Bilder, frühe Bundeswehr

  • Ja, schöne bunte Bilder. In den sechziger und siebziger Jahren wurde viel mit hochwertigem Diafilmaterial fotografiert, da gibt es theoretisch viele Bilder. Nur leider macht sich heute bei Wohnungsauflösungen keiner die Arbeit zu schauen, was da drauf ist. Diasammlungen fliegen meist gleich in den Container...

    Sie dürften Ende der 60er oder in den ganz frühen 70ern entstaden sein

    Uniformen und Ausrüstung sprechen dafür, "nach oben" bildet der Wegfall der Gefreitenstreifen am Oberarm den Zeitraum...

    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl)  ;P


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  • Guten Morgen zusammen.
    Ja, bei der Einschätzung des alters habe ich mich von der Bekleidung leiten lassen: Knobelbecher noch mit Metallstoßwinkel, Panzerfahrerschutzmütze usw.
    Sehr interessant finde ich, dass vielfach das Schiffchen des Dienstanzuges zum Feldanzug getragen wird.

    Viele Grüße

  • Sehr interessant finde ich, dass vielfach das Schiffchen des Dienstanzuges zum Feldanzug getragen wird.

    Ja, das ist eine Sitte, die auf eine eher frühere Datierung hinweist ... Vor allem auf den ganz frühen BIldern sieht man oft eine Kombination von Feld- und Dienstanzug, da wurde nicht nur die Schirmmütze zum Tarnanzug getragen. Ich denke das graue Schiffchen mit Paspelierung diente vor Einführung des Barettes als Bekenntnis zur Truppengattung...

    Jens

    Das mach ich übern Winter (altes Schraubermotto, generell ohne Nennung einer Jahreszahl)  ;P


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  • Hi,

    die Bilder wurden auf der Schießbahn 7 BRAVO in Bergen gemacht.

    Habe mich da insgesamt sehr lange rumgetrieben.....allerdings später....

    Cheers

    OF

    pixaloop_22_01_2021_2jikok.gif">Es gibt nur sehr wenige Probleme, die sich nicht mit der richtigen Anwendung von Explosivstoffen lösen lassen 8-)

  • Ich denke das graue Schiffchen mit Paspelierung diente vor Einführung des Barettes als Bekenntnis zur Truppengattung...

    Bei Marine und Luftwaffe ist das immer noch gelebte Praxis.B:)

    Ich setze die Feldmütze auch nur auf, wenn es die Witterung sinnvoll macht.:fleck:

    Grüße von der Küste! Til :krad::renault:

    Suche ständig Daten über BGS-Fahrzeuge für die Bestandslisten.
    Besonders Hercules K125 und BMW-Boxer!

    :BGS-F:

  • 1955, ok zuu früh, aber kein passenderen Fred gefunden.

    Und für diese ganz ollen Dinger wird sich kaum mehr einer interessieren. Vom Werkstatt-Tempo-Matador sollen nur eine Handvoll noch existieren...

    Und ob Fahrzeuge von diesem Haufen in Weiden-Amberg ein paar Monate später zur Bundeswehr kamen, weiß ich nicht - Personal aber schon.

    Einige Fzg haben schwarze Kotflügel: weiß jemand warum? Weil mit weißen die Polizei fuhr?

    Chrom-Kühler aber Suchscheinwerfer-Abdeckung..., Felder für aufgemalte Kfz-Kennzeichen?

    Grüße

    Beni

  • Moin,

    Das mit den schwarzen Kotflügeln habe ich schon häufiger bei Polizei- und BGS-Fahrzeugen aus den 50er-60er Jahren gesehen. Die Vorgaben zur Lackierung der Fahrzeuge der Landespolizeien waren in den 50er und 60er Jahren sehr heterogen. Bundesweite Vereinheitlichung kam erst (mit Ausnahme von Bayern) in den 70er Jahren. Je nach Bundesland führte man weiße Kotflügen u.ä. früher oder auch später ein.

    Viele Grüße
    Simon

  • Natürlich Simon,

    Der Truppenübungsplatz Bergen-Hohne heißt nicht ohne Grund "NATO-Schießplatz". Selbstverständlich übten (und schossen) dort auch die niederländischen und belgischen Truppen.

    Gruß, Wolf

  • Fahrzeuge für den BGS und die Bereitschaftpolizeien der Länder wurden einheitlich über den Bund beschafft.

    1951 hat das Bundesinnenministerium die Lackierung von Kotflügeln und anderen Teilen der BGS-Fahrzeuge in schwarz angeordnet, um die BGS-Fahrzeuge von denen der BePo der Länder unterscheiden zu können, da die Grundfarbe gleich war.

    Ab 1956, als die Besatzungskennzeichen abgeschafft wurden, konnte man BGS- und BePo-Fahrzeug an Hand der Kennzeichen besser unterscheiden. Von daher wurde wohl ab Beginn der 60er Jahre auf die schwarzen Teile verzichtet.

    So entnehme ich das mir zugänglichen Quellen.

    Grüße von der Küste! Til :krad::renault:

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    :BGS-F:

  • Die Schießbahn 7b ist eine der wenigen, die man sich "ansehen" kann, da die Bundeseigene Straße, die daran vorbei führt, durch den zivilen Verkehr genutzt werden darf.

    Allerdings darf man das Auto nicht verlassen. ;)

    Grüße von der Küste! Til :krad::renault:

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  • Zitat

    Die Schießbahn 7b ist eine der wenigen, die man sich "ansehen" kann

    Das hat sich leider weitestgehend erledigt. Man hat zur Straße hin mittlerweile Erdwälle aufgeschüttet. Außerdem wurden Schilder aufgestellt die das Fotografieren untersagen :(

    Zitat


    gab es in Bergen-Hohne auch Niedrländer?

    Ja- die waren dort bis zu ihrem Abzug Anfang der 90er auch dauerhaft stationiert. Im Rahmen des Panzerbataillons 414 sind sie vor einigen Jahren auch wieder in die Kaserne eingezogen.

  • Vielen Dank für die Erläuterungen :thumbsup:

    Danke auch für die Erklärungen Navigator Das ist ein einleuchtender Grund.

    Fahrzeuge für den BGS und die Bereitschaftpolizeien der Länder wurden einheitlich über den Bund beschafft. [...]

    ^^ Das hat sich bis heute nicht geändert. Das BeschA des BMI beschafft hier in aller Regel auch heute noch gemeinsam.

    Viele Grüße

  • Jucheee,

    in den 80ern hatten die Niederländer doch sogar eine eigene Betreuungseinrichtung in Bergen..... hieß die nicht BAAN 41??!!

    Cheers

    Matt

    pixaloop_22_01_2021_2jikok.gif">Es gibt nur sehr wenige Probleme, die sich nicht mit der richtigen Anwendung von Explosivstoffen lösen lassen 8-)

  • Das ist ein NATO-Schießplatz.

    Da kannst du alles finden, was in der Bundesrepublik stationiert war/ist.

    Hier die Schießbahn 7B, die mitten drinnen liegt:

    Fun fact…

    Genau südlich der Bahnen 7a/ 7b hatten Vorfahren von uns ihre Hofstelle welche in den 1930ern durch die Gründung des Schießplatzes aufgegeben werden musste.

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