher der Stadt
    gibt es einen Einblick in das damalige Leben.

    Die anwesenden Cowboys oder auch Revolverschützen lassen beim Gehen die Sporen klingeln
    und auch der anwesende Zeitungsverlag der Epitahp druckt noch täglich die
    neuesten Nachrichten zum Geschehen in Old Tombstone


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    Das Handwerkzeug eines Marshalls oder Scheriffs, zur damaligen Zeit.

    Ein .45 Colt Peacemaker auch 6 Schüsser umgangssprachlich genannt

    Wir verbachten den ganzen Tag in Tombstone und blieben bis in den Späten Abend.


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    Montag 29. Oktober 2018

    Von Tombstone ging es am Morgen weiter über den Highway 80 nach Douglas
    direkt an der Mexikanischen Grenze entlang und auf der Suche nach einer kurzen

    Gelegenheit, der Blase dem Drang nach zu geben, waren wir am Grenzzaun gelandet.



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    Grenzzaun in Douglas Arizona

    Nach wenigen Meilen später erreichten wir dann auch New Mexico.

    Mit New Mexico haben wir jetzt den 34 Staat in den USA erreicht.

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    Nach stundenlanger Fahrt durch ehemalige Indianer Gebiete die einst von Geronimo
    und der Kavallerie umkämpft waren, erreichten wir in der Nacht Lordsburg, in Neu Mexiko

    1501 Lead St, Lordsburg, NM 88045, Vereinigte Staaten

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    Dienstag 30.Oktober 2018

    Heute stand ein Mammut Programm auf der Liste, da wir bereits schon mehrfach
    unsere Planung ändern mussten.

    Von Lordsburg, Neu Mexiko ging es über die Interstate 10 nach Las Cruces wo

    wir später über den Rio Grande Fluss gefahren sind.


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    Und schon wieder erwartete uns ein Pass der auf dem Weg zu den White Sands Dünen überwunden werden musste.

    White Sands Missile Range – Wikipedia

    Bevor es aber im Tiefflug wieder den Pass Richtung White Sands und Alamogordo herunter ging,
    weisen besondere Schilder daraufhin, dass es auf den nächsten 70 Meilen, ca. 112 Kilometer keine
    Tankstelle oder einen Straßen Service gibt und man besser auf Pannen vorbereitet sein sollte.

    Unterwegs wird dann auch noch ständig darauf hingewiesen, dass man sich in einer Region befindet,
    n der sich das Übungs- und Testgelände der United States Army für Raketen- und Drohnen-Technologien befindet.


    Alamogordo ist nicht weit von dem Ort Entfernt der am 08. Juli 1947 Schlagzeilen machte als ein Art Wetterballon
    in der Nähe von Roswell niedergegangen war.

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    Auf dem Highway 380 zur Anfahrt nach Roswell im Hintergrund

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    Der Leser, ahnt schon was jetzt kommen wird, das Dorado für die UFO Jäger und Gläubiger.

    Doch so nahe wie man denkt ist es doch nicht, denn das Unbekannte Flug Objekt, dafür steht
    ja eben UFO war damals gut 70 Meilen im Norden von Roswell aufgeschlagen.

    Das erfährt man dann aber leider erst, wenn man auf dem Weg dorthin schon an der Abzweigung vorbeigefahren war.
    War aber auch nicht ganz so tragisch, da der Nimbus von Roswell auch schon seit etlichen Jahren
    den Glanz verloren haben dürfte, denn wir haben uns in Roswell nicht allzu lange dort aufgehalten.


    Die Carls Bad Höhlen standen auf dem Programm, und die waren noch etliche Meilen von uns entfernt.

    Auf dem Weg dahin sahen wir eine Vielzahl an Wohnmobilen und Camper Aufsätzen auf Pick Up LKW´s
    und man sagte uns, dass es sehr schwer werden würde, auf der Strecke überhaupt einen Platz für eine
    Nacht zu bekommen, da an der Grenze zu Texas nach Öl gefördert werde, und alle Öl-Arbeiter das Gebiet belegt hätten.

    Die Campgrounds hatte Preise aufgerufen bei dem einen schon schlecht werden konnte, und die Motels
    verlangt astronomische Preise.

    Als wir mal wieder in stockdunkler Nacht durch die kleine Stadt Artesia gefahren waren, und wir links
    und rechts die Augen aufgehalten hatten nach einer Übernachtungsmöglichkeit, sahen wir hinter einer
    Tankstelle ein Schild,

    Artesia RV Park and Storage


    201 W Hermosa Dr, Artesia, NM 88210, Vereinigte Staaten

    Artesia RV Park (artesiarvparknm.com)

    Bild

    Nach dem man uns gesagt hatte, das noch Platz vorhanden gewesen sei,
    die Bange Frage nach dem Preis für eine Nacht.

    Wir konnten es kaum glauben, nur 15,00 Dollar sollte die Übernachtung kosten.

    Wir beeilten uns mit dem Aufbau, denn der Himmel verkündete nichts Gutes und auch
    der Wetterbericht hatte nur Warnung im Portfolio anzubieten.

    In der Nacht kübelte es nur so und der Himmel war taghell durch die vielen Blitze und
    der Donner hörte sich an als würden jeden Moment die Wohnmobile an uns vorbeifliegen.


    Mittwoch 31.Oktober 2018

    Nach einer sehr unruhigen Nacht und auch weiterhin Regen, packten wir unsere Sachen
    zusammen und verließen Artesia um Richtung Süden zu den Carlsbad Höhlen zu gelangen.

    Die Straßen waren teilweise überflutet, und bei „UNS“ wären solche Straßen für den Verkehr gesperrt worden.

    Jedoch nicht hier, und als Fußgänger sollte man auch in Carlsbad bei einer solchen
    Wetterlage nicht unterwegs sein, da zu 98% der Straßenverkehr aus Pick Up´s und eben
    auch höher gelegten Fahrzeugen besteht.

    Überall haben wir die riesigen Wohnmobile stehen gesehen, in denen die Ölarbeiter wohnen.

    Nach einer kleinen Passfahrt erreichten wir den Eingang zu dem Carlsbad Cavern National Park


    Carlsbad, NM 88220, Vereinigte Staaten
    Carlsbad Caverns National Park (U.S. National Park Service) (nps.gov)

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    Der Eingang zu den Höhlen.

    Auf einem ca. 2 km langen Natur Weg gelangt man in das Innere, vorbei an
    ca. 1 Million Mexikanischen Bulldoggfledermäuse, die an den Decken hängen.

    Im unteren Teil der Höhle befindet sich ein ca. 1,6 km langer Rundweg der auch zu
    den Größten Räumen der Höhle führt mit einer Deckenhöhe von 78 Metern und unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten.

    Während es sonst draußen mollig bis heiß sonst ist, beläuft sich die Temperatur in den Tiefen der Höhle auf ganzjährig 13° Celsius.

    Da es draußen aber zu diesem Zeitpunkt, nicht nur sehr regnerisch und stürmisch gewesen war,
    empfanden wird das in der Höhle sogar recht angenehm, und so verblieben wir wesentlich länger als geplant.

    Gewissermaßen mit dem Signal zum Schließen der Höhle machten wir uns auf den Heimweg.

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    Draußen war es immer noch sehr ungemütlich, und so entschlossen wir uns, wieder nach
    Artesia zurückzufahren, und auf dem Artesia RV Park wo wir bereits die letzte Nacht verbracht hatten zu bleiben.

    Als wir jedoch dort eintrafen, war niemand mehr an der Anmeldung, und wir beschlossen den identischen
    Platz wieder zu nehmen und uns dann in der Frühe anzumelden.


    Wir hatten etwas sehr Seltenes für diese Tour im Wagen mitgebracht, das uns schon beim
    Campen im Hexagon US Armee Zelt in der Vergangenheit sehr gute Dienste geleistet hatte.

    Aus Beständen der damaligen Volksarmee der DDR hatten wir für 5 DM < 2,45 Euro

    2 ABC = Atomar, Biologisch, Chemisch
    Schutzanzüge mit integrierten Schuhen dabei.

    Die Hose geht weit über die Brust und die Jacke dichtet alles ab,
    so konnten wir im strömenden Regen das Campwerk Zelt aufbauen bei dem ja
    schon vom morgen zuvor das Wasser aus der Zeltplane noch gelaufen war.

    Als wir in der Frühe wach geworden waren und ein notwendiger Gang anstand, war das Zelt in
    der Nacht bereits wieder teilweise angetrocknet, und nach der morgentlichen

    Toilette konnte es auch fast wieder trocken eingepackt werden.

    Wir bezahlten erneut nur 15,00 Dollar und machten uns auf den Weg nach Texas.


    Gruß

    Dirk

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